Kriege und Krisen rund um die Welt lassen die zukünftige Energieversorgung unsicher erscheinen, oder die Kosten steigen. Oder beides.
Hinzu kommt die Notwendigkeit, den CO2-Footprint und den Ausstoß weiterer Treibhausgase zu senken. Im „Europäischen Green Deal“ findet das seinen Niederschlag: Klimaneutralität bis 2050. Die EU-Taxonomieverordnung steckt dafür den technischen Rahmen ab. Nach ihr soll der Grad der ökologischen Nachhaltigkeit einer Investition messbar werden, verbunden mit Offenlegungspflichten für „nicht finanzielle“ ökologische und nachhaltige Qualitäten der Unternehmen.
Klar: Ein Reinraum muss vor allen Dingen rein sein. Die Energieeffizienz nimmt einen der Plätze weiter unten ein. Bis in die 2000er Jahre dachte man kaum über Energiekosten nach, sondern stellte in erster Linie die für den Prozess nötige Reinheit her. Nun kostet aber insbesondere das Konditionieren und Reinigen von Luft viel Energie, und die wurde und wird immer teurer. Daher hat sie sich über die letzten zwanzig Jahre von einer stets verfügbaren Commodity zu einem kostenbestimmenden Faktor entwickelt.
So richtet sich der Blick heute stärker auf die Energieeffizienz, auch weil ihre zahlenmäßige Bedeutung durch harte Zahlen stärker ins Bewusstsein rückt. Zum Beispiel lassen sich sage und schreibe 60 Prozent der Kosten für den gesamten Energieverbrauch bei der Fraunhofer-Gesellschaft auf Reinräume zurückführen. Das Gute daran: Ideen für Energieeinsparungen sollten einen großen Multiplikatoreffekt nach sich ziehen, und bei der Fraunhofer-Gesellschaft ist man bereits dabei, das Potenzial zu heben.
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