Banner-SRRT    CRT-AG_Online_Banner_240x60px_070917 CanControl_240x60_


NL_2014_5-6_IlmacLounges


Der Community-Treffpunkt war als Ergänzung zu der Fachmesse Ilmac, die im 3-Jahres-Turnus in Basel durchgeführt wird, beabsichtigt. Rund vier Monate vor Veranstaltungsbeginn hat die MCH Messe Basel entschieden, die Veranstaltung auf Grund der fehlenden Marktakzeptanz abzusagen und auch im 2015 kein weiteres Produkt für die Pharma- und Chemiebranche zu lancieren. Die MCH Messe Basel wird sich vollumfänglich auf die strategische Ausrichtung der Ilmac, Fachmesse für Prozess- und Labortechnologie, konzentrieren, welche das nächste Mal vom 20. bis 23. September 2016 stattfinden wird.

Link:
Ilmac 2016


Kontakt:

Dominique Farner
Head Communications
MCH Messe Schweiz (Basel) AG
CH-4005 Basel
Telefon +41 58 206 21 99
dominique.farner@messe.ch
www.ilmac-lounges.ch

Alle News


25.06.Hälg

Der Verwaltungsrat der Hälg Holding AG (v. l. n. r.): Marcel Baumer, Matthias Schmid (Präsident), Hansjörg Rettenmund (Vizepräsident), Christoph Fierz, Damir Bogdan, Roger Baumer (Bild: Hälg)

An der Generalversammlung der Hälg Holding AG vom 11. Juni 2019 trat Dr. Hans-Jürg Bernet altershalber als Präsident des Verwaltungsrats (VR) zurück. Dr. Hans-Jürg Bernet hat die Hälg Holding AG seit 2009 als Experte für Change Management, Leadership und Marketing/Vertrieb eng begleitet und hat die Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren stark geprägt. Für sein grosses Engagement dankten ihm die Inhaber Marcel und Roger Baumer herzlich.


Neuer VR-Präsident gewählt
Als neuer VR-Präsident wurde Matthias Schmid gewählt, der seit 2016 als Mitglied im VR der Hälg Holding AG aktiv ist. Matthias Schmid ist Rechtsanwalt und Partner in der Kanzlei Bratschi AG und leitet deren St. Galler Niederlassung. Er fungiert zudem als Mitglied bzw. Präsident in weiteren Verwaltungsräten von vorwiegend Ostschweizer Unternehmen.


Als Vizepräsident wurde Hansjörg Rettenmund wiedergewählt. Der Unternehmensberater und Finanzspezialist hat vielfältige Mandate als Verwaltungsrat und als Präsident inne und begleitet die Hälg Group bereits seit 1999.


Zwei neue VR-Mitglieder aus den Bereichen Digitalisierung und Finanzen/M&A
Neu in den VR wurden Damir Bogdan und Christoph Fierz gewählt. Damir Bogdan ist IT-Manager und Unternehmensberater und hatte verschiedene Geschäftsleitungs- und Führungsfunktionen in Schweizer Unternehmen inne. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Actvide AG, ein auf Digitalisierung und Innovation spezialisiertes Beratungsunternehmen, und ist daneben als unabhängiger VR tätig. Christoph Fierz ist unabhängiger VR und Berater für Corporate Finance. Er war als CFO und Leiter der Konzernbereiche Finanzen und Controlling der Looser Holding AG tätig.


Mit der Wahl der beiden neuen Mitglieder ist der VR der Hälg Holding AG wieder vollständig. Zum Gremium gehören Matthias Schmid (Präsident), Hansjörg Rettenmund (Vizepräsident), Marcel Baumer, Roger Baumer, Damir Bogdan und Christoph Fierz.


Roger Baumer, Mitinhaber und CEO der Hälg Group: «Hans-Jürg Bernet hat uns während mehr als neun Jahren begleitet. In dieser Zeit hat er uns Inhaber immer wieder herausgefordert und auf diese Weise das Unternehmen vorangebracht. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Die externe Sicht eines Verwaltungsrats ist auch in einem inhabergeführten Unternehmen sehr wichtig. Deshalb ist uns auch die breitgefächerte Zusammensetzung des Gremiums ein Anliegen, die wir mit der Wahl von Damir Bogdan und Christoph Fierz weiterhin sicherstellen.»


Weitere Informationen:
www.haelg.ch


Kontakt:
Hälg Holding AG
Lukasstrasse 30
CH-9008 St.Gallen
T +41 71 243 38 38
haelg@haelg.ch


Alle News


21.06.-Cleanroom-Future-Awa

Cleanroom Award 2018: Jurymitglieder Roy Fox (links), Frank Duvernell (2.v.r.) und Josef Ortner (rechts) übergeben den Award dem Gewinner Mathias Schirmer (2.v.l.) der KEK GmbH. Ab 2019 ist die neu gegründete Cleanroom Future AG unter Frank Duvernell Stifter des Awards. Aus dem Cleanroom Award wird der Cleanroom Future Award. (Bild: Messe Frankfurt GmbH/Sandra Gätke)

Seit 2012 würdigt dieser Preis Menschen und ihren unternehmerischen Mut, Dinge anders als bisher anzugehen. Prämiert werden wegweisende Fortschritte hinsichtlich Innovation, Nachhaltigkeit und Effizienz im Bereich der Reinraumtechnologie. Der Cleanroom Future Award richtet sich international an Firmen, Organisationen, wissenschaftliche Einrichtungen sowie Einzelpersonen.


Eine fünfköpfige Jury aus den Bereichen Forschung und Lehre sowie Vertretern der Praxis wählt die fünf fortschrittlichsten Konzepte unter allen Einreichungen aus. Die Nominierten bekommen auf der internationalen Fachmesse Cleanzone in Frankfurt am Main ihre eigene Plattform und können das Messepublikum von ihrer Innovation überzeugen. Während der Messe wählen die Besucher ihren Favoriten. Verliehen wird der Cleanroom Future Award auf der Cleanzone, am 20.11.2019, in Frankfurt am Main. Dem Sieger wird ein Scheck über 3.000 Euro vom Preisstifter Frank Duvernell persönlich überreicht. Die Cleanzone ist Medienpartner von Cleanroom Future.


Teilnehmen kann jeder, dessen Idee einen Technologievorsprung oder Effizienzgewinn in der Reinraumbranche bewirken könnte. Bewerbungsschluss ist der 31.08.2019


Ab 2019 ist die neu gegründete Cleanroom Future AG unter Frank Duvernell Stifter des Awards. Aus dem Cleanroom Award wird der Cleanroom Future Award.


Weltweit einzigartig: Fokus auf Kreativität in der Reinraumbranche mit dem Creative Prize
Seit 2015 wird auf der Cleanzone, internationale Fachmesse und Kongress in Frankfurt am Main, der «Creative Prize» verliehen, seit 2019 durch die Cleanroom Future AG. Der Ehrenpreis würdigt das kreativste Konzept in Idee oder Umsetzung aus den Bereichen Optik, Farbe, Form, Licht, Ergonomie oder Architektur. Der Creative Prize wird für den optisch oder ergonomisch am kreativsten gestalteten Reinraum verliehen. Gewürdigt wird: Eine kreative Alternative zum «weissen Rauschen» im Reinraum.


Sie haben eine kreative Idee entwickelt oder schon verwirklicht, die Sie für preiswürdig halten? Dann überzeugen Sie die Jury von Ihrer Idee. Bewerbungsschluss: 31.08.2019


Preisverleihung: Auf der internationalen Fachmesse Cleanzone, am 20.11.2019, in Frankfurt am Main


Weitere Informationen/Bewerbungsformulare:
www.cleanroomfuture.com/page/cleanroom-future-award
www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt:
Cleanroom Future AG
Vorstadt 4
CH-3380 Wangen an der Aare
+41 32 631 32 33
info@cleanroomfuture.com


Alle News


19.06.-iVention

Paul Planje beschäftigt sich seit 1992 mit Themen wie Effizienz und Produktivitätssteigerung. Zunächst speziell in den Bereichen Labor und Forschung. Dabei sammelte er Erfahrungen mit Analysegeräten und deren Automatisierung. Mit dem Wechsel in den Vertrieb kamen Unternehmenslösungen wie Scientific Data Management Systeme (SDMS), Labor Information Systeme (LIMS), Labor Execution System (LES), Elektronische Laborjournale (ELN) und Dokument Management Systeme (DMS) dazu. In den letzten Jahren beschäftigte er sich mit der Digitalisierung von Prozessen und deren Messungen. Kaum ein anderer hat sich so intensiv mit den Möglichkeiten zur Optimierung und Steigerung der Effizienz von Laborprozessen auseinandergesetzt.


Mit Paul Planje an Bord geht iVention den nächsten Schritt im deutschsprachigen Raum. Durch seine Erfahrungen wird er für seine Kunden die richtige Beratung anbieten können, um den Weg in die Digitalisierung mittels iVention iLES sicherzustellen.


Weitere Informationen:
www.ivention.nl


Kontakt:
Paul Planje
Managing Director DACH
iVention B.V.
Wipstrikkerallee 95
NL-8023 DW Zwolle
+41 41 937 25 91
paul.planje@ivention.ch


Alle News


17.06.-Medtec

Zufriedene Aussteller auf der MedtecLIVE 2019 (Bild: NürnbergMesse)



«Wir sind mit der Premiere der MedtecLIVE 2019 zufrieden», sagt Dr. Roland Fleck, CEO der NürnbergMesse Group. «Die Zahlen und vor allem die Rückmeldungen der Aussteller, Partner und Fachbesucher zeigen eindeutig, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind und dies für 2020 als solides Fundament nutzen können.»


Insgesamt zeigten 402 Aussteller aus 30 Ländern ihre Leistungen und Produkte. Die Hälfte der ausstellenden Unternehmen reiste aus dem Ausland an, vornehmlich aus Europa, aber auch aus USA, Japan, China oder Singapur. Besonders die klare internationale Ausrichtung der MedtecLIVE machte die Fachmesse weit über die Grenzen des heimischen Marktes hinaus zu einem attraktiven Treffpunkt: Marktchancen und internationale Markteintrittsstrategien waren auf der Messe ein beliebtes Thema, das sich unter anderem in den Messe-Foren widerspiegelte. Auf dieser Positionierung wollen die Veranstalter in den kommenden Jahren aufbauen: «Unsere Partner und die unterstützenden Verbände sind von der hohen Relevanz und dem in die Zukunft gerichteten Programm der Messe überzeugt. Der Startschuss war also laut und deutlich, um die MedtecLIVE in den nächsten Jahren weiter zu entwickeln», verspricht Alexander Stein, Direktor der MedtecLIVE bei der NürnbergMesse.


MedTech Summit knüpft an Erfolg der Vorjahre an
Dr. Rainer Sessner, Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH, die mit dem MedTech Summit seit vielen Jahren einen international renommierten und erfolgreichen Kongress durchführt, blickt auf ein gelungenes Event zurück: «Wir sehen in unserer Arbeit, dass Vernetzung, Austausch und Wissenstransfer Innovationen am besten fördert. Diese Aufgabe hat der MedTech Summit in vollem Umfang erfüllt. Entstehende Partnerschaften haben wir sowohl im Networking Bereich des Kongresses als auch in der Partnering-Area miterlebt.» Insgesamt haben rund 500 Teilnehmer den Kongress und das B2B Matchmaking Event «Partnering» besucht. Auch die Röntgenkonferenz CARAT, die ihre Premiere feierte, ist mit 90 Teilnehmern und einem attraktiven Programm erfolgreich gestartet.


Wie die Fachmesse war auch der MedTech Summit stark international besucht: Die Kongressbesucher reisten aus 25 Ländern an – viele aus der Schweiz und Österreich aber auch aus Japan. Seinem Anspruch, die Brücke von der Entwicklung von Medizintechnik zum Einsatz in Diagnostik und Therapie zu schlagen, wurde der Kongress ebenfalls gerecht: Unter den Teilnehmern fanden sich Ärzte und Wissenschaftler genauso wie Zulieferer, Hersteller, Dienstleister und Vertreter der Benannten Stellen. «Die sorgfältige Vorbereitung und Abstimmung der Kongressinhalte hat sich gelohnt», sagt Dr. Monika Mügschl-Scharf, Programmleiterin des MedTech Summit. «Wir sind begeistert von der Qualität der Vorträge und den Expertenbeiträgen in den interaktiven Veranstaltungsformaten wie World Cafés und Hands-on Pitches.» Einer, der diesen Eindruck untermauert, ist Dr. Ilja Hagen vom Biopark Regensburg GmbH: «Ich bin seit dem Beginn des MedTech Summits dabei und kann auch in diesem Jahr mit neuen Erkenntnissen und Kontakten zufrieden nach Regensburg zurückkehren.»


Ausgezeichnet: Start-ups erlauben den Blick in die Zukunft der Medizintechnik
Grosser Nachfrage erfreute sich auch der Innovation Market Place: 43 Start-ups zeigten ihre Innovationen, 30 von ihnen bewarben sich vorher bereits beim neuen Start-up-Contest. Nach einer Vorauswahl der Jury präsentierten schliesslich zehn junge Unternehmen ihre Entwicklungen im Rahmen des Wettbewerbs auf der MedtecLIVE. Zu gewinnen gab es nicht nur Begleitung und Beratung bei der Markteinführung und dem Bewältigen regulativer Hürden. Der Sieger HydruStent aus Portugal kann sich über 12.000 Euro Preisgeld, 12 m² Messestand auf der MedtecLIVE 2020 und eine sechsmonatige Büropräsenz in Erlangen oder Paris freuen. Das Unternehmen entwickelt einen biologisch abbaubaren, antibakteriellen und massgeschneiderten Stent für die Urologie.


Der Zweitplatzierte, Munevo aus Deutschland, kann sich über 6.000 Euro Preisgeld, 9 m² Messestand auf der MedtecLIVE 2020 und immerhin vier Monate Bürofläche in Erlangen oder Paris freuen. Die Gründer haben sich vorgenommen, die Steuerung von Rollstühlen zu vereinfachen: Munevo Drive ist ein einzigartiges Rollstuhlsteuerungssystem, mit dem Benutzer ihren Rollstuhl durch Bewegen des Kopfes steuern können. Das System bietet viele weitere Funktionen bis hin zur Notfallbenachrichtigung.


Als drittplatziertes Start-up nahm STIL aus den Niederlanden 3.000 Euro, 9 m² Messestand auf der MedtecLIVE 2020 und eine zweimonatige Präsenz in Erlangen oder Paris mit nach Hause. STIL entwickelt ein Wearable, das das Konzept des Noise-Cancelling nutzt, um einen Tremor – zum Beispiel bei Parkinson-Patienten – zu unterdrücken. Durch die Anwendung einer «Anti-Vibration» auf den Arm wird dem Zittern aktiv entgegengewirkt und die Hände stabilisiert.


Alle Preisgelder stellte EitHealth bereit, die Working Spaces kamen von Neigborhood und Medical Valley EMN und mit den Messeständen für das kommende Jahr brachte sich die MedtecLIVE in die Partnerschaft rund um den Innovation Market Place ein.


Hohe Zufriedenheit bei den Ausstellern
Die Aussteller zeigten sich zufrieden mit der Premiere der MedtecLIVE. «MedtecLIVE 2019, unser Erfolgsfaktor», schwärmt Ersan Bayram, Prokurist der PEMAX Kunststoff GmbH aus Stuttgart begeistert: «Jede Menge Projekte und Perspektiven. 2020 – wir sind wieder dabei!» Fabiola Hartung-Linz von der Seleon GmbH unterstreicht: «Die MedtecLIVE 2019 war für uns ein voller Erfolg. Unsere Erwartungen wurden in der Qualität und der Quantität erfüllt. Wir freuen uns schon auf die kommende MedtecLIVE 2020.»


Und auch der belgische Aussteller Sterisys plant im kommenden Jahr wieder fest mit einem Messeauftritt auf der MedtecLIVE: «Die Erstauflage der MedtecLIVE in Nürnberg war ein voller Erfolg und wir freuen uns, im nächsten Jahr wieder als Aussteller dabei zu sein!», sagt Mandy Hüweler. Ähnlich begeistert äusserte Phil Brown, Direktor Technologie und Regulierung bei der Association of British HealthTech Industries: «Für mich war die beste Session auf der Messe die zur MDR-Implementierung. Es gab eine lebhafte Debatte, die die Bedenken des Publikums an der Umsetzung des MDR deutlich machte. Darüber hinaus waren Beiträge der jüngst zertifizierten Benannten Stelle äusserst willkommen, obwohl sie für die Hersteller eine grosse Herausforderung in Bezug auf Zeitpläne und erforderliche Interaktionen darstellten.»


Die nächste MedtecLIVE findet vom 31. März bis 2. April 2020 im Messezentrum Nürnberg statt.


Weitere Informationen:
www.medteclive.com


Kontakt:
NürnbergMesse GmbH
Messezentrum
D-90471 Nürnberg
+49 911 86 06 0
medteclive@nuernbergmesse.de

Alle News


14.06.-Cleanzone

Die Cleanzone Conference - das Herzstück des Eventprogramms - präsentiert sich 2019 völlig neu: In konzentrierten Vorträgen rückt sie Zukunftsthemen der Branche in den Vordergrund und wird zum zentralen Vortragsareal auf der Fachmesse. (Symbolbild: Messe Frankfurt/Sandra Gätke)



Neben den Neuheiten der Aussteller, lädt die Cleanzone, die internationale Fachmesse für Kontaminationskontrolle und Reinraumraumtechnologie, auch am 19. + 20. November 2019 wieder zu einem umfangreichen Rahmenprogramm ein. Völlig neu präsentiert sich das Herzstück des Eventprogramms, die Cleanzone Conference. In konzentrierten Vorträgen rückt sie Zukunftsthemen der Branche in den Vordergrund und wird zum zentralen Vortragsareal auf der Fachmesse. Contentpartner sind erstmals das Deutsche Reinrauminstitut (DRRI) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Zu den Themenschwerpunkten zählen Aktualisierungen der Reinraumrichtlinie VDI 2083. Dort geht es um neue Regelsetzungen beim Umgang mit Nanopartikeln, Filteranwendungen sowie der Reinheit von Medizinprodukten. Ausserdem richtet die Konferenz den Blick in die Zukunft und beleuchtet Themen wie neue Technologien, moderne Klimatechnik, innovative Beleuchtung sowie Reinraumplanung. Ein Highlight: Timo Krebsbach, Geschäftsführer bei HHAC Labor Dr. Heusler, stellt sein neues Buch vor. Das vollständige Programm der kostenpflichtigen Cleanzone Conference ist ab Sommer 2019 erhältlich.


Förderpreis des DRRI: Masterarbeit gekürt
Zum ersten Mal vergibt das DRRI auf der Fachmesse einen mit 2.000 Euro dotierten Förderpreis für eine hervorragende Masterarbeit, die einer deutschen Hochschule oder Universität vorgelegt wurde. Die Masterarbeit sollte sich mit innovativen, praktisch umsetzbaren Themen der Reinraumtechnik beschäftigen, die derzeit oder zukünftig von grösserem praktischen oder wirtschaftlichen Interesse sein könnten. Die eingereichten Arbeiten müssen wissenschaftlich fundiert dargelegt und von den Hochschulen mindestens mit der Note «gut» bewertet werden.


Lehrstuhlinhaber beziehungsweise Fachabteilungsleiter können der Geschäftsstelle des DRRI herausragende Arbeiten unter Beifügung eines Exemplares bis 20. September 2019 vorschlagen. Eine Fachjury aus Mitgliedern des DRRI entscheidet über die Preiswürdigkeit der eingereichten Abschlussarbeiten.


Cleanroom Future Award: Ideen für die Zukunft
Erneut wird der Cleanroom Future Award auf der Cleanzone verliehen. Der von der Cleanroom Future AG unter Leitung von Frank Duvernell ausgeschriebene Preis richtet sich weltweit an Firmen, Organisationen, wissenschaftliche Einrichtungen sowie Einzelpersonen. Gesucht werden wegweisende Fortschritte hinsichtlich Innovation, Nachhaltigkeit und Effizienz im Bereich der Reinraumtechnologie. Eine international besetzte Jury aus den Bereichen Forschung und Lehre sowie Vertretern der Praxis wählt die fünf fortschrittlichsten Konzepte aus. Die beste Idee wird vom Messepublikum während der Cleanzone gekürt. Die Anmeldefrist zum Cleanroom Future Award endet am 31. August. Weitere Informationen unter www.cleanroomfuture.com/page/cleanroom-future-award.


Weitere Informationen:
www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt:

Messe Frankfurt GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
+49 69 75 75 0
cleanzone@messefrankfurt.com


Alle News


10.06.-pts

Wie sieht es in Ihrem Betrieb mit der Hygiene aus?
Die Einhaltung der festgelegten Hygiene-Massnahmen ist eine notwendige Voraussetzung zur Qualitätssicherung. Das Personal, das im Reinraum tätig ist, muss diese umsetzen. Im Basistraining erhalten Sie die notwendigen Kenntnisse zum Verständnis der Hygieneanforderungen. Das Training mit praktischen Übungen, Videos und Beispielen steigert das Bewusstsein für die Hygienemassnahmen.


Im Basistraining erfahren Sie die Qualitätselemente zur Umsetzung der Hygienemassnahmen im Reinraum. Sie erlernen das Zusammenspiel der organisatorischen mit den administrativen Massnahmen.


Mitarbeitertraining
Ein regelmässiges Hygiene-Training ist eine zwingende Voraussetzung für die Tätigkeiten im Reinraum. Auch Personal, das Qualifizierungs- oder Validierungsaktivitäten, IT-Systembetreuung, Wartungs- und Reparaturaufträge durchführt, ist zu schulen. Sie erfahren bei diesem Training die Grundlagen und erhalten ein Zertifikat über die vermittelten Kenntnisse.


Mit Frank Duvernell (CEO von Cleanroom Future AG) haben Sie die Möglichkeit, das korrekte Anziehen eines Reinraumkombis zu üben und erfahren praktische Tipps für die Reinigung am Arbeitsplatz.


Schulungsinhalte sind:
• Rechtliche Grundlagen
• Personalhygiene
• Produktionshygiene
• Grundlagen der Mikrobiologie
• Reinigung
• Monitoring
• Ziele


Referententeam
• Frank Duvernell, Cleanroom Future AG
• Dr. Roger Holenstein, PMC-support
unter der Leitung von
• Eric Morel, PMC-support


Weitere Informationen/Anmeldung:
www.pts.eu


Kontakt:
PTS Training Service
Reinhard Schnettler
Postfach 4308
D-59737 Arnsberg
+49 2932 51477
info@pts.eu


Alle News


06.06.-Deutsche-Messe

Automation in der industriellen Bauteilreinigung ist Teil des Kongresses in Hannover. (Bild: Stäubli)



Die Kosten sollen sinken, die Reinigungsergebnisse sollen besser werden: Diesen Spagat können Teilereiniger mithilfe von Automation meistern. «Qualität und Effizienz – Automation in der Teilereinigung», lautet denn auch der Titel des Kongresses zur Teilereinigung der Deutschen Messe Technology Academy in Hannover


Die Teilnehmer erwarten interessante Vorträge rund um die Fragestellung: «Wie kann die Automatisierung Ihre Teilereinigung verbessern und welche Möglichkeiten gibt es?» erwarten Besucher am neu lancierten Kongress zur Teilereinigung in Hannover.


Sprecher aus marktführenden Unternehmen stehen – neben den Vorträgen - für den direkten Austausch zur Verfügung. Treffen Sie auf Anwender und Experten aus der Fertigung und auf Spezialisten für Automatisierung.


Erfahrene Experten beantworten am 25. Juni 2019 die folgenden Fragen:
• Wie kann die Automatisierung Ihre Teilereinigung verbessern?
• Welche Möglichkeiten gibt es für die Automatisierung in der Teilereinigung?
• Wie können Sie sowohl stabilere als auch effizientere Prozesse schaffen?
• Wie lässt sich die Teilereinigung besser in die Prozesskette Ihrer Fertigung und in den Datenfluss Ihres Unternehmens integrieren?
• Und in welchen Punkten ist die Maschine und in welchen Punkten ist der Mensch überlegen?


Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Experten und Anwender aus der Fertigung als auch an Spezialisten für Automatisierung und Industrie 4.0.


Weitere Informationen/Anmeldung


Kontakt:
Deutsche Messe Technology Academy
Messegelände / Pavillon 36
D-30521 Hannover
+49 511 893 54 05
technology-academy@messe.de


Alle News


04.06.-Endress

Wachstumskurs: Die Innovative Sensor Technology IST AG – ein Unternehmen der Endress+Hauser Gruppe – hat ihr Werk im schweizerischen Ebnat-Kappel für rund 15 Millionen Euro ausgebaut. (Bild: Endress+Hauser)



Die zur Endress+Hauser Gruppe gehörende Innovative Sensor Technology IST AG ist weiterhin auf Wachstumskurs. Der Sensorspezialist hat am 24. Mai 2019 einen Erweiterungsbau im ostschweizerischen Ebnat-Kappel eingeweiht. Das Werk wurde für fast 15 Millionen Euro ausgebaut und bietet nun die doppelte Nutzfläche.


Mirko Lehmann, CEO der Innovative Sensor Technology IST AG, Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser Gruppe, sowie Klaus Endress, Verwaltungsratspräsident bei Endress+Hauser, begrüssten gemeinsam zahlreiche Kunden, Partner, Vertreter des öffentlichen Lebens sowie Mitarbeitende. «Die steigende Nachfrage nach innovativen Sensoren sowie das damit verbundene starke Wachstum der Innovative Sensor Technology IST AG haben den Anbau notwendig gemacht. Wir sind uns sicher, den damit notwendigen Platz für noch mehr Innovation geschaffen zu haben», sagte Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser Gruppe.


Steigende Nachfrage
Das insgesamt über 13.500 Quadratmeter grosse Werk bietet eine Produktionsfläche von rund 3.700 Quadratmetern, rund 1.500 davon sind Reinraum. Zudem wurden die Bürobereiche sowie die Kantine vergrössert. Notwendig machten die Erweiterung die steigenden Anforderungen in der Produktion sowie der wachsende Platzbedarf. Seit dem Umzug nach Ebnat-Kappel im Jahr 2012 hat sich die Mitarbeiterzahl der Innovative Sensor Technology IST AG von 100 auf knapp 200 Mitarbeitende am Standort verdoppelt. Diese konnten nach eineinhalb Jahren Bauzeit das Gebäude Anfang 2019 beziehen.


Die Innovative Sensor Technology IST AG mit Hauptsitz im ostschweizerischen Ebnat-Kappel ist ein Anbieter von physikalischen, chemischen und biologischen Sensoren. Zum Produktportfolio zählen Dünn- und Dickfilm-Platin- und Nickel-RTD-Temperatursensoren, thermische Masseflusssensoren, kapazitive Feuchtesensoren, Feuchtemodule, Leitfähigkeitssensoren und Biosensoren. Seit 2005 ist das Unternehmen, das heute rund 400 Mitarbeitende weltweit zählt, Teil der Endress+Hauser Gruppe.


Weitere Informationen:
www.endress.com


Kontakt:
Endress+Hauser AG
Kägenstrasse 2
CH-4153 Reinach BL
+41 61 715 75 75
info@ch.endress.com

Alle News


29.05.-Mineba

Vielfach ausgezeichnet: Die Minebea Intec Gewinner aus den Readers’ Choice Awards (Bild: Mineba)



Die Readers’ Choice Awards von Weighing Review sind für Anbieter industrieller Wiegesysteme eine Messlatte der besonderen Art: In insgesamt 18 Kategorien rund um das Thema Verwiegung gilt es, die Stimmen der Leser für sich zu gewinnen. Und die Konkurrenz hat es in sich: Neben internationalen Grössen sind auch neue Mitspieler an Bord, die sich beweisen wollen. Am Ende gewinnt, wer die meisten Leserstimmen erhält. Minebea Intec konnte dieses Mal das sehr gute Ergebnis aus dem Vorjahr bestätigen. «Die Awards sind ein Indiz für unsere gute Entwicklungsarbeit, auf Produkt-, aber auch auf Firmenebene», ordnet Willy-Sebastian Metzger, Director Strategy, Business Development & Marketing das Ergebnis ein. «Unsere Combics etwa verteidigte dieses Jahr den Titel als beste Industriewaage. Aber die Leser wissen auch neue Produkte wie unsere Novego, die den Preis als beste Wägezelle gewonnen hat, zu schätzen. Dies zeigt, dass wir mit unserer Arbeit weiterhin auf dem richtigen Weg sind».


Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg, Deutschland, produziert weltweit Wäge- und Inspektionslösungen für eine Vielzahl Anwendungen und wurde schon 2018 mehrfach ausgezeichnet. In diesem Jahr schnitten jedoch nicht nur die Produkte gut ab, auch der Markenname hat sich bei den Lesern etabliert: Während bei den letzten Weighing Review Awards Minebea Intec Platz drei in der Kategorie «Best Weighing Company» belegte, konnte sich die Firma dieses Jahr Platz zwei sichern. Winkt also 2020 der Award für den besten Anbieter? «2019 bringen wir mehrere neue Produkte auf den Markt, die unsere Stellung als einer der führenden Anbieter von Wägetechnik aber auch Inspektionslösungen weiter festigen. Dies wird unsere Chancen auf Platz eins verbessern.» kommentiert Metzger den Trend sportlich. Alle gewonnenen Awards im Überblick:


• Best Weighing Company 2019 – Zweiter Platz
• Best Industrial Scales: Industriewaage Combics
• Best Load Cells: Wägemodul Novego
• Best Weighing Instrumentation: Wägeterminal Truck-X
• Best Checkweighers: Kontrollwaage Flexus


Weitere Informationen:
www.weighingreview.com/award/winners/weighing-review-awards-2019
www.minebea-intec.com


Kontakt:
Minebea Intec GmbH
Meiendorfer Strasse 205 A
D-22145 Hamburg
+49 40 679 604 68
info@minebea-intec.com


Alle News


27.05.nora

nora systems Schulungszentrum (Foto: nora)



Wie bereits zum Zeitpunkt der Transaktion erwähnt wurde, bietet der Zusammenschluss der beiden Unternehmen einen erheblichen Mehrwert für alle Interessengruppen. «Mit Interface haben wir einen optimalen Partner gefunden», freut sich Christa Hoffmann, Geschäftsführerin der nora systems GmbH. «Denn unsere Kautschuk-Bodenbeläge ergänzen perfekt das bereits bestehende Produktportfolio von Interface in den Bereichen Teppichfliesen und LVT (Luxury Vinyl Tiles). Der Zusammenschluss bietet beiden Unternehmen die Möglichkeit, in unerschlossenen Märkten durch eine neue Bandbreite an Produkten und Leistungsmerkmalen zu agieren. Interface ist hauptsächlich auf den Hotel- und Bürobereich spezialisiert, während die Anwendungsbereiche für Kautschukböden schwerpunktmässig im Gesundheits- und Bildungswesen sowie im Industriebereich liegen», ergänzt Hoffmann.


Änderungen in der Geschäftsführung
Neben Christa Hoffmann stand die nora systems GmbH ebenso unter der Führung von Andreas Mueller. Im Zuge des Integrationsprozesses wurden zu Beginn des Jahres 2019 die jeweiligen Zuständigkeitsbereiche angepasst und die Unternehmensleitung umgestaltet. So bleibt Christa Hoffmann weiterhin Geschäftsführerin am Standort Weinheim und fungiert gleichzeitig auch als Vice President Finance & Administration für die Interface Regionen Europa, Afrika, Asien und Australien (EAAA). Andreas Mueller, ehemaliger CEO von nora, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum Chief Customer Officer ernannt und leitet damit ab sofort die Kundenbetreuung des Gesamtunternehmens weltweit. Mit Übernahme dieser Funktion schied er aus der Geschäftsführung der nora systems GmbH aus. Dr. Peter Schwarzenberger, zuvor Teil der erweiterten Geschäftsleitung, konzentriert sich seit Anfang des Jahres auf die Produktionsleitung in Weinheim und verantwortet damit die Herstellung der Kautschuk-Bodenbeläge. Neu in der Riege der Geschäftsführung ist der gebürtige Niederländer und langjährige Interface Mitarbeiter Ton van Keken, Vice President Supply Chain. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Leitung von Unternehmensstandorten. Zusammen mit Christa Hoffmann bildet er die neue Geschäftsführung der nora systems GmbH.


nora systems GmbH auch weiter auf Wachstumskurs
Wie bereits in den Vorjahren, konnte nora auch 2018 auf ein solides Jahr zurückblicken. Interface steigerte 2018 seinen Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent von 996 Millionen auf 1,2 Milliarden US-Dollar. nora trug 2018, ab dem Zeitpunkt der Transaktion, mit 113 Millionen US-Dollar zum genannten Nettoumsatz bei. Auch die Investitionen am Standort Weinheim wurden fortgesetzt. Dort hat das Unternehmen im Jahr 2018 rund 6,2 Millionen Euro für neue Anlagen und technische Innovationen ausgegeben.


Gemeinsame Nachhaltigkeitsreise
Interface zählt zu den anerkannten Branchenvorreitern in Sachen Nachhaltigkeit. Das Unternehmen wird seit mehr als 20 Jahren im jährlichen Sustainability Leaders Report von Globe-Scan und SustainAbility ausgezeichnet und ist das einzige Unternehmen, das seine Position in diesem Ranking seit der Erstellung des Berichts behauptet. Für Interface sind die zentralen Eckpfeiler bezüglich dieses Themas die Initiativen Mission Zero, zur Reduzierung der Umweltauswirkungen, sowie Climate Take Back – eine Initiative, die das Engagement für die Umkehrung der globalen Erwärmung behandelt.


Als Teil von Interface wird die nora systems GmbH ab sofort nach und nach in alle Nachhaltigkeitsprogramme einbezogen, um auf die gleichen Ziele hinzuarbeiten. Im ersten Schritt werden sich spezielle Teams darauf konzentrieren, den CO2-Fussabdruck des gesamten nora Produktlebenszyklus weiter zu reduzieren, um Klimaneutralität zu erreichen. «Mit diesem Schritt knüpfen wir an unsere bisherige Nachhaltigkeitsstrategie an und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz», so Hoffmann abschliessend.


Darüber hinaus sind nora Bodenbeläge zum 1. Januar 2019 in das Programm Carbon Neutral Floors von Interface aufgenommen worden, um so das Engagement zur Erzielung von Klimaneutralität weiter zu forcieren. Infolgedessen ist das gesamte Produktportfolio von Interface – Teppichfliesen, LVT sowie ab sofort auch die Bodenbeläge von nora – über den gesamten Produktlebenszyklus klimaneutral.


Weitere Informationen:
www.interface.com
www.nora.com


Kontakt:
Interface Schweiz GmbH
Seestrasse 78
CH-8703 Erlenbach
+41 44 913 68 00
info-ch@interface.com


Alle News


23.05.-Cleanroomnet
Reinraum 4.0 -Was erwartet uns in Zukunft? (Foto: WZB)

Unter dem Titel «Die «Reine 4.0» – von der Reinraumplanung mit BIM bis zum Reinraum 4.0. Was ist heute schon möglich, was wird uns die Zukunft bringen?» lädt das Netzwerk CleanRoomNet zu einer branchenübergreifenden Veranstaltung ein.


Der Begriff Industrie 4.0 ist weithin bekannt; aber was bedeutet Reinraum 4.0? Was ist heute schon möglich und wie wird der Reinraum der Zukunft aussehen können? Von der Planung Digitaler Gebäudemodelle mit BIM (Building Information Modelling) und Virtual Reality (VR) bis zum Betrieb mit Augmented Reality (AR) können sich Teilnehmer informieren und austauschen.


Die Veranstaltung findet am Dienstag, 18. Juni 2019 ab 14.00 Uhr in Spiesen-Elversberg statt.


Weitere Informationen/Anmeldung:
www.healthcare.saarland/termine/artikel/die-reine-40-von-der-reinraumplanung-mit-bim-bis-zum-reinraum-40/
www.cleanroomnet.de/images/Anmeldung_Programm_Reine_4-0.pdf
www.cleanroomnet.de



Kontakt:
BECKER Reinraumtechnik GmbH
Von-der-Heydt-Str. 21-25
D-66115 Saarbrücken
+49 681.75 38 102
dirk.steil@becker-reinraumtechnik.de
www.becker-reinraumtechnik.de


Alle News


20.05.-Camfl

Eine gute Raumluftqualität kann in direktem Zusammenhang mit der Erfolgsrate des IVF-Verfahrens stehen. (Bild: Fotolia)



Vielen Paaren mit Kinderwunsch konnte durch eine künstliche Befruchtung mit dem IVF-Verfahren (In-vitro-Fertilisation) geholfen werden. Allein in den Industriestaaten leiden rund 15 Prozent der Paare unter eingeschränkter Zeugungsfähigkeit. Wissenschaftlern zufolge sind die Probleme auf Stress, Umweltbelastungen, falsche Ernährung, Geschlechtskrankheiten und Übergewicht zurückzuführen. Es ist damit zu rechnen, dass diese Situation in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnt.


Seit der Geburt des ersten «Retortenbabys» im Jahr 1978 wurde die IVF-Methode immer häufiger angewendet. Bei der IVF-Methode handelt es sich im Wesentlichen um den manuell im Labor vorgenommenen Vorgang der künstlichen Befruchtung einer Ei- mit einer Samenzelle. War das IVF-Verfahren erfolgreich, wird dieser Vorgang mit dem Verfahren des sogenannten Embryotransfers kombiniert. Dabei wird der Embryo direkt in den Uterus eingesetzt.


Die Schaffung einer geeigneten Umgebung für die Befruchtung ist einer der wichtigsten Schritte der IVF. Schadstoffbelastete Luft in IVF-Einrichtungen ist ein ernsthaftes Problem, da die Luftqualität in Laboren und klinischen Behandlungsräumen enorme Auswirkungen auf die Qualität und die Überlebenschancen des Embryos sowie das klinische Ergebnis der IVF-Behandlung haben kann. Für genau diese Umgebungen bietet das Segment Molekulare-Kontaminationskontrolle der Firma Camfil effektive Filterlösungen an.


Zahlreiche IVF-Klinken in den Industrienationen haben sich zu profitablen Unternehmen entwickelt, und die «Erfolgsrate» ihrer IVF-Verfahren und ihre Reputation sind zentrale Entscheidungskriterien für Paaren auf der Suche nach einer geeigneten Klinik.


Schutz vor schädlichen molekularen Verunreinigungen
Eine gute Raumluftqualität kann in direktem Zusammenhang mit der Erfolgsrate des IVF-Verfahrens stehen. Verschiedene Gase oder Gasgruppen gelten als problematisch, darunter flüchtige organische Verbindungen (VOCs), Aldehyde, Formaldehyd, Stickoxid und Styrol.


Moleküle mit toxischer Wirkung auf menschliche Zellen werden als zytotoxisch bezeichnet. Solche Zytotoxine können die äussere Zellmembran zerstören oder das Wachstum und die Teilung der Zelle verhindern.


Nach der Befruchtung teilt sich die menschliche Eizelle in zwei, dann vier und schliesslich acht Zellen auf. Mit der folgenden Differenzierung der Zellarten nach Form und Funktion setzt sich auch der Vorgang der Zellteilung fort. Dieses Anfangsstadium ausserhalb des weiblichen Körpers, in dem die Zellzahl am geringsten ist, ist die Phase, in der jegliche Belastung mit molekularen Schadstoffen (Zytotoxinen) das grösste Risiko birgt. Daher müssen Sicherheitsvorkehrungen zur Minimierung solcher Schadstoffbelastungen in das IVF-Verfahren integriert werden. Vor der Implantation in den Mutterleib stellt die Molekularfiltration der Klinikluft für den Embryo einen unverzichtbaren Schutz dar.


Molekularfiltration im Gebäudelüftungssystem
Molekularfilter können an unterschiedlichen Stellen innerhalb des Lüftungssystems eingesetzt werden, um den verschiedenen Gasquellen Rechnung zu tragen: so können sie zum einen die Frischluftzufuhr aufbereiten und hohe Schadstoffkonzentrationen aus externen Quellen abscheiden sowie zum anderen die Umluft oder Rückluft aufbereiten und noch vorhandene Spurenkonzentrationen von Schadstoffen aus internen und externen Quellen herausfiltern. Um eine optimale Nutzung der Molekularfilter zu gewährleisten, müssen Vorfilter zum Schutz vor Feinstaub verwendet werden. Die empfohlene Filterklasse liegt bei min. ePM1 50 Prozent (ISO 16890) oder MERV 13 (ASHRAE 52.2).


Grosse Bandbreite und gezielte Adsorption
Die Zusammensetzung des chemischen Cocktails in der Luft ist äusserst komplex und variabel. Aus diesem Grund basiert Molekularfiltration auf der Verwendung eines Adsorptionsmittels mit einem breiten Wirkungsspektrum, das über 99 Prozent der unterschiedlichsten Moleküle aus der Luft herausfiltert.


Dennoch können auch Breitband-Adsorptionsmittel bis zu 50 relativ häufige Gase nicht entfernen. Hierzu ist der Einsatz eines speziellen, chemisch imprägnierten Adsorptionsmedium erforderlich, um auch gezielt einzelne Moleküle oder Molekülgruppen herausfiltern zu können. Eine Konfiguration in mehreren Schichten bietet im Vergleich zu einer Lösung aus gemischten Medien höhere Leistungsfähigkeit und geringere Lebenszykluskosten, sofern der vorhandene Platz und die Druckverlustbeschränkungen dies ermöglichen.


Empfohlene Luftfilter-Produkte
Einige Experten in IVF-Kliniken wissen natürlich um die Probleme, die durch die «Ausgasung» molekularer Verunreinigungen aus den Baumaterialien in Gebäuden entstehen können. Zunehmend legen sie die Messlatte zur Kontrolle molekularer Schadstoffe höher. Folglich besteht der Wunsch, dass die Filter bezüglich ihrer molekularen Ausgasung ebenso rein sind wie andere Teile der Klinikausstattung. Auch in der Mikroelektronikbranche, wo solche Anforderungen schon seit mehreren Jahren zum Standard gehören, ist ein ähnlicher Trend zu erkennen. Für solche Situationen kann Camfil GigaPleat Filter anbieten, in denen nur Materialien mit nachweislich niedrigen Ausgasungseigenschaften verbaut werden. Ausserdem kann, falls erforderlich, jeder GigaPleat Filter als komplettes Gerät auf seine Ausgasung getestet werden, bevor er die Fabrik verlässt. CamCarb, CityCarb und CitySorb verfügen über einzigartige Eigenschaften, von hoher Abscheide-Kapazität bis hin zur kombinierten Entfernung von Partikeln und Molekülen, und erfüllen alle Anforderungen an die Frisch- und Umluftfilterung in IVF-Kliniken.


Supportleistungen für IVF-Kliniken
Als Fachunternehmen bietet Camfil eine umfangreiche Palette von Supportleistungen an, damit Kliniken den maximalen Nutzen aus der Molekularfiltration ziehen können. Zu diesen Dienstleistungen zählen passive Probenahme-Vorrichtungen zur Bestimmung der Gaskonzentrationen in Lüftungsanlagen und geschlossenen Räumen, die Durchführung der Gigacheck- und Gigamonitor-Techniken zur Analysierung der Proben benutzter Molekularfiltrationsmedien, die Überwachung der Restnutzungsdauer und die Planung des Filteraustauschs.


Camfil verfügt über eine Testeinrichtung zur Molekularfiltration, in der Komplettprodukte unter nahezu realen Anwendungsbedingungen getestet werden können. Ausserdem wird eine patentgeschützte Software eingesetzt, um die Nutzungsdauer der Molekularfiltration festzustellen und Kunden bei der Auswahl der am besten geeigneten und effizientesten Lösung für ihre jeweilige Anwendung zu unterstützen. Camfil testet gemäss der Standard-Testmethode ISO 10121-1:2014 zur Leistungsermittlung von Medien und Vorrichtungen zur Reinigung der Gasphase für die allgemeine Lüftung.


Weitere Informationen:
www.camfil.com
Segment Molekulare-Kontaminationskontrolle


Kontakt:
Camfil GmbH
Zugerstrasse 88
CH-6314 Unterägeri
+41 41 754 44 44
info.ch@camfil.com


Alle News


17.04.-Camfil

Der flexible Aufbau des modularen CamSafe Gehäuses bietet umfassende Sicherheit, wenn es um die Abscheidung radioaktiver, toxischer oder bakterieller Partikel und Gase geht. (Bild: Camfil)



In kaum einem anderen Industriebereich sind die hygienischen Anforderungen so hoch wie in der Herstellung chemischer, biotechnologischer oder pharmazeutischer Produkte. Aufgrund der besonderen Sensibilität der hier stattfindenden Produktionsprozesse sind höchste Reinheit und die Kontrolle prozesskritischer Umgebungsparameter wichtig. Die Raumluft steht in diesem Zusammenhang mit an erster Stelle und erfordert eine entsprechend leistungsfähige reinraum- und klimatechnische Ausstattung. Denn der zirkulierende Luftstrom erfüllt gleich mehrere Aufgaben: Zur Versorgung der Produktionshallen mit Frischluft, muss sowohl die dafür angesaugte Zuluft gefiltert als auch die verbrauchte und gegebenenfalls durch Schadstoffe belastete Abluft abtransportiert und gereinigt werden. Die Belastung entsteht durch eine Anreicherung von organischen und anorganischen Substanzen in unterschiedlicher Zusammensetzung und Konzentration. Diese Gemische können zudem explosionsfähig sein, so dass geeignete Schutzmassnahmen erforderlich sind.


Bei den CamSafe Gehäusen von Camfil ist der Name Programm. Die gasdicht geschweissten CamfSafe Gehäuse bieten umfassende Sicherheit, wenn es um die Abscheidung radioaktiver, toxischer oder bakterieller Partikel und Gase geht. Ihre Einsatzfelder sind deshalb Laboratorien, Kliniken (Operationsräume) oder Pharmabereiche.


Miteinander kombiniert sind mehrstufige Systeme realisierbar, die Volumenströme von bis zu 24.000 m3/h filtern. Die Aussenflächen in der Standardausführung sind aus 2 mm starkem Stahlblech gefertigt und mit dekontaminierbarem Epoxidharz im Farbton Reinweiss (RAL 9010) beschichtet oder bestehen aus Edelstahl (CrNi-Stahl).

Sicher & zuverlässig
Bei der CamSafe-Serie verfügt jedes Filtergehäuse über ein Wartungssackbord, mit dem sich die Filterwechsel berührungs- und kontaminationsarm durchführen lassen. Die CamSafe-Gehäuse können mit Partikel- oder Molekularfiltern ausgestattet werden. Dank einer Schnellverschluss-Vorrichtung wird die Dichtung des Filters gegen die Aufnahmefläche gepresst. Der neu eingesetzte Filter wird mit Hilfe einer automatisch nachspannenden Anpressvorrichtung in eine dicht sitzende Position gebracht. Optional sind Druckmessstellen, eine Vorrichtung zum Druckausgleich sowie eine Einrichtung zur Überprüfung der Dichtigkeit gemäss KTA 3601 bestellbar. Weiterhin überzeugt die CamSafe-Serie durch die Wandeinbauvariante zur Aufstellung beispielsweise im Reinraum sowie mehrstufige Gehäuse-Ausführungen und Ausführung mit manueller Filter-Scanvorrichtung.


Vor jeder CamSafe Auslieferung erfolgt seitens Camfil eine Dichtigkeitsprüfung sowie eine Leitfähigkeitskontrolle der Gehäuse. Generell entsprechen die CamSafe Gehäuse der Dichtigkeitsklasse 3 gemäss ISO 10648-2 bei ± 6.000 Pascal.


Die Testverfahren:
1. Mechanische Festigkeit: Klasse D2 – EN 1886:2008
2. Lokale und allgemeine Leckagen: Klasse C – EUROVENT 2/2
Klasse L1 – EN 1886:2008
Klasse 3 – EN 10648-2
Klasse D – EN 12237
ISO 14644-3


Die Fakten auf einen Blick:
• Berührungsarmer Filterwechsel
• Selbstnachspannende Filteranpressvorrichtung, Spannrahmen aus Edelstahl
• Schnelle, sichere Filtereinbringung (Fronthebelbedienung)
• Gasdicht geschweisste, stabile Konstruktion
• Dichtheitsklasse L1 nach EN 1886 sowie Klasse 3 nach ISO 10648-2 bei ± 6.000 Pascal
• Anschlussfertiger Flansch
• 2 mm Blechstärke
• Dekontaminierbare Epoxidharzbeschichtung in RAL 9010 (>70 µm)
bzw. Edelstahl 1.4301 auf Anfrage
• Dichtsitzprüfeinrichtung gem. KTA 3601 auf Wunsch
• Zubehör wie Druckausgleichsvorrichtung, Wartungssäcke, Abschweissgeräte etc. auf Anfrage


Weitere Informationen:
www.camfil.ch


Kontakt:
Camfil AG
Zugerstrasse 88
CH-6314 Unterägeri
+41 41 754 44 44
info.ch@camfil.com

Alle News


14.05.-parts2clean

Bildquelle: Deutsche Messe AG



Aktuelle Themen sind einerseits veränderte und neue Herstellungstechnologien, beispielsweise der zunehmende Einsatz von Klebe-, Laserschweiss- und Beschichtungsprozessen sowie additiv gefertigte Bauteile. Andererseits sind vermehrt Werkstücke aus neuen Werkstoffen und Materialkombinationen sowie komplette Baugruppen zu reinigen. Hinzu kommen strengere regulatorische Vorgaben wie etwa durch die neue europäische Medizinprodukte-Verordnung (MDR).


Diese Veränderungen stellen Unternehmen vor die Aufgabe, bestehende Prozesse unter die Lupe zu nehmen und eingefahrene Wege in Frage zu stellen. «Eine optimale Informationsplattform dafür ist die parts2clean», sagt Olaf Daebler, Global Director parts2clean bei der Deutschen Messe AG. «Als globaler Branchentreffpunkt präsentieren die Aussteller der Messe nicht nur den aktuellen Stand der Technik in der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung auf, sondern zeigen gleichzeitig auch Trends auf und bieten Lösungen dafür.» Ein Blick auf die Ausstellerliste untermauert diese Aussage. Es sind dort bereits nahezu alle Markt- und Technologieführer aus den verschiedenen Ausstellungssegmenten zu finden, die auf der parts2clean traditionell ihre Neu- und Weiterentwicklungen erstmals vorstellen.


Branchenspezifische Anforderungen stabil erfüllen
Das zukunftsorientierte Angebot ermöglicht Besuchern aus unterschiedlichsten Branchen wie Automobil- und Zulieferindustrie, Medizintechnik, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Fein- und Mikromechanik, Optik, Elektronik, Halbleiterindustrie und Beschichtungstechnik, sich effizient und gezielt zu informieren. Und das unabhängig davon, ob es um Verfahrenstechnik und Anlagen geht, mit denen sich steigende partikuläre und/oder filmische Sauberkeitsanforderungen prozesssicher und effizient erfüllen lassen oder die Aufgabenstellung in der Reinigung von Bauteilen aus neuen Materialien oder mit sehr komplexen Geometrien liegt. Dabei spielen auch Lösungen für die Steuerung, Überwachung und Kontrolle von Reinigungs-, Spül- und Trocknungsprozessen sowie der erzielten Sauberkeit eine wichtige Rolle. Ein weiterer Bereich ist die Automatisierung der Reinigung inklusive des Teilehandlings, beispielsweise mit Roboter und entsprechend ausgelegten Werkstückträgern. Immer wichtiger wird auch die intelligente Integration von Reinigungsprozessen in vernetzte Fertigungsumgebungen und Cloudlösungen, über die zahlreiche Informationen jederzeit und überall abrufbar sind. Abgerundet wird dieses Thema durch das Sonderformat QSREIN 4.0, in dessen Mittelpunkt die Zukunft der Prozessführung in der wässrigen Bauteilreinigung bestehen wird.


Ob ganzflächige oder partielle Sauberkeit – bei verschiedenen Reinigungsaufgaben zeichnet sich eine Tendenz zur trockenen Reinigung ab. Dieser trägt die parts2clean mit einem breiten Angebot Rechnung, das unter anderem Systeme für die CO2-Schneestrahl-, Plasma-, Laser-, Vibrations- und Druckluftreinigung beinhaltet.


Hoher Mehrwert: parts2clean-Fachforum und Guided Tours
«Ein Hotspot und damit ein Muss für jeden Besucher der Messe mit zahlreichen wertvollen Informationen zu den Trends und Innovationen bieten die simultan übersetzten Vorträge (Deutsch <> Englisch) des dreitägigen Fachforums», berichtet Daebler. Schwerpunkte des gemeinsam mit der Fraunhofer Allianz Reinigungstechnik und dem Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) organisierten Wissenstreffpunkts bilden Referate und Diskussionen zu Grundlagen, Wegen zur Prozess- und Kostenoptimierung, zur Qualitätssicherung sowie zu Best-Practice-Anwendungen, Trends und neuen Entwicklungen.


Die Guided Tours, die an den drei Messetagen in englischer Sprache durchgeführt werden, ermöglichen Fachbesuchern, sich an ausgewählten Messeständen entlang der Prozesskette über spezielle Themen der Bauteil- und Oberflächenreinigung zu informieren. Sie lernen dabei Lösungen, Innovationen und Anbieter für ihre individuellen Aufgabenstellungen auf kürzestem Weg kennen. Vorteile ergeben sich auch für die teilnehmen Aussteller. Sie können ihre Produkte und Neuheiten gezielt einem interessierten Fachpublikum direkt an ihrem Stand präsentieren und dadurch zusätzliche Kontakte generieren.


Weitere Informationen:
www.messe.de


Kontakt:
Deutsche Messe AG
Messegelände
D-30521 Hannover
+49 511 89 0
info@messe.de

Alle News


13.05.-ISPE

Im Rahmen der Veranstaltung kann die Firma Vetter bei Ravensburg besichtigt werden.



Das Umfeld der Aseptischen Abfüllung erfährt einen starken Wandel.
Neue Therapie-Ansätze erfordern neue technische Lösungen. Zell-Therapien und Personalized Health Care mit hoch-spezifischen Immuntherapien erfordern höchste Flexibilität bei minimalen Chargengrössen. Hier revolutioniert die Robotertechnologie die Aseptische Abfüllung, verbunden mit neuen Möglichkeiten, aber auch mit neuen Herausforderungen.


Diese beschränken sich nicht nur auf die technischen Aspekte, in vielen Punkten ist ein Umdenken hinsichtlich Arbeitsprozessen und regulatorischen Aspekten der Mensch-Maschine-Kollaboration erforderlich.


Trotzdem haben grossvolumige Abfülllinien nach wie vor ihre Berechtigung und unterliegen einem stets steigenden Anspruch bezüglich Flexibilität und Agilität.


Die Vorträge und Case Studies des Jahresworkshop ISPE D/A/CH Aseptik vom 4.-5.06.2019 in Weingarten bieten einen tiefen Einblick in die aktuellen Entwicklungen im aseptischen Umfeld:
– neue versus etablierte Technologien,
– Grossanlagen versus kleine und flexible Anlagen,
– Änderungen in der Verwendung von WFI sowie
– aktuelle Entwicklungen in Sachen «Annex 1».


Sie haben die Möglichkeit die ISPE ‘Facility of the Year 2018’ in der Kategorie ‘Facility of the Future’ bei Vetter in Ravensburg zu besichtigen.


Weitere Informationen:
Anmeldung: SPE D/A/CH Secretary Rolf Sopp (rolf.sopp@ispe-dach.org)


Kontakt:
ISPE D/A/CH e.V. co Refidar Moore Stephens AG
Europastrasse 18
CH-8152 Glattbrugg-Zürich
+49 610 360 44 68
info@ispe-dach.org


Alle News


10.05.-Swiss-CCS

Impressionen von der Fachtagung 2019 (Bild: Jörg Signer)



Die Schweizerische Gesellschaft für Reinraumtechnik SRRT-SwissCCS trifft sich jährlich zur Generalversammlung mit anschliessender Fachtagung. Neben den verbandsinternen Neuigkeiten und Informationen stand dieses Jahr für die Fachtagung das Thema Sicherheit im Fokus. Gemäss ISO /IEC Guide 51:1999, Definition 3.1 gilt: «Sicherheit ist die Abwesenheit von nicht akzeptablen Risiken.»


In einer Keynote Speech informierte Peter Thurnherr (Thuba AG Basel) über die Wichtigkeit der Elektroinstallationen in explosionsgefährdeten Bereichen.


Benjamin Weber (Labor Spiez) erläuterte in seiner Präsentation, welche Sicherheitsmassnahmen im BSL4-Umfeld getroffen werden müssen, damit die Umwelt vor gefährlichen Krankheitserregern geschützt bleibt und auch Mitarbeiter jederzeit Havariefälle unbeschadet überstehen.


Thomas Keusch (ABB Semiconductiors) erläuterte anhand von praktischen Beispielen, welche Sicherheitsmassnahmen im einem Mikroelektronikbetrieb umgesetzt werden.


Die Anforderungen des Arbeitnehmerschutzes an die Sicherheit in Reinräumen erläuterte Vesna Šormaz (SECO).


Jens Feddern (Siemens Schweiz AG) fasste in seiner Schlusspräsentation die Lösungen für Personal- und Investitionsschutz zusammen.


Die Fachtagung zeigte: Das Thema Sicherheit im Reinraum ist vielschichtig und vereint Produkt-, Personen- und Umweltschutz. Sicher ist bekanntlich nichts. Aber ein gutes Risikomanagement, Gesetze und Richtlinien sowie aktives Krisenmanagement bilden die solide Basis für eine gute Sicherheitspolitik im Reinraum.


Hinweis auf eine kommende Veranstaltung
Mit der Fachtagung hat ein grosser Programmpunkt des Fachvereins stattgefunden. Im Herbst geht es weiter mit einer Veranstaltung der SRRT-SwissCCS ERFA-Gruppe «Romandie»


Stéphane Blanc, Vorstandsmitglied und Leiter der ERFA-Gruppe Romandie wird am 2. Oktober 2019, 17.00 Uhr einen Anlass im Hotel Continental in Lausanne organisieren. Reservieren Sie sich bereits dieses Datum, eine detaillierte Einladung folgt.


Weitere Informationen:
www.swissccs.org


Kontakt:
SRRT - SwissCCS
Marktgasse 55
CH-3001 Bern
+ 41 31 326 76 95
info@swissccs.org

Alle News


09.05.-Tüv

Das Angebot richtet sich an Auftraggeber aus den Bereichen Laboratorien und Kliniken. In den Workshops erläutern die BIM-Experten von TÜV SÜD Advimo, wie digitale Gebäudemodelle langfristig und zielgerichtet eingesetzt werden und zu einer messbaren Wertschöpfung beitragen. «Wir vermitteln den Teilnehmern strategisches, taktisches und technologisches Wissen für die Praxis und bieten ihnen die Möglichkeit, mit uns über Nutzen und Vorteile zu diskutieren», sagt Lisa Marie Roth, Consultant bei TÜV SÜD Advimo. Der Workshop ist ausgelegt für Geschäftsführer, Projektleiter, Bauleiter, Bauherren und Facility Manager.


Eigentümer und Betreiber komplexer Bauwerke wie Labore und Krankenhäuser profitieren am meisten von BIM. Der Einsatz digitaler Gebäudemodelle verbessert Prozesse, reduziert Betriebs- und Investitionsausgaben und gewährleistet Planungs-, Bau- und Betriebskontinuität.


Der Workshop findet am 16. Mai 2019 in München statt. Die Teilnahme ist kostenlos.


Weitere Informationen:
Anmeldung

Kontakt:
TÜV SÜD AG
Westendstrasse 199
D-80686 München
+49 89 57910
info@tuev-sued.de



Alle News


08.05.-Lounges

Impressionen Lounges 2019 (Bild: Jörg Signer)



Vorträge, von Ausstellern, Behördenvertretern und Organisationen stellen jedes Jahr die Basis und bilden damit den theoretischen Teil der Veranstaltung ab. Aktionen und Produktshows werden immer beliebter und ziehen viele Besucher an die Stände und zu Sonderflächen.


Das Innovations Forum beschäftigte sich mit innovativen Materialien und Oberflächen im Prozess und Raum
Dieser Bereich war das zweite Mal Bestandteil der Lounges. Da der nachhaltige Betrieb von Reinräumen wesentlich von der Funktionsfähigkeit und Dauerhaftigkeit der verwendeten Werkstoffe und der damit hergestellten Oberflächen abhängt, war das Interesse sehr groß. Das Thema gilt nicht nur für den Neubau, sondern insbesondere für Bestandsbauwerke, die im Rahmen der Erweiterungen von Labor- und Produktionsanlagen, immer häufiger neu genutzt werden sollen. Dafür stehen bereits heute innovative Konzepte und Materialien zur Verfügung, welche die technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen beim Bau und Betrieb von Reinräumen deutlich verbessern, aber noch nicht angemessen in der Praxis eingeführt sind. Der deutlich erkennbare Wandel im Bauwesen, zunehmend angetrieben durch Megatrends wie Klimawandel, Ressourcenverknappung oder Digitalisierung, machen es aber erforderlich Innovationen sehr viel schneller im Bauwesen und im Reinraumbau zu etablieren. Nur so können die Chancen, die sich aus der Leistungsfähigkeit dieser Materialien, nicht nur erkannt, sondern auch zeitnah genutzt werden.


Das Hygienic Design Forum beschäftigte sich mit dem Warum und dem effizienten Einsatz und bot die Möglichkeit zur Diskussion
Die Sicherheit im Prozess und den gefertigten Produkten gilt die höchste Priorität. Zudem möchte der Betreiber eine maximale Anlagenverfügbarkeit erreichen. Diesbezüglich muss der Anlagenbau auf diese Bedürfnisse reagieren und neue Wege gehen. Unabhängigen Bewertungen führen den Beweis, dass bestimmte Anforderungen eingehalten werden. Hierbei ist es entscheidend, dass der Anwender diese Anforderungen kennt und infolgedessen die Nützlichkeit der Zertifikate beurteilen kann. Konstruktionskriterien für Hygienic Design sind seit vielen Jahren veröffentlicht. Allerdings wurden diese nie standardisiert, so dass der Konstrukteur und Anlagenbauer vor dem Dilemma steht, grundsätzlich Sonderanfertigungen anzuwenden. Dies erfordert einen hohen Arbeitsaufwand und bietet keine Sicherheit, dass die geforderten Wünsche optimal umgesetzt sind. Training hilft in diesem Bereich nur zum Teil. Erfahrungsaustausch der Beteiligten in der Hygienic Design Community ist notwendig, um Best Practice Lösungen zum Standard werden zu lassen.


Das Forum Reinheitstechnik gab einen Blick in die Zukunft und zeigt Trends auf
Der Trend zur Digitalisierung von Abläufen und Prozessen ist unübersehbar und lässt auch die sauberkeitskritische Produktion nicht aus. Die Entwicklung der ISO 14644-Richtlinienreihe, in welcher die Aspekte der Produktions- und Fertigungsanlagen in den Fokus gerückt wurden, ist auch dem Umstand geschuldet, dass der Mensch zunehmend aus dem direkten kontaminationstechnischen Einflussbereich herausgenommen und durch Automatisierungskomponenten ersetzt wird.


Fraunhofer Reinheitstechnik-Preis Reiner! 2019 verliehen
Früher Clean!, jetzt Reiner! Erstmals unter dem Namen Reiner! wurde auf der Lounges der Fraunhofer Reinheitstechnik-Preis verliehen. Den ersten Innovationspreis erhielt F. Hoffmann-La Roche für den Einsatz von Robotik in kontrollierter Umgebung und den Entwurf einer geeigneten Drug-Product-(DP)Anlage. Dastex und Hydroflex Group teilen sich punktegleich Platz zwei. Dastex zeichnete sich durch einen Filterprüfstand für Reinraumtextilien unter realitätsnahen Belastungen aus, während Hydroflex mit einem sterilen und vorgetränkten Reinraummopp punktete.


Mehr zum Preis lesen Sie bitte hier: https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/Reiner_2019.html


Live auf den Lounges und 365 Tage online - 365 Tage Fachinformationen für Interessierte, Austausch und Leadgenerierung für Aussteller anstatt nur 3 Tage Live «Messe“»


Pünktlich zu den Lounges 2019, präsentierte x4com seine neue Plattform, die alle Aussteller und Besucher der Lounges, sowie alle Interessierte nach Registrierung nutzen können. Die neue Plattform kennt keine Grenzen, Inhalte werden in Deutsch und Englisch präsentiert und können auch genutzt werden, wenn man nicht die Lounges besuchen kann.


Auf der Internetseite gibt es neue NEWS Update Seite, die alle Informationen der Unternehmen präsentiert, Firmennews, Produktnews, Jobnews, Produktkataloge, Fachbeiträge, Anzeigen, Videos, Vorträge, Aktionen, Shows, Branchenevents und vieles mehr. Netzwerke können eingerichtet oder auch einfach mit allen Nutzern kommuniziert werden. Aktuell findet man innerhalb der Plattform über 6.000 Nutzer.


Von Beginn an wurde die Plattform sehr gut genutzt, sie brachte Ausstellern, die sich aktiv daran beteiligt haben, bereits vor der Veranstaltung viele interessante Kontakte. Nutzer haben zahlreiche neue Kontakte online geknüpft und informieren sich täglich über neue Inhalte.


Die Nutzung der Plattform übertrifft alle Erwartungen – weitere neue Möglichkeiten wird es bereits bis Ende März geben.


News für 2020 – kurz zusammengefasst
Der Termin steht mit dem 28. bis 30 Januar 2020 bereits fest.


Die Buchungsrate für 2020 bis Ende Frühbucherphase war bereits sehr hoch, so, dass wir bereits heute sehr positiv in die Zukunft blicken dürfen.


Für 2020 wird es neue und sehr Themenbereiche geben, die die Lounges hervorragend ergänzen. Die Darstellung des Programms wird überarbeitet sowie der Bereich der Vorträge und der Aktionen neu strukturiert. Das Thema Produkthighlights wird es zusätzlich neu geben, damit stärken wir den Bereich der Ausstellung. Zudem belohnen wir innovative und aktive Unternehmen mit zusätzlichen Präsentationsmöglichkeiten.


Weitere Informationen:
https://www.x4com.de


Kontakt:
Inspire GmbH
Am Falltor 35
64625 Bensheim
+49 6251 70 60 68
info@inspire-eventmanagement.de



Alle News


07.05.-Uni-Greifswald

Blick in den Reinraum: Lithografie und Entwicklung der dreidimensionalen Nanostrukturen an der Universität Greifswald. Die kleinste Strukturgrösse beträgt dabei bis zu 120 Nanometer. (Foto: J. Walowski)


Eine der zentralen Fragen der Lebenswissenschaften ist, die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Komplexe Abläufe im Gehirn ermöglichen uns, schnell Muster zu erkennen und damit grosse Datenmengen auf die wesentliche Information zu reduzieren. Zentral für diese Funktion des Gehirns sind selbstlernende neuronale Netzwerke. Diese arbeiten dabei auch noch ausserordentlich energieeffizient. Um die enormen Datenmengen zu verarbeiten, die durch äussere Wahrnehmung optisch, akustisch und sensorisch auf unsere Sinne einprasseln, benötigt das Gehirn nur 20 Watt. Das entspricht der Leistung einer Glühbirne. Die derzeit schnellsten Supercomputer benötigen 20–30 Megawatt. Für einen Supercomputer, der alle 100 Milliarden Neuronen und eine Vielzahl von Synapsen eines menschlichen Gehirns simulieren kann, benötigte man einen eigenen Kraftwerksblock.


Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des Center for Hybrid Nanostructures (CHyN) der Universität Hamburg dem Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH), dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und Prof. Dr. Markus Münzenberg vom Institut für Physik der Universität Greifswald ist es erstmals gelungen, die Signale in künstlich strukturierten 3D-Netzwerken von Neuronen zu untersuchen.


Dazu wurden reduzierte Neuronennetzwerke aus nur wenigen lebenden Neuronenzellen verschaltet. Ziel war es, den Zellen beim Wachsen künstliche dreidimensionale Strukturen gezielt vorzugeben. In den Versuchen wurden einzelne Zellen in einen «Turm» eingebracht. Die Neuronen wuchsen von dort durch Kanäle zum nächsten «Turm» und vernetzten sich dort mit dem nächsten Neuron als Netzwerk. Es gelang nachzuweisen, dass die Neuronen Signale abfeuern und leben.


In einfachen Neuronennetzwerken wäre es nun möglich, Funktionen zu verstehen und Fehlabläufe zu diagnostizieren. Was passiert zum Beispiel bei kranken Neuronenzellen oder wie erfolgt die Netzwerksaubildung bei Lernprozessen? Wie kann man Strukturen vorgeben, in denen die Axone geleitet werden, um so das Verknüpfungsmuster vorzugeben? Interessant sind die Antworten schon jetzt für die Praxis: Neuronengerüste können beispielsweise hilfreich sein, um definierte Grenzflächen zur künstlichen Stimulation zu bilden, zum Beispiel durch flexible Mikro-LED-Cochlea Implantate im Ohr.


Die Ergebnisse sind durchaus auch für Forschungen zur Künstlichen Intelligenz interessant, da es bereits Ansätze gibt, Neuronen als Hardware einzusetzen. Wenn der Ansatz mit Hybrid-Neuronen-Netzwerke weiter perfektioniert wird, könnte anhand vereinfachter Modellsysteme studiert werden, wie Netzwerke mit lebenden, echten Neuronen funktionieren.


«Bereits seit 2016 entwickeln wir an der Universität Greifswald lithografische, dreidimensionale Strukturen mittels Laserlithografie. Die Herausforderung bestand darin, dass nur das Innere der winzigen Turmstrukturen beschichtet werden durfte, damit sich die Zellen dort ansiedeln. Auch die Kanäle sind im Inneren beschichtet, sodass die Axone geleitet in den 1–2 μm Kanälen (hundertmal dünner als ein Haar) wachsen können. Erste Ergebnisse zeigen das Prinzip und das immense Potenzial der neuen Methode auf», erklärt Dr. Christian Denker von der Universität Greifswald.


Prof. Dr. Robert Blick vom Center for Hybrid Nanostructures (CHyN) in Hamburg erklärt: «Dies erlaubt funktionale Neuronenzellen gezielt in Nanostrukturen einzubringen. Uns gelang jetzt der Nachweis, dass der Ansatz funktioniert: Die Neuronenzellen siedeln sich an den Netzwerkpunkten an und bilden durch die künstlichen Kanäle Axone aus.» Verwendet wurden Post-Natal-Maus Cerebellar Granule Neuron Vorläuferzellen, die in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gewonnen wurden. Durch sogenannte Patch-Clamp-Messungen an einzelnen Zellen konnte nachgewiesen werde, dass diese Zellen weiterhin biologisch aktiv sind und Signale transmittiert werden.


Weitere Informationen:
https://physik.uni-greifswald.de/ag-muenzenberg
http://www.chyn.de
http://www.nanomachines.com/nanomachines/Home.html
https://www.uke.de/index.html



Kontakt:
Universität Greifswald
Prof. Dr. Markus Münzenberg
Institut für Physik
Felix-Hausdorff-Strasse 6
D-17489 Greifswald
+49 383 442 047 80
markus.muenzenberg@uni-greifswald.de


Universität Hamburg
Prof. Dr. Robert H. Blick
Center for Hybrid Nanostructures
+49 40 428385672
rblick@physnet.uni-hamburg.de



Alle News


02.05.-vali.sys.

State-of-the-Art-Technology in einem Partikelzähler, der kaum grösser ist als eine Taschentuchbox. ParticlesPlus und Airy Technology machen dies möglich. (Bild: vali.sys.)



«Unseren Kunden die bestmögliche Systemlösung mit qualitativ hochwertigen Produkten zu bieten, ist stets unser Fokus. Dabei sind nicht nur der Service, sondern auch verlässliche Produkte und deren professioneller Unterhalt essenziell», so der Geschäftsführer der vali.sys, Thomas Christen. Daher hat man sich entschieden, ein eigenes Kalibrierlabor für die Geräte der amerikanischen Hersteller ParticlesPlus, Inc. und Airy Technology aufzubauen und deren Produkte ins Portfolio aufzunehmen. Kalibriert wird gemäss den neusten Richtlinien und Anforderungen nach ISO 21501-4. Der interne Ablauf einer Kalibration ist u.a. an unser Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001:2015) angelehnt und eindeutig festgelegt. Somit ist eine einwandfreie Dokumentation gewährleistet. Nach einer Eingangs- und Funktionsüberprüfung werden die Geräte kalibriert. Sollte eine etwaige Justierung oder Reparatur notwendig sein, wird der Kunde selbstverständlich vorab über Umfang und gegebenenfalls anfallende Kosten informiert. Natürlich wird nach erfolgreicher Kalibration ein Zertifikat und ein Kalibrierbericht (Service Report) erstellt und mit den Geräten und einer Referenzliste an den Kunden zurückgesendet.


Das Produktangebot der Hersteller ParticlesPlus und Airy Technology reicht von mobilen Partikelzählern über Remote- bis hin zu Handheld-Geräten. Gemessen werden können Partikelgrössen von 0.3 μm-30 μm, wobei je nach Anforderungen des Kunden das entsprechende Modell zum Einsatz kommt.


Bezeichnend für die Partikelzähler ist deren State-of-the-art-Technologie. Durch mehrere eingebaute Prozessoren ist Multitasking möglich, d.h. es können während einer Messung auch weitere Gerätefunktionen betätigt werden. Ein ebenfalls wichtiger technischer Vorteil ist die Anzahl an Messungen: es können 40'000 Samples gespeichert werden, was gerade bei kurzen Messintervallen von Vorteil ist. Weiterhin sind die Geräte auch aufgrund der maximalen Konzentration für den Einsatz in stark belasteten Umgebung geeignet, da sie auch unter diesen Bedingungen genaue Messungen erzielen. Nicht zuletzt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis äusserst attraktiv.


Überzeugend ist jedoch nicht nur die hochwertige Qualität der Partikelzähler, sondern auch deren Design. Der Remote-Partikelzähler von Airy Technology beispielsweise ist kaum grösser als eine Taschentuch-Packung. Gerade in Produktionsräumen, wo auf engstem Raum ein komplettes Monitoring installiert werden muss, sind diese Remote-Partikelzähler ein klarer Pluspunkt.


Dem Kunden kann so ein Gesamtpaket, von Geräteverkauf über -integration bis hin zur Wartung und Kalibration geboten werden, was sowohl zeit- als auch kostensparend ist. Ein weiterer wichtiger Schritt in Sachen Komplettlösungen und noch umfassenderes Konzept rund um Reinraummonitoringsysteme aus dem Hause vali.sys.


Ab kommendem Jahr wird es sogar möglich sein, Kalibrationen von Partikelzählern direkt beim Kunden vor Ort durchzuführen.


Weitere Informationen:
www.valisys.swiss


Kontakt:
vali.sys gmbh
Hofstrasse 94
CH-8620 Wetzikon
+41 43 495 92 50
info@valisys.swiss



Alle News


29.04.-Deburring-Expo

In Zerspan-, Umform-, Urform-, Schmiede-, Sinter- und Spritzprozessen gefertigte Werkstücke stellen aufgrund zunehmend komplexerer Geometrien und filigranerer Strukturen nicht nur bei der eigentlichen Teileherstellung höhere Anforderungen, sondern auch beim Entgraten und der Oberflächenbearbeitung. (Bild: fairXperts)



Die Teilefertigung wird in vielen Bereichen vor neue Aufgaben gestellt. In Zerspan-, Umform-, Urform-, Schmiede-, Sinter- und Spritzprozessen gefertigte Werkstücke stellen aufgrund zunehmend komplexerer Geometrien und filigranerer Strukturen nicht nur bei der eigentlichen Teileherstellung höhere Anforderungen, sondern auch beim Entgraten und der Oberflächenbearbeitung. In vielen Industriebereichen wie beispielsweise Fahrzeug- und Zulieferindustrie, Raum- und Luftfahrt, Maschinenbau, Medizintechnik, Mess-, Feinwerk-, Sensor- und Antriebstechnik – auch im Bereich der Elektromobilität ist die technische Sauberkeit von Bauteilen ein wesentliches Qualitätskriterium. «Eine zuverlässige Entgratung, bei der je nach geforderter Sauberkeit auch Feinst- und Flittergrate entfernt werden müssen, ist eine grundlegende Voraussetzung, um die Sauberkeitsspezifikationen zu erreichen», erläutert Hartmut Herdin, Geschäftsführer der fairXperts GmbH & Co. KG, Veranstalter der DeburringEXPO. Darüber hinaus werden teilweise Oberflächen gefordert, die Reibung, Verschleiss und Geräuschentwicklung minimieren sowie eine Erhöhung der Leistung und Lebensdauer ermöglichen. Nachfolgende Prozesse, beispielsweise Fügen, Abdichten, Beschichten oder Montieren, erfordern aus unterschiedlichen Gründen ebenfalls gratfreie und teilweise auch verrundete Kanten. So dient das Entgraten beispielsweise in der Blechbearbeitung dazu, ein Verletzungsrisiko durch scharfe Kanten zu minimieren sowie den Werkzeugverschleiss an Abkant- und Richtmaschinen zu verringern. Andererseits lässt sich durch eine saubere Entgratung und definierte Kantenverrundung unter anderem die Lackierqualität an den Kanten erhöhen. «Sich bei diesen Aufgabenstellungen nur auf die Erfahrungen aus den bisher eingesetzten Verfahren zu verlassen, kann schnell zu einem Wettbewerbsnachteil werden. Es empfiehlt sich deshalb ein Benchmarking, in dessen Mittelpunkt die Suche nach den effektivsten, prozesssichersten und wirtschaftlichsten Technologien steht», erklärt Hartmut Herdin.


Mit neuen Aufgaben an die Oberflächenbearbeitung werden Unternehmen auch durch innovative Fertigungsverfahren wie das additive Manufacturing (AM) konfrontiert. Dabei stellen sowohl die Entfernung von Restpulver und Stützstrukturen als auch die rauen und porösen Oberflächen eine Herausforderung dar.


Branchen- und technologieübergreifende Information
Die genannten sowie zahlreiche andere Aufgabenstellungen thematisiert die kommende DeburringEXPO, die vom 8. bis 10. Oktober 2019 auf dem Karlsruher Messegelände durchgeführt wird. Bis Ende März haben bereits 125 Aussteller aus elf Ländern, darunter zahlreiche Markt- und Technologieführer aus den verschiedenen Bereichen, ihren Stand fest gebucht. Die Besucher erwartet ein Lösungsangebot zum Entgraten, Verrunden und zur Herstellung von Präzisionsoberflächen wie es international sonst bei keiner Fachmesse zu sehen ist.


Das Ausstellungsspektrum umfasst Produkte, Anlagen, Verfahren und Prozesse sowie Dienstleistungen für das Entgraten, für die Herstellung von Präzisionsoberflächen, für die Reinigung nach dem Entgraten sowie Mess-, Prüf- und Analysesysteme für die Qualitätskontrolle und -sicherung für Bauteile aus nahezu allen Werkstoffen und Branchen. Qualifizierungsangebote und Fachliteratur sind weitere Bereiche, die auf der Fachmesse zu finden sind. Mit diesem kompletten Spektrum deckt die DeburringEXPO nicht nur die gesamte Prozesskette für das Entgraten und die Herstellung von Präzisionsoberflächen ab, sondern zeigt auch Trends auf und vermittelt Wissen in Praxis und Theorie.


Zweisprachiges Fachforum – Know-how als Mehrwert
Das in die DeburringEXPO integrierte, dreitägige Fachforum ist durch seinen Charakter und die hohe Praxisorientierung eine gefragte Wissensquelle. Schwerpunkte der Präsentationen bilden Grundlagen, Wege zur Prozess- und Kostenoptimierung, Berichte zu Best-Practice-Anwendungen und Trends. Vorträge zu speziellen Themenbereichen wie der Prozesskette Blech-Entgratung, dem Post Processing von AM-Teilen und der Reinigung nach dem Entgraten runden das Programm ab. Alle Referate des DeburringEXPO-Fachforums werden simultan (deutsch-englisch/englisch-deutsch) übersetzt. Die Teilnahme ist für Besucher der Leitmesse kostenfrei.


Weitere Informationen:
www.deburring-expo.de


Kontakt:
fairXperts GmbH & Co. KG
Rita Herdin
Hauptstrasse 7
D-72639 Neuffen
+49 702 58 43 40
info@fairxperts.de


Alle News


26.04.-Spetec

Spetec Laminar Flow Modul FMS mit Deckenaufhängung (Bild: Spetec)



Nachdem die Reinraumtechnik anfangs vor allem in der Medizintechnik, der Pharma- sowie der Chipindustrie zum Einsatz kam, haben sich die Reinheitsanforderungen an die Produktionsumgebung mittlerweile auch in der Kunststoffverarbeitung deutlich verschärft. Somit werden immer häufiger partikelfreie und – je nach Produkt – sogar keimfreie Umgebungen für Spritzgiessmaschinen erforderlich. Ob es um Formteile mit besonders anspruchsvollen Oberflächen oder um empfindliche Mikrostrukturteile geht: Sogenannte «reine», also weitgehend staubfreie Umgebungen wirken sich positiv auf die Qualität der produzierten Formteile und damit auf die Wirtschaftlichkeit der Produktion aus.


Doch nicht immer ist es technisch machbar oder auch nur sinnvoll, die gesamte Produktion zum Reinraum umzugestalten. Meist genügt es, die relevanten Spritzgiessmaschinen entweder mit einer kompakten Reinraumzelle zu umgeben oder mit einem Laminar-Flow-Modul auszustatten, um für saubere Luft und damit für Reinraumbedingungen von ISO-Klasse 8 bis ISO-Klasse 5 zu sorgen.


Im ersten Fall wird die Maschine vollständig mit einer Reinraumzelle eingehaust, so dass keinerlei Partikel in den eigentlichen Fertigungsbereich gelangen können. Dies ist die bei grösseren Maschinen meist bevorzugte Variante. Im zweiten Fall wird ein sogenanntes Laminar-Flow-Modul auf die Spritzgiessmaschine aufgesetzt, so dass ausschliesslich reine Luft angesaugt wird und ebenfalls Partikelfreiheit gewährleistet ist. Dies ist vielfach für kleinere Spritzgiessanlagen empfohlen.


Spetec als Lieferant von Reinraumtechnik bietet beide Varianten in verschiedenen Konfigurationen an, fertigt aber ebenso nach Kundenanforderungen individuelle Lösungen. Hierbei ist es dem Erdinger Unternehmen ein Anliegen, die Nutzungsmöglichkeiten der Geräte auf Kundenseite stets flexibel und variabel zu halten, weshalb alle Komponenten modular aufgebaut und vielseitig kombinierbar sind.


Weitere Informationen:
www.spetec.de


Kontakt:
Spetec GmbH
Berghamer Str. 2
D-85435 Erding
+49 812 29 95 35 40
spetec@spetec.de

Alle News


24.04.-Powtech

Die POWTECH überzeugte auch in diesem Jahr wieder als internationale Leitmesse der Pulver- und Schüttgut-Industrien (Bild: Nürnberg Messe)



Maschinen im Live-Betrieb und Expertenaustausch auf höchstem Niveau und inspirierende Vorträge – nach drei Messetagen schloss die POWTECH 2019 wieder ihre Tore. «Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, mit einer qualitativ hochwertigen Ausstellung, neuen Ansätzen und einem vielseitigen, fachlich anspruchsvollen Vortragsprogramm mit Fortbildungscharakter zu überzeugen. Und genau das ist uns – so habe ich es aus vielen Rückmeldungen vernommen – gelungen», zieht Beate Fischer, Leiterin der POWTECH, Fazit. Etwa 14.200 Fachbesucher nahmen an der Messe teil – davon 40 Prozent aus dem Ausland. Das untermauert, dass die POWTECH auf internationaler Ebene der unangefochtene Branchentreff für die Pulver- und Schüttgut-Community ist. Top-Aussteller stammten neben Deutschland aus Österreich, Italien, der Schweiz und den Niederlanden.


Zufriedene Aussteller und Fachbesucher
Mehr als die blanken Zahlen überzeugt dieses Jahr die ausserordentlich positive Stimmung in den Hallen und in den Fachforen. Die ausstellenden Unternehmen nutzten insgesamt eine Fläche von rund 26.700 Quadratmetern. Als etablierte Weltleitmesse bot die POWTECH den Branchenvertretern eine unvergleichliche Möglichkeit der Vernetzung und des Austauschs von Experte zu Experte – und das nun zum 21. Mal in Nürnberg. Erste Befragungen während der Messelaufzeit haben ergeben, dass 87 % der Aussteller auf Grund der Kontakte und Anbahnungen auf der POWTECH 2019 ein Nachmessegeschäft erwarten.


Networking Campus als Erfolgsformat
Auf positive Resonanz stiess das Ideenlabor Networking Campus – sowohl bei den Besuchern, als auch den aktiven Teilnehmern. 30 Vorträge und zwei Podiumsdiskussionen luden zum Mitreden bei Trendthemen von morgen ein. Neben wissenschaftlichen Instituten, Verbänden und Start-ups konnten auch etablierte Grössen der einzelnen Branchen ihre Entwicklungen und Ideen vorstellen. Die offene moderierte Vortragsbühne diente der Diskussion auf Augenhöhe und kam bei den Besuchern des Campus besonders gut an. «Den Networking Campus werden wir bei zukünftigen Veranstaltungen sicherlich wieder einbauen. Er hat sich als passendes Format einfach bewährt und bringt der POWTECH einen enormen Mehrwert», kündigt Beate Fischer an. «Besonders freut uns, dass auch renommierte Firmen den Networking Campus für sich entdeckt und mit ihrem Know-how aktiv unterstützt haben», so Fischer weiter.


Recruiting Day als Anlaufstelle für Erstgespräche
Der Recruiting Day am dritten Messetag hatte viel Zulauf und zeigte, dass sich die POWTECH und der Networking Campus für den Erstkontakt zwischen Arbeitgebern und potenziellen Bewerbern hervorragend eignete.


PARTEC: Partikeltechnik mit Alltagsbezug
Auch der weltweilt renommierte Kongress für Partikeltechnologie, PARTEC, fuhr ein erfreuliches Ergebnis ein. 500 Teilnehmer aus 30 Ländern konnten hier neue Impulse und Expertenwissen aus erster Hand mitnehmen. Unter dem Motto «Particles for a better Life» hatten die Partikeltechnik-Vertreter reichlich Gelegenheit, Partikeltechnologie mit Bezug zu unterschiedlichen Lebensbereichen wie Kosmetik, Arznei- und Reinigungsmitteln zu beleuchten und zu diskutieren. Insgesamt sechs Keynote Speaker boten im englischsprachigen Programm tiefe Einblicke in Bereiche wie additive Fertigung, CO2-Reduktion und Zukunftstechnologien aus den Life Sciences. 250 Vorträge und die Ausstellung von 180 wissenschaftlichen Postern sorgten beim PARTEC für ein Rundumpaket.


Auszeichnung für exzellente Forschung
Der ideelle Träger der Konferenz, die VDI-Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen, verlieh ausserdem im Rahmen der PARTEC Eröffnungszeremonie den Friedrich-Löffler-Preis an Junior Professor Carsten Schilde von der TU Braunschweig. Der Wissenschaftler kombiniert in seiner Arbeit partikeltechnische Grundlagenforschung mit zukunftsweisender, produktbezogener Forschung und Entwicklung. Die Nachwuchs- Auszeichnung ehrt junge Experten aus Industrie und Forschung für besondere Verdienste in den Bereichen Partikelforschung, -technologie und Produktdesign.


Neuer Vorsitzender ernannt
Zum Abschluss des diesjährigen PARTEC wurde der Vorsitz von Prof. Stefan Heinrich, Leiter des Instituts Feststoffverfahrenstechnik und Partikeltechnologie der Technischen Universität Hamburg, an seinen Nachfolger Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade von der Technischen Universität Braunschweig, Institut für Partikeltechnologie, für den PARTEC 2022 übergeben. Der Kongress findet alle drei Jahre parallel zur Frühjahrsausgabe der POWTECH statt.


Geballtes Wissen in den Fachforen und Sonderschauen
Neuste Erkenntnisse und vertieftes Spezialwissen aus den Bereichen Food, Pharma und Chemie wurde in den beiden Fachforen vermittelt. Pharma- Vertreter hatten die Chance, im englischsprachigen Programm des Forums Pharma. Manufacturing. Excellence – koordiniert von der Arbeitsgemeinschaft für pharmazeutische Verfahrenstechnik (APV) – mehr zur Herstellung von pharmazeutischen Hiflsstoffen, Tabletting, Coating und Continuous Manufacturing erfahren. Ergänzt wurden die Vorträge und Table Top Ausstellungen durch entsprechende Guided Tours.


Auch das Expertenforum Chemie & Food konnte sich sehen lassen. Dort drehte sich alles um brandaktuelle Themen wie Druckluft-Versorgung, Food Safety und Explosionsschutz. Gerade letzterer war hoch im Kurs. Die kontrollierten Explosionen im Messepark zeigten live, wie die Vermeidung von Unfällen in der Produktion funktioniert. Die VDMA-Sonderschau «Staub kennt Grenzen – Freihandel nicht» zeigte weltweit zum Einsatz kommende Exponate für Trocknungsverfahren.


Save the Date
Die nächste POWTECH findet wieder vom 29. September bis 1. Oktober 2020 im Messezentrum Nürnberg statt.


1 Die Besucher-, Aussteller- und Flächenzahlen dieser Messe werden nach den einheitlichen Definitionen der FKM – Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und
Ausstellungszahlen ermittelt und zertifiziert


Weitere Informationen:
www.powtech.de


Kontakt:
Vetretung Schweiz:
Catherine Jesel
Handelskammer Deutschland-Schweiz
Tödistrasse 60
CH-8002 Zürich
+41 4 42 83 61 75
www.handelskammer-d-ch.ch

Alle News


18.04.-Duerr

Kompakte Applikationssysteme können mit unterschiedlichen Behandlungstechnologien wie Atmosphärendruckplasma-, EcoCsteam-, Laser-, CO2-Schneestrahl- oder EcoCbooster-Technologie ausgestattet und als automatisierte Standalone-Lösung eingesetzt oder in eine Linienfertigung integriert werden. (Bild: Ecoclean GmbH)



Dazu zählt die Kombination von nasschemischer und Niederdruck-Plasmareinigung in einer Anlage. Eine weitere Innovation ist die Integration verschiedener Applikationen wie Atmosphärendruckplasma, Laser, CO2-Schneestrahlen und/oder Oberflächeninspektion für die partielle und ganzflächige Reinigung beziehungsweise Aktivierung zu einem System. Damit lassen sich nahezu alle Vorbehandlungsanforderungen abdecken.


Ob Automobil- und Zulieferindustrie, Maschinenbau, Luftfahrt, Fein- und Mikromechanik, Medizintechnik, Optik, Elektronik oder andere Industriebereiche – um Qualitätsprobleme bei nachfolgenden Prozessen zu vermeiden sowie eine einwandfreie Produktfunktion zu gewährleisten, werden Bauteile gereinigt. In zahlreichen Branchen stand dabei in den vergangenen Jahren überwiegend die Entfernung von partikulärem Schmutz im Mittelpunkt. Durch neue oder veränderte Fertigungs-, Füge- und Beschichtungstechnologien sowie Werkstoffe und Materialkombinationen gewinnen filmische Rückstände, beispielsweise Reste von Bearbeitungs- und Konserviermedien, Trennmitteln, Silikonen und anderen Fertigungshilfsstoffen oder auch Fingerabdrücke, zunehmend an Bedeutung. Denn sie können die Qualität nachfolgender Prozesse wie Beschichten, Schweissen, Verkleben, Abdichten, Lackieren oder auch einer Wärmebehandlung beeinträchtigen. Diesen veränderten Anforderungen trägt Ecoclean (vormals Dürr Ecoclean) mit neuen Lösungen Rechnung.


Feinst-Entfettung in kombiniertem Reinigungsprozess mit integriertem Niederdruck-Plasma
Für Werkstücke aus Stahl, Aluminium, Glas, Keramik und teilweise auch anderen Werkstoffen, die in Batchprozessen als gesetzte Ware oder Schüttgut gereinigt werden, hat das Unternehmen einen kombinierten Reinigungsprozess – nasschemische Reinigung mit anschliessender Plasmareinigung – entwickelt. Die Niederdruck-Plasmareinigung wird dabei in die nasschemische Reinigungsanlage integriert. Da fast alle für diese Reinigungstechnologie erforderlichen Komponenten wie Vakuum-, Mess- und Regelungstechnik bereits in den Anlagen des Herstellers für die nasschemische Reinigung vorhanden sind, hält sich der zusätzliche Aufwand im Rahmen. Zu den Vorteilen, die sich durch die integrierte Plasmareinigung für die Feinst-Entfettung ergeben, zählen eine hohe Flexibilität der Anlage im Einsatz, reduzierte Prozesszeiten, niedrige Investitions- und Betriebskosten sowie ein geringer Platzbedarf.


Der Reinigungsprozess wird zunächst wie gewohnt mit einer lösemittelbasierten Nassreinigung durchgeführt und die Teile unter Vakuum getrocknet. Anschliessend erfolgt eine Spülung der Arbeitskammer. Für die Plasmareinigung wird der Druck in der Arbeitskammer dann auf unter ein Millibar gesenkt, das Prozessgas (z. B. gefilterte Raumluft oder Sauerstoff) eingeschleust und das Plasma gezündet. Im Vakuum entstehen durch die Anregung des Prozessgases energiereiche Ionen und freie Elektronen sowie weitere reaktive Teilchen, die das Plasma bilden. Verunreinigungen wie Rückstände von Fetten und Ölen auf der Bauteiloberfläche werden chemisch angegriffen und in flüchtige Verbindungen umgewandelt. Gleichzeitig entfaltet die UV-Strahlung des Plasmas eine Reinigungswirkung, beispielsweise werden langkettige Kohlenwasserstoffverbindungen gebrochen. Die gasförmigen Abbauprodukte des Plasmareinigungsprozesses werden aus der Arbeitskammer abgesaugt. Durch die kombinierte Nass- und Plasmareinigung lässt sich in einem Prozessschritt die für eine optimale Haftfestigkeit wesentliche, freie Oberflächenenergie auf 50 bis 80 mN/m erhöhen.


Integration verschiedener Vorbehandlungsverfahren zu einem System
Die partielle oder ganzflächige Reinigung und Aktivierung sowie teilweise auch Beschichtung von Einzelteilen aus Metallen und Kunststoffen steht im Mittelpunkt der Erweiterung des Prozessportfolios von Ecoclean. Für diese vielfältigen Aufgaben wurden kompakte Applikationssysteme zur Integration in verschiedene bedarfsgerechte Anlagenkonzepte entwickelt. Diese können mit unterschiedlichen Behandlungstechnologien wie Atmosphärendruckplasma-, EcoCsteam-, Laser-, CO2-Schneestrahl- oder EcoCbooster-Technologie ausgestattet und als automatisierte Standalone-Lösung eingesetzt oder in eine Linienfertigung integriert werden. Ziel des Unternehmens ist, die unterschiedlichen Anwendungen in der Oberflächenbehandlung mit der jeweils technisch und wirtschaftlich optimalen Technologie zu lösen. So ermöglicht beispielsweise der Einsatz der neuen, vom Fraunhofer-Institut für Schicht und Oberflächentechnik IST entwickelten Atmosphärendruckplasmaquelle Disc-Jet eine sowohl flächige als auch konturgenaue und tiefengängige Behandlung. Durch die sogenannte «kalte» Oberflächenentladung (30 bis 60 °C) lassen sich damit auch temperatursensible Werkstoffe behandeln. Mit dem Atmosphärendruckplasma können Bauteiloberflächen für den nachfolgenden automatisierten Auftrag einer Dichtmasse in einem Prozess beispielsweise selektiv feingereinigt, aktiviert und mit einem Haftvermittler beschichtet werden. Soll neben der Reinigung eine Strukturierung erfolgen, bietet sich je nach Werkstoff die Lasertechnik an. Mit der EcoCbooster-Technologie steht ein Vorbehandlungsverfahren für die gezielte, effektive und effiziente Aktivierung von Oberflächen unter anderem vor dem thermischen Spritzen zur Verfügung. Optimal abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen und Gegebenheiten wird auch die Automatisierung. So lassen sich Roboterlösungen ebenso realisieren wie Mehrgelenk-Handlingsysteme und CNC-Lineareinheiten. Bei allen Varianten kann angepasst an die Aufgabenstellung das Werkstück, das Werkzeug oder beides bewegt werden. Diese hohe Flexibilität macht diesen neuen «Werkzeugkasten» für die Oberflächenbehandlung zu einer Lösung für verschiedenste Aufgabenstellungen in der Elektromobilität, der Automobil- und Zulieferindustrie, der Medizintechnik und vielen weiteren Industriebereichen.


Weitere Informationen:
www.ecoclean-group.net


Kontakt:
UCM AG
Langenhagstrasse 25
CH-9424 Rheineck
+41 71 886 67 60
info@ucm-ag.com


Alle News


17.04.-Camfil

Der flexible Aufbau des modularen CamSafe Gehäuses bietet umfassende Sicherheit, wenn es um die Abscheidung radioaktiver, toxischer oder bakterieller Partikel und Gase geht. (Bild: Camfil)



In kaum einem anderen Industriebereich sind die hygienischen Anforderungen so hoch wie in der Herstellung chemischer, biotechnologischer oder pharmazeutischer Produkte. Aufgrund der besonderen Sensibilität der hier stattfindenden Produktionsprozesse sind höchste Reinheit und die Kontrolle prozesskritischer Umgebungsparameter wichtig. Die Raumluft steht in diesem Zusammenhang mit an erster Stelle und erfordert eine entsprechend leistungsfähige reinraum- und klimatechnische Ausstattung. Denn der zirkulierende Luftstrom erfüllt gleich mehrere Aufgaben: Zur Versorgung der Produktionshallen mit Frischluft, muss sowohl die dafür angesaugte Zuluft gefiltert als auch die verbrauchte und gegebenenfalls durch Schadstoffe belastete Abluft abtransportiert und gereinigt werden. Die Belastung entsteht durch eine Anreicherung von organischen und anorganischen Substanzen in unterschiedlicher Zusammensetzung und Konzentration. Diese Gemische können zudem explosionsfähig sein, so dass geeignete Schutzmassnahmen erforderlich sind.


Bei den CamSafe Gehäusen von Camfil ist der Name Programm. Die gasdicht geschweissten CamfSafe Gehäuse bieten umfassende Sicherheit, wenn es um die Abscheidung radioaktiver, toxischer oder bakterieller Partikel und Gase geht. Ihre Einsatzfelder sind deshalb Laboratorien, Kliniken (Operationsräume) oder Pharmabereiche.


Miteinander kombiniert sind mehrstufige Systeme realisierbar, die Volumenströme von bis zu 24.000 m3/h filtern. Die Aussenflächen in der Standardausführung sind aus 2 mm starkem Stahlblech gefertigt und mit dekontaminierbarem Epoxidharz im Farbton Reinweiss (RAL 9010) beschichtet oder bestehen aus Edelstahl (CrNi-Stahl).


Sicher & zuverlässig
Bei der CamSafe-Serie verfügt jedes Filtergehäuse über ein Wartungssackbord, mit dem sich die Filterwechsel berührungs- und kontaminationsarm durchführen lassen. Die CamSafe-Gehäuse können mit Partikel- oder Molekularfiltern ausgestattet werden. Dank einer Schnellverschluss-Vorrichtung wird die Dichtung des Filters gegen die Aufnahmefläche gepresst. Der neu eingesetzte Filter wird mit Hilfe einer automatisch nachspannenden Anpressvorrichtung in eine dicht sitzende Position gebracht. Optional sind Druckmessstellen, eine Vorrichtung zum Druckausgleich sowie eine Einrichtung zur Überprüfung der Dichtigkeit gemäss KTA 3601 bestellbar. Weiterhin überzeugt die CamSafe-Serie durch die Wandeinbauvariante zur Aufstellung beispielsweise im Reinraum sowie mehrstufige Gehäuse-Ausführungen und Ausführung mit manueller Filter-Scanvorrichtung.


Vor jeder CamSafe Auslieferung erfolgt seitens Camfil eine Dichtigkeitsprüfung sowie eine Leitfähigkeitskontrolle der Gehäuse. Generell entsprechen die CamSafe Gehäuse der Dichtigkeitsklasse 3 gemäss ISO 10648-2 bei ± 6.000 Pascal.


Die Testverfahren:
1. Mechanische Festigkeit: Klasse D2 – EN 1886:2008
2. Lokale und allgemeine Leckagen: Klasse C – EUROVENT 2/2
                                                         Klasse L1 – EN 1886:2008
                                                         Klasse 3 – EN 10648-2
                                                         Klasse D – EN 12237
                                                         ISO 14644-3


Die Fakten auf einen Blick:
• Berührungsarmer Filterwechsel
• Selbstnachspannende Filteranpressvorrichtung, Spannrahmen aus Edelstahl
• Schnelle, sichere Filtereinbringung (Fronthebelbedienung)
• Gasdicht geschweisste, stabile Konstruktion
• Dichtheitsklasse L1 nach EN 1886 sowie Klasse 3 nach ISO 10648-2 bei ± 6.000 Pascal
• Anschlussfertiger Flansch
• 2 mm Blechstärke
• Dekontaminierbare Epoxidharzbeschichtung in RAL 9010 (>70 µm) bzw. Edelstahl 1.4301 auf Anfrage
• Dichtsitzprüfeinrichtung gem. KTA 3601 auf Wunsch
• Zubehör wie Druckausgleichsvorrichtung, Wartungssäcke, Abschweissgeräte etc. auf Anfrage


Weitere Informationen:
www.camfil.ch


Kontakt:
Camfil AG
Zugerstrasse 88
CH-6314 Unterägeri
+41 41 754 44 44
info.ch@camfil.com

Alle News


10.04.-Bosch

Diplomphysiker, Wirtschaftsjournalist und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar wird in seiner Keynote-Speech einen Blick von aussen auf die pharmazeutische Welt in Zeiten des digitalen Wandels werfen. (Bild: Bosch)

Unter dem Motto «Expertise for the perfect flow» lädt Bosch Packaging Technology Crailsheim vom 21. bis 22. Mai zum Pharmatag 2019 ein. Besucher der Traditionsveranstaltung erwarten zwei Tage mit spannenden Vorträgen, einem Werksrundgang und Live-Vorführungen. «Wir freuen uns sehr darauf, unser internationales Fachpublikum bereits zum neunten Mal zum Pharmatag in Crailsheim zu begrüssen», so Joachim Brenner, Standortleiter Crailsheim.


Stargast: Ranga Yogeshwar
Als Gastredner konnte Bosch Packaging Technology den renommierten Diplomphysiker, Wirtschaftsjournalist und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar gewinnen. In seiner Keynote wirft er einen Blick von aussen auf die pharmazeutische Welt in Zeiten des digitalen Wandels. Im Rahmen des Symposiums, das dieses Jahr im neuen Carmen Würth Forum in Künzelsau stattfindet, berichten Kunden von spannenden Projekten sowie ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Bosch Packaging Technology und geben Einblicke in konkrete Anwendungsbeispiele. Während des traditionellen Werksrundgangs dreht sich alles um neue Technologien für die Verarbeitung flüssiger Pharmazeutika. Im Crailsheimer Werk erhalten die Teilnehmer einen exklusiven Blick hinter die Kulissen, erleben zahlreiche Maschinen in Aktion und können sich ein Bild von den Neuentwicklungen von Bosch Packaging Technology machen.


Trainieren im virtuellen Raum
An der Füll- und Verschliessmaschine ALF 5000 für Vials und Ampullen präsentiert Bosch ein Highlight aus dem Industrie 4.0 Portfolio: eine Virtual Reality (VR)-Anwendung für Schulungszwecke. «Mit der VR-Brille können Bediener beispielsweise Formatteilwechsel üben, ohne dafür den Reinraum nutzen zu müssen», erläutert Tobias Göttler, Produktmanager bei Bosch Packaging Technology.»Mit den Trainings unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Anlagenkenntnisse ohne grossen Aufwand zu erweitern.» Der VR-Trainingsservice ist nicht auf die ALF 5000 beschränkt, sondern lässt sich auch auf weitere Anlagen von Bosch Packaging Technology anwenden.


Kundenlinie live erleben
Ebenfalls live zu sehen: eine Kundenlinie für die aseptische Abfüllung von Biopharmazeutika. Das Besondere an der Linie sind die integrierten Roboter, durch deren Einsatz sich manuelle Handschuheingriffe sowie Eingriffe zur Keimzahlüberwachung reduzieren lassen. Die gemeinsam mit einem führenden pharmazeutischen Hersteller entwickelte Linie ermöglicht einen flexiblen Packmitteleinsatz mit schnellen Formatwechseln und sorgt für ein präzises, sicheres und sauberes Handling der Behältnisse.


Weitere Informationen:
www.bosch.de


Kontakt:
Robert Bosch GmbH
Robert-Bosch-Platz 1
D-70839 Gerlingen-Schillerhöhe
+49 (711) 40040990
kontakt@bosch.de

Alle News


08.04.-Igus

Neue partikelfreie Ethernetleitungen von igus mit 36 Monaten Garantie halten im Test 24 Millionen Hüben stand. (Bild: igus)



Über einen längeren Zeitraum hinweg mussten sie im hauseigenen Testlabor unterschiedlichen Belastungen standhalten. Damit Anwender auf reinraumtaugliche Ethernet-Leitungen zurückgreifen können, hat igus die CFBUS.LB.045 und CFBUS.LB.049 entwickelt. Im Test absolvierten sie, bei nur 55 Millimeter Radius über 24 Millionen Hübe erfolgreich ohne Ausfälle.


Über viele Jahre hinweg galten die Halbleiterfertigung und Pharmazie als nahezu einzige Industriezweige, die mit der Reinraumfertigung assoziiert wurden. Doch die Industrie ist im Wandel. Denn – obwohl die Reinraumindustrie kein eigener Wirtschaftszweig ist, produzieren immer mehr Unternehmen zum Beispiel Sensoren nach diesen hohen Standards. Ein Reinraum steht prinzipiell für zwei Dinge: Partikel- und Keimfreiheit. Der Grad hängt von der zugelassenen Anzahl an Mikroorganismen und Partikeln pro Kubikmeter Luft ab. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) hat igus 918 seiner 1.354 chainflex Leitungen nach Reinraumklasse 1 und 166 Leitungen nach Klasse 2 zertifizieren lassen. Für Unternehmen, die Maschinen- und Anlagen für den Life-Science Bereich fertigen, erleichtert das die Suche nach reinraumgeeigneten Komponenten deutlich. Da viele Anwender für ihre digitalisierte Fabrik von Morgen zunehmend auf Industrial Ethernet setzen, hat igus jetzt mit der Serie CFBUS.LB.045 (CAT5e) und CFBUS.LB.049 (CAT6) eine Leitungsfamilie im Sortiment, die speziell für den Einsatz in Energieketten entwickelt wurde. Mit über 24 Millionen Hüben bei einem Biegeradius von 6,6 x d konnten die Leitungen im Test 5108 ihre hohe Lebensdauer im hauseigenen 2.750 Quadratmeter großen igus Testlabor deutlich unter Beweis stellen und so ihre IPA-Zulassung für die Reinraumklasse 1 erhalten.


Kein Abrieb, keine Partikel – auch dauerhaft mit Garantie
Die chainflex Leitungen sind für die Bewegung konstruiert und vor allem mit Blick auf ihre Fähigkeit zur Wechselbiegung optimiert. Hochabriebfeste Mantelwerkstoffe sorgen über lange Zeiträume hinweg, dass Bewegungen keine Partikel erzeugen. Auf Basis der Tests im Labor verspricht igus als einziger Anbieter weltweit eine Garantie von 36 Monaten auf sein komplettes Leitungssortiment. Für Maschinen- und Anlagenbauer, die sich für getestete und IPA-zertifizierte chainflex Leitungen mit Garantie entscheiden, gestaltet sich bereits die Konstruktionsphase unkompliziert. Sie können in der IPA-Datenbank nach dem gewünschten zertifizierten Bauteil suchen. Dort finden sich beispielsweise Einträge zu chainflex Leitungen mit dem entsprechenden Verweis auf die passende Energiekette und die Reinraumklasse. Das Zertifikat steht zum Download bereit. Die oft aufwendige Inbetriebnahme beschleunigt sich so für Maschinenbauer: Strenge behördlichen Vorgaben, die Validierung oder auch die Qualifizierung im hochregulierten Umfeld der Pharmaindustrie oder der Halbleiterfertigung sind durch die zertifizierten Leitungen zügig erfüllt.


Weitere Informationen:
http://www.igus.de


Kontakt:
Igus GmbH
Spicher Str. 1a
D-51147 Köln
+49 2203 9649 0
info@igus.de

Alle News


04.04.-Weiss

Handabfüllung von kosmetischen Ölen (Bild: Weiss Technik)



Neben der Herstellung und dem Verkauf von Arzneimitteln setzen die Apotheken auch immer mehr auf die eigene Herstellung von homöopathischen Produkten sowie Naturkosmetik und Pflegemittel.


Wildpflanzen und Heilkräuter als Kraftquelle der Natur
Der Anbau und die Verarbeitung von Wildkräutern und Heilpflanzen gilt im bayrischen Alpenland als uraltes Brauchtum. Die noch urwüchsigen und naturbelassenen Bergwiesen bieten unzählige Kräutersorten und vielfältige Möglichkeiten zur Verarbeitung. Ätherische Öle, Hautsprays und Naturparfüm werden in eigens dafür geschaffenen Produktionsräumen vor Ort hergestellt. Gemäss ihrer Philosophie der höchstmöglichen Qualität und dem achtsamen Umgang mit Stoffen aus der Natur führt die Bahnhof Apotheke die Produktion in Handabfüllung durch.


«Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sind für uns nicht nur Modewörter, wir leben sie auch. Gleichzeitig wollen wir natürliche Heilmethoden und die Aromatherapie unseren Kunden zugänglich machen. Daher war für uns die Ausrüstung unseres Produktionsbereichs mit einer hochwertigen Laborausstattung essentiell», erklärt Dietmar Wolz, Inhaber der Bahnhof Apotheke.


Da die Gefahr von Hautunverträglichkeiten bei Kosmetika immer gegeben ist, spielt die Sorgfalt im Verarbeitungsprozess eine entscheidende Rolle. Um eine gleichbleibend hohe Qualität entsprechend der Kosmetikverordnung zu gewährleisten, plante und realisierte Weiss Klimatechnik für die Bahnhof-Apotheke in Kempten einen Reinraum der Klasse D.


Als langjährig erfahrener Spezialist verfügt Weiss Klimatechnik über grosses Erfahrungswissen und Know-how sowie viele Referenzprojekte im Bereich der Ausrüstung von Reinraumlaboren von Apotheken oder pharmazeutischen Fertigungsstätten. Dies brachte entscheidende Vorteile bei der gemeinsamen Betrachtung von Produktionsprozessen sowie Material- und Personalfluss und einen hohen Nutzen für den Reinraumneubau.


Schlüsselfertiger Reinraum sichert optimale Konditionen
Entstanden ist im Ergebnis ein Reinraum nach EU-GMP-Richtlinie mit einer lichten Raumhöhe von drei Metern, der eine einstellbare Grundtemperatur von 20 – 26 °C gewährleistet. Durch die neuen Räumlichkeiten befindet sich nun die Herstellung, Abfüllung, Etikettierung und der Versand der kosmetischen Öle unter einem Dach und bietet so neben einer erhöhten Produktqualität auch wirtschaftliche Vorteile durch eine Effizienzsteigerung innerhalb der Wertschöpfungskette. Ausserdem ist jederzeit die mikrobiologische Untersuchung von besonders entscheidenden Ingredienzien gewährleistet.


Die Luftführung im Reinraum wurde in diesem Fall so ausgelegt, dass sich im Raum eine turbulente Mischlüftung einstellt. Die Lufteinbringung in den Herstellungsbereich erfolgt über eine zweistufige Filterung sowie Deckendrallauslässe, die mit Schwebstofffiltern nachrüstbar sind. Infolge der stattfindenden Verdünnung mit der Raumluft wird so die Staubkonzentration auf das gewünschte Minimum herabgesetzt. Die gefilterte Luft wird direkt an den Arbeitsplätzen wieder abgesaugt und nach der Wärmerückgewinnung als Fortluft abgeführt.


Im kosmetischen Herstellungsbereich gelangt die Luft durch Abluftgitter im Tischbereich in den Rückluftkanal und wird zur Luftaufbereitung dem Klimagerät zugeführt.


Für die Luftaufbereitung wurde ein Aussen- und Fortluftgerät von Weiss Technik mit Wärmerückgewinnung installiert, welches ausserhalb des Reinraumbereichs in der Technikzentrale aufgestellt wurde. Hier wird die Luft situationsabhängig den Anforderungen entsprechend zweistufig gefiltert, gekühlt, be- oder entfeuchtet.


Das in der ersten Ausbaustufe eingesetzte Klimagerät verfügt über eine Leistung von 16.000m³/h bei konstantem Volumenstrom. Es versorgt den Reinraumbereich inklusive der Nebenbereiche (Lager, Büros) mit einer Gesamtfläche von 455 m².


Der Zugang zum Reinraum erfolgt über Schleusensysteme. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der hinsichtlich des Reinraumklimas kritische Arbeitsbereich sicher von der Umgebung abgeschottet ist. Die zuverlässige Schleusensteuerung garantiert eine sichere Nutzung der Reinräume.


Die Schleuse zu den Produktionsräumen der Aromamischung ist ein wichtiger Schutzmechanismus um die qualitativ hochwertige Produktion vor Verunreinigung zu schützen. Die Abgrenzung des Reinraums geschieht über die Implementierung einer Druckkaskade. Dieser Überdruck bewirkt, dass die Luft aus Bereichen mit höherer Luftreinheit in Bereiche mit niedriger Luftreinheit strömt. Diese Strömungen von reinen in unreine Bereiche verhindern ein Eindringen von Kontamination in Bereiche höherer Luftreinheit.


Die mögliche Gefahr durch Kreuzkontamination wurde überprüft und als unwahrscheinliches Risiko eingestuft.


Die neuen lichtdurchfluteten Herstellungsräume mit höhenverstellbaren Arbeitsflächen bieten dem Fachpersonal viel Platz und wurden perfekt den Anforderungen angepasst. Ein speziell auf die einzelnen Arbeitsbereiche abgestimmtes Schallschutzkonzept sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre.


Einfache Bedienung am Gerät
Die gesamte Regelanlage ist in einem kompakten Schaltschrank integriert. Die Steuerung erfolgt über das Weiss Technik Regelsystem Prozess Control 3 plus (PC3+) mit anwenderfreundlicher Touchscreen Technologie und 5,7˝ Grafikmonitor am Gerät. Dietmar Wolz zieht ein rundum gelungenes Fazit der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Weiss Klimatechnik: «Für uns war es wichtig, einen erfahrenen und kompetenten Partner an unserer Seite zu haben, der uns optimale klimatische Konditionen für die Herstellung unserer Aromamischungen herstellen kann und die jederzeitige Produktionssicherheit gewährleistet. Weiss Klimatechnik hat die komplexen Anforderungen mit der Lieferung hochwertiger Klimatechnologie hervorragend umgesetzt.»


Weiss Klimatechnik konzentriert sich auf individuelle Kundenlösungen in den Bereichen Hygieneklima, Reinraumklimatisierung, Messraum- und Prozessklima. Als Vor-Ort-Spezialist sorgt das Unternehmen mit Ingenieur-Know-how, langjähriger Erfahrung und zukunftsweisender Technologie für sichere Produktionsprozesse und -verfahren für Mensch und Maschine. Das Unternehmen bietet erprobte Systemlösungen für anspruchsvolle Einsatzzwecke von der Planung bis zur schlüsselfertigen Realisierung.


Weitere Informationen:
www.weiss-technik.com


Kontakt:
Weiss Technik AG Switzerland
Brügglistrasse 2
CH-8852 Altendorf
+41 55 256 10 66
info.ch@weiss-technik.com

Alle News


02.02.-mbv

Der MAS-100 NT Luftkeimsammler der Firma MBV AG ist spezifiziert für den Einsatz in Reinräumen der ISO Klasse 5 und GMP Grad A. (Bild: MBV)


Der MAS-100 NT Luftkeimsammler der Firma MBV AG ist spezifiziert für den Einsatz in Reinräumen der ISO Klasse 5 und GMP Grad A. Konstruktion, Oberflächen und verbaute Komponenten sind von höchster Qualität und produzieren keine signifikanten Partikelmengen, welche die Umgebung kontaminieren.


Es gibt jedoch Situationen, wo ein Nutzer seinen Luftkeimsammler in unterschiedlichen Reinheitsklassen einsetzen will. Dabei schafft er ein geringes Risiko, dass Kontamination innerhalb eines Gerätes von einer Umgebung in eine andere verschleppt, und da anschliessend ausgeblasen wird.


Der neu erhältliche optionale Luftauslassfilter für den MAS-100 NT Luftkeimsammler hat folgende Eigenschaften:
• HEPA H13 Filter mit mehr als 99.95% Abscheiderate für Partikel > 0.3µm.
• Kein ungefiltertes Totvolumen kann transferiert werden, da der Filter unmittelbar am Luftauslass positioniert ist.
• Der Filteradapter ist durch den Benutzer nachrüstbar für alle MAS-100 NT. Eine Rekalibration des Luftstromsensors wird empfohlen.
• Filter können durch den Benutzer gewechselt werden. Keine Rekalibration ist nötig.
• Filter sind für mindestens ein Jahr Einsatz spezifiziert.


Das Filtermodul ist ab sofort erhältlich in folgenden Konfigurationen:
• MAS-100 NT mit Filteradapter und Filter
• Nachrüstset inkl. Filter für alle MAS-100 NT
• Ersatzfilter


Mehr Informationen inklusive Daten zur Abscheiderate, dem Langzeitverhalten und dem Transfer von Partikeln zwischen Reinraumklassen finden Sie auf www.mbv.ch. Ansprechpartner: Roland Durner, roland.durner@mbv.ch, +41 44 928 30 82


Weitere Informationen:
www.mbv.ch


Kontakt:
MBV AG
Microbiology and Bioanalytic
Industriestrasse 9
CH-8712 Stäfa
+41 44 928 30 80
welcome@mbv.ch


Alle News


27.03.-Spetec

CleanBoy Mini: Tischgerät mit Laminar Flow Modul «SuSi» (Bild: Spetec)



Extrem saubere Bedingungen spielen in Forschung und Produktion sowie im Service eine immer wichtigere Rolle. Die Reinraumtechnik strebt an, Partikel vom Durchmesser 0,12 µm und grösser aus einem begrenzten Raum zu entfernen, in dem höchste Reinheitsstandards einen sicheren Prozessablauf gewährleisten. Dies wird mit einem Reinraummodul der Serie SuSi (Super Silent) erreicht, welches genau über dem Arbeitsplatz angeordnet ist. Dieser Arbeitsplatz wird mit gefilterter hochreiner Luft überströmt. Wenn in üblicher Raumatmosphäre ca. 9.000 bis 15.000 Partikel zu finden sind, so sind es unter Reinraumbedingungen gerade einmal 3 Partikel je Liter Luft.


Teile bzw. Komponenten aus der Mechanik, Elektronik, Opto-Elektronik, Medizin- oder Biotechnologie werden mit hoher Prozesssicherheit montiert bzw. aufbewahrt. Eine mobile Version des CleanBoy auf Rädern ermöglicht den innerbetrieblichen Transport zu verschiedenen Einsatzorten. Massgerechte Anpassungen an problematische Arbeitsplätze sind ebenfalls möglich.


Durch Einsatz des CleanBoys in einem grossen, begehbaren Reinraum ergibt sich ein begrenzter Raum, in dem sich praktisch keine Partikel mehr nachweisen lassen. Das Gerät gibt es als Tisch- und als Standgerät. Es bedarf keiner Installation und ist sofort nach Lieferung betriebsbereit.


Weitere Informationen:
www.spetec.de


Kontakt:
Spetec GmbH
Berghamer Strasse 2
D-85435 Erding
+49 8122 99533
spetec@spetec.de

Alle News


25.03.-SterilAir

Durch die installierten Entkeimungsgeräte kann die Bildung von Biofilm auf den Lamellen erfolgreich verhindert werden. Dadurch ist die austretende Luft nicht nur hygienisch sauber, auch die Reinigungsintervalle der Raumluftkühler konnten gestreckt werden. (Bild: sterilAir AG)



Um einwandfreie und gesundheitlich unbedenkliche Produkte herstellen zu können, unterliegt die Lebensmittelbranche weltweit strengen Hygienevorschriften. Bei der Micarna SA, die zu den führenden Fleisch-, Geflügel- und Seafoodproduzenten in der Schweiz gehört, suchen die Verantwortlichen deshalb ständig nach neuen umweltfreundlichen und innovativen Methoden für die Schaffung hygienischer Produktionsbedingungen. Dies betrifft unter anderem auch die Herstellungsräume selbst, in denen Klimageräte installiert sind. Damit sich auf den Lamellen kein Biofilm entwickelt, der die Luft mit Keimen belastet, müssen die Verdampfer regelmässig manuell gereinigt werden, was mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden ist. Micarna suchte deshalb für den Produktionsstandort in Courtepin einen Weg, um die Sicherstellung der hohen Qualitätsanforderungen zu vereinfachen und die Intervalle manueller Reinigung zu verlängern. Eine Lösung bietet die sterilAir AG: Die Experten für UVC-Entkeimung liefern vielseitig einsetzbare Module. In diesem Fall verhindern sie zuverlässig die Bildung von Biofilm auf den Lamellen und die Kontamination der Raumluft mit Mikroorganismen. Die bruchsicheren UVC-Röhren können direkt im Verdampfer eingesetzt werden und gewährleisten durch die hohe Entkeimungsleistung eine Verlängerung der Reinigungsintervalle. Auf diese Weise werden die Keime ohne Chemikalien nachhaltig abgetötet.


«Über zwei Millionen Verbraucher in Europa konsumieren täglich unsere Produkte», erklärt Dirk Voss, Leiter des Kompetenzzentrums der Micarna SA in Courtepin. «Wir stehen deshalb besonders in der Pflicht, hygienisch absolut einwandfreie Lebensmittel zu liefern und für eine reine Umgebung bei der Herstellung zu sorgen.» Im Lebensmittelsektor spielt die Temperatur, bei der die Waren verarbeitet werden, eine entscheidende Rolle. Diese wird bei Micarna durch den Einsatz von Raumluftkühlern, die unter anderem in den Produktionsräumen an der Decke installiert sind, konstant auf 4 – 6 °C gehalten. Zusätzlich müssen sowohl die Förderbänder als auch die Luft selbst stets optimale und hygienische Produktionsbedingungen bieten und deshalb möglichst frei von schädlichen Keimen bleiben.


Eine gängige Entkeimungslösung stellen sogenannte HEPA-Filter dar, die bei der Abscheidung von Schwebstoffen aus der Luft zum Einsatz kommen. Doch diese sind meist bereits in der Anschaffung sehr teuer und weisen zusätzlich einen hohen Energieverbrauch aus, weshalb auch in der Folge mit überdurchschnittlich hohen Kosten zu rechnen ist. Da die Verantwortlichen bei Micarna mehr an einer umweltfreundlichen und effizienten Lösung interessiert waren, wurde im Frühjahr 2018 zunächst angedacht, Geräte zur Bandentkeimung in den Produktionsräumen für Hamburger und frittierte Produkte zu installieren, die ein günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis als eine HEPA-Filtration aufweisen. Dafür beauftragte das Unternehmen die sterilAir AG, mit welcher der Lebensmittelproduzent bereits seit mehr als zehn Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Die Schweizer Experten für Hygieneprozesse sind auf die Entkeimung mittels hoch dosierter ultravioletter Strahlung (UVC) spezialisiert und entwickeln ihre Geräte ständig in Zusammenarbeit mit namhaften Schweizer Instituten und Vertretern ihrer Kunden weiter.


Oberflächenentkeimung im Überkopfbereich als effizienteste Lösung
«Grundsätzlich bieten wir auch Geräte für die direkte Bandentkeimung an. Bei tiefergehenden Analysen haben wir jedoch festgestellt, dass eine Lamellenentkeimung im Überkopfbereich in den Produktionsräumen bei Micarna die Wirkung einer Bandentkeimung übertrifft», berichtet Flurin Alexander-Urech, Verkauf Schweiz bei der sterilAir AG. «Im Fokus standen dabei die Raumluftkühlanlagen, welche die Luft im kompletten Raum verteilen, deren Kühllamellen aber eine ideale Brutstätte für Mikroorganismen sind. Werden hier UVC-Geräte installiert, beginnt die Entkeimung praktisch bereits an der Quelle.»


Dass sich auf Lamellen einen Biofilm entwickelt, ist keine Neuheit. Darum werden die Lamellen regelmässig gereinigt. Dies hat nicht nur einen hohen Personal- und Arbeitsaufwand zur Folge; es werden auch teure Reinigungsmittel benötigt und die Reinigung kann nur bei stehender Produktion erfolgen. «Unsere Lösung besteht darin, die UVC-Röhren direkt im Verdampfergehäuse zu installieren, wodurch die Entstehung eines Biofilms sozusagen im Keim erstickt werden kann», erläutert Alexander-Urech. «Zudem wird die austretende Luft nicht durch Bakterien oder andere unerwünschte Mikroorganismen kontaminiert. Für diesen Zweck eignet sich beispielsweise unsere E-Serie – speziell das ET-Modul.» Der Emitter ist in einem Edelstahlrohr mit Glassplitterschutz-Ummantelung eingehaust und mit einem Reflektor versehen, weshalb sich das ET-Modul durch eine sehr hohe Entkeimungsleistung auszeichnet. Durch die einseitige Öffnung des Schutzrohrs kann der Strahlungskegel genau auf die zu entkeimende Oberfläche gerichtet werden. So werden auch Keime abgetötet, welche eine hohe Dosis zur Inaktivierung benötigen.


Mehr Sicherheit durch patentierten Glassplitterschutz
Die Entkeimung mit UVC-Strahlung bietet noch weitere Vorteile für Micarna: «Werden die Lamellen manuell gereinigt, liegen in den meisten Fällen – trotz verbindlicher Vorschriften und einheitlicher, professioneller Ausführung – unterschiedliche Endergebnisse vor. Ultraviolette Strahlung bietet dagegen eine sehr konstante und zuverlässige Möglichkeit, durchgehend gleichbleibende Ergebnisse zu erzielen. Die Messbarkeit ist dabei von essentieller Bedeutung für die Erfüllung der Lebensmittelhygieneanforderungen», erklärt Voss. Ausserdem ist die Entkeimung mittels UVC-Strahlung ein rein physikalisches Verfahren unter Verzicht von chemischen Reinigungsmitteln, welche die Umwelt belasten. Auch die Lebensmittelsicherheit spielt eine grosse Rolle bei Micarna. Aus diesem Grund entschieden sich Micarna und sterilAir für UVC-Strahler mit Glassplitterschutz. Bei einem allfälligen Röhrenbruch durch manuelle Beschädigung ist eine Kontamination der Lebensmittel durch Glassplitter unmöglich und die Produktsicherheit jederzeit garantiert.


Weitere Installationen aufgrund guter Entkeimungsergebnisse
Im März 2018 wurden zwanzig UVC-Module in den Verdampfern installiert. Da die Ergebnisse die angekündigte, hohe Entkeimungswirkung der UVC-Geräte bestätigten, wurden Ende November acht weitere Module mit je zwei Emittereinheiten in Verdampfern angebracht. Auch in Zukunft sind Installationen der Geräte aus der E-Serie in weiteren Produktionsbereichen bei Micarna geplant. Zusätzlich betreut sterilAir das Lebensmittelunternehmen bei der Wartung und dem Austausch der Röhren. Dafür haben die Spezialisten ein Tool entwickelt, das Micarna nach einer Betriebszeit der Geräte von 12.000 Stunden auf einen nötigen Röhrenwechsel aufmerksam macht. Voss zeigt sich mit der bisherigen Zusammenarbeit deshalb sehr zufrieden: «Die Entkeimungsleistung und der Service von sterilAir überzeugen uns, weshalb wir auch bereits seit vielen Jahren Partner sind. In Zukunft sind noch weitere Installationen geplant.»


Weitere Informationen:
www.micarna.ch
www.sterilair.com


Kontakt:
Micarna SA
Route de l’Industrie 25
CH-1784 Courtepin
+41 58 571 81 11
info@micarna.ch


sterilAir AG
Oberfeldstr. 6
CH-8570 Weinfelden
+41 71 626 98 00
info@sterilair.com


Alle News


21.03.-Schilling

Im Reinraum der ISO-Klasse 8 werden jährlich 2,5 Milliarden Einzelteile gehandelt. (Bild: Hamilton AG)



Der Hamilton Konzern ist führend bei der Entwicklung und Produktion von Liquid Handling und Prozessanalytik in den Kernbereichen von BioPharma und ChemPharma. Das HighTech Unternehmen mit weltweit 2500 Arbeitnehmern verzeichnet seit mehreren Jahren Umsatzrekorde und ist mit seinen Werken in Bonaduz und Domat/Ems zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Ostschweiz avanciert. Durch eine hohe Automatisierungsrate und eine fast fehlerfreie Produktion können die Schweizer Werke einen Wettbewerbsvorteil auf dem internationalen Markt behaupten. In Domat/Ems wurde jetzt ein Neubau in Betrieb genommen, der genau auf die Bedürfnisse einer sicheren und effizienten Produktion zugeschnitten wurde. Der moderne Glasbau, dessen Dach und Fassadenfläche mit Photovoltaik eingekleidet sind, besticht mit einer hochautomatisierten Lagerung und Produktion.


Kernstück des neuen Gebäudes ist ein 560 m2 grosser Reinraum der ISO-Klasse 8, der für die Produktion von Pipettenspitzen errichtet wurde. Hier werden jährlich 2,5 Milliarden Einzelteile produziert, geprüft und für einen sicheren Versand vorbereitet. Die Anwendungen der Spitzen umfassen molekularbiologische Forschung und Labordiagnostik, wie zum Beispiel DNA Analysen. Kleinste Flüssigkeitsmengen müssen dabei exakt pipettiert werden. Die Pipetten dürfen für die Sicherheit der Diagnosen keinerlei Spuren von DNA, RNase oder Endotoxin/Pyrogenen aufweisen. Um dies den Kunden zu garantieren, setzt Hamilton auf die kontrollierte Produktion unter Reinraumbedingungen.


Einhausungen für Spritzgussmaschinen
Innovative Technik bestimmt auch das Reinraumsystem «CleanMediCell» von Schilling Engineering, das genau für die Anforderungen konstruiert wurde, die sich beim Handling der hohen Zahl an sensiblen Kunststoffbauteilen ergeben.


Neben dem eigentlichen Reinraum, der eine Luftqualität der ISO-Klasse 8 gewährleistet, wurden von dem Reinraumspezialisten auch die Laminarflow-Einhausungen der Spritzgussmaschinen für eine kontaminationsfreie Produktion geliefert. Die Pipettenspitzen werden in einem kontrollierten Spritzgussverfahren hergestellt. Jede Maschine wird mit einer Laminarflow-Einhausung ausgestattet, die mit einer geregelten Zufuhr von Reinstluft der ISO-Klasse 5 die offenen Bereiche der Produktion vor Kontamination schützt. Die gefertigten Teile werden jetzt vollautomatisch über Reinraumtransportbänder und ein angeschlossenes Roboterhandling in Trays zu je 96 Stück zusammengefasst und in den Reinraum eingeführt. Eine Kontamination wird auf diesem Weg ausgeschlossen.


Das Prinzip der Reinraumtechnik beruht auf Hochleistungsfiltern, die Partikel aus der Umgebungsluft filtern. Die partikelarme Luft wird in den Reinraum eingespült und verdrängt in permanenten Luftwechseln die luftgetragenen Partikel, die sich noch im Reinraum befinden. Der Reinraum verfügt über eine angeschlossene Klimatechnik und wird mit konstanter Temperatur und Feuchtigkeit betrieben. Die gekühlte und gefilterte Luft wird dabei energieeffizient und filterschonend wieder in den Umluftkreislauf geführt. Zur Kühlung wird das kostengünstig vorhandene Tiefbrunnenwasser eingesetzt.


Das Reinraumsystem ist mit einer 900 Lux LED Beleuchtung ausgestattet. Die GMP Reinraum-Lichtbänder sind flächenbündig in den Aluminiumprofilen integriert und erzeugen ein sehr helles und doch angenehmes Licht. Neben dem künstlichen Licht wurde der Reinraum mit grossen Fenstern ausgestattet, die für natürliche Beleuchtung sorgen und sich zudem sehr gut in die moderne Umgebung des neugestalteten Gebäudes eingliedern.


Die benötigten Medien sind flächenbündig integriert und verlaufen innerhalb der Wand, was eine sehr gute Reinigungsfähigkeit bewirkt.


Wand- und Deckenmodule des Reinraums sind mit einem silikonfreien Dicht-Clip-System verbunden, das für eine hohe Dichtheit des Raumes sorgt. Durch den modularen Aufbau und der patentierten Verbindung können die Reinräume von Schilling Engineering einfach umgebaut oder erweitert werden.


Umfassendes Monitoring
Eine Besonderheit des Reinraumsystems ist das integrierte GMP Monitoring. Die Partikelkonzentration innerhalb des Reinraums wird dabei ebenso überwacht wie die Paramater Druck, Feuchte und Temperatur. Alle Werte werden konstant aufgezeichnet und dokumentiert. Der kontrollierte Prozess, der den hohen GMP Anforderungen entspricht, kann damit über den gesamten Produktionszeitraum nachgewiesen werden. Zusammengeführt werden die Messungen und Einstellungen in dem Kontrollsystem «CR_Control», das über einen einfach zu bedienenden Touchscreen gesteuert wird. Hier werden Wartungs- und Fehlermeldungen angezeigt, zudem können alle Parameter inklusive der Klimatechnik einfach angewählt und gesteuert werden.


Die sichere Ein- und Ausschleusung der Mitarbeiter und des Materials ist ein weiterer wichtiger Punkt jedes Reinraumkonzeptes. Sie erfolgt über getrennte Schleusensysteme.


Die Mitarbeiter betreten den Reinraum über eine speziell möblierte Personalschleuse, in der sie in Reinraumkleidung wechseln, die wenig Partikel abgibt. Im Reinraum werden die Pipettenspitzen kontrolliert, zum Teil sterilisiert und verpackt. Das doppelverpackte Endprodukt wird über die Materialschleuse sicher nach aussen geführt und kann jetzt risikofrei seinen Weg zum Endkunden finden.


Das Reinraumsystem von Schilling Engineering wurde pünktlich zur Eröffnung des Neubaus in Domat/Ems, zu dem auch der amerikanische Geschäftsführer Steve Hamilton aus Nevada angereist war, in Betrieb genommen.


Weitere Informationen:
www.schillingengineering.de
www.hamilton.ch


Kontakt:
SCHILLING ENGINEERING Schweiz GmbH
Dorfstr. 37 Postfach 45
CH-8219 Trasadingen
+41 52 212 78 90
info@SchillingEngineering.ch


Alle News


(Fotos: Jörg Signer - Anzeigenverkauf SIGImedia AG)


13.03.-Enzler

Neue Aufgaben für langjährige Mitarbeiter der Enzler Reinigungen AG (Bilder: Enzler AG)




Die Enzler Gruppe verfolgt mit vier Tochtergesellschaften die Strategie, Knowhow-Leader im Bereich Hygieneanwendungen und Reinigungen zu werden. Mit 2700 Voll- und Teilzeitmitarbeitenden erwirtschaftet die Gruppe einen Umsatz von 100 Mio. SFr.


Nach 25 Jahren als Geschäftsführer der Enzler Reinigungen AG wird Karl Enzler seine Position an einen langjährigen Mitarbeiter weitergeben. Auf den 1. April 2019 wird Herr Peter Helbling, seit 13 Jahren Leiter der Region West, die Geschäftsführung der Firma übernehmen. Die Enzler Reinigungen AG bleibt eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Enzler Holding AG. Um die Kontinuität als Familienunternehmen zu gewährleisten, bleibt Karl Enzler weiterhin aktiver Verwaltungsratspräsident in allen Tochtergesellschaften der Enzler Gruppe. Die Region West wird seit 1. März 2019 von Herrn Daniel Koch geführt. Er ist diplomierter Ingenieur FH Gebäudetechnik und verfügt über 18 Jahre Erfahrung im Bereich Facility Management.


Weitere Informationen:
www.enzler.com


Kontakt:
Enzler Reinigungen AG
Förrlibuckstrasse 110
CH-8005 Zürich
+41 44 455 55 00
info@enzler.com


Alle News


18.03.-TU-Graz

Untersuchungsgegenstand war unter anderem die Intensivstation der Universitätsklinik für Innere Medizin am LKH-Universitätsklinikum Graz. (Bild: Med Uni Graz)


Weltweit steigt die Zahl der Menschen, die an antibiotikaresistenten Keimen erkranken und sterben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht eine der wichtigsten globalen Herausforderungen darin, die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen zu verstehen und Gegenmassnahmen zu entwickeln. Hierzu initiierte Gabriele Berg, Leiterin des Instituts für Umweltbiotechnologie der TU Graz, eine interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen ihres durch den FWF geförderten Forschungsprojektes «Plant-associated microbial Communities in indoor Environment». Dabei wurde untersucht, wie die mikrobielle Kontrolle – das Ausmass der Reinigungs- und Hygienemassnahmen – die Entwicklung von Resistenzen beeinflusst. Die Forschung erfolgte gemeinsam mit nationalen Partnern der Medizinischen Universität Graz im Rahmen der interuniversitären Kooperation von BioTechMed-Graz sowie mit internationalen Partnern. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit wurden jetzt in Nature Communications publiziert.


Vergleich von mikrobiell stark und mikrobiell kaum kontrollierten Räumen
Die Forschenden verglichen das Mikrobiom sowie das Resistom – also alle vorhandenen Mikroorganismen und Antibiotikaresistenzen – an der Intensivstation der Universitätsklinik für Innere Medizin am LKH-Universitätsklinikum Graz mit mikrobiell stark kontrollierten Reinräumen der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie mit öffentlichen und privaten Gebäuden, die mikrobiell kaum kontrolliert werden. Die Analysen zeigen, dass in Räumen mit hohem Hygieneniveau die mikrobielle Vielfalt abnimmt, sich aber die Diversität der Resistenzen erhöht. «In stark mikrobiell kontrollierten Umgebungen der Intensivstation und der industriell genutzten Reinräume finden sich vermehrt Antibiotikaresistenzen, die ein hohes Potential aufweisen, sich mit Krankheitserregern zu verbinden», erklärt Studienleiter Alexander Mahnert vom Institut für Umweltbiotechnologie der TU Graz, der jetzt an der Medizinische Universität Graz forscht.


Erste Massnahmen zur Verhinderung von Resistenzen
Die Ergebnisse lassen darauf schliessen, dass eine stabile mikrobielle Vielfalt in klinischen Bereichen der Ausbreitung von Resistenzen entgegenwirkt. «Die mikrobielle Kontrolle von Krankheitserregern wird schon bei Kulturpflanzen und auch am Menschen im Rahmen der Stuhltransplantation erfolgreich angewendet. Unsere Studie ist eine erste Basis dafür, solche Ideen zukünftig auch in Innenräumen zu verfolgen», so Berg. Regelmässiges Lüften, Zimmerpflanzen, der gezielte Einsatz von nützlichen Mikroorganismen oder die Reduktion von antibakteriellen Reinigungsmitteln könnten erste Strategien sein, um die mikrobielle Vielfalt zu erhalten oder zu verbessern.


In einem nächsten Schritt möchte das Forschungsteam an der TU Graz nun biotechnologische Lösungen für eine massgeschneiderte mikrobielle Vielfalt entwickeln und implementieren.


Originalpublikation: Man-made microbial resistances in built environments in Nature Communications 10, Article number: 968 (2019)


Weitere Informationen:
https://www.tugraz.at


Kontakt:
Gabriele Berg
Univ.-Prof. Dipl.-Biol. Dr.rer.nat.
TU Graz | Institut für Umweltbiotechnologie
Petersgasse 10-12/I,
A- 8010 Graz
+43 316 873 8310
gabriele.berg@tugraz.at


Alexander Mahnert
Dr. techn. Msc. Bakk. rer. nat.
Interactive Microbiome Research
Medizinische Universität Graz
Auenbruggerplatz 15
A-8036 Graz
43 316 385 72815
alexander.mahnert@medunigraz.at


Alle News


11.03.-Cleanzone

Die nächste Cleanzone findet am 19. und 20. November 2019 in Frankfurt am Main statt. (Bild: Messe Frankfurt/Sandra Gätke)



Am 19. und 20. November 2019 zieht die Fachmesse Cleanzone erneut Entscheider aus allen Hightech-Industrien nach Frankfurt, die zum Schutz von Produkten und Mitarbeitern konsequent auf die Kontrolle von Kontaminationen setzen. Die Cleanzone ist der Ort, um Geschäfte vorzubereiten. Das untermauert die Besucherbefragung zur letzten Veranstaltung, bei der über 85 Prozent der Fachbesucher angaben, dass sie an Kaufentscheidungen beteiligt sind. Rund die Hälfte der Messegäste hatte konkrete Investitionsabsichten im Gepäck und etwa 13 Prozent davon berichteten, dass sie in den nächsten fünf Jahren sogar über 5 Mio. Euro in Reinraumtechnik investieren werden. Auch die hohe Internationalität auf Besucherseite von über 38 Prozent unterstreicht die Bedeutung der Fachmesse als wichtigsten Marktplatz für Kontaminationskontrolle in Europa.


Kerstin Horaczek, Group Show Director Technology bei der Messe Frankfurt: «Mit Fachbesuchern aus fast 40 Ländern bietet die Cleanzone Ausstellern die Möglichkeit, neue Kunden aus zentralen Wachstumsmärkten der Reinraumtechnik zu treffen. Um den internationalen Austausch auszubauen, sind wir als Messe Frankfurt mit unserem globalen Vertriebssystem, das über 170 Länder der Welt verbindet, bestens aufgestellt.»


Bereits neun Monate vor Messestart haben sich zahlreiche Marktführer aus elf Ländern zur internationalen Fachmesse im November angemeldet. Alsico High Tech, Asgard Cleanroom Solutions, Asys, Block, Briem Steuerungstechnik, Centrotherm Clean Solutions, cleanroom.de, Cleanroom Future, Colandis, Contec, Daldrop, Dittel Engineering, Edins, Fisair, Gerflor, Hydroflex, IAB Reinraum-Produkte, Kemmlit, Klima-Systeme 2000, KWP, MEC, Metisafe, Opikar, Ortner Reinraumtechnik, pure11, Ritterwand, ROM, Siemens Building Technologies, Spetec, Trespa, protect2clean, Viessmann Technologies, VWR part of avantor und viele mehr werden ihr Produktportfolio zeigen. Mit dabei sind außerdem das Deutsche Reinrauminstitut (DRRI), die Österreichische Reinraumgesellschaft (ÖRRG) und der Verein Interessengemeinschaft Pharmabau 3000 (VIP3000). Unterstützt wird die Cleanzone von den Multiplikatoren und Netzwerken Asenmco, Dechema, ICCCS, SwissCCS, Silicon Saxony und VDI. Das Angebot der Cleanzone umfasst alle Produktgruppen, die für Hightech-Produktionsverfahren notwendig sind, bei denen keine Kontaminationen auftreten dürfen.


Die nächste Cleanzone findet am 19. und 20. November 2019 in Frankfurt am Main statt. Die zweite Cleanzone Middle East geht am 18. und 19. September in Abu Dhabi an den Start.


Weitere Informationen:
www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt:
Messe Frankfurt Exhibition GmbH
Marketingkommunikation Technology
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
+49 69 75 75 5672
cleanzone@messefrankfurt.com


Alle News


07.03.-UCM

Durch die kundenspezifische Prozess- und Anlagenentwicklung erfüllen die Ultraschall-Reinigungssysteme höchste partikuläre und filmische Sauberkeitsanforderungen stabil und effizient. (Bild: UCM AG)



So unterschiedlich Komponenten aus den Bereichen High-Tech und Extreme-Purity, beispielsweise für die EUV (extrem ultraviolette Strahlung)-Lithografie, aus der Präzisionsoptik, Mess- und Medizintechnik auch sind, eine Gemeinsamkeit verbindet sie: Die Anforderungen an die Oberflächensauberkeit, die in der Serienfertigung erfüllt werden müssen, sind extrem hoch und steigen kontinuierlich weiter. Dies betrifft sowohl partikuläre Verunreinigungen als auch filmische Rückstände, Flecken und Verfärbungen sowie je nach Branche biologische und ionische Kontaminationen. Und immer öfter kommen Ausgasungsgrenzwerte von flüchtigen, organischen und anorganischen Verunreinigungen im Atomprozentbereich als Sauberkeitskriterium hinzu.


Mit massgeschneiderten, zukunftsorientierten Reinigungslösungen für diese komplexen Aufgabenstellungen macht sich die UCM AG, die in der SBS Ecoclean Group das Kompetenzzentrum für Präzisionsreinigung ist, seit 25 Jahren einen Namen. Und das unabhängig davon, ob die mehrstufigen Ultraschallreinigungssysteme für die Reinigung zwischen einzelnen Fertigungsschritten oder die Feinstreinigung vor der Montage eingesetzt werden.


Highend-Systeme mit individueller Prozess- und Anlagenentwicklung
Der Erfolg des im schweizerischen Rheineck ansässigen Unternehmens basiert einerseits auf der sprichwörtlichen Schweizer Präzision, in der die Anlagen am Firmensitz gebaut werden. Andererseits ist es die bedarfsgerechte Anpassung der Reinigungslösung auf die kundenspezifische Aufgabe, die einen kosten- und energieeffizienten Betrieb ermöglicht. Dies erfolgt mit Original-Bauteilen unter produktionsnahen Bedingungen im eigenen Technologiezentrum. Wesentliche Kriterien bei der Auslegung des Reinigungsprozesses und der Anlage sind Teilegeometrie, Material, Verschmutzung und Sauberkeitsanforderung sowie Durchsatz und Taktzeit. Spritzreinigung, Druckumfluten, Ultraschallschwinger für verschiedene Frequenzen und Leistungsstufen, VE-Spülung, Lift-out und Trocknen (Warmluft, Infrarot und/oder Vakuum) sowie Kreislauf- und Filtersysteme können dabei individuell kombiniert werden. Ebenso lassen sich verschiedene Prozesse, beispielsweise Passivierung, integrieren. Darüber hinaus spielen branchenspezifische Besonderheiten und/oder regulatorische Vorgaben eine Rolle. Dazu zählen in der Medizintechnik beispielsweise die Validierung von Reinigungsprozessen und die Vorgaben aus der neuen europäischen Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation MDR), deren Übergangsfrist im Mai 2020 ausläuft.


Für den Einsatz in einer reinen Umgebung werden die Anlagen vollständig gekapselt und mit einer Reinluftversorgung ausgestattet. Durch eine Simulation der Laminarströmung in der Anlage lassen sich dabei auch sehr hohe Anforderungen an die Sauberkeit der Umgebung erfüllen., beispielsweise Reinraumklasse 6 und niedriger. Eine Ausführung der Anlage für die Integration in einen Reinraum ist ebenfalls möglich.


Unterstützung bietet UCM auch bei der Gestaltung teilespezifischer Reinigungsbehältnisse und Aufnahmen wie Dreh-, Schwenk- und statische Gestelle.


Neue Efficiency-Line für hohe Sauberkeitsanforderungen
Als Antwort auf die in vielen Industriebereichen strenger werdenden Spezifikationen an die partikuläre und filmische Sauberkeit entwickelt UCM die Efficiency-Line. In die Konzeption dieser Produkte für die Präzisionsreinigung fliessen die umfangreiche Erfahrung des Unternehmens und die in der Feinstreinigung bewährte Technik ein. Die skalierbaren Anlagen dieser neuen Produktlinie zeichnen sich durch eine effiziente Segmentbauweise aus. Sie können daher bei überschaubarem Aufwand für definierte Anwendungen ausgelegt werden und ermöglichen einen wirtschaftlichen Betrieb. Darüber hinaus sind die Produkte in vergleichsweise kurzer Lieferzeit verfügbar. Dies macht die Reinigungsanlagen der Efficiency-Line zur idealen Lösung für Unternehmen, die bei hohem Wettbewerbsdruck definierte Sauberkeitsvorgaben erfüllen müssen.


Weitere Informationen
www.ucm-ag.com
www.ecoclean-group.net


Kontakt:
UCM AG
Langenhagstrasse 25
CH-9424 Rheineck
+41 71 886 67 60
info@ucm-ag.com


Alle News


04.03.-APV

Das Seminar wird organisiert von der Fachgruppe Flüssige und Halbfeste ArzneiformenAPV basics. Die Reihe APV basics behandelt pharmazeutisch-technologische Themen aus unterschiedlichen Fachgebieten wie Pharmatechnik, Herstellung flüssiger oder fester Arzneiformen, Biopharmazie sowie Verpackung. Die Reihe APV basics eignet sich gleichermassen für Praktiker, die mehr über die theoretischen Hintergründe erfahren möchten, wie für theoretisch Vorgebildete, die nach Wegen zur Umsetzung ihres Wissens suchen, sowie für Quereinsteiger in das Gebiet der Arzneiformen, deren Entwicklung und Herstellung.


Programmschwerpunkte sind: Regulatorische Anforderungen an die aseptische Herstellung, Gebäude und Ausstattung, Verhalten im Sterilraum, Mikrobiologisches Umgebungs- und Personalmonitoring, Ausgangsstoffe, Behälter, Verschlüsse sowie Sterilisationsverfahren. Im Praktikum werden Themen wie Gebäude und Ausstattung, Zonenkonzept, Partikelzahlbestimmung, Visualisierung der Luftströmung, Arbeitstechniken sowie Umgebungs- und Personalmonitoring, Reinraumkleidung, Sterilfiltration und Filterintegritätstes vermittelt.


Weitere Informationen:
www.apv-mainz.de

Anmeldung


Kontakt:
International Association for Pharmaceutical Technology
Kurfürstenstrasse 59
D-55118 Mainz
+49 6131 976 90
info@apv-mainz.de



Alle News


01.03.-ISPE

Diese beruflichen Möglichkeiten der produzierenden Pharmaindustrie Studenten und Studentinnen zu zeigen ist ein Schwerpunkt der ISPE (International Society of Pharmaceutical Engineering) in 2019.Dafür lädt ISPE D/A/CH, die regionale Organisation der ISPE in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Studenten und Studentinnen ein.


Sie dürfen kostenlos an ausgewählten und fachlich qualifizierenden Veranstaltungen teilnehmen.


Nur die Reise- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmern zu tragen. Diese besonders markierten Veranstaltungsangebote können, nach Rücksprache, auch als Gruppenexkursion von den Ausbildungsstätten genutzt werden.


In und parallel zu den Veranstaltungen werden den Studenten und Studentinnen Einblicke in die besonderen technisch-regulatorischen Anforderungen gegeben, verbunden mit einer guten Übersicht über berufliche Möglichkeiten in der produzierenden Pharmaindustrie. Wir wollen die anspruchsvollen Arbeiten einer guten Herstellpraxis in der Pharmaindustrie GMP (Good Manufacturing Practice) näherbringen.


In Betriebsbesichtigungen tief in pharmazeutische Produktionsstätten hinein werden eindrucksvoll praktische Umsetzungen gezeigt.


Im ISPE Netzwerk lernen sie Experten aus der Pharmaindustrie kennen, dürfen als persönliche Bereicherung in den Veranstaltungen ihr eigenes Netzwerk erweitern.


Um nachhaltig den Kontakt zu halten, bietet ISPE allen Studenten und Studentinnen eine kostenlose und nicht bindende Einjahresmitgliedschaft in der ISPE an.


In dieser Zeit dürfen alle Angebote der ISPE wie ein Vollmitglied genutzt werden.


Die Einladung
In der Pharmaindustrie ist das Thema Containment aktuell. Neue Medikamente sind selbst in kleinster Dosis hochwirksam, der Patienten- und der Mitarbeiterschutz in der Pharmaproduktion ist von hoher Relevanz.


Eine ISPE D/A/CH Veranstaltung an der Hochschule für Life Sciences FHNW/Muttenz (CH) vom 13. - 15. Mai 2019 greift das Thema auf und ist auch für Studenten und Studentinnen geeignet:

ISPE D/A/CH Veranstaltung 'Containment'
am 13., 14. und 15. Mai 2019
in Muttenz/CH (Hochschule für Life Sciences FHNW)


Integriert in diese für Fachkräfte der Pharmaindustrie ausgelegte Veranstaltung, mit Vorträgen, Workshopcharakter und Social Evening, ist am 13.Mai ein Einführungskurs in das Thema Containment, damit ist die Veranstaltung auch für Neueinsteiger geeignet.


Studenten und Studentinnen dürfen kostenlos alle Vorträge besuchen und am Social Evening teilnehmen, Reise- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmern zu tragen.


Anmeldungen sind auf der entsprechenden Veranstaltungsseite (s.QR Code) mit der dortigen Auswahl "Student" einfach und kostenlos möglich.


Das Angebot ist limitiert und auf Studenten und Studentinnen begrenzt (Studiennachweis).


Ein Anmeldeformular für eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft ist auf der Seite (s.QR Code) abrufbar.



Weitere Informationen:
Download der Bilder (HR):

Download Bild QR-Code Veranstaltung

Download Bild QR-Code Mitgliedschaft


Kontakt:

ISPE D/A/CH e.V. co Refidar Moore Stephens AG
Europastrasse 18
CH-8152 Glattbrugg-Zürich
+49 6103-604468
info@ispe-dach.org


lle News


27.02.-Wellmann

MicroTec-Mitgründer Jörg Groth im oberen Teil der Anlage am Fermenter. (Bild: Sputnik GmbH / Maik Porsch, Wellmann Anlagentechnik GmbH)

«Fermentation durch Mikroorganismen ist grundsätzlich eine sehr traditionelle Methode», sagt Geschäftsführer Gerhard Wellmann, «auch zur Herstellung von Sauerkraut, Kefir und Joghurt braucht es Starterkulturen.» Die Anlage bei der MicroTec GmbH macht den Naturprozess der Vermehrung exakt aussteuerbar, sodass Kunden aus der Lebensmittelindustrie kontinuierlich mit Starterkulturen in reproduzierbarer Menge und Qualität beliefert werden können.


Vielzahl von Parametern exakt steuerbar
Die Herstellung einer Reinkultur erfordert ein äusserst hygienisches Anlagendesign, um die Vermehrung von Fremdkulturen auszuschliessen. Denn innerhalb der Anlage trifft jede Art von Mikroorganismen auf ideale Wachstumsbedingungen. «Indem eine Vielzahl unterschiedlicher Parameter wie ph-Wert, Sauerstoff-sowie Stickstoffzufuhr, Glukosegehalt und Temperatur exakt regelbar sind, schaffen wir optimale Prozessbedingungen», sagt Gerhard Wellmann. Ein hoher Grad an Automatisierung und virtueller Vernetzung sorgt dafür, dass die einmal in Gang gesetzte Vermehrung weitgehend autark abläuft. Um den hohen Hygieneanforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig effizient arbeiten zu können, wurde die Anlage von Wellmann Engineering mit sogenannten CIP- und SIP-Einrichtungen ausgerüstet. Wobei CIP für «Cleaning in Place», zu Deutsch sinngemäss «Reinigung an Ort und Stelle» und SIP für «Sterilising in Place», also «Sterilisierung vor Ort» steht. Das heisst, sämtliche Reinigungs- und Sterilisierungsprozesse laufen vollautomatisch ohne Demontagearbeiten ab.


Gerhard Wellmann sieht für die Technologie Marktpotenzial weit über die Fleischbranche hinaus. Denn 35 Prozent aller Lebensmittel sind fermentiert, auch Siliermittel für die Landwirtschaft arbeiten mit Starterkulturen. «Als Generalunternehmer für den Anlagenbau bei MicroTec und bei einer Vielzahl von Pharma-Projekten haben wir gezeigt, dass wir die Reinraumtechnik beherrschen», sagt Wellmann.


Weitere Informationen:
www.wellmann-engineering.eu


Kontakt:
Wellmann Anlagentechnik GmbH
Künsebecker Weg 48
D-33790 Halle (Westf.)
+49 (5201) 8161-60
info@wellmann-engineering.eu


lle News


25.02.-parts2clean

In zahlreichen Branchen stehen Unternehmen vor neuen oder veränderten Herausforderungen, wenn es um die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung geht. So erfordern neue Fertigungs- und Fügeverfahren, veränderte Beschichtungstechnologien oder die Trendwende hin zur Elektromobilität angepasste Reinigungslösungen. Dabei sind höhere Anforderungen an die partikuläre und filmische Sauberkeit zu erfüllen. In Bereichen wie der Halbleiter-Zulieferindustrie, der Medizintechnik und dem Maschinenbau werden die Spezifikationen an die Bauteilsauberkeit ebenfalls immer strenger. Diese Herausforderungen stellt die parts2clean 2019 vom 22. bis 24. Oktober in den Mittelpunkt. Die internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung findet bereits zum 17. Mal auf dem Stuttgarter Messegelände statt.


Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, muss das geforderte Reinigungsergebnis nicht nur prozesssicher, schnell und kostengünstig erzielt sowie immer häufiger auch dokumentiert werden, sondern auch bis zur weiteren Verarbeitung beziehungsweise Auslieferung der Werkstücke konstant gehalten werden. «Lösungen für alle aktuellen Anforderungen präsentieren die Aussteller der parts2clean,» sagt Olaf Daebler, Global Director parts2clean bei der Deutschen Messe AG. «Die Messe ist der internationale Branchentreff, auf dem Unternehmen Neu- und Weiterentwicklungen in der industriellen Bauteilreinigung vorstellen und Trends aufzeigen.»


Die internationale Information- und Beschaffungsplattform
Dass die parts2clean die internationale Informations- und Beschaffungsplattform für industrielle Reinigungstechnik ist, belegen die konkreten Aufgabenstellungen, mit denen die Besucher zur Messe kommen. „Die Bauteilreinigung ist ein zentrales Thema in der Medizintechnik. Da die parts2clean die einzige Fachmesse ist, auf der alle Facetten der Bauteilreinigung beleuchtet werden, präsentierten wir dort unsere Leistungen. Die fachkundigen und interessierten Besucher kamen mit konkreten Fragestellungen zu unserem Stand“, berichtet Dr. Dagmar Martin, Leiterin Grenzflächenanalytik im Produktionsprozess, NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen.


Ein Blick in die Besucheranalyse verdeutlicht darüber hinaus die hohe Investitionsbereitschaft der Besucher: 2018 gaben 85 Prozent an, in betriebliche Investitionsentscheidungen eingebunden zu sein. 82 Prozent der Fachbesucher kamen im vergangenen Jahr mit Investitions-Absichten zur parts2clean. «Bei 41 Prozent davon ging es um Investitionen in Höhe von 100.000 Euro und mehr. Die Aussteller konnten daher nicht nur hochwertige Kontakte, sondern auch direkte Vertragsabschlüsse generieren», so Daebler. Entsprechend hoch ist auch die Nachfrage nach Standflächen für die kommende Veranstaltung. Bis Mitte Januar haben bereits mehr als 75 Unternehmen ihre Standfläche fest gebucht, darunter nahezu alle Markt- und Technologieführer. Sie belegen mit über 3.300 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche schon jetzt rund 50 Prozent der Gesamtfläche der Messe 2018.


Branchenübergreifendes Angebot mit neuen Schwerpunktthemen
Mit ihrem branchen- und technologieübergreifenden Angebot entlang der Prozesskette industrielle Teile- und Oberflächenreinigung ermöglicht die parts2clean Anwendern aus allen Fertigungsbranchen und der Wiederaufbereitung, sich gezielt und effektiv über Prozesse, Verfahren, Medien und Massnahmen zur Prozess- und Kostenoptimierung zu informieren. Ein Fokus liegt dabei zunehmend auf Lösungen für Reinigungsanwendungen in der Medizintechnik und auf der Automatisierung von Reinigungsprozessen, beispielsweise mit Robotern. Da die Entfernung filmischer Kontaminationen und die selektive Reinigung von Funktionsflächen in den kommenden Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen wird, sind auch dies Themen, die bei der parts2clean 2019 eine grössere Rolle spielen. Interessante Aspekte bietet auch das Sonderformat QSREIN 4.0, das sich in diesem Jahr mit der Zukunft der Prozessführung in der wässrigen Bauteilreinigung beschäftigen wird. Dort diskutieren die Anbieter und Anwender von Reinigungstechnik zu innovativen Lösungen für eine massgeschneiderte Prozessführung, um die geforderte Bauteilsauberkeit stabil und wirtschaftlich zu sichern.


Attraktives Rahmenprogramm
In puncto Wissensvermittlung setzt die parts2clean mit ihrem dreitägigen Fachforum, das in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer Allianz Reinigungstechnik durchgeführt wird, ebenfalls Massstäbe. Darin integriert ist das vom Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) organisierte Innovations-/Zukunftsforum. Schwerpunkte der Präsentationen bilden Grundlagen, Wege zur Prozess- und Kostenoptimierung sowie Qualitätssicherung. Berichte zu Best-Practice-Anwendungen sowie Trends und Innovationen runden das Programm ab. Alle Vorträge des parts2clean Fachforums werden simultan (deutsch-englisch/englisch-deutsch) übersetzt.


Die Guided Tours, die in englischer Sprache zweimal täglich auf ausgewählten Ständen Halt machen, ermöglichen Fachbesuchern, sich gezielt über spezielle Themen in der Bauteil- und Oberflächenreinigung zu informieren. Sie lernen dabei Lösungen, Innovationen und Anbieter für ihre individuellen Aufgabenstellungen auf kürzestem Weg kennen. Vorteile ergeben sich auch für die teilnehmen Aussteller, denn sie können ihre Produkte und Neuheiten punktgenau einem interessierten Fachpublikum direkt an ihrem Stand präsentieren und dadurch zusätzliche Kontakte knüpfen.



Weitere Informationen:
www.parts2clean.de


Kontakt:
Deutsche Messe AG
Messegelände
30521 Hannover
+49 511 89-0
info@messe.de
www.messe.de


lle News


22.02.-dittel

Dittel Engineering gewinnt den 2018 Technologiepreis «Best Cleanroom Design & Engineering Company – Europe» (Bild: Dittel)



Das Ingenieurbüro «Dittel Engineering» ist von einer Expertenkommission des englischen Wirtschaftsmagazins «Global Health & Pharma» mit dem Technologiepreis 2018 als «Best Cleanroom Design & Engineering Company – Europe» ausgezeichnet worden. Damit würdigten die Branchenfachleute die Reinraumplaner aus Oberbayern für ihre Beiträge zur hohen Qualität der Gesundheitsversorgung und zur Entwicklung innovativer Gesundheitslösungen. Aktuell entwickelt die Firma beispielsweise in einem bayerisch-italienischen Gemeinschaftsunternehmen mobile, einfach zerlegbare Krankenhäuser. Diese können in Krisengebieten schnell und kostengünstig Hilfe leisten.


«Für uns ist das eine grosse Anerkennung unserer Arbeit», sagt Firmengründer Gernod Dittel. Er hat vor 25 Jahren als Einmannbetrieb angefangen und leitet das Unternehmen heute zusammen mit seinem Sohn Florian Dittel. Nachdem sie im vergangenen Jahr mit mittlerweile 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Benediktbeuern nach Schlehdorf in ihr neues Bürogebäude umgezogen sind und das Firmenjubiläum feiern konnten, gibt es für die Ingenieure aufgrund der Auszeichnung nun erneut einen Grund zur Freude. «Der Preis an unsere Firma hat eine grosse Wirkung nach innen wie nach aussen», sagt der Gründer.


Die Ingenieure planen Reinräume europaweit für eine ganze Reihe an Branchen. Mikrochips für Computer, Dekorfolien für Autos, Bauteile für Satelliten, Medikamente für Patienten und Konserven ohne Konservierungsstoffe: All diese Produkte benötigen hochreine Herstellungsbedingungen. Als Dienstleister rund um die Reinraumtechnik hilft Dittel Engineering den Herstellern, in immer höherer Qualität und Reinheit zu forschen und zu produzieren. Ihr Leistungspaket umfasst dabei komplett die Planung, die Qualifizierung, die Messtechnik und das Projektmanagement, jeweils exakt angepasst an das Produkt des Kunden. «Es gibt keinen Reinraum von der Stange», umschreibt Gernod Dittel die Notwendigkeit kundenspezifischen Planens und damit die Philosophie der Firma.


Seit die Reinraumtechnik zum unverzichtbaren Bestandteil moderner Fertigungstechnologien geworden ist, suchen immer mehr Branchen beim Planen hochreiner industrieller und medizinischer Umgebungen das Projekt-Know-how aus Oberbayern. Die Planer legen Wert auf technologisch vorausschauende Beratung und langfristige Geschäftsbeziehungen zu ihren Kunden. Durch anspruchsvolle neue Lösungen und die Mitarbeit an der Normsetzung der Branche beteiligt sich das Ingenieurbüro zudem an der technologischen Weiterentwicklung der Reinraumtechnik.


Weitere Informationen:
https://www.ghp-news.com/issues/ghp-technology-awards-2018/18/
www.dittel-engineering.de


Kontakt:
DITTEL Engineering
An der Breiten 1
D-82444 Schlehdorf
+49 8851 61 59 00
info@dittel-ce.de


Alle News


Preisträger

Udo Gommel, Fraunhofer IPA (2. von rechts) und die Preisträger von links: Edward Becker, Hydroflex Group GmbH; Udo Gommel, Fraunhofer IPA; Markus Stübchen, F. Hoffmann-La Roche; Carsten Moschner, dastex (Quelle: Fraunhofer IPA/Foto: Tobias Herbst)



Erster Preis: Aufbau der massgeschneiderten DP-Anlage der Zukunft

Mit ihrer Idee zum Einsatz von hochautomatisierten und robotischen Systemen, die menschliche Eingriffe im aseptischen Bereich auf ein Minimum reduzieren, überzeugte F. Hoffmann-La Roche die Jury. Angesichts eines sich verändernden Portfolios hin zu kleineren Batchgrössen und zugleich steigendem Auftragsaufkommen, arbeitet das Unternehmen an dem Design einer auf diese Anforderungen zugeschnittenen Pro- duktionsanlage. Ein keimfreier Füllisolator soll das Kernstück auf dem Weg zur DP-Anlage der Zukunft bilden. Das handschuhlose Robotersystem bietet einen vollständigen Füll- und Verschliessvorgang vom Einsetzen der Tubs mit den Primärpackmitteln bis zum Entladen der gefüllten und verschlossenen Vials oder Spritzen. Der gesamte Befüll- und Verschliessvorgang findet dabei ohne Mitarbeitereingriffe statt. Die Abfüllzelle bietet neue Möglichkeiten und erfordert eine Neugestaltung von Verfahren, die sich über Jahr-zehnte etabliert haben. Dabei soll die DP-Anlage unterstützen, indem die einzelnen Fertigungsmodule netzwerk- und standortweit standardisiert werden.


Zweiter Preis: Filterprüfstand für Reinraumtextilien
Reinraumbekleidung hat eine besondere Schutzfunktion, denn sie ist immer noch der einzige Filter zwischen Mensch und Produkt. Bisher gab es nur einen etablierten Prüfstand in Europa. Dieser war ursprünglich für Tests in umgekehrter Richtung ausgelegt, also um den Träger vor Umweltrisiken bzw. Risiken am Arbeitsplatz zu schützen. Das Partikelrückhaltevermögen lässt sich jedoch auf diesem Prüfstand in beide Richtungen ermitteln. Verbesserungswürdig am bisherigen Prüfstand sind zwei Grundparameter, die Konzentration auf der Rohgasseite sowie der Differenzdruck zwischen der reinen und der verunreinigten Seite. Dastex hat sich dieser Problematik angenommen und einen neuen Prüfstand zur Messung des Partikelrückhaltevermögens gegenüber luftgetragenen Verunreinigungen entwickelt. Die Rohgasseite wurde hierbei so definiert, dass typische Werte in Bezug auf die Partikelabgabe eines Menschen zu Grunde liegen. Dazu wurde der Differenzdruck zwischen den Probeseiten reduziert. Ausserdem sind die Einflussgrössen während des Messverlaufs, wie beispielsweise die statische Aufladung, erkannt und entsprechend angepasst worden, sodass sie keinen unmittelbaren Einfluss auf die Messergebnisse mehr haben.


Zweiter Preis: Einwegmopp mit integriertem Desinfektionsmittel
Mit ihrem Reinraummopp gestaltetet Hydroflex die Reinräume sicherer und anwendungsfreundlicher. Der Einwegmopp besteht aus Polyester-Mikrofaser und ist in Kombination mit verschiedenen Mitteln erhältlich. Mit dabei sind alkoholische, biozide und sporizide Desinfektionsmittel, aber auch Neutralreiniger. Innerhalb kürzester Zeit steht dem Anwender ein einsatzfertiger, korrekt dosierter Mopp zur Verfügung. Vor der Neuentwicklung erfolgte die Reinigung und Desinfektion erst nach einer aufwendigen Vorbereitung. Zunächst musste eine Flüssigkeit angesetzt werden, womit dann der trockene Mopp getränkt wurde. Jetzt kann der Benutzer den Reinraummopp auch ohne Zugang zu hoch- reinem Wasser anwenden. Die Gefahr der Kontaminationsverschleppung und des Materialverschleisses wegen Mehrfachnutzung wird durch den Einsatz des Einwegmopps reduziert.


Weitere Informationen:
www.ipa.fraunhofer.de


Kontakt:
Dr.-Ing. Udo Gommel
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstr. 12
D-70569 Stuttgart
+49 711 970-1633
udo.gommel@ipa.fraunhofer.de

Alle News


21.02.-Rohr

Letzte Gelegenheit für das Seminar ««Reinheit und Hygiene in der Apotheke» im Wyss Translational Center Zurich. (Symbolbild: Rohr AG)



Aufgrund des grossen Erfolges, höherer regulatorischer Anforderungen und steigendem Platzbedarf unseres Seminarpartners Wyss Zurich können wir die Seminare ab 2020 nicht mehr wie bisher in den sensiblen Zone B-Produktionsreinräumen durchführen.


Nutzen Sie die Gelegenheit. Buchen Sie einen der wenigen freien Plätze für den Termin am 06. März unter www.rohrag.ch/apotheken-seminare.


Seminarinhalt
Für Apotheken ist die Vermeidung der Übertragung von Krankheitserregern mittels Aufrechterhaltung höchster Hygiene-Standards von zentraler Bedeutung. Sicherheit, adäquates Verhalten ausserhalb wie innerhalb von Reinräumen sowie optimale Prozesse und Abläufe verlangen von den Mitarbeitenden Fach- und Praxiswissen. Hier knüpft das Seminar an, in welchem die folgenden Themen bearbeitet werden:
• Aseptisches Arbeiten an der Sicherheitswerkbank
• Reinräume und Equipment
• Hygiene, Reinigung, Desinfektion
• Korrektes Verhalten im Reinraum


Im Fokus des Seminars steht die Anwendung in der Praxis. Die Themen werden in der Theorie behandelt und anschliessend in der Praxis geübt. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, Fragen und Anliegen aus ihrem Arbeitsalltag einzubringen.


Weitere Informationen/Anmeldung:
www.rohrag.ch
www.rohrag.ch/apotheken-seminare
Flyer


Kontakt:
Rohr AG Reinigungen
Obere Holzgasse 8
CH-5212 Hausen AG
+41 58 717 77 00
info@rohrag.ch


Alle News


20.02.-Ecoclean

Die innovative Cloud-Lösung CareConnect für die Digitalisierung von Reinigungsanlagen ermöglicht, Prozesssicherheit, Anlagenverfügbarkeit, Produktionsplanung und Gesamtanlageneffektivität zu optimieren. (Bild: Ecoclean_CareConnect)



Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Sie ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen- und Anlagenkomponenten sowie von Produkten, Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen. Ziel ist, die betriebliche Effektivität zu optimieren, verbesserte Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, weiteres Wachstum zu generieren und dadurch die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen zu sichern. Daraus ergeben sich auch für die industrielle Teilereinigung neue Herausforderungen. Dazu zählt unter anderem, dass die Daten der permanenten Erfassung, Kontrolle und Dokumentation verschiedener Anlagenparameter wie beispielsweise Drücke, Temperaturen, Stromaufnahme und Betriebsstunden, die heute bereits Stand der Technik ist, intelligent genutzt werden. Ecoclean hat dafür die Cloud-Lösung CareConnect entwickelt, in die für ein umfassendes Flottenmanagement mehrere Reinigungsanlagen eingebunden werden können.


Umfassende Information über Anlagen und Prozesse
Definierte, von der Steuerung der Anlage generierte Daten werden über eine sichere Verbindung an die Cloud übertragen. Hier werden sie entsprechend den neuesten Technologien und Infrastrukturen gespeichert, ausgewertet und intelligent verknüpft. Die Visualisierung erfolgt in Form eines Dashboards auf Desktop oder Tablet.


Für den Anlagenbetreiber ergeben sich durch diese innovative Cloud-Lösung verschiedene Mehrwerte. Es lassen sich beispielsweise sowohl die Daten rund um den Reinigungsprozess als auch die dazugehörigen Betriebsdaten der Anlage inklusive der gesamten Datenhistorie jederzeit abrufen, was eine durchgängige Dokumentation gewährleistet. Aus diesen Informationen kann bei Störungen ohne langwierige Problemsuche eine schnelle und einfache Diagnose abgeleitet werden. Darüber hinaus ermöglicht die Cloud-Lösung die Berechnung so genannter Key Performance Indikatoren (KPI) beziehungsweise von Leistungskennzahlen. So informiert beispielsweise die Overall Equipment Effectivness (OEE) oder Gesamtanlageneffektivität welche Verfügbarkeit die Anlage hat und mit welcher Effektivität sie betrieben wird. Auf Basis dieser Kennzahl kann beurteilt werden, ob mit der Anlage ein absehbares höheres Reinigungsaufkommen abgedeckt werden kann. Dies trägt dazu bei, den Einsatz von Produktionsmitteln und -prozessen zu optimieren. Informationen liefert die Cloud unter anderem auch über die Destillatleistung, die wiederum Rückschlüsse über die Qualität der Medienaufbereitung ermöglicht. Über die Verbrauchsinformationen lässt sich erkennen, ob beispielsweise der Stromverbrauch im gewohnten Bereich liegt. Abweichungen weisen zum Beispiel darauf hin, dass eine Komponente ausgefallen ist. Darüber hinaus können über die Cloud bei einer Störung direkt aus der Anlage Störungsmeldungen abgesetzt und dadurch Kommunikationsbarrieren abgebaut werden. Ungeplante Stillstandzeiten der Anlage lassen sich durch die Wartungsprognose vermeiden, da jederzeit Informationen zur Verfügung stehen, wie viele Chargen noch gereinigt beziehungsweise wie viele Stunden die Anlage noch betrieben werden kann bis die nächste Wartung durchzuführen ist. Darüber hinaus ermöglicht CareConnect die lückenlose chargen- oder bauteilspezifische Dokumentation der Anlagen- und Prozessbedingungen, wie sie unter anderem in der Luftfahrtindustrie, Medizintechnik und Automobilindustrie gefordert wird.


Hohe Sicherheit und Transparenz
Die Datenübertragung von der SPS an die Cloud erfolgt über eine Schnittstelle, deren Daten- und Kommunikationssicherheit dem Stand der Technik entspricht und die sich einfach in bestehende IT-Systeme integrieren lässt. Dabei besteht für den Anwender volle Transparenz, welche Daten zu welchem Zweck erfasst werden. Ein weiterer Sicherheitslevel wurde dadurch integriert, dass auf die Anlagensteuerung nur ein lesender Zugriff erfolgt. Eingriffe von aussen sind dadurch praktisch ausgeschlossen.


Dies trägt in Kombination mit den durch die Cloud-Lösung generierten Mehrwerten dazu bei, die Prozesssicherheit und Produktivität von Reinigungsanlagen zu erhöhen. Realisiert wurde die Digitalisierungslösung zunächst für die Lösemittelanlage EcoCcore und wird kontinuierlich für weitere Anlagentypen ausgebaut.


Weitere Informationen:
www.ecoclean-group.net


Kontakt:
Ecoclean GmbH
Mühlenstrasse 12
D-70794 Filderstadt
+49 711 70060
info.filderstadt@ecoclean-group.net


Alle News


18.02.-SwissCCS

Der Vorstand der SRRT-SwissCCS lädt am 10.04.2019 zur diesjährigen GV und Fachtagung ein. (Bild: Sonja Bichsel-Käser)



Jeder, der einen Reinraum benötigt oder plant, muss sich mit der Thematik Sicherheit auseinandersetzen. Allgemeine- und spezifische Risikobetrachtungen geben Aufschluss über die Gefahren für den Menschen im Reinraum, aber auch für mögliche Risiken für die Fertigung von reinen Produkten. Nebst eigenen Sicherheitsbetrachtungen sind auch die Behörden mit ihren allgemein gültigen Sicherheitsvorgaben in eine Gesamtbetrachtung für eine reine Produktion einzubeziehen. In verschiedenen Regularien werden die Sicherheiten für den Menschen und die Produkte erwähnt und diese sind mit adäquaten Lösungen umzusetzen und behördlich genehmigen zu lassen. Hier liegt unser Fokus der diesjährigen SRRT-SwissCCS Fachtagung.


Suchen Sie Informationen und Antworten bei unseren fachkundigen Referenten, um sich auf Ihre zukünftigen Reinraumprojekte einzustellen.


Seminarinhalte
Im 1. Teil des Seminars wurden, wie schon gewohnt, Informationen aus der internationalen Reinraumnormierung ins Programm aufgenommen. Die aus unserem Vorstand in den Normengremien aktiven Experten berichten Interessantes von Normen-Sitzungen in ISO, CEN und der Reinraum-Dachorganisation ICCCS.


Die vor ein paar Jahren ins Leben gerufenen SRRT-SwissCCS-Expertengruppen für Reinraum Anlagenbau» und «Betrieb von Reinräumen» werden ebenfalls von ihren Aktivitäten berichten.


Die Key-Note Präsentation zum Thema «Elektroinstallationen in Explosionsgefährdeten Bereichen» hält Peter Thurnherr (Thuba ltd.). Weitere Referate zu den Themen Biosicherheitssysteme im BSL-4 Umfeld, sicherheitsmanagement in der Halbleiterfabrikation, Anforderungen des Arbeitnehmerschutzes an die Reinräume, Lösungen für Personal- und Investitionsschutz runden die Veranstaltung ab.


Weiterbildung und Networking
Die Veranstaltung bietet wieder allen Personen, die im Bereich der Reinraumtechnik und der Contamination Control als Anwender/Betreiber, Planer, Hersteller oder Lieferant tätig sind, eine optimale Gelegenheit, sich in einem immer noch wachsenden Markt mit neusten Informationen und diesmal auch mit Informationen über die Sicherheiten im Reinraum einzudecken.


Ferner ist die SRRT-SwissCCS Fachtagung eine ideale Plattform, um Produkte und Dienstleistungen einem Fachpublikum zu präsentieren oder einfach, um sich untereinander besser kennen zu lernen und auszutauschen.


Datum und Ort
Datum: Mittwoch, 25. April 2018
9.00 bis ca. 17.00 Uhr mit Apéro
(Registrierung ab 8.30 Uhr)
Ort: CLEANROOM EXPERIENCE COMPETENCE CENTRE
Vorstadt 4, 3380 Wangen an der Aare


Anmeldeschluss ist der Montag, 23. April 2018. Weitere Details zum Programm finden Sie auf der Homepage der SRRT-SwissCCS.


Weitere Informationen:
www.swissccs.org
Flyer
Anmeldetalon


Kontakt
SRRT-SwissCCS
Marktgasse 55
CH-3001 Bern
+41 31 326 76 95
info@swissccs.org

Alle News

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,

logo

Firma:

Rohr AG Reinigungen

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 51
Fax: 0041 52 368 70 89
Email: info@bauteil.ch
Web: www.rohrag.ch
 
Kontaktperson:

Ing. Arthur Klavora

 

   

Firmenportrait:

Produkte:

Logo-Rohr

Firma:

Rohr AG Reinraum

 
Strasse: Obere Holzgasse 8
PLZ: 5212
Stadt: Hausen
Land: Schweiz
 

Tel.: +41 58 717 78 00
Fax: +41 52 368 70 89
Email: reinraum@rohrag.ch
Web: www.rohrag-reinraum.ch
 
Kontaktperson:

Dr.- Ing. Wolfram Kessler

 

   

Firmenportrait:

Die Rohr AG unterstützt Betreiber von Reinräumen seit über 10 Jahren mit hochwertigsten Dienstleistungen rund um den Reinraumbetrieb. Ob Produzenten von Heilmitteln oder Hersteller von technischen Produkten – für alle Industrien bieten wir die passende Dienstleistung oder das passende Produkt. Vertrauen auch Sie unserer Kompetenz und profitieren Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Fachberater

Produkte:

Beratung und Support in GMP und ISO, Reinraumbau, Reinraum-Grundreinigung, Reinraum-Unterhaltsreinigung, In-House Washing, Bekleidungshandling bis zum «Point of use», Bereitstellung Verbrauchsmaterial,


15.02.-deburringxpo

Ob bei nachfolgenden Fertigungsschritten oder für eine einwandfreie Funktion, die Oberflächeneigenschaften entscheiden über die Teile- und Produktqualität. Prozesse wie das Entgraten und die Herstellung von Präzisionsoberflächen gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung – unabhängig davon, ob die Teile abtragend, umformend, urformend oder additiv hergestellt werden. Mit der DeburringEXPO findet auf dem Karlsruher Messegelände vom 8. bis 10. Oktober 2019 die weltweit einzige Fachmesse statt, die sich ausschliesslich der Entfernung von Graten und der Herstellung von präzisen Oberflächen widmet. Das begleitende Rahmenprogramm mit den Themenparks «Prozesskette Blech-Entgratung», «AM Parts Finishing» und «Reinigen nach dem Entgraten» sowie dem zweisprachigen Fachforum bietet darüber hinaus Expertenwissen und Know-how, das so komprimiert nirgendwo sonst zu finden ist.


Die Eigenschaften von Oberflächen und Randzonen entscheiden über die Weiterverarbeitbarkeit beziehungsweise die Funktion von Bauteilen. Beispiele dafür sind unter anderem die Beschichtungs- und Klebefähigkeit, Reibung, Verschleissfestigkeit, Dichtungsverhalten, Geräuschentwicklung, Glätte, Rauigkeit, Leistungssteigerung, Optik und Verletzungsgefahr. «Die geforderten Werkstückoberflächen lassen sich in keinem Fertigungsverfahren gratfrei herstellen. Dies macht zwischen- und nachgelagerte Bearbeitungsverfahren wie das Entgraten, Verrunden und die Herstellung von Präzisionsoberflächen für Teilehersteller zu einem zunehmend wichtiger werdenden Bereich, der massgeblich die Wertschöpfung und Produktqualität beeinflusst», erklärt Hartmut Herdin, Geschäftsführer der fairXperts GmbH & Co. KG, Veranstalter der DeburringEXPO. Gleichzeitig stellen zunehmend strengere Spezifikationen sowie höhere Anforderungen an die Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit Fertigungsunternehmen vor neue Herausforderungen.


Als einzigartige Informations-, Kommunikations- und Beschaffungsplattform für das Entgraten, Verrunden und die Herstellung von Präzisionsoberflächen bietet die DeburringEXPO vom 8. bis 10. Oktober 2019 einen kompletten Überblick über aktuelle und neue Lösungen sowie Trends in der Entwicklung.


Branchen- und technologieübergreifendes Portfolio
«Bis Mitte Januar 2019 haben bereits über 100 Aussteller aus zehn Ländern ihren Standplatz fest gebucht. Das Lösungsangebot der Unternehmen ist darauf ausgelegt, aktuelle und zukünftige Anforderungen beim Entgraten, Verrunden und der Herstellung von Präzisionsoberflächen in unterschiedlichsten Branchen reproduzierbar und effizient zu erfüllen», berichtet Hartmut Herdin. Die Ausstellerpräsentationen werden ergänzt durch das vielschichtige und an die Veränderungen im Markt angepasste Rahmenprogramm der DeburringEXPO.


Themenpark Prozesskette Blech-Entgratung
Der gemeinsam mit Marktführern und Experten der Branche initiierte Themenpark «Prozesskette Blech-Entgratung» präsentiert den Fertigungsschritt Entgraten sowie vor- und nachgelagerte Prozesse wie das Richten, Vermessen und Beschichten von Blechteilen live in Aktion. Besucher können dabei ein zur Verfügung gestelltes Referenzteil den einzelnen Bearbeitungsschritten, beispielsweise Entgraten, Verrunden und Abkanten, selbst zuführen. Darüber hinaus wird über Themen wie den Zusammenhang zwischen Kantenverrunden und Korrosionsschutz, Methoden zur Vermessung von Radien an verrundeten Blechbauteilen, Entwicklungstrends bei Werkzeugen zur Blechentgratung, automatisiert erzeugbare Oberflächen und einiges mehr informiert.


Themenpark AM Parts Finishing
Die additive Fertigung rückt in der Industrie zunehmend in den Fokus. Additive Manufacturing bietet kreative Möglichkeiten in der Bauteilproduktion hinsichtlich Formgebung, Flexibilität und Individualität. Speziell die metallisch additiv hergestellten Bauteile haben vielfach bereits das Niveau industrieller Fertigung erreicht und können so mit traditionellen Verfahren konkurrieren. Die Anforderungen an die Qualität der Oberflächen 3D-gedruckter Teile steigen dadurch. Die Durchführung der erforderlichen Nachbearbeitungsprozesse wie beispielsweise Reinigen, Entgraten oder Beschichten ist deshalb ein wesentlicher Kostenfaktor und massgeblich entscheidend für den industrielle Einsatz additiv gefertigter Teile.


Die Aussteller der DeburringEXPO unter anderem des Themenparks «AM Parts Finishing» präsentieren Lösungen für anforderungsgerechte und perfekte Oberflächen.


Themenpark Reinigen nach dem Entgraten
Selbst wenn ein Bauteil optimal entgratet, verrundet oder poliert ist, haften aus den Bearbeitungsprozessen daran meist noch Öle, Fette oder Emulsionen, Späne, Schleifstaub oder Läpppasten. Eine Reinigung ist daher unverzichtbar. Denn die Bauteilsauberkeit hat massgeblichen Einfluss auf die bestimmungsgemässe Funktion und die Qualität nachfolgender Prozesse wie Kleben, Schweissen, Beschichten oder Montage.


Im Themenpark «Reinigen nach dem Entgraten» präsentieren Experten Lösungen und das erforderliche Wissen um Reinigungsprozesse bedarfsgerecht und wirtschaftlich auszulegen und zu optimieren.


Zweisprachiges Fachforum
Durch seinen Charakter als Fortbildungsveranstaltung hat sich das in die DeburringEXPO integrierte, dreitägige Fachforum als gefragte Wissensquelle etabliert. Die simultan (Deutsch <> Englisch) übersetzten Vorträge bieten Besuchern umfangreiches Wissen aus den Bereichen Entgraten und Verrunden sowie Herstellung von Präzisionsoberflächen und zu den speziellen Inhalten der Themenparks. Praxisbeispiele und Benchmark-Lösungen ermöglichen, Ideen und Anregungen für die Optimierung eigener Prozesse mitzunehmen.


Weitere Informationen:
www.deburring-expo.de


Kontakt:
FairXperts GmbH & Co. KG,
Rita Herdin,
Hauptstrasse 7
D-72639 Neuffen
+49 7025 8434-0
info@fairxperts.de
www.fairxperts.de

Alle News


14.02.-FHNW

Prof. Dr. Gerd Simons ist der Leiter des Instituts für Sensorik und Elektronik der Hochschule für Technik FHNW. (Bild: FHNW)



Ob im Auto, in der eigenen Wohnung oder in der Fabrik: Immer mehr Gegenstände tauschen Informationen aus und ermöglichen dadurch neue Anwendungen. Das «Internet der Dinge», wie diese Technologie genannt wird, setzt hohe Ansprüche an Sensoren und die dahinterliegende Elektronik. Darum hat die Hochschule für Technik FHNW ein neues Institut für Sensorik und Elektronik gegründet.


Die knapp 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts entwickeln kundenspezifische Sensoren, Messsysteme sowie anwendungsspezifische Elektronik. Aufgrund der häufig komplexen Aufgabenstellungen ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedensten Partnern zielführend.


Die neuen Anwendungen erhöhen die Anforderungen an die Elektronik der Sensoren. Die Mikroelektronik-Spezialisten des Instituts entwickeln kleinere, schnellere, genauere und flexiblere Komponenten. Zusätzlich verfügen sie über Erfahrungen bei der Entwicklung von Komponenten nach den höchsten Sicherheit-Standards.


Eine Spezialität des neuen Instituts ist die Partikelmesstechnik. Dabei geht es um die Messung von Feinstaub und Aerosolen in der Luft. So können beispielsweise wichtige Daten zu Smog oder Diesel-Emissionen erhoben werden. Neben etablierten Techniken kommen auch neue Ansätze beispielsweise in der Photoakustik zum Einsatz.


In Zusammenarbeit mit der lokalen Industrie setzt das Institut für Sensorik und Elektronik FHNW konkrete Projekte um und kann so neueste Entwicklungen in die einheimische Wirtschaft integrieren. Auch der Nachwuchs profitiert: Die Studierenden der Hochschule für Technik FHNW werden im Rahmen von Studierendenprojekten aktiv in die Forschung eingebunden.


Weitere Informationen
www.fhnw.ch/ise


Kontakt:
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Technik
Institut für Sensorik und Elektronik ISE
Prof. Dr. Gerd Simons
Klosterzelgstrasse 2
CH-5210 Windisch
+41 56 202 75 68
gerd.simons@fhnw.ch

Alle News


12.02.-Gerresheimer

Gerresheimer Gerresheimer erweitert sein Serviceangebot und veredelt seine Kunststoffverpackungen für die Augen- und Nasenheilkunde durch Bestrahlung. (Bild: Gerresheimer)



«Wir wollen für unsere Kunden den Einkauf ihrer Tropfflaschen vereinfachen und übernehmen mit der Behandlung durch Gammastrahlen einen wichtigen Arbeitsschritt vor der Abfüllung. Dabei setzen wir auf ausgewählte, anerkannte und zertifizierte Partner», sagt Niels Düring, Global Executive Vice President Plastic Packaging. Die ausgewählten Partnerunternehmen besitzen dafür die erforderlichen Zertifikate nach den ISO-Standards 11137, 11737 und 13004.


Die Vorteile
Die Vorteile dieses Serviceangebotes sprechen für sich: Gerresheimer übernimmt die komplette Abwicklung dieses Arbeitschrittes. Sie beinhaltet den Transport zum bestrahlenden Unternehmen und dessen Überwachung und Prüfung sowie die Anlieferung an den vom Kunden bestimmten Ort. Die Prüfverfahren beinhalten auch die physische und chemische Kontrolle der Produkteigenschaften nach der Bestrahlung. Gerresheimer regelt die Validierung und Revalidierung des gesamten Prozesses und senkt damit die Kosten für den Kunden.


Produktion im Reinraum
Das Angebot für die Augen- und Nasenheilkunde umfasst Flaschen und Tropfereinsätze aus LDPE (Low-Density Polyethylen) mit passenden Pumpsystemen. Durch die Bestrahlung werden die Produkte zusätzlich keimfrei. Als Spezialist für Kunststoffverpackungen für die Pharmaindustrie bietet Gerresheimer ein breites und innovatives Spektrum an Verpackungslösungen für feste, flüssige und ophthalmologische Produkte. Alle Gerresheimer Primärverpackungen für die Pharmaindustrie werden in den Werken in Vaerloese (Dänemark) und Boleslawiec (Polen) in Reinräumen der ISO-Klassen 7 und 8 produziert.


Keimarm durch Bestrahlung nach ISO-Norm
Bioburden nennt sich die Population lebensfähiger Mikroorganismen auf einem Produkt und/oder einer Verpackung. Die Bioburden-Bestimmung erfolgt gemäß ISO 11737. Diese Untersuchung wird an Rohstoffen, Bauteilen, Verpackungen und Medizinprodukten ausgeführt, um Kenntnisse über die Keimbelastung und -zusammensetzung vor der Behandlung zu erheben. Ein stabiler Bioburden garantiert einen erfolgreichen Bestrahlungsprozess.


Weitere Informationen:
www.gerresheimer.com


Kontakt:
Gerresheimer AG
Klaus-Bungert-Strasse 4
D-40468 Düsseldorf
+49 211 61 81-00
info@gerresheimer.com

Alle News


07.02.-HRI

Bis am 28. Juni kann man sich für den Lehrgang Systeme und Konzepte der Reinraumtechnik anmelden. (Bild: HRI)



Die Besonderheit an dieser Fortbildung ist die Wissensvermittlung in überwiegend praktischen Experimenten: In den hauseigenen Forschungsreinräumen unterschiedlicher Schutzklasse mit umfangreicher messtechnischer Ausstattung, an einem funktionsfähigen Reinraum-Modell sowie mittels Virtual Reality werden experimentelle Versuche durchgeführt und die Raumluftströmung visualisiert.


Folgende Themenblöcke werden in der dreitätigen Schulung behandelt:
- Strömungsformen / Kontaminationsausbreitung,
- Aerosolphysik / Filter und
- Gebäudeautomation / Druckhaltung.


Die Veranstaltung richtet sich an Reinraumverantwortliche, Führungskräfte, Betriebsingenieurinnen und -Ingenieure, Anwenderinnen und Anwender aus allen Bereichen der Reinraumtechnik sowie Hersteller reinraumtechnischer Komponenten.


Eine Anmeldung ist bis zum 28. Juni 2019 möglich. Die Veranstaltung ist auf zehn Teilnehmer beschränkt.



Weitere Informationen:
http://www.hri.tu-berlin.de
Flyer


Kontakt:
Technische Universität Berlin Hermann-Rietschel-Institut
Marchstrasse 4
D-10587 Berlin
+49 30 314 24170
kontakt@hri.tu-berlin.de

Alle News


05.02.-acp

Beim acp-Verafehrensprinzip wird das flüssige CO2 durch die verschleissfreie Zweistoffring-Düse geleitet und entspannt beim Austritt zu feinen CO2-Kristallen, die durch einen ringförmigen Druckluft-Mantelstrahl gebündelt werden. Diese patentierte Technologie sorgt für eine homogene Reinigungsleistung (Bild: acp systems AG)



Wie bei metallischen Komponenten erfolgt auch die Reinigung von Kunststoffkomponenten vor der Lackierung seit langer Zeit mit Powerwash-Anlagen. Die Bauteile durchlaufen dabei zunächst einen Reinigungsschritt mit einem meist alkalischen Medium, daran schliessen sich mehrere Spülzonen, ein Haftwassertrockner sowie eine Kühlzone an. Die Reinigung beansprucht daher nicht nur viel Produktionsfläche, sondern auch Ressourcen. Hinzu kommt, dass sich Teile aus Kunststoffen dabei anders verhalten als ihre Pendants aus Metall. Durch die beim Reinigungsschritt eingebrachte Wärme dehnen sich die Kunststoffe aus, so dass Wasser eingelagert wird. Während der Trocknung werden die Teile erneut erwärmt. Dies könnte ein Grund sein, dass sich später auf der gereinigten Oberfläche teilweise Formulierungsbestandteile des Kunststoffs wie Trennmittel, Additive oder Füllstoffe finden, die aus tieferen Schichten nach oben migriert sind und zu einer Störung der Haftfestigkeit des Lacks führen können.


Trockene Reinigung mit gleichmässig hoher Leistung
Im Gegensatz zum nasschemischen Prozess erfolgt die Reinigung mit dem bereits seit Jahren häufig für diese Aufgabenstellung eingesetzten quattroClean-System der acp systems AG trocken. Reinigungsmedium ist praktisch unbegrenzt haltbares, flüssiges Kohlendioxid. Es wird als Nebenprodukt bei chemischen Herstellungsprozessen sowie der Energiegewinnung aus Biomasse gewonnen und ist daher umweltneutral.


Das nicht brennbare, nicht korrosive und ungiftige Kohlendioxid wird durch die verschleissfreie Zweistoff-Ringdüse des acp-Systems geleitet und entspannt beim Austritt zu feinem CO2-Schnee. Dieser wird durch einen ringförmigen Druckluft-Mantelstrahl gebündelt und auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt. Beim Auftreffen des minus 78,5°C kalten, nicht abrasiven Schnee-Druckluftstrahl auf die zu reinigende Oberfläche auf, kommt es zu einer Kombination aus thermischem, mechanischem, Sublimations- und Lösemitteleffekt. Durch diese vier Wirkmechanismen entfernt das quattroClean-System partikuläre und filmische Verunreinigungen von der gesamten Oberfläche oder definierten Bereichen zuverlässig und reproduzierbar. Die Reinigung erfolgt materialschonend, so dass auch empfindliche und fein strukturierte Oberflächen behandelt werden können.


Die aerodynamische Kraft der Druckluft strömt abgelöste Verunreinigungen weg, die dann durch eine integrierte Absaugung entfernt werden, was eine Rückkontamination ausschliesst. Da das CO2 unter Atmosphärendruck sublimiert, sind die Werkstücke nach der Reinigung trocken und können sofort ionisiert, aktiviert und lackiert werden. Ein weiterer Vorteil der trockenen Reinigung ist die daraus resultierende höhere Gestaltungsfreiheit bei Bauteilen, da nicht mehr auf schöpfende Geometrien zu achten ist.


Hohe Einsparungen und vollautomatischer Betrieb
Ergänzend zur hohen und gleichmässigen Reinigungsleistung überzeugt der chemikalienfreie quattroClean-Prozess durch deutlich niedrigere Investitions- und Betriebskosten sowie einen deutlich geringeren Flächenbedarf. Es lässt sich platzsparend in eine Kabine – vergleichbar einer Lackierkabine – integrieren.


Ein weiteres Plus des Reinigungssystems ist sein modularer Aufbau, durch den es optimal an jede Anwendung angepasst werden kann. Für den Einsatz in Lackieranlagen kommen je nach Anforderung ein oder mehrere Düsenarrays zum Einsatz. Die Automatisierung des Reinigungsprozesses kann mittels Roboter, Linear- oder Portalsystem erfolgen. Alle Prozessparameter wie Medienverbräuche von Druckluft und Kohlendioxid, Strahlzeit, Strahlwinkel und Bewegungsablauf – inklusive 3D-Bewegungen – lassen sich exakt auf das jeweilige Lackiergut abstimmen und als Reinigungsprogramme in der Steuerung hinterlegen. Da der Reinigungsprozess dem Lackierprozess mit Robotern sehr ähnlich ist, können annähernd identische Programmierlösungen verwendet werden. Ausserdem kann der Wirkbereich des Düsenarrays automatisch entsprechend der Geometrie des Werkstücks skaliert werden. Darüber hinaus lässt sich das Industrie 4.0-fähige Reinigungssystem über Schnittstellen, beispielsweise Profibus oder Profinet, in die Steuerung der Lackieranlage oder auch in das Produktionsleitsystem einbinden.


Weitere Informationen:
www.acp-systems.com


Kontakt:
acp systems AG
Berblingerstrasse 8
D-71254 Ditzingen
+49 7156 480140
mail@acp-micron.com

Alle News


01.02.-Cleanzone

Messe-Impressionen (Bild: Messe Frankfurt)



Seit Anfang des Jahres hat das Team der Cleanzone Verstärkung bekommen: Ulrich Rothgerber, Messe-Manager und profunder Kenner der deutschen Reinraumszene wechselt als Berater zur Messe Frankfurt. Iris Jeglitza-Moshage, Geschäftsleitung Messe Frankfurt, dazu: «Wir freuen uns, dass Herr Rothgerber mit seiner Branchenkenntnis, seiner Erfahrung und seinem Netzwerk die Cleanzone unterstützt. Gemeinsam mit ihm wollen wir die Position der Fachmesse als eine der wichtigsten europäischen Plattformen für die High-Tech-Produktion unter reinen Bedingungen stärken.»


Rothgerber baute von 1997 bis 2004 für die Unternehmen P.E. Schall / PennwellCorporation erfolgreich die Fachmesse «Cleanrooms Europe» auf, die damals unter anderem auch in Frankfurt stattgefunden hat. Danach war Rothgerber bei weiteren grossen deutschen Messegesellschaften in verantwortlicher Position tätig und führte das Thema Reinraumtechnik später erfolgreich bei der Fachmesse Lounges weiter.


Die Reinraummesse Cleanzone findet seit 2012 jährlich in Frankfurt am Main statt. Die Zahl der Aussteller ist seitdem um 100 Prozent gestiegen von damals 39 Unternehmen auf 78 im Jahr 2018. Im rapide wachsenden Markt der Reinraumtechnik vernetzt die Fachmesse internationale Anbieter und Anwender für Reinraumtechnik und informiert in der Cleanzone Conference und auf der Cleanzone Plaza über Trends, neue Normen und Innovationen. Zur Cleanzone 2018 kamen fast 1.300 Teilnehmer aus 39 Ländern und der Internationalitätsgrad auf Besucherseite erreichte 38 Prozent. Auf über 30 Prozent mehr Fläche präsentierte die Fachmesse für Reinraumtechnologie 2018 ein weitaus grösseres Angebot als 2017.


Die nächste Cleanzone findet am 19. und 20. November 2019 in Frankfurt am Main statt. Auch die Cleanzone Middle East geht im Herbst 2019 erneut an den Start.


Weitere Informationen:
www.cleanzone.messefrankfurt.com
www.messefrankfurt.com


Kontakt:
Messe Frankfurt Exhibition GmbH
Marketingkommunikation Technology
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
+49 69 75 75 5672
cleanzone@messefrankfurt.com

Alle News


29.01.-HRI

Seit November 2018 kann auf dem Blog des Herrmann-Rietschel-Instituts die Forschung zu energieffizienten OP-Belüftung hautnah und interaktiv mitverfolgt werden. (Bild: HRI)



Um den steigenden Anforderungen an eine universelle Nutzung von Operationsräumen gerecht zu werden und dennoch die höchste Schutzwirkung zu gewährleisten, wird am Hermann-Rietschel-Institut (HRI) der TU-Berlin seit März 2017 unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel ein dreijähriges Forschungsprojekt zur effektiven und energieeffizienten Belüftung von multifunktionalen OPs durchgeführt. Das Vorhaben wird mit einer Summe von etwa 800.000 € durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert (FKZ: 03ET1454A). Begleitet durch das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Charité-Universitätsmedizin Berlin sowie mit der Unterstützung von Unternehmen aus dem Bereich der Medizin- und Lüftungstechnik werden bestehende Methoden zur Lüftung von Operationsräumen bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit bei verschiedenen Operationsanordnungen und Szenarien überprüft.


Die vielfältigen Randbedingungen, thermischen Belastungen und Eintrittspfade von luftgetragenen Infektionserregern erschweren die Entwicklung einer effektiven Lüftungsplanung. Die Forschung des HRI auf diesem Gebiet zielt darauf ab, die etablierten Lüftungssysteme auf ihre Leistungsfähigkeit unter realistischen Lastbedingungen zu testen und Möglichkeiten für einen verbesserten Schutz von Patienten und Personal im OP aufzuzeigen.


Zur Durchführung der experimentellen Untersuchungen wurde am HRI ein modularer Forschungs-OP mit moderner OP-Ausstattung und Strömungs- sowie Partikel- und Kontaminationsmesstechnik errichtet. Die realen Verhältnisse in Operationsräumen können damit detailgetreu nachgebildet werden. Die Kombination aus variabel einstellbarer Strömungsform, realen Einbauten und messtechnischer Ausstattung bietet einmalige Möglichkeiten zur Untersuchung der Kontaminationsmechanismen und Schutzwirkung.


Über den eingerichteten Blog kann die aktuelle Forschung hautnah begleitet sowie Ergebnisse, Methoden und zukünftige Fragestellungen mit Experten diskutiert werden.


Weitere Informationen/Blog:
http://blogs.tu-berlin.de/hri_op-luft/
https://www.hri.tu-berlin.de/


Kontakt:
Technische Universität Berlin Hermann-Rietschel-Institut Department of Building Energy Engineering
Marchstr. 4
D-10587 Berlin
+49-(0)30-314 24170
info@hri.tu-berlin.de

Alle News


24.01.-Medteclive

VDI und MedtecLIVE gemeinsam für Medizintechnik-Innovation (Von links nach rechts: Clemens Krämer, Roche Diabetes Care GmbH, Mannheim; Corinna Meessen, Forschungszentrum Jülich; Dr. Ljuba Woppowa, VDI e.V. Düsseldorf; Dr. Andreas Herrmann, VDI e.V. Düsseldorf; Melanie Zimmermann, Ovesco Endoscopy AG,  Tübingen; Fabienne Valambras, Informa, Siegburg; Michael Spiekerkötter, VDI e.V. Düsseldorf; Dennis Brussies, Ingenieurbüro Brussies, München) (Bild: MedtecLIve)



Der Verein Deutscher Ingenieure richtet am zweiten Messetag, dem 22. Mai, das Jahrestreffen «Young Professionals@Medtech»im Rahmen der MedtecLIVE aus. Der Fachbereich Medizintechnik der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences engagiert sich zudem im Fachprogramm der MedtecLIVE und unterstützt das neue Messe-Event im Verbund mit dem MedTech Summit – Congress & Partnering. Neben dem VDI unterstützen weitere führende Industrie- und Branchenverbände die MedtecLIVE, darunter VDE, ZVEI, BVMed und bitkom.


«Wir freuen uns sehr, dass das zweite Jahrestreffen der Young Professionals in der Medizintechnik am 22. Mai 2019 auf der MedtecLIVE stattfindet. Der Standort Nürnberg bietet als Zentrum der Medizintechnikindustrie ideale Voraussetzungen für unser Nachwuchsformat. Mit der neuen Messe haben wir einen starken Partner an unserer Seite», so Michael Spiekerkötter, Referent Netzwerk Junge Ingenieure, VDI e.V. Die Young Professionals dürfen sich am Jahrestreffen auf ein abwechslungsreiches Programm aus Networking und Wissensvermittlung freuen, kombiniert mit einem Besuch der MedtecLIVE. Die innovationsorientierte Fachmesse für die gesamte Wertschöpfungskette der Medizintechnik ist der ideale Ort, um Kontakte in die Branche zu vertiefen.


Vorträge im Fachprogramm
Der Fachbereich Medizintechnik des VDI wird zudem seine umfassende Expertise in das Rahmenprogramm der MedtecLIVE einbringen. Dazu gehören Vorträge auf dem frei zugänglichen Fachforum der MedtecLIVE.


«Die Themen sind so spannend wie relevant: Unter dem Stichwort «Medical Spice» geht es um Qualitätssicherung für Software in der Medizintechnik. Ein weiterer Vortrag befasst sich mit Biokompatibilität in der Medizintechnik. Wir freuen uns über die Kooperation und das tolle Engagement des VDI», so Fabienne Valambras, Brand Manager, Informa.


«Gemeinsam mit unseren Partnern und insbesondere auch durch den parallelen Kongress MedTech Summit machen wir schon die erste MedtecLIVE zur fachlichen Plattform ‚Nummer Eins‘ in der Branche», ergänzt Alexander Stein, Executive Director, NürnbergMesse.


Neben den Vorträgen am ersten und zweiten Messetag beteiligt sich der VDI zudem an einem halbtägigen Special zum Thema «Karriere und Fachkräftemangel» am dritten Messetag.


Die MedtecLIVE findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Nürnberg statt, im Verbund mit dem renommierten MedTech Summit Congress & Partnering. Alle Informationen und in Kürze auch das Fachprogramm der MedtecLIVE unter www.medteclive.com.


Weitere Informationen:
www.medteclive.com


Kontakt:
NürnbergMesse GmbH
Messezentrum
D-90471 Nürnberg
+49 9 11 86 06 0
medteclive@nuernbergmesse.de

Alle News


21.01.-Asmetec

Durch die Kugelventile ist die Matte für alle Schultypen, egal ob Business, Stiefel oder HighHeels, sowie geeignet. (Bild: Asmetec)



Die neue Metoclean Air Clean Mat wurde speziell für Industrien entwickelt, die Reinräume erfordern, wie Elektronik, Mikroelektronik, medizinische Geräte, medizinisches Material, Luftfahrt, Arzneimittelherstellung und -handling, Fotolithografie, Membranschalter, Displayprodukte, Krankenhäuser, Kliniken und Labore.


Diese Matte ist die technische Alternative zu Staubbindematten und dient zum professionellen Entfernen von Partikeln, Schmutz und Ablagerungen von Schuhsolen und Rollen von Transportwagen o.ä. vor Reinraumbereichen.


Funktionsweise
Ein Bewegungssensor erkennt, dass ein Benutzer kommt und schaltet die Luftfiltereinheit ein. In der Matte sind federbelastete Kugelventile integriert, die sich beim Betreten öffnen und so den Unterdruck freigeben, wodurch dann der Staub abgesaugt wird. Beim Verlassen der Matte schaltet sich das System automatisch wieder ab. Der abgesaugte Schmutz wird in einem Filterbeutel gesammelt, ähnlich wie bei einem Staubsauger. eine durch HEPA-Filter gereinigte Luft verlässt das System, viel sauberer als zuvor. Während eines Tages werden bis zu 90% der Luftschwebeteile in Grösse von 1 - 5 µm im Filter festgehalten.


Installation
Die Air Clean Mat wird einfach an das vorhandene 230 VAC Stromnetz über ein Kabel mit Schukostecker angeschlossen.

Die Metoclean Air Clean Mat gibt es in vielen verschiedenen Grössen und Ausführungen. Es können auch kundenspezifische Masse gefertigt werden.


Diese Bodenmatte ist ergonomisch designed, wodurch das Betreten und Befahren von Rollwagen, Hubwagen oder ähnlichem ungehindert möglich ist. Der stabile Aufbau lässt sogar Lasten bis zu 600 kg zu, womit auch Rollen von beladenen Transportwagen gereinigt werden können. Bei Bedarf kann diese Matte auch im Boden eingelassen werden.


Vorteile gegenüber Standard Staubbindematten:
• Investitionsobjekt
• einmalige Anschaffungskosten
• keine regelmässige Wartung nötig
• stetiger professioneller Reinigungseffekt
• keine Entsorgungskosten
• Air Clean Mat bleibt immer sauber
• belastbar bis zu 600 kg
• nur geringe Stromkosten, dank Ein-/Ausschaltautomatik


Weitere Informationen:
www.asmetec.de


Kontakt:
ASMETEC GmbH
Carl-Benz-Str. 4
D-67292 Kirchheimbolanden
info@asmetec.de
+49 635 275 06 80

Alle News


18.01.-Camfil

Camfil begrüsst die neue Eurovent-Klassifizierung (Bild: Camfil)



Gemäss der neuen Eurovent-Klassifizierung haben sich die Anforderungen an die Energieeffizienz gesteigert. Dies bedeutet, dass viele Filter, die zuvor mit A+ bewertet wurden, jetzt auf A herabgestuft wurden. Das zwingt die Hersteller dazu, die Leistung ihrer Filter zu verbessern und die allgemeinen Entwicklungen innerhalb der Branche seit Einführung der Energieklasse im Jahr 2015 zu berücksichtigen.


Alle Luftfilter werden auf einer Skala von A+ bis E eingestuft. Dabei steht die Güteklasse A+ für den geringsten und Klasse E für den höchsten Energieverbrauch. Die Klassifizierung verschafft dem Anwender ein besseres Verständnis des jährlichen Energieverbrauchs, der durchschnittlichen Effizienz und des Mindestwirkungsgrads.


«Aufgrund steigender Energiepreise und immer strenger werdender Auflagen für CO2-Emissionen ist der Energieverbrauch von Luftfiltern im Bereich der allgemeinen Raumlufttechnik zunehmend in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Ganz zu schweigen von unserem besseren Verständnis der Auswirkungen von «schlechter Luft» auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden», so Tobias Zimmer von Camfil, der mit Eurovent bei der Entwicklung der neuen Klassifizierung zusammengearbeitet hat.


«Durch die auf dem neuen Eurovent Filterprüfverfahren basierende Klassifizierung der Luftfilter wird es einfacher, den richtigen Luftfilter mit dem niedrigsten Energieverbrauch zu finden. Sie wird Produktentwicklern sowie Anlagen- und Gebäudemanagern dabei helfen, Geld zu sparen bei gleichzeitig bester Raumluftqualität», sagte Zimmer.


Die neue Eurovent-Klassifizierung wird im Bewertungsstandard RS4/C/001-2019 definiert und deckt alle Produkte im Umfang des Eurovent Programms für zertifizierte Leistung von Luftfiltern mit einer Bewertung von 0,944 m3/s als nominalen Luftstrom ab.


Ausgehend von einem verlässlichen Zertifizierungsprozess müssen Eurovent-zertifizierte Produkte Angaben zum jährlichen Energieverbrauch (kWh/J) für jede ISO-Effizienzklasse aufweisen und in unabhängigen Prüfstellen sowie durch Stichprobenprüfung an den Standorten des Herstellers getestet werden. Diese zertifizierten Daten können auf der Webseite von Eurovent aufgerufen werden: www.eurovent-certification.com.


Was ändert sich durch die ISO 16890?
Es gibt bestimmte wesentliche Unterschiede zwischen der EN779:2012 und der EN ISO 16890:2016.

EN779:2012 EN ISO 16890:2016
Auf einer Partikelgrösse (0,4 µm) basierender Wirkungsgrad

ePMx – Wirkungsgrad bei Partikelfraktionen mit einem Durchmesser von ≥ 0,3 µm und x µm

Staubzufuhr und Partikeleffizienzmessung in Schritten bis zu 450 Pa Druckverlust liefern den durchschnittlichen Wirkungsgrad, z. B. 85 %

Durchschnittlicher Wirkungsgrad = Mittelwert aus anfänglichem Wirkungsgrad und entladenem Wirkungsgrad

Der Mindestwirkungsgrad (ME) teilt die Filter in Klassen F7–F9 ein. Beispiel: ≥ 35 % entspricht Klasse F7

Endgültiger Druckverlust: 200 Pa (grob) und 300 Pa (ePmx)

Abscheidung eines Stücks Filtermaterial in flüssiges IPA (Isopropanol), Klasse F7–F9

Abscheiden eines vollständigen Filters in IPA-Dampf

Prüfstaub: ASHRAE

Prüfstaub: ISO A2/AC fein (≈ doppelte Staubbeladung in Gramm)

Luftdurchsatz: 3400 m3/h (0,944 m3/s)

Luftdurchsatz: 3400 m3/h (0,944 m3/s)

Kein Zusammenhang mit einer realen Umgebung.

Nahe an realen Umweltbedingungen



Weitere Informationen:
www.camfil.com


Kontakt:
Camfil AG
Zugerstrasse 88
CH-6314 Unterägeri
+41 41 754 44 44
info.ch@camfil.com

Alle News


15.01.-Rohr-AG

Im Mai, August und Oktober 2019 bietet das Rohr AG Kompetenzzentrum Reinraum ein neues Seminar für Hygienebeauftragte an.

Das Seminar fokussiert auf die Vermittlung von Wissen, welches zur Ausübung der Tätigkeit eines Hygienebeauftragten im GMP Umfeld unerlässlich ist.


Das Seminar
Den Herstellern von Heilmitteln (Arzneimittel und Medizinprodukte) werden von den Regulierungsbehörden hohe Vorgaben auferlegt. Die geplanten Änderungen im revidierten Annex 1 «Manufacture of Sterile Medicinal Products» verschärfen die Vorgaben für pharmazeutische Hersteller in vielen Details deutlich. Neu werden die Prinzipien des «Pharmaceutical Quality System - PQS» aus dem GMP Teil 1 und ICH Q10 in den Annex 1 übernommen und die Begriffe wie «Quality Risk Management (QRM)», «Root Cause Analysis» und «Risk Assessment» verstärkt behandelt. Gerade für die Hygiene spielt der risikobasierte Ansatz und das Risikomanagement eine wichtige Rolle. Damit es dabei zu keinen Lücken zwischen den verschiedenen Kompetenzen kommt, sollte sich daher eine Person ausschliesslich der Hygiene und aller damit verbundenen Agenden (Reinigung, Desinfektion, Personalhygiene, Erstellung SOP’s, Schulung etc.) widmen. Dazu hat die Rohr AG Kompetenzzentrum Reinraum ein Seminar entwickelt, welches, aufbauend auf einem fiktiven Stellenbeschrieb, das dafür notwendige Wissen vermittelt.


Aus ihrer langjährigen Erfahrung wissen die Experten der Rohr AG genau, welche Risiken besonders zu beachten sind. Im Fokus des Seminars steht daher die Vermittlung von Wissen, welches ein Hygienebeauftragter zur Erfüllung seiner täglichen Aufgaben benötigt. Die Themen werden in der Theorie behandelt, und an praktischen Beispielen geübt. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, Fragen und Anliegen aus ihrem Arbeitsalltag einzubringen.


Inhalte
Die Inhalte strukturieren sich nach dem Ursache-Wirkungs-Diagramm nach Ishikawa (6M) und berücksichtigen alle Faktoren, die sich negativ auf die Qualität der hergestellten Produkte auswirken können. Das sind die qualitätsbestimmenden Faktoren:
• Mensch
• Maschine
• Material
• Milieu (Produktionsumgebung)
• Methode (Prozess)
• Messung (Qualitätssicherung)


Zielgruppen
Mitarbeitende aus Unternehmen der Life Sciences wie der pharmazeutischen Industrie, der produzierenden Apotheken gem. HMG, der Medizinprodukteherstellung und deren Zulieferer, die in ihrem Unternehmen verantwortlich für das Thema Hygiene sind, als Ansprechpartner für Hygienefragen fungieren, oder als Hygienebeauftragter ausgebildet werden sollen.


Weitere Informationen/Anmeldung:
http://www.rohrag-reinraum.ch

Anmeldung

Kontakt:
Rohr AG Reinigungen
Obere Holzgasse 8
CH-5212 Hausen AG
+41 58 717 77 00
info@rohrag.ch

Alle News


16.01.-SwissCCS

Impressionen von der Fachtagung 2017 (Bild: Sonja Bichsel-Käser)


Basislehrgang verschoben

Die geplante Schulung «Reinraumtechnik Basis- und Fachkompetenz» vom 22.-23. Januar 2019 in Wangen an der Aare wird auf nächstes Jahr verschoben. Sie fällt dieses Jahr aus, wird aber vom 21. Bis 22. Januar 2020 wieder wie gewohnt in Wangen an der Aare stattfinden.


Fachtagung «Sicherheiten im Reinraum - Lösung und Problem» findet statt
Ebenfalls jährlich führt die Schweizerischen Reinraumgesellschaft (SRRT-SwissCCS) ihre Generalversammlung mit anschliessender Fachtagung durch. Zur Fachtagung am 10. April von 09.00 bis ca. 17.00 Uhr sind auch Nicht-Vereins-Mitglieder herzlich eingeladen.


Weitere Informationen:
www.swissccs.org


Kontakt:
SRRT - SwissCCS
Marktgasse 55
CH-3001 Bern
+ 41 31 326 76 95
info@swissccs.org

Alle News


11.01.-Fraunhofer

VDI 2083 Blatt 21:2018-08 (Entwurf): Reinraumtechnik – Reinheit von Medizinprodukten im Herstellungsprozess. (Quelle: Berlin: Beuth)



Hersteller von Medizinprodukten müssen dafür sorgen, dass dem Patienten bei ordnungsgemässer Nutzung ihrer Produkte kein Schaden entsteht. Das gilt für Hüftprothesen ebenso wie für Spritzen, für Katheder wie für Pflaster. Viele Produkte müssen vor allem steril sein, was mit vorhandenen Normen bereits ausreichend gesichert ist. Doch zur Sauberkeit kann weiter gehören, dass keine Gefahr von anhaftenden Partikeln sowie filmisch-chemischen Rückständen wie Fingerabdrücken oder Fetten ausgeht. Hier fehlen bislang konkrete Regeln. Jedes Unternehmen geht nach eigenem Ermessen vor, was zu Unsicherheiten führt: Welche Grenzwerte sollen gelten? Und mit welchen Methoden muss man prüfen? Diese Lücke hat nun die VDI-Richtlinie 2083 Blatt 21 geschlossen, die unter der Federführung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entstanden ist.


Eine Norm für alle Medizinprodukte
Ins Rollen kam das Ganze schon vor mehr als vier Jahren. IPA-Experte Markus Rochowicz und sein Team hatten immer wieder von den Reinheitsfragestellungen der Branche gehört und luden die Hersteller von Medizinprodukten zu einem offenen Workshop ein. Daraus entstand ein Industrieverbund, dem viele unterschiedliche Unternehmen angehören, vom kleinen Hersteller mit nur wenigen Mitarbeitern bis zum Weltkonzern. Analyseunternehmen, die Reinheit messen, gehören nicht dazu, sodass der Verbund frei von kommerziellen Interessen ist. Die neue Richtlinie, die daraus schliesslich hervorging, soll Anfang 2019 veröffentlicht werden. Rochowicz betont, dass die Norm für sämtliche Medizinprodukte anwendbar ist. Das gab es bisher nirgendwo auf der Welt. Natürlich kann sie deshalb keine konkreten Grenzwerte enthalten. Denn für einen Katheder gelten andere Reinheitsanforderungen als für einen Verband oder für ein Beatmungsgerät.


Anweisung zur Bestimmung von Grenzwerten
Die neue VDI-Richtlinie ist vielmehr eine Arbeitsanweisung: Sie gibt vor, wie ein Unternehmen ermitteln kann, ob Sauberkeitsgrenzwerte notwendig sind, in welcher Höhe sie liegen und wie diese Werte kontrolliert werden können: Im Rahmen des hier beschriebenen risikobasierten Ansatzes werden zunächst die möglichen Verunreinigungen, die durch Materialien, Halbzeuge, Fertigungsprozesse und die Umgebung eingebracht werden, gesammelt. Dann werden sie unter Berücksichtigung von Beherrschungsansätzen, wie etwa der Reinigung, bewertet. Handelt es sich dabei um kritische Verunreinigungen, die unter einem bestimmten Wert, dem sogenannten Akzeptanzkriterium, liegen, müssen diese abgereichert werden. Unterstützt wird der Prozess durch zahlreiche Hilfestellungen, Checklisten und Fallbeispiele. Im Weiteren finden sich zahlreiche Informationen zu geeigneten Prüfverfahren sowie zu deren Validierung. Hier hat sich gezeigt, dass Prüfmethoden, die auf einer vollflächigen Extraktion der Verunreinigungen basieren, gegenüber den nur punktuell messenden Sondenverfahren überlegen sind.


Das IPA stellt die neue Richtlinie am 24. Januar 2019 in ihrem Stuttgarter Institut interessierten Unternehmen vor.


Weitere Informationen / Anmeldung:
www.ipa.fraunhofer.de


Kontakt:
Dr.-Ing. Markus Rochowicz
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstrasse 12
D-70569 Stuttgart
+49 711 970-1175
markus.rochowicz@ipa.fraunhofer.de


Alle News


10.01.-Brady

Etiketten mit Angabe zur Sterilisation ändern nach 10 Minuten unter den Bedingungen in einem Autoklav bei 121 °C ihre Farbe. Sie bieten einen Nachweis der Sterilisation und lassen sich einfach auf Glasbehältern oder Schalen anbringen. (Bild: Brady)

Diese Etiketten eignen sich ideal für zahlreiche Anwendungen im Labor, wie zum Beispiel die Nachverfolgung von Laborproben, die Bestandsverwaltung, die allgemeine Rückverfolgung sowie die Kennzeichnung von Glasbehältern und Schalen.


Deutliche visuelle Indikation
Das neue B-7425-AC Etikett wurde zur Verwendung in Autoklaven entwickelt und weist auf eine Dampfsterilisation hin. Wenn das Etikett 10 Minuten lang den Bedingungen in einem Autoklav bei einer Temperatur von 121 °C ausgesetzt wird, wechselt seine Farbe von Weiß zu Braun, und der Text „sterilized“ (sterilisiert) wird auf dem Etikett sichtbar. Labortechniker können auf einen Blick deutlich erkennen, welche Probenbehälter steril sind.


Zuverlässig und einfach anzubringen
Das selbstklebende Etikett mit Angabe zur Sterilisation lässt sich äußerst einfach an Ampullen, Röhrchen, Kolben und anderen Probenbehältern anbringen, die in einem Labor möglicherweise sterilisiert werden müssen. Das Etikett haftet zuverlässig auf den meisten Oberflächen, wie beispielsweise Glas, Kunststoff, Edelstahl und Aluminium. Das aus Polypropylen gefertigte Etikett bleibt haften und gut lesbar, auch wenn es üblichen Laborchemikalien und Temperaturen von –196 °C bis 121 °C ausgesetzt wird.


Vor Ort bedruckbar
B-7425-AC Etiketten mit Angabe zur Sterilisation können in jedem Labor jederzeit und direkt bei Bedarf mit den professionellen Etikettendruckern von Brady bedruckt werden. Kompatible Drucker sind unter anderem die Etikettendrucker BBP12 und BBP33 mit dem R4300 Farbband. Mithilfe der Brady Workstation-Apps können Labortechniker den Etiketten schnell und einfach Barcodes oder andere Informationen hinzufügen und so die Nachverfolgung optimieren.


Weitere Informationen:
www.brady.de


Kontakt:
BRADY GmbH
Brady-Strasse 1
D - 63329 Egelsbach
+49 6103 7598 660
csgermany@bradycorp.com


Alle News


09.01.-Meusburger

Bewährte Einbauteile ab sofort auch aus Edelstahl erhältlich. (Foto: Meusburger)



Speziell bei der Verarbeitung von Kunststoffen mit korrosiv wirkenden Eigenschaften oder bei Anwendung in der Reinraumtechnologie (z.B. Medizin- oder Lebensmitteltechnik) kommen Einbauteile aus Edelstahl zum Einsatz. Meusburger erweiterte sein Sortiment speziell in den Produktgruppen Temperiersystem, Auswerfer und Entformen um eine Vielzahl an neuen Bauteilen aus Edelstahl.


Temperierelemente aus Edelstahl
Bisher werden Temperierelemente für den Formenbau grossteils aus Messing hergestellt. Die Nachfrage nach Elementen aus Edelstahl nimmt in den letzten Jahren aber stetig zu. Diese Anforderung kommt vor allem aus der Reinraumtechnik oder auch aus der Anwendung bei hohen Temperaturen für technische Kunststoffe. Einerseits geht es um die Beständigkeit und Lebensdauer, andererseits bei Gewindeteilen um die zuverlässige Dichtheit, die bei Messing durch den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten gegenüber den Stahlplatten bei hohen Temperaturen nicht dauerhaft gegeben ist. Meusburger erweiterte daher im Oktober 2018 sein bestehendes Edelstahlsortiment um die bewährten Sicherheitskupplungen, Kupplungen mit 90° Schlauchtülle, Anschlussnippel, Verlängerungsnippel und Kugelverschlussstopfen, die jetzt ebenfalls in Edelstahl erhältlich sind.


Rostfreier Auswerfer E 17109 und Belüftungsventil E 16709 aus Edelstahl
Speziell für die Anwendung im Reinraum und für die Verarbeitung von aggressiven Kunststoffen sind jetzt Auswerferstifte aus Edelstahl 1.4112 erhältlich. Das neue Belüftungsventil E 16709 unterstützt bei der Entformung von dünnwandigen Kunststoffteilen und verhindert somit deren Beschädigung. Ausserdem verfügt es dank der Ausführung in Edelstahl 1.4112 über beste Eigenschaften zum Strukturieren und Polieren.


Weitere Informationen:
www.meusburger.com


Kontakt:
Meusburger Georg GmbH & Co KG
Kesselstr. 42
A - 6960 Wolfurt
+43 557 467 060
office@meusburger.com


Alle News


21.12.-Systec

Um die GMP-Anforderungen in der Pharmaindustrie zu erfüllen, müssen jegliche Anlagen, Geräte und Systeme eine Qualifizierung durchlaufen. (Bild: Systec & Solutions GmbH)



Um die GMP-Anforderungen in der Pharmaindustrie zu erfüllen, müssen jegliche Anlagen, Geräte und Systeme eine Qualifizierung durchlaufen. Diese ist Teil der Qualitätssicherungsmassnahmen, die zu GMP gehören. Auch IT-Systeme, die innerhalb eines Prozesses, beispielsweise der Produktion im Pharma-Umfeld, eingesetzt werden, sind hiervon betroffen.


Was heisst eigentlich URS, DQ, IQ, OQ, PQ?
Am Beispiel eines Projekts zur Planung und Einführung von GMP-IT-Systemen erfolgt die Qualifizierung in den folgenden Schritten:


URS: Zur Installation von IT-Systemen im Reinraum wird zu Projektbeginn eine URS (User Requirement Specification) erstellt. In dieser definiert der Kunde die GMP-kritischen Parameter, wenn erforderlich, auch an die IT-Systeme.


DQ: Basierend auf der URS wird die DQ (Design Qualification) durchgeführt. Diese gleicht ab, ob die eingeholten Hardware-Angebote den in der URS spezifizierten Anforderungen entsprechen. Nach Prüfprozessen mit Risikoanalyse führt die bestandene DQ zum Kaufvertrag mit dem ausgewählten Lieferanten.


HW-IQ: Nachdem die Lieferung und Installation der bestellten IT-Hardware erfolgt ist, steht die HW-IQ (Hardware Installation Qualification) an. Diese dient dazu, die gelieferte Hardware mit der bestellten Hardware zu vergleichen. Es wird geprüft, ob jegliche Anforderungen, die in der URS und dem Lastenheft definiert wurden, auch erfüllt sind.


Zudem werden innerhalb der HW-IQ auch die Funktionen der Hardware getestet und ausführlich dokumentiert. Darunter fällt bspw. die Anbindung eines Scanners oder die korrekte Funktion der Eingabe-Hardware (Tastatur, Touchscreen, etc.).


OQ / PQ: In der anschliessenden OQ (Operational Qualification) und PQ (Performance Qualification) wird das IT-System dann mit der darauf verwendeten Software, sowie in Verbindung mit dem gesamten darüber gesteuerten Anlagenprozess überprüft.


Tipp 1: Einbeziehung von GMP-Anforderungen von Anfang an
Wie hoch die Anforderungen an einen Qualifizierungsprozess für IT-Systeme im Reinraum sind, ist zu Beginn oft nicht ersichtlich. Wenn bereits bei der Erstellung der URS die GMP-Anforderungen für die IT einbezogen werden, erleichtert dies den gesamten Qualifizierungsprozess erheblich. Denn nur, wenn die GMP-kritischen Parameter frühzeitig bekannt sind, kann eine Auswahl von IT-Systemen erfolgen, die für den Reinraum geeignet sind.


Tipp 2: Nur Anbieter GMP-konformer Hardware berücksichtigen
Vor der Entscheidung für einen Anbieter muss im Rahmen der Hardware-DQ eine Risikoanalyse erfolgen. Die richtige Vorauswahl von Anbietern, die GMP-konforme Hardware liefern können, sorgt für eine Zeitersparnis, da potentielle Risiken durch die spezielle Gestaltung und Konstruktion der Hardware bereits minimiert oder sogar ausgeschlossen wurden. Dies erleichtert dem verantwortlichen Pharmazeuten die entsprechende Risikoabschätzung.


Tipp 3: Unterstützung bei der Hardware-IQ hinzuziehen
Nach der Installation und vor dem Betrieb der IT-Hardware muss diese zur GMP-Anlagenqualifizierung einer Hardware-IQ unterzogen werden. Zu Beginn der HW-IQ wird eine Hardware-Design-Spezifikation ausgearbeitet. Für diese wird, auf Basis der bestellten und gelieferten Systeme, für jeden Gerätetyp ein Testprotokoll als Template erstellt, das auf einer festgelegten Testspezifikation basiert.


Alle Dokumente müssen vor und nach der Hardware-IQ im Vier-Augen-Prinzip geprüft werden. Abhängig von der Projektgrösse kann der gesamte Vorgang besonders umfangreich sein, da mit den Testprotokollen alle Funktionen, wie die korrekte Installation, Konfiguration und Kommunikation zu Peripheriegeräten, überprüft und dokumentiert werden.


Besonders bei zeitkritischen Projekten und erforderlichen Parallelprozessen kann es sinnvoll sein, einen erfahrenen Dienstleister mit der Hardware-IQ zu beauftragen. Dieser nimmt dann dem Auftragnehmer die Erstellung der Dokumente ab und prüft vor und nach der HW-IQ. Der Auftragnehmer muss dann lediglich die Prüfung seinerseits übernehmen. Der umfangreiche Abstimmungs- und Dokumentationsaufwand wird reduziert.


Fachvortrag an den Lounges
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch in unserem Fachvortrag «Hardware Installation Qualification (HW-IQ) bei IT-Systemen im Reinraum» sowie am Stand B2.9 auf der Lounges, die vom 05.-07.02.2019 in Karlsruhe stattfindet.


Gerne unterstützt Systec & Solutions Sie bei Ihrem Projekt von Anfang bis Ende. Das Qualitätsmanagement-Team steht auf Wunsch bereits bei der Erstellung der URS sowie bei der Durchführung der Hardware-IQ zur Seite. Für alle unsere Plattformen erhalten Sie eine umfassende Dokumentation zum Einsatz im GMP-Umfeld, die Ihnen die Risikoabschätzung erleichtert. Auch bei gegebenenfalls nötigen Nachqualifizierungen oder IQ-Wartungen innerhalb der HW-IQ, bei einem Hardware-Upgrade oder einer Hardware-Nachinstallation unterstützen wir Sie gerne.



Weitere Informationen:
www.systec-solutions.com


Kontakt
Systec & Solutions GmbH
Emmy-Noether-Strasse 17
D-76131 Karlsruhe
+49 721 6634 400
talk@systec-solutions.com



Alle News


20.12.-Lounges

Impressionen Lounges 2018 (Bild: Sonja Bichsel-Käser)

Kostenfreie Besucheranmeldung über den Registrierungscode LOUNGES2019 ab sofort möglich.

Einen ersten Einblick in das Programm erhalten Sie hier.


Innovationen, Highlights, Produktneuheiten, die Lounges 2019 präsentieren sind interessanter und innovativer denn je.


Die Lounges wachsen weiter und begeistern immer wieder mit neuen und innovativen Bereichen. Seit dem Rückgang von Stuttgart nach Karlsruhe, an den Ort, an dem alles begann, ist ein sehr positiver Trend zu erkennen. Die Veranstaltung erfährt sehr grossen Zuspruch von allen Seiten und kann daher immer wieder neue Highlights vorstellen.


Mit einem innovativen Programm und vielen Fachbeiträgen präsentieren sich die LOUNGES 2019 dem Publikum in Karlsruhe. Über 200 Aussteller geben «dem» Branchenevent gleich zu Beginn des Jahres einen ganz besonderen Stellenwert.


Reine Räume und reine Prozesse im Fokus
Neue Themen und Bereiche in der über 12.000m² grossen Halle geben jedem Besucher unzählige Möglichkeiten der Information und des Austauschs. Neben der grossen Ausstellung, in der Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen, finden über 300 Vorträge, Aktionen und Produktshows, an denen Besucher kostenfrei teilnehmen können, statt.


Zu den Highlights 2019 gehören die neuen Bereiche, die auf separaten Flächen und in Foren präsentiert werden. Dies sind ein Innovation Lab, ein Bereich Innovation Reinraum, das Forum Hygienic Design, GMP-Talks mit Behördenvertretern, das neue Pharma Forum und auch wieder die sehr gefragte und beliebte Darkzone.


Der REINER! Fraunhofer Reinheitstechnik-Preis: Aus CLEAN! wird REINER!
Das Fraunhofer IPA gibt der abstrakten und vielfältigen Themenlandschaft der Reinheit ein persönliches und unverwechselbares Gesicht. Das Ergebnis ist: der REINER!


Die reinheitstechnische Produktion gilt als Schlüsseltechnologie, die branchenübergreifend wichtige Innovationen vorantreibt. Die Herstellung von Mikrochips, Flachbildschirmen, Implantaten, pharmazeutischen Wirkstoffen oder Mikro- und Nanoprodukten wäre ohne eine saubere, reine bzw. hochreine Fertigungsumgebungen undenkbar. Herausragende Ideen in der Reinheitstechnik ermöglichen nicht nur völlig neue Produkte, sondern machen auch Produktionsabläufe wirtschaftlicher.


Es handelt sich bei dem Preis um einen Ehrenpreis, der nicht mit Geldzuwendungen verbunden ist. Die Preisträger können ihn bei potenziellen Kunden und Partnern als Referenz nutzen und somit von Ihrer Expertise und Ihrem Innovationsgeist zeugen.


Die Gewinner werden von unabhängigen Juroren von Fraunhofer, dem VDI, der ESA, der Hochschule Luzern und der GMP-Reinraumtechnik ausgewählt.


Die Preisverleihung und die Vorstellung der Gewinner erfolgt im Rahmen der Lounges 2019.


INNOVATION LAB: Innovative Materialien und Oberflächen im Prozess und Raum
Der nachhaltige Betrieb von Reinräumen hängt wesentlich von der Funktionsfähigkeit und Dauerhaftigkeit der verwendeten Werkstoffe und der damit hergestellten Oberflächen ab. Das gilt nicht nur für den Neubau, sondern insbesondere für Bestandsbauwerke, die im Rahmen der Erweiterungen von Labor- und Produktionsanlagen, immer häufiger neu genutzt werden sollen.

Dafür stehen bereits heute innovative Konzepte und Materialien zur Verfügung, welche die technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen beim Bau und Betrieb von Reinräumen deutlich verbessern, aber noch nicht angemessen in der Praxis eingeführt sind. Der deutlich erkennbare Wandel im Bauwesen, zunehmend angetrieben durch Megatrends wie Klimawandel, Ressourcenverknappung oder Digitalisierung, machen es aber erforderlich Innovationen sehr viel schneller im Bauwesen und im Reinraumbau zu etablieren. Nur so können die Chancen, die sich aus der Leistungsfähigkeit dieser Materialien, nicht nur erkannt, sondern auch zeitnah genutzt werden.


Im Rahmen des Innovation Lab werden u.a. folgende Fragen thematisiert:
• Virtuelle Reinräume – wie lassen sich mit Building Information Modellen (BIM) geeignete Materialien auswählen?
• Welche Systemanforderungen muss ich an eine nachhaltige Oberfläche stellen?
• Innovative Materialien – wie können diese trotz Regelwerk eingesetzt werden?
• Das neue Werkvertragsrecht – welche Herausforderungen kommen auf die Akteure der Wertschöpfungskette Bau zu?
• Wie lassen sich der Bau, die Modernisierung und die Umnutzung von Reinräumen technisch nachhaltig gestalten?
• Erstellungskosten vs. Lebenszykluskosten – welcher Ansatz führt zum Ziel
• Wissensmanagement im Bau – wie lässt sich das Know-how im Unternehmen sichern?


Neben einführenden Vorträgen zu den einzelnen Fragen wird es „am runden Tisch“ Austausch mit Besuchern als Akteure der Wertschöpfungskette Bau geben, um Chancen, aber auch Risiken, die bei der notwendigen Einführung von Innovationen im jeweiligen Umfeld auftreten, zu identifizieren. Das ist auch die Voraussetzung für das Finden von Lösungen, die es zu diskutieren und zu entwickeln gibt.


365 Tage Fachinformationen für Interessierte, Austausch und Leadgenerierung für Aussteller anstatt nur 3 Tage Live «Messe»
Pünktlich zu den Lounges 2019, ab Mitte Januar 2019, präsentiert x4com seine neue Plattform, die alle Aussteller und Besucher der Lounges, sowie alle Interessierte nach Registrierung nutzen können. Aussteller und Besucher der Lounges sind automatisch registriert und müssen nichts weiter tun. Alle anderen Personen können sehr einfach und kostenfrei ein persönliches Profil anlegen.


Die neue Plattform kennt keine Grenzen, Inhalte werden in deutsch und englisch präsentiert und können auch genutzt werden, wenn man nicht die Lounges besuchen kann.


Auf der Internetseite gibt es zukünftig eine neue NEWS Seite, die alle Informationen der Unternehmen präsentieren wird, Firmennews, Produktnews, Jobnews, Produktkataloge, Fachbeiträge, Anzeigen, Videos, Vorträge, Aktionen, Shows, Branchenevents und vieles mehr. Ab dem Zeitpunkt der Liveschaltung werden es bereits einige 100 Beiträge sein.


Im eingeloggten Bereich wird es zusätzlich noch Newsfeeds zum direkten Austausch geben. Netzwerke können eingerichtet oder auch einfach mit allen Nutzern kommuniziert werden. Aktuell findet man innerhalb der Plattfom über 6.000 Nutzer.



Weitere Informationen:
https://www.x4com.de/expo_lounges


Kontakt:
Inspire GmbH
Am Falltor 35
64625 Bensheim
+49 6251 70 60 68
info@inspire-eventmanagement.de


Alle News


19.12.-bc-technology

Die 3-D-Visualisierung unter dem Titel «Industrie 4.0 in der Reinraumplanung / Risikoanalyse mit Virtual-Reality-Technik» war am Technologietag besonders beliebt. (Bild: bc-technology)


Das Leitthema des Tages «Reinraumtechnik im Umfeld der Herstellung von Medizinprodukten» zog sich wie ein roter Faden durch den Tag, der neben zahlreichen Vorträgen und praktischen Vorführungen auch genügend Raum zum persönlichen Austausch und Networking gab.


Mit diesem gut besuchten Technologietag hat die bc-technology GmbH ihren neuen Standort in Frickenhausen offiziell eingeweiht. Der Reinraumspezialist hatte in den vergangenen Monaten ein Bestandsgebäude renoviert und so knapp 2.400 Quadratmeter zusätzliche Produktions- und Bürofläche geschaffen.


Das 2005 gegründete Unternehmen sieht sich damit gut aufgestellt, das Wachstumstempo beizubehalten, um durch verbesserte Abläufe und erhöhte Effizienz noch schneller auf Kundenanforderungen reagieren zu können. Diese Anforderungen werden nicht geringer, wie während des Technologietages herausgearbeitet wurde.


Die neue Medizinprodukteverordnung MDR (Medical Device Regulation) der Europäischen Union sorgt für erhebliche Verunsicherung. Mit Vorträgen und Diskussionsrunden gab der Technologietag Orientierung etwa zu geforderten Reinraumklassen und Dokumentationspflichten, wenngleich endgültige Aussagen derzeit nicht getroffen werden können, da die Umsetzung der Verordnung, etwa bei den «Benannten Stellen» noch nicht begonnen hat. Die Nachricht, dass die EU mit der geplanten Verordnung zur Bewertung von Gesundheitstechnologien (HTA = Health Technology Assessment) schon die nächste Regulierung vorantreibt machte deutlich, dass die stete Information und gute Beratung immer wichtiger wird.


Bc-technology hatte ein offenes Format für den Technologietag gewählt, bei dem es zahleiche Angebote bei individueller Zeiteinteilung gab. Dieser informative Mix aus Vorträgen, praktischen Vorführungen und viel Raum für Gespräche und Networking sorgte für ausgesprochen positives Feedback der Teilnehmer. Als ein Magnet erwies sich dabei die 3-D-Visualisierung unter dem Titel «Industrie 4.0 in der Reinraumplanung / Risikoanalyse mit Virtual-Reality-Technik». Aber auch die Roadshow zur Energieeffizienz von Filtern sowie die praktischen Handlingübungen fanden grossen Zulauf. «Jeder Teilnehmer konnte so jene Punkte vertiefen, die den grössten Erkenntnisgewinn versprachen» zeigte sich Geschäftsführer Henrik Böhm sehr zufrieden.


Weitere Informationen:
www.bc-technology.de


Kontakt:
bc-technology GmbH
Vogelsangstrasse 31
D-72581 Dettingen / Erms
+49 7022 / 279 71-0
info@bc-technology.de

Alle News


17_12_%2520Fraunhofer%2520I

Medizintechnikunternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass bei bestimmungsgemässer Anwendung ihrer Produkte Risiken für den Patienten und Dritte möglichst ausgeschlossen werden können. Im Rahmen dieser pauschalen Anforderung muss sich der Inverkehrbringer eines Medizinprodukts auch mit Anforderungen an die Reinheit seines Medizinprodukts auseinandersetzen. Eine gesetzliche oder normative Regelung zur Beurteilung der Notwendigkeit von Reinheitsanforderungen sowie deren analytisch sinnvoller Nachweis sind meist nicht vorhanden.


Die neue Richtlinie VDI 2083 Blatt 21 schliesst diese Lücke und soll ein gemeinsames Verständnis im Umgang mit dem Thema Reinheit von Medizinprodukten im Herstellungsprozess bei allen beteiligten Instanzen schaffen – von Medizinprodukteherstellern und Inverkehrbringern über Analyselabore und Reinigungsdienstleister bis hin zu benannten Stellen und anderen Zulassungsorganen.


Erstmalig wird die neue Richtlinie VDI 2083 Blatt 21 im Rahmen einer Informationsveranstaltung umfassend und themenspezifisch vorgestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, die neuen und ab sofort zur Verfügung stehenden übergeordneten Hilfestellungen rund um das Thema «Reinheit von Medizinprodukten im Herstellungsprozess» an praxisnahen Fallbeispielen darzustellen.


Dabei wird die Vorgehensweise zur Entscheidung der Notwendigkeit von Akzeptanzkriterien für kritische Verunreinigungen auf der Basis eines risikobasierten Ansatzes beleuchtet. Zusätzlich werden eine Strategie zur Festlegung von Akzeptanzkriterien beschrieben und Informationen zur Auswahl von Prüfverfahren gegeben.


Es wird dabei zwischen biologischen, chemischen und partikulären Verunreinigungen unterschieden. Insbesondere für partikuläre Verunreinigungen wird eine detaillierte Beschreibung inkl. Validierungsansatz gegeben, die eine Übertragbarkeit des Verfahrens auf unterschiedliche Medizinprodukte zulässt.


Auf einen Blick:
Informationsveranstaltung «Reinheit von Medizinprodukten im Herstellungsprozess»
Themen

• Vorgehensweise zur Ableitung von Akzeptanzkriterien
• Auswahl von geeigneten und aussagekräftigen Analyseverfahren
• Anwendung der Richtlinie an Hand von Fallbeispielen

Termin und Ort
24. Januar 2019, Stuttgart

Zielgruppe
Hersteller von Medizinprodukten: Fach- und Führungskräfte, die im Bereich des Zulassungsprozesses aber auch in der Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung mit dem Themenkomplex Produktreinheit konfrontiert sind.


Weitere Informationen/Anmeldung:
www.ipa.fraunhofer.de
https://www.ipa.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/messen/reinheit_von_medizinprodukte_im_herstellungsprozess.html


Kontakt:
Karin Reinert
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstrasse 12
D-70569 Stuttgart
+49 711 970-1204
anmeldung@fpf.fraunhofer.de

Alle News


970d63676cd1e45b6d87a85544d

Das bewährte Redaktionsteam des Cleanroom Magazine setzt seit vergangenem Herbst auf ein neues Konzept und Design! Das neue Magazin fokussiert verstärkt die Herausforderungen der Branche.


Ergänzt wird das Heft ausserdem durch eine neue multimediale Plattform, auf welcher sich die Branche trifft und vernetzt, wo das gesammelte Wissen der Branche abgefragt werden kann und wo sie nur einen Klick vom passenden Anbieter für eine individualisierte und spezialisierte Lösung entfernt ist.


Eine unkomplizierte Anmeldung trennt Interessierte von der Nutzung der Plattform. Danach steht dem Austausch, ähnlich wie bei XING oder LinkedIn nichts mehr im Weg.


Probieren geht über Studieren!


Weitere Informationen:
https://www.cleanroomfuture.com


Kontakt:
Cleanroom Future AG
Vorstadt 4
CH-3380 Wangen an der Aare
+49 341 989 89 404
info@cleanroomfuture.com
www.cleanroomfuture.com

Alle News


btc-Internationale_Delegati

21 Führungskräfte aus der Medizintechnik bildeten Anfang November 2018 eine internationale Delegation aus sieben Nationen, die zahlreiche Treffen mit deutschen Unternehmen auf dem Programm hatten. Auch die bc-technology GmbH in Frickenhausen, deren Produkte bei namhaften Unternehmen der Medizintechnik weltweit im Einsatz sind, war für einen Besuch ausgewählt. Quelle: bc-technology GmbH



Organisiert von der Export-Akademie Baden-Württemberg und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), wurden so interessante und aufschlussreiche Begegnungen möglich. Auch die bc-technology GmbH in Frickenhausen, deren Produkte bei namhaften Unternehmen der Medizintechnik weltweit im Einsatz sind, war für einen Besuch ausgewählt.


Ziel des BMWi-Managerprogramms ist neben dem reinen Informationsaustausch auch die Förderung des Exportes sowie der Aufbau internationaler Geschäftsbeziehungen. Bereits im Vorfeld der 4-wöchigen Deutschlandreise wurden die Teilnehmer gezielt auf eine Wirtschaftskooperation und Partnerschaft mit deutschen Unternehmen vorbereitet. „Weshalb sich auch der Tag äußerst konstruktiv und positiv entwickelte“, resümiert Henrik Böhm, Geschäftsführer von bc-technology. „Die Professionalität der Teilnehmer war beeindruckend und wir gewinnen aus dieser internationalen Delegation sehr positive Erfahrungen und interessante Kontakte.“ Der Besuch bei bc-technology hat den Teilnehmern nicht nur allgemeine Informationen zur Reinraumtechnik gegeben, sondern auch spezifische Fragen zu ihren jeweiligen Prozessen und Anwendungen ermöglicht.


Weitere Informationen
www.bc-technology.de


Kontakt
bc-technology GmbH
Vogelsangstraße 31
DE-72581 Dettingen an der Erms
Tel.: +41 7123 95309-20
info@bc-technology.de

Alle News


Kötblock-(002)

Der Insolvenzverwalter Dr. Christian Willmer aus der Kanzlei WILLMERKÖSTER und die BLOCK® Gruppe, ein international führender Anbieter von Reinraumlösungen, haben sich auf eine Übernahme verständigt. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde bereits unterzeichnet. Dieser sieht die Übernahme von insgesamt 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am deutschen Hauptsitz vor. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht zur BLOCK® Gruppe wechseln, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften eine Transfergesellschaft eingerichtet, um den Übergang in neue Arbeitsverhältnisse zu erleichtern.


Am 21. August 2018 hatte KÖTTERMANN Antrag auf ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Der Investorenprozess wurde im September 2018 gestartet. Offiziell eröffnet wurde das Insolvenzverfahren am 1. Dezember 2018.


Die BLOCK® Gruppe wurde 1991 in Tschechien gegründet und ist heute eine international erfolgreiche Unternehmensgruppe mit mehr als 400 Mitarbeitern in sieben Ländern. Die Unternehmensgruppe fokussiert sich auf die schlüsselfertige Lieferung von Reinraum-Einrichtungen des höchsten Standards und arbeitet für Kunden aus den Bereichen Pharmazeutische Industrie, Biotechnologie, Medizintechnik, Gesundheitswesen, Mikroelektronik und Forschung. Zum Angebot der BLOCK® Gruppe gehören Entwurf, Planung, Errichtung, Validierung sowie die Wartung von Reinräumen.


Mit dem Zukauf erweitert die BLOCK® Gruppe das eigene Produktportfolio aus Reinräumen, Isolatoren, Prozess- und Gesundheitstechnologien um Abzüge, Labormöbel, Medienversorgungssysteme und Gefahrstoffschränke aus Stahl.


Jan Mynář, CEO BLOCK® Group: „Für die BLOCK® Gruppe ist der Kauf von KÖTTERMANN eine perfekte strategische Ergänzung. Mit der starken Marke und dem großartigen Produktportfolio, und in Ergänzung mit unserem Technologiespektrum, wird KÖTTERMANN das Produktzentrum für die gesamte Gruppe werden. Die Kombination von Spitzenqualität “Made in Germany” und Expertise bei Reinräumen bietet Kunden in Zukunft ein deutlich erweitertes Produktportfolio.“


KÖTTERMANNs Geschäft, welches auch während der letzten Monate erfolgreich weitergeführt wurde, gewinnt nun durch den starken Partner neuen Schwung.


Albrecht Wiener, Geschäftsführer der KÖTTERMANN® Gruppe: „Mit der BLOCK® Gruppe als neuem starken Partner an unserer Seite sind wir in der Lage, die bestehenden Kundenbeziehungen zu intensivieren und durch die entstehenden Synergien neue Geschäftsfelder zu erschließen. Wir gewinnen an Momentum und freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit.“


Kontakt
www.koettermann.com
www.blockcrs.cz


Alle News


07.12.-Fischer

Fischer liefert eine Vielzahl an Leuchtenvarianten und das passende Beleuchtungskonzept für jede sterile Umgebung. (Bild: Fischer)



Licht ist erwiesenermassen ebenso Voraussetzung für gutes Sehen wie für die Stimmung und die Gesundheit. Und so benötigen auch Ärzte für verschiedene Anwendungen im OP unterschiedliche Lichtfarben - sei es, damit die Augen des Chirurgen bei langen Operationen nicht ermüden oder sie Kontraste auf dem Monitor bzw. einzelne Gewebeschichten besser erkennen. Um den unterschiedlichen lichttechnischen und technischen Anforderungen gerecht zu werden, hat Fischer Elektro- und Beleuchtungstechnik nochmals in die Weiterentwicklung ihrer vollumfänglich zertifizierten Reinraum-OP-Leuchten investiert. Das Ergebnis ist eine Vielzahl an Leuchtenvarianten und das passende Beleuchtungskonzept für jede sterile Umgebung.


Eine steuerbare Leuchte für alle Reinräume
«Für Chirurgen ist es wichtig, dass die Beleuchtung im OP gleichmässig und homogen ist, eine sehr guter Farbwidergabe und eine mittlere Beleuchtungsstärke von 2000 Lux erreicht wird. Dazu wird ein Weisslichtspektrum von 1800 Kelvin bis 16000 Kelvin und nahezu alle Lichtfarben benötigt», erklärt Friedrich Fischer, Geschäftsführer der Fischer Elektro- und Beleuchtungstechnik GmbH.


Das gelingt Fischer mit einer brillanten Farbwiedergabe vom Ra > 94. Bei der weiterentwickelten LED-OP-Leuchte für Reinräume werden hochwertige, leistungsstarke RGB-Platinen durch intelligente Steuer- und Betriebsgeräte in der RGB-DALI-Lichtsteuerung geregelt. Stufenlos können das benötigte Weisslichtspektrum und der komplette Farblichtbereich gesteuert werden. Die OP-Leuchte «Made in Germany» ist vollumfassend zertifiziert und zugelassen beim Fraunhofer Institut IPA.


OP-Leuchten, die das Tageslicht ersetzen
Oftmals fehlt in OP-Räumen Tageslicht. Bei der Neuentwicklung der OP-Leuchte wurde die biologische Wirkung von Licht auf den Menschen zur Stabilisierung und Synchronisation der inneren Uhr berücksichtigt. Für medizinisches Personal ist es anstrengend, bei nicht optimalen Lichtverhältnissen aufmerksam zu bleiben. Als Gegenmittel eignet sich abwechslungsreiches Licht. «Human Centric Lighting, d. h. farbtemperaturveränderliche Lichtkonzepte sowohl im Weisslichtbereich als auch in der farbigen Lichtstimmung fördern die Konzentration, die Leistungsbereitschaft sowie das Wohlbefinden.»


Auch im Aufwachraum haben sich Reinraumleuchten mit RGB-DALI-Lichtsteuerung bewährt. Durch die Steuerung der Farbtemperatur kann der Aufwachprozess je nach Patient individuell und entscheidend beeinflusst werden.


Weitere Informationen:
www.fischer-ebt.de


Kontakt:
Fischer Elektro- und Beleuchtungstechnik GmbH
Carl-Zeiss-Strasse 55
D-72555 Metzingen
+49 712 317 06 0
E-Mail info@fischer-ebt.de

Alle News


2018-0176_DuPont_Reusable_C

Eine neue, von DuPont in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie wiederholtes Waschen und Sterilisieren die Leistungseigenschaften wiederverwendbarer Reinraumschutzkleidung im Laufe ihrer Gebrauchsdauer beeinträchtigen. (Bild: DuPont)



Das in Form eines kostenlosen Whitepapers erhältliche Ergebnis bestätigt, dass wiederverwendbare Schutzkleidung ihre Eigenschaften durch wiederholtes Waschen und Sterilisieren bis zur Untauglichkeit verlieren kann, wobei dies für das blosse Auge oft nicht erkennbar ist.


Die Ergebnisse könnten weitreichende Folgen haben, vor allem für Menschen, die in den Bereichen Medizingeräte, Pharmazeutik, Biotechnologie oder der Forschung beschäftigt sind. Schutzkleidung mit begrenzter Einsatzdauer wie Tyvek® IsoClean® von DuPont kann dazu beitragen, das Kontaminationsrisiko zu verringern und wird daher zukünftig eine immer wichtigere Rolle bei der Kontaminationsprävention spielen.


Zur sterilen und aseptischen Herstellung eingesetzte wiederverwendbare Schutzkleidung unterliegt wiederholten Wasch- und Sterilisationszyklen, z. B. durch Gammabestrahlung. Informationen über die physikalischen Eigenschaften liegen häufig nur für neue Reinraumbekleidung vor, während Daten über die gesamte Gebrauchsdauer gesehen kaum zur Verfügung stehen. Die von DuPont durchgeführte Studie soll diese Informationslücke schliessen.


Dazu Jean-François Teneul, Global Business Manager für den Bereich Controlled Environments bei DuPont Personal Protection: „Die meisten Kontaminationen in aseptischen Verarbeitungsbereichen werden durch das in den Reinräumen beschäftigte Personal verursacht. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl wiederverwendbarer Bekleidung für kontrollierte Umgebungen ist ihr Verhalten über die geplante Gebrauchsdauer. Zudem muss Reinraumbekleidung nicht nur das Produkt vor Kontamination durch den Menschen schützen, sondern auch den Menschen vor dem Kontakt mit gefährlichen Chemikalien. Daher fanden wir es an der Zeit, dass diese Menschen belastbare Informationen erhalten, die ihnen die Auswahl der am besten geeigneten Schutzkleidung erleichtern.“


Ziel der von DuPont in Auftrag gegebenen Studie war es, die Veränderung der Eigenschaften von typischerweise in Reinräumen eingesetzter Schutzkleidung nach wiederholten Wasch- und Gammabestrahlungszyklen aufzuzeichnen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen konzentrierten sich auf die Leistungseigenschaften des Materials und untersuchten z. B. die im Laufe der Zeit durch Waschen und Sterilisieren bedingte Beeinträchtigung der Polymerstruktur, Permeation, Reissfestigkeit sowie der bakteriellen Filtereffizienz (BFE). Die von unabhängigen Labors durchgeführten Tests ergaben beträchtliche Auswirkungen auf kritische Aspekte wie Schutz der Prozesse und Träger, Haltbarkeit und Komfort.


Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehörten:
• Veränderungen der Polymerstruktur: Gammabestrahlung ist nicht nur eine effiziente Sterilisationsmethode, sie kann auch die Polymerstruktur wiederverwendbarer Schutzkleidung verändern. Veränderungen in der Polymermatrix beeinträchtigen wiederum die Eigenschaften der Fasern, aus denen die Schutzkleidung besteht, und somit die Schutzkleidung selbst.
• Atmungsaktivität und Barrierewirkung: Die Barrierewirkung nimmt ab, während die Luftdurchlässigkeit zunimmt. Dies bedeutet, dass die Kleidung im Laufe der Zeit immer weniger Schutz bietet.
• Partikelfreisetzung: Mit der Anzahl der Gammabestrahlungs- und Waschzyklen steigt auch die Anzahl und Variabilität der freigesetzten Partikel.
• Reissfestigkeit: Mit zunehmender Belastung durch Gammabestrahlung und Waschen nimmt die Reissfestigkeit ab.
• Bakterielle Filtereffizienz (BFE): Mit einer bakteriellen Filtereffizienz von mehr als 98 % sind die als Schutzkleidung mit begrenzter Einsatzdauer ausgeführten Tyvek® IsoClean® Produkte von DuPont in der Lage, Bakterien besser zu filtern als wiederverwendbare Reinraumschutzkleidung, deren bakterielle Filtereffizienz weniger als 70 % beträgt.

Die oben angeführten Veränderungen sind nicht immer mit blossem Auge sichtbar, so dass eine visuelle Überprüfung der Schutzkleidung alleine nicht ausreicht, um Rückschlüsse auf ihre Leistungseigenschaften zu ziehen. Daher gibt die Studie folgende Empfehlungen:
• Betrachten Sie die Leistungseigenschaften über die gesamte Gebrauchsdauer der Schutzkleidung.
• Erstellen Sie Testprotokolle, um – auf Basis der Gefährdungsbeurteilungen und individuellen Reinraumanforderungen – die Leistungseigenschaften der Schutzkleidung mit zunehmender Gebrauchsdauer zu überwachen.
• Definieren Sie Kriterien, nach denen die Schutzkleidung ausgemustert wird, wenn sie nicht mehr den funktionalen Anforderungen entspricht.


„Basierend auf den Ergebnissen dieser wissenschaftlichen Studie“, so Jean-François Teneul abschliessend, „und im Kontext des Entwurfs zum Anhang 1 des EU-GMP-Leitfadens, der zusätzliche Prinzipien zum Qualitäts-Risiko-Management (QRM) vorsieht, muss der Fokus zukünftig nicht nur auf dem Verhalten des Personals und der Ankleideprozedur liegen, sondern auch auf der Gesamtleistung des Reinraumkleidungssystems und der spezifischen Gefährdungsbeurteilung für Reinraumbekleidung. Die in der Studie gewonnenen Daten können Reinraumverantwortliche dabei unterstützen, das Kontaminationsrisiko und die Kosten gegeneinander abzuwägen, um zu entscheiden, ob wiederverwendbare Reinraumbekleidung oder Kleidung mit begrenzter Einsatzdauer für eine bestimmte Anwendung besser geeignet ist.“


Das Whitepaper „Wiederverwenden oder nicht wiederverwenden: Eine Lebenszyklusanalyse der Eigenschaften wiederverwendbarer Schutzkleidung“ enthält eine vollständige Darstellung der Testverfahren und Ergebnisse dieser Studie.


Weitere Informationen
http://protectiontechnologies.dupont.com/isoclean-de


Kontakt
www.dow-dupont.com

Alle News


29.11.-Uni-Bern

Am Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern wird unter anderem an Haarfollikeln untersucht, wie diese sich mittels Stammzellen regenerieren. (Bild: Universität Bern, Eliane Müller Labor)

Die Regenerative Medizin gehört zu den sich am schnellsten entwickelnden Bereichen innerhalb der biomedizinischen Forschung – sie stellt kranke Zellen, Gewebe oder Organe wieder her. Nun wurde in Bern eine nationale, öffentlich-private Plattform unter dem Namen «Translational and Clinical Bio-Manufacturing (TCBM)» lanciert. Ihr Ziel ist es, die Expertise in der Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung zu bündeln, um die Regenerative Medizin sowie neue Zelltherapieansätze in der Schweiz zu fördern.


Die TCBM Plattform unterstützt als schweizerisches Netzwerk den raschen Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung (Translation). Dafür arbeiten Forschende, Klinikerinnen und Kliniker aus den sieben Schweizerischen Hauptuniversitäten und Universitätsspitälern mit Industriepartnern zusammen. Gemeinsam wollen sie die translationale und klinisch nutzbare Herstellung von Zellen und verwandten Produkten fördern. Erreicht werden soll dies unter anderem mit Workshops, um Herstellungsprozesse zu vereinfachen. Zudem sollen Ressourcen und Erfahrungen mit nationalen Arbeitsgruppen und Organisationen in der translationalen und medizinischen Bio-Fertigung gemeinsam genutzt und ausgetauscht werden. Nicht zuletzt werden in Schulungen auch Nachwuchskräfte weiter gefördert und ausgebildet.


Weiterer Ausbau des Medizinalstandortes Bern
Für Christian Leumann, Rektor der Universität Bern, steht die TCBM Plattform im Zeichen der langen Tradition der Universität Bern in Medizin und Gesundheit. «Dadurch wurden wir zu einem wichtigen Ort für Lehre und Forschung im Bereich Spitzenmedizin», sagt Leumann. «Eines unserer Ziele ist es, die Lücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung zu füllen. Mit der TCBM Plattform tragen wir dazu bei».


Co-Leiter der Plattform sind Prof. Eliane J. Müller, Leiterin Molekulare Dermatologie und Stammzellforschung an der Universität Bern und am Inselspital Bern, und Dr. Steffen M. Zeisberger, Verantwortlicher für Qualitätssicherheit und Zell- und Gewebe Biobanking am Wyss Zurich. «Diese erste gemeinsame Schweizer Plattform zur translationalen und medizinischen Fertigung biologischer Komponenten ist ein wichtiger Schritt in eine zukunftsgerichtete Forschung für regenerative Therapien», so Uwe E. Jocham, Direktionspräsident der Insel Gruppe. «Dass wir als Forschungsplatz Bern mit der Co-Leitung eine zentrale Rolle spielen, erfüllt uns mit Stolz. Denn mit dem Berner Universitätsspital wollen wir in der Stammzellforschung und Translation ganz vorne mit dabei sein.»


Synergien nutzen
Die Synergien in der translationalen und klinischen Produktion biologischer Komponenten werden durch die nationale TCBM Plattform auf drei Ebenen gefördert: Erstens arbeiten die Forschungsgruppen, die Reinräume zur Herstellung biotechnologischer Produkte für klinische Studien nutzen und betreiben, eng zusammen. Zweitens teilen sie ihre Erfahrungen zur Einhaltung von Richtlinien für gute Herstellungspraxis und treten bei Regulierungsverhandlungen mit Schweizer Behörden einheitlich auf. Drittens erleichtert die Plattform den Forschungsgruppen die Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor und der Industrie, etwa um gemeinsame Projekte bei Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, oder dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) zu beantragen.


Sichtbarkeit für Industrie und Innosuisse erhöhen
Die TCBM Plattform ist dem nationalen Verbund «biotechnet Switzerland» angegliedert, die wiederum dem Nationalen Thematischen Netzwerk (NTN) «Swiss Biotech» angehört. Der NTN Swiss Biotech vertritt die Interessen der Schweizer Biotechnologie-Industrie, während biotechnet Switzerland akademische Forschungsgruppen in Biotechnologie unterstützt und deren Kompetenz an Industriepartner vermittelt. Dadurch wird die TCBM Plattform sichtbarer für die Industrie und Innosuisse. Finanziert wird die TCBM Plattform unter anderem durch Mitgliederbeiträge von öffentlichen und privaten Partnern. Die Administration wird zudem durch die Medizinische Fakultät der Universität Bern unterstützt. «Wir wertschätzen diese schweizweite Initiative, die sich nahtlos in die translationalen Bestrebungen der Universität Bern einfügt. Es ist uns daher ein Anliegen, deren Gelingen zu unterstützen», unterstreicht Hans-Uwe Simon, Dekan der Medizinischen Fakultät.


Nationale und Internationale Vision
Nach der erfolgreichen Gründung der TCBM Plattform sollen nun Mitglieder aus dem öffentlichen und privaten Sektor rekrutiert werden und sich der Beirat mit Personen aus Wissenschaft, Industrie und regulatorischen Behörden konstituieren. In Zusammenarbeit mit sitem-insel AG, dem Swiss Insitute for translational and Entrepreneurial Medicine, und dem im Aufbau begriffenen Zentrum für Präzisionsmedizin sind erste Workshops und gemeinsamen Aktivitäten im Bereich zellulärer Therapien für 2019 geplant. Mark Rubin, Direktor des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern, freut sich auf die Kooperation: «Die TCBM Plattform wird den Aufbau unseres geplanten Zentrums für Präzisionsmedizin in Bern deutlich fördern. Beobachtungen aus Patientendaten können in Modelle überführt werden, um neue Therapien zu testen und zu entwickeln. In diesem Sinne heisse ich TCBM herzlich willkommen».


Eine Vision der TCBM Plattform ist es, ein eigenes Nationales Thematisches Netzwerk (NTN) in Regenerativmedizin und Zelltherapie mit Partnern von biotechnet Switzerland ins Leben zu rufen. Weiterhin sollen beim SNF einen NCCR (National Centres of Competence in Research) beantragt und die Aktivitäten der nationalen TCBM Plattform auf die EU und andere internationale Partner ausgedehnt werden.


Prof. Eliane J. Müller, Co-Leiterin der TCBM-Plattform: «Bei der Grundsteinlegung von sitem-insel AG in Bern hat Bundesrat Schneider-Amman gelobt, dass Bern mit seinen grossen Anstrengungen im Bereich der Translationalen Medizin in der Schweiz vom Nehmer zum Geber werde. Ich denke, dass die Industrie diesem Aufwärtstrend Beachtung schenken sollte.»


Weitere Informationen:
http://www.unibe.ch
http://www.biotechnet.ch
https://www.swissbiotech.org
https://www.innosuisse.ch/inno/de/home.html


Kontakt:
René Aeberhard
TCBM/SCRM Office
Department for BioMedical Research (DMBR) der Universität Bern
Murtenstrasse 35
CH-3008 Bern
+41 31 632 79 12
rene.aeberhard@dbmr.unibe.ch


Alle News


26.11.-Weiss

Als Reinraumboden verlegt: der LW Pharma Terrazzo in den neuen Produktionsräumen von Develco. (Bild: Leonhard Weiss)



Grosse Fachkompetenz aus einer Hand und ein Reinraum-Terrazzo, dessen äussere und innere Werte qualitativ absolut überzeugen – damit punktet Leonhard Weiss seit mehr als 30 Jahren in der Pharmabranche. Eins der neuesten Beispiele ist das 2016 fertiggestellte Produktionsgebäude der Develco Pharma in Schopfheim. Das Schweizer Unternehmen hat sich durch die Entwicklung generischer und innovativer pharmazeutischer Produkte mit spezieller Wirkstoffabgabe international einen Namen gemacht. Mit dem Neubau am Standort der deutschen Niederlassung nimmt Develco den Herstellungsprozess seiner Arzneimittel erstmals selbst in die Hand. In der neuen pharmazeutischen Produktion werden Medikamente in fester Form für die orale Einnahme hergestellt.


Neubau im bestehenden Gebäudeensemble
Der viergeschossige Bau integriert sich in das Gebäudeensemble, das bereits das Entwicklungslabor und die Verwaltung der Develco Pharma GmbH beherbergt. Mit einer Grundfläche von ca. 1.300 m2 und einem umbauten Raum von rund 28.600 m3 bietet er Platz für bis zu 100 Mitarbeiter. Für die Entwurfsplanung und die Bauleitung zeichnet das Architekturbüro Burckhardt+Partner verantwortlich. Da der Standort in einem Wohnviertel liegt, sollte sich das äussere Erscheinungsbild an die umliegende Bebauung anpassen. Architekt Rolf Rode erklärt das gestalterische Konzept: «Damit das Gebäude nicht als Industriebau erkennbar ist, wurde die Fassade verputzt. Dennoch korrespondieren sowohl die Fassadengestaltung als auch die Anordnung der Verglasungen mit den Prozessen im Gebäudeinneren.»


Äusserlich ist die Fassade dreigeteilt: Im Erdgeschoss prägen strenge Schlitzfenster und ein dunkler Putz das Erscheinungsbild. Darüber liegt ein zweigeschossiger, farblich abgesetzter Fassadenbund mit hellerem Putz. In Grösse und Lage wechselnde Verglasungen verleihen den beiden mittleren Geschossen eine spielerische, bewegte Anmutung. Das oberste Geschoss besteht aus einer verkleideten Leichtkonstruktion.


Im Neubau verläuft der Produktionsprozess kontinuierlich von oben nach unten: In der Leichtkonstruktion oben auf dem Gebäude liegen die haustechnischen Anlagen. Sie befinden sich so nah wie möglich an den Produktionsräumen, um für die dort notwendigen hygienischen und klimatischen Bedingungen zu sorgen. Darunter, hinter den frei angeordneten Fenstern, verbergen sich die schnellen Produktions- und Verpackungsanlagen. In einem Zwischengeschoss liegt das Labor für die Qualitätssicherung, wogegen sich im Erd- und Untergeschoss hauptsächlich statische Elemente wie das Material- und Verpackungslager befinden.


Reinraumboden für Arzneimittelproduktion
Um die erforderlichen hygienischen Bedingungen in den Produktions- und Laborräumen sicherzustellen, fiel die Wahl auf den Reinraumboden LW Pharma Terrazzo der Leonhard WEiss Fussbodentechnik. Dieser Reinraumboden lässt sich gemäss EU-Regelung in Produktionsräumen der Arzneimittelherstellung einsetzen und eignet sich für die Pharmaindustrie, Medizintechnik, Kliniken und Labors. Die Optik ist einem echten Terrazzo sehr ähnlich: Mit matten oder seidenmatten Oberflächen in verschiedenen Farbtönen kann solch ein Boden individuell an den jeweiligen Einsatzbereich angepasst werden.


Die Leonhard Weiss Fussbodentechnik entwickelt, produziert und verlegt Reinraumböden in ganz Europa, insbesondere für pharmazeutische Herstellungsbereiche. Dank der breiten Fachkompetenz im Haus ist das Unternehmen nicht nur in der Lage, die Böden selbst zu installieren, sondern realisiert auch den benötigten Untergrund für einen optimalen Bodenaufbau. Diesen Vorteil nutzte Develco: Estrich und Reinraumboden im Schopfheimer Neubau stammen aus einer Hand.


Durchgehende Bodenfläche erhöht Flexibilität
Ob und wie gut ein Pharmaboden die Anforderungen der Pharmabranche erfüllt, entscheidet sich mit dem Material. Eine hygienische, leicht zu reinigende Oberfläche ist selbstverständlich eines der wichtigsten Kriterien. Ein weiteres ist die Flexibilität des Bodens. Bei beiden Punkten zeigt der Pharma Terrazzo seine Qualitäten – und die liegen in seiner besonderen Beschaffenheit. Der Boden besteht aus einem Granulat, das direkt auf der Baustelle mit einem Bindemittel zu einem homogenen Mörtel vermischt wird. Anschliessend wird die weiche Masse 8 mm dick auf den Estrich aufgetragen, und zwar als eine einzige durchgehend fugenlose Bodenfläche. Nach dem Durchhärten versiegeln mehrere Kunstharzaufträge die Oberfläche, so dass ein glatter, fugenloser, äusserst belastbarer und druckfester Reinraumbodenbelag entsteht.


Der Vorteil: Maximale Flexibilität. Denn erst nach der Verlegung des Reinraumbodens werden die Innenwände aufgestellt. Änderungen im Innenlayout sind auch noch während der Bauphase problemlos möglich. Da eine Vorplanung für Pharmaproduktionen sich oft über mehrere Jahre hinzieht, ermöglicht der LW Pharma Terrazzo Pharmaunternehmen also eine unschlagbar flexible Raumgestaltung. Selbst nachträglich können Wände auf diesem Reinraumboden wieder entfernt oder neu gesetzt werden.


Im Gegensatz zu vorkonfektionierten Platten- oder Bahnenprodukten passt sich der Pharma Terrazzo mühelos an Formen und Details vor Ort an. Denn nach dem Aufstellen der Wände lassen sich die Wandanschlüsse ebenfalls mit der pastösen Granulat-Bindemittel-Mischung und der Versiegelung einfach in einem zweiten Schritt realisieren – mit einem massiven Dreikant, der ohne Vorsprung übergangslos an der Wand abschliesst. Selbst mit extravaganten Formen wie Rundungen und schwierigen Verhältnissen wie vorspringenden Ecken oder aussergewöhnlichen Winkeln kann ein hygienisch einwandfreier Boden hergestellt werden. Die an den Detailübergängen aufgetragene pastöse Masse passt sich genau den örtlichen Gegebenheiten an und bildet einen vollflächigen Anschluss. Sämtliche Bodenanschlüsse wie Podesteinbindungen, Reinraumabläufe, Gefälleausbildungen, Rohrdurchführungen, Bodenwaagen und andere Apparate sowie die Dreikant-Wandbodenübergänge bleiben dicht und geschlossen. So werden Fugen und Hohlräume zuverlässig verhindert und Keime können keine Anschlüsse unter- oder hinterwandern. Hingegen könnten bei Wandanschlüssen der Synthesekautschuk- oder PVC-Böden mit vorgefertigten Hohlkehlenprofilen Fugen und unterwanderungsfähige Hohlräume entstehen, was bei Inspektionen immer wieder einmal bemängelt wird.


Hygienisch wie Edelstahl
Wie leicht zu reinigen der Pharma Terrazzo ist, hat das Testinstitut Hohenstein Laboratories Bönnigheim Ende 2015 in einen 4-Felder-Vergleichstest zwischen dem LW Pharma Terrazzo und einer Edelstahloberfläche bewiesen.


Die Desinfizierbarkeit der beiden Testflächen wurde im Wischversuch mit einem VAH-gelisteten (Verbund für angewandte Hygiene e.V.) Flächendesinfektionsverfahren überprüft. Dabei liess sich der Terrazzo genauso hervorragend desinfizieren wie Edelstahl: Bei allen getesteten Keimen reduzierte sich die Verkeimung nach der Desinfektion um weit mehr als 5 log10-Stufen. Ebenso geprüft wurde die Verkeimung nach einer Reinigung mit Wasser und Tensid. Auch hier zeigte sich der Terrazzo dem Edelstahl ebenbürtig: Die Keimzahl reduzierte sich bei beiden Oberflächen und allen getesteten Keimen nach der Reinigung annähernd identisch. So lässt sich der Kosten- und Zeitaufwand für die Reinigung des LW Pharma Terrazzo im laufenden Betrieb nachweislich minimieren.


Nachhaltiger Reinraumboden über Jahrzehnte
Ebenfalls im laufenden Betrieb zeigt sich, wie beständig ein Reinraumboden über die Jahre ist. Dank seines speziellen Aufbaus ist der LW Pharma Terrazzo besonders langlebig und ein sehr nachhaltiger Industrieboden. Seine Lebensdauer beträgt problemlos 20 bis 25 Jahre und entspricht damit der heute üblichen Lebensdauer von Produktionsmaschinen. Im Gegensatz zu Synthesekautschuk oder PVC-Belägen, die bei einer Renovierung entfernt und als Müll bzw. Sondermüll entsorgt werden müssen, kann der Pharma Terrazzo nachträglich wieder als Untergrund ohne Ausbau für einen neuen Boden verwendet werden.


Mit dem LW Pharma Terrazzo hat die Develco für ihren Neubau in Schopfheim einen äusserst flexiblen, hygienischen und nachhaltigen Reinraumboden gewählt, der über lange Jahre Bestand haben wird.


Bautafel
• Projekt: Neubau pharmazeutisches Produktionsgebäude
• Bauherr: Develco Pharma GmbH, 79650 Schopfheim
• Architekturbüro: Burckhardt+Partner GmbH, 79639 Grenzach-Wyhlen
• Bauzeit: 07/2015 bis 10/2016
• Bodenverlegung: Leonhard Weiss Fussbodentechnik GmbH & Co. KG
• Reinraumboden: LW Pharma Terrazzo von Leonhard Weiss


Weitere Informationen:
www.lw-fussbodentechnik.de
www.develco.ch


Kontakt:
Andreas Schweizer
LEONHARD WEISS Fussbodentechnik GmbH & Co. KG
Leonhard-Weiss-Strasse 48
D-73037 Göppingen
+49 7161 602-1307
a.schweizer@leonhard-weiss.com

Alle News


23.11.-Partec

Kongressgeschehen 2016 - Alle drei Jahre bringt die Partec als einer der weltweit führenden Kongresse für Partikeltechnologie die Fach-Community in Nürnberg zusammen. (Bild: NürnbergMesse)



Sechs hochkarätige Keynote-Speaker werden zur Partec, dem internationalen Kongress für Partikeltechnologie im April in Nürnberg, mit neuesten Erkenntnissen aus ihrer Disziplin für Impulse sorgen. Das Executive Commitee der Partec unter Vorsitz von Professor Stefan Heinrich hat jetzt die Keynote-Speaker und Themen bekannt geben. Kongressbesucher können sich unter anderem auf Vortragende aus den USA, Grossbritannien, Australien und Deutschland freuen. Die Keynotes decken ein breites Themenspektrum ab und berühren Anwendungsfelder wie Additive Fertigung oder CO2-Reduktion. Die Partec 2019 steht unter dem Motto «Particles for a better life». Über 500 wissenschaftliche Teilnehmer werden zu dem englischsprachigen Kongress in Nürnberg erwartet.


Alle drei Jahre bringt die Partec als einer der weltweit führenden Kongresse für Partikeltechnologie die Fach-Community in Nürnberg zusammen. In nahezu allen Industriebranchen ist die Verarbeitung von Pulvern und Partikeln ein wichtiger Prozessschritt, insbesondere bei der Herstellung von Lebensmitteln, der Chemie- und Pharmaproduktion. Die Erkenntnisse der Partec -Forscher bringen Verbesserungen für viele Bereiche unseres alltäglichen Lebens. «Unser Motto ‚Particles for a better life‘ verdeutlicht diese Schlüsselrolle der Partikelforschung», so Professor Stefan Heinrich, Chairman der Partec 2019. «Neben den klassischen Anwendungsfeldern werden wir 2019 stark auch Zukunftstechnologien in den Blick nehmen, etwa aus den Life Sciences, der Energie- und Umwelttechnik oder der Additive Fertigung. Es wird darum gehen, wie die Partikeltechnologie diese Anwendungen voranbringen kann.»


Keynotes im Überblick
Die Bedeutung der Partikeltechnologie für unterschiedliche Branchen und Zukunftstechnologien spiegelt sich in den sechs Keynotes des dreitägigen Kongresses wider:
• Prof. Dr. Alan W. Weimer, University of Colorado, USA: «Particle Functionalization by ALD: Fundamentals, Applications, and Path Forward»
• Prof. Mojtaba Ghadiri, University of Leeds, United Kingdom: «Dynamics of Cohesive Powder Flow»
• Prof. Karen Hapgood, Deakin University, Australia: «Particle Technology in Additive Manufacturing»
• Prof. Jim Litster, University of Sheffield, United Kingdom: «Model Driven Design of Particulate Processes and Products – Applications in Pharmaceutical Manufacture and Beyond»
• Prof. Dr.-Ing. Evangelos Tsotsas, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Germany: «Engineering of particles by spray drying and spray fluidized bed processes»
• Prof. Hamid Arastoopour, Illinois Institute of Technology, USA: «Contribution of Particle Technology Research on CO2 capture and reduction»


Rahmenprogramm: Kennenlernen, austauschen, netzwerken
Zum Programm der Partec gehören über 250 Vorträge und Präsentationen. Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) als ideeller Träger des Kongresses verleiht auch ihren Friedrich-Löffler-Nachwuchspreis in Nürnberg. Eine Poster-Ausstellung und ein umfassendes Rahmenprogramm runden das internationale Partikel-Gipfeltreffen ab.


Neben neusten fachlichen Erkenntnissen bietet die Partec somit viele Gelegenheiten zum Netzwerken und um neue Kontakte aus Wissenschaft und Industrie zu treffen. Zahlreiche Verbände und Bildungseinrichtungen aus aller Welt begleiten die Partec als Partner. Die Unternehmen BASF, Beckman Coulter, LUM, Malvern Panalytical und Sympatec engagieren sich als Sponsoren. Die Partec findet zeitgleich zur Powtech 2019 statt, der weltgrössten Messe für Verfahrenstechnik, Analytik und Handling von Pulver und Schüttgut.


Weitere Informationen:
www.partec.info
www.powtech.de


Kontakt:
NürnbergMesse GmbH
Messezentrum
90471 Nürnberg
PARTEC Veranstaltungsteam
+49 911 86 06-89 40
partec@nuernbergmesse.de

Alle News


logo_cec2017

Reinraum erleben und weiterentwickeln: Der Zweck der speziellen Session (Raum 3) im Rahmen der «Experience Expo: Lounges on Tour» ist es, die österreichische Reinraumbranche in ihrer Kompetenz, Innovation und thematischen Vielfalt darzustellen und Anreize zur weiteren Innovationen zu schaffen. Nicht nur die Unternehmenserfahrungen mit bestehenden Reinräumen stehen dabei im Vordergrund, sondern auch neue Technologien und Themen mit Relevanz für den Reinraum der Zukunft: sei es in der Mikroelektronik/Mechatronik/Elektronik, der Medizintechnik und Pharmabranche, im Lebensmittel- oder Automotive Industrie. Neben der Spezialisierung und dem Erfahrungsaustausch zwischen den Insidern ist es ein weiteres Ziel, neue Firmen für die Reinraumtechnik zu gewinnen und ihnen einen Weg aufzuzeigen, wie man erfolgreich in diesem grossen Markt eintreten kann. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden wird die Bandbreite der Reinraumthematik vermittelt. Über die österreichischen Cluster sollen frei nach deren Interesse und Möglichkeiten Grossbetriebe, Hersteller, Lieferanten, Dienstleister und Forschungseinrichtungen zur aktiven Teilnahme bewegt werden. Österreich hat was zu bieten! Österreich ist in der Reinraumbranche ein wichtiger Spieler!


Weitere Informationen:
https://www.x4com.de/cee


Kontakt:
Inspire GmbH
Postfach 1266
D-69209 Eppelheim
+49 6221 35 38 072
info@inspire-eventmanagement.de


Alle News


19.11.-SwissCCS

Der jährlich durchgeführte Lehrgang «Reinraumtechnik Basiskompetenz und Fachkompetenz» der Schweizer Gesellschaft für Reinraumtechnik findet am 22.-23. Januar 2019 statt. (Bild: Sonja Bichsel-Käser)

Die Schulung «Reinraumtechnik Basis- und Fachkompetenz» vom 22.-23. Januar 2019 in Wangen an der Aare basiert auf der VDI 2083 Bl.15 und ist nach der internationalen Richtlinie der ICCCS (International Confederation of Contamination Control Societies) zertifiziert.


Vermittelt werden die aktuellen Regeln der Technik im Reinraumbereich, Grundlagen der Reinraumtechnik, sowie Wissen über Reinraumsysteme, Risiken und Besonderheiten, Kontaminationen, Personal und Reinraumkleidung.


Details entnehmen Sie bitte dem Informationsflyer.

Für die Anmeldung verwenden Sie den Anmeldetalon.


Fachtagung am 10. April 2019
Ebenfalls jährlich führt die Schweizerischen Reinraumgesellschaft (SRRT-SwissCCS) ihre Generalversammlung mit anschliessender Fachtagung durch. Zur Fachtagung am 10. April von 09.00 bis ca. 17.00 Uhr sind auch Nicht-Vereins-Mitglieder herzlich eingeladen. Reservieren Sie sich bereits dieses Datum, eine detaillierte Einladung folgt!


Weitere Informationen:
www.swissccs.org


Kontakt:
SRRT - SwissCCS
Marktgasse 55
CH-3001 Bern
+ 41 31 326 76 95
info@swissccs.org

Alle News


16.11.-FairXperts

Die partielle Bauteilreinigung sichert durch lokal wirkende Reinigungstechnik die für nachfolgende Fügeprozesse wie Kleben, Schweissen oder Montage die erforderliche Sauberkeit am richtigen Ort. (Bild: Plasmatreat)



Um die jeweiligen material-, prozess- und verfahrensspezifischen Anforderungen in der Teilefertigung qualitätsgerecht und wirtschaftlich zu erfüllen, sind abgestimmte, lokal wirkende Reinigungstechnologien ebenso erforderlich wie Methoden zu deren Qualitätskontrolle.


Lösungen, Innovationen und Erfahrungsberichte
Das vielseitige Programm der 3. Fachtagung «Partielle Bauteilreinigung an Funktions- und Verbindungsflächen», informiert über die verschiedenen lokal einsetzbaren Reinigungs- beziehungsweise Vorbehandlungsverfahren wie beispielsweise CO2-Schneestrahl-, Laser- und Plasmareinigung – auch als Hybridtechnologie – sowie deren zweckmässige Auswahl. Einen Schwerpunkt bildet ausserdem die Qualitätssicherung in der partiellen Bauteilreinigung. Dabei geht es unter anderem um die Festlegung von Grenzwerten, wobei zunehmend verschmutzungstolerantere Klebstoffe einbezogen werden. Vortragsthemen sind darüber hinaus beispielsweise die Anforderungen an die Oberflächenvorbereitung von Bauteilen aus Compositen und vor dem Laserschweissen. Verschiedene Lösungen zu speziellen Reinigungsaufgaben in der Prozesskette der Bauteil- und Baugruppenfertigung werden anhand von Erfahrungsberichten vorgestellt. Ein weiterer Themenbereich ist die aufgabenspezifische Auslegung und Integration von Reinigungstechnologien in automatisierte beziehungsweise vernetzte Fertigungsumgebungen.


Die Fachtagung «Partielle Bauteilreinigung an Funktions- und Verbindungsflächen»“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Fertigung, Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung, Konstruktion und Entwicklung sowie Verfahrenstechnik der verschiedenen Industriebranchen. Die Vorträge renommierter Referenten aus Industrie und Wissenschaft vermitteln Grundlagen, Expertenwissen, Benchmark-Lösungen und Praxisberichte. Dieses Knowhow unterstützt die Teilnehmer in der Praxis, partielle Reinigungsprozesse aufgabenspezifisch auszulegen, zu steuern und zu kontrollieren. Die Bauteilsauberkeit lässt sich dadurch stabil sichern, was einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Teileherstellung leistet.


Die begleitende Ausstellung bietet Unternehmen die Möglichkeit, Lösungen und neue Entwicklungen zielgerichtet zu präsentieren und sich mit Teilnehmern direkt auszutauschen.


Weitere Informationen über das komplette Programm und die Referenten sowie Anmeldeunterlagen stehen unter www.wissenstransfer-reinigen.de bereit.


In Kürze:
3. Fachtagung «Partielle Bauteilreinigung an Funktions- und Verbindungsflächen»
Termin: 29. November 2018
Veranstaltungsort: Messe Ulm, Böfinger Strasse 50, 89073 Ulm
Veranstalter: fairXperts GmbH & Co. KG


Weitere Informationen und Anmeldung:
www.wissenstransfer-reinigen.de
www.fairxperts.de


Kontakt:
FairXperts GmbH & Co. KG
Nicolas Herdin
Hauptstrasse 7
D-72639 Neuffen
Telefon +49 7025 84340
info@fairXperts.de

Alle News


09.11.-Mineba

Das Wägemodul Novego für die Verwiegung von Behältern weist eine Vielzahl konstruktiver Details auf, die den Hygienic Design-Richtlinien der EHEDG entsprechen und so für weniger Verschmutzungen und effizientere Reinigungsprozesse sorgen. (Bild: Mineba)



Nichts kann den guten Ruf eines Unternehmens aus dem Bereich der Lebensmittelherstellung schneller ruinieren und zu hohen wirtschaftlichen Schäden führen als Meldungen über verschmutzte oder z.B. mit Pilzen oder Bakterien kontaminierte Produkte. «In modernen Anlagen, in denen Lebensmittel und Getränke heute in industriellem Massstab produziert werden, ist Hygiene in der gesamten Prozesskette extrem wichtig, um qualitativ hochwertige Produkte zu garantieren und Sicherheitsrisiken für die Verbraucher zu minimieren», betont Frank Wieland, Chief Sales Officer bei Minebea Intec, einem der international führenden Hersteller industrieller Wäge- und Inspektionstechnologien.


Der hohe Stellenwert des Themas Hygiene zeigt sich auch an den zahlreichen Organisationen und Bestimmungen, die sich weltweit für hygienisch einwandfreie Lebensmittel einsetzen. In Europa ist dafür die European Hygienic Engineering & Design Group (EHEDG) die massgebliche Organisation, die das Bewusstsein für Hygiene in der Nahrungsmittelindustrie durch entsprechende Guidelines stärkt und Fachwissen für eine hygienegerechte Konstruktion und Gestaltung im Prozess vermittelt. Weitere Institutionen wie die National Sanitary Foundation (NSF) und die Food & Drug Administration (FDA) in den USA oder auch das British Retail Consortium (BRC) in Grossbritannien sowie Methoden wie die 3-A Sanitary Standards, Good Manufacturing Practice (GMP) und Hazard Analysis and Critical Control Points (HACCP) bemühen sich weltweit um hygienische Abläufe und Vorgaben in der Lebensmittelproduktion.


Hygiene beginnt in der Konstruktion
«Für Minebea Intec hat dieses sensible Thema schon seit vielen Jahren oberste Priorität», unterstreicht Nick Parsons, Leiter Produktmanagement bei Minebea Intec. «Wir achten deshalb beim Design neuer Systeme vor allem für die Lebensmittelbranche, aber auch für andere Industrien, immer auf eine optimale Auslegung in Bezug auf die Hygiene, und dies gilt für alle drei Unternehmensbereiche, in denen wir tätig sind, also sowohl für unsere Wägezellen und Industriewaagen, als auch für alle Systeme aus unserem Firmensegment Inspektion.»


Nach Überzeugung von Parsons beginnt Hygienic Design bereits bei der Auswahl der geeigneten Materialien, wo der Einsatz hochwertiger, lebensmittelechter Edelstähle mit möglichst glatten Oberflächen zu den bestmöglichen Hygienebedingungen führt. In der Konstruktionsphase gilt es zudem, schlecht zugängliche Stellen zu vermeiden, da sich dort Lebensmittelreste ansammeln und aufgrund zu langer Verweildauer verderben könnten. Nachdem sämtliche Anlagen in der Nahrungsmittelproduktion regelmässig gereinigt werden müssen ist das Thema Zugänglichkeit ein wichtiger Aspekt, den es zu beachten gilt. So ist es beispielsweise in Bereichen, die produktionsbedingt eine Nassreinigung erfordern, meist nicht zu vermeiden, Anlagen zu Reinigungszwecken teilweise zu zerlegen. In diesen Fällen sollte eine Demontage möglichst einfach und werkzeuglos durchzuführen sein, um eine Kontamination der Lebensmittel auszuschliessen.


Zu den wichtigsten Gestaltungsprinzipien im Hygienic Design zählen dabei unter anderem die Vermeidung von horizontalen Oberflächen, scharfen Ecken und Winkeln, überflüssigen Bohrlöchern, Kontaktflächen, Schrauben und Spalten sowie von Hohlkörpern und Toträumen. Auch die Bodenbeschaffenheit ist ein Aspekt, der bei einer durchgängigen Fokussierung auf hygienisches Design nicht vernachlässigt werden darf.


Gelungene Beispiele
«Derartige Gestaltungsrichtlinien beachten wir bei all unseren Neuentwicklungen schon seit Jahren», so Frank Wieland, und nennt das neue Wägemodul Novego als ein typisches Beispiel einer hygieneoptimierten Entwicklung aus dem Firmensegment Wägezellen. Diese erst kürzlich vorgestellte Produkt für die Verwiegung von Behältern weist eine Vielzahl konstruktiver Details auf, die den Hygienic Design-Richtlinien der EHEDG entsprechen und so für weniger Verschmutzungen und effizientere Reinigungsprozesse sorgen, erläutert der Minebea Intec Manager: «Bei der Entwicklung von Novego wurde besonders auf die Minimierung horizontaler Flächen, eine geringe Oberflächenrauheit und die Verwendung eines FDA-konformen Silikons geachtet. Der ausserordentlich korrosionsbeständige Edelstahl 1.4418 sorgt neben einer verbesserten Hygiene auch für eine erhöhte Langlebigkeit sowie für eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz, Korrosion und sogar gegen aggressive Reinigungsmittel. Damit und in Kombination mit seiner hohen Messgenauigkeit eignet sich dieses Wägemodul besonders für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie, aber auch für die Pharma- und Kosmetikproduktion.»


Aus dem Unternehmensbereich Industriewaagen führt Wieland mit der Kontrollwaage Flexus ein weiteres Beispiel an, bei dessen Entwicklung Minebea Intec besonders auf die Einhaltung der internen Hygienic Design-Richtlinien geachtet hat. Sie wird in der Produktion verpackter Lebensmittel eingesetzt und überprüft das Gewicht und die Vollständigkeit jedes einzelnen Produkts. «Auch hier haben wir die Kontaktflächen und die horizontalen Flächen minimiert und verwenden ein offenes Gestell ohne jegliche Hohlkörper. Zusammen mit der erhöhten Bodenfreiheit gewährleistet Flexus damit eine einfache Inspektion sowie eine schnelle und sichere Reinigung, was unseren Kunden Zeit und Geld spart», fasst Wieland zusammen.


Diese beiden Produkte sind nur zwei von zahlreichen Beispielen, bei denen Minebea Intec den Fokus auf Hygienic Design-Gesichtspunkte gelegt hat. «Bei uns geht keine Anlage an Kunden, die nicht nach den EHEDG-Vorgaben entwickelt worden ist», verdeutlicht Nick Parsons. «Von uns gehen keine für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie spezifizierten Systeme an Kunden, die nicht nach Hygienic Design-Vorgaben wie EHEDG und NSF entwickelt wurden», erklärt Nick Parsons.


Mehrkosten, die sich rechnen
Selbstverständlich ist der Aufwand für ein optimiertes hygienisches Design immer auch mit erhöhten Kosten der Geräte und Anlagen verbunden. Dieser Mehraufwand muss laut Wieland jedoch in Relation gesetzt werden zu den damit verbundenen Nutzen und Einsparungen: «Das Reinigen von Anlagen, die unter hygienischen Gesichtspunkten entwickelt wurden, erfordert weniger Zeit, reduziert den Einsatz von Reinigungsmitteln, führt zu einem geringeren Energiebedarf und resultiert somit insgesamt in niedrigeren Personal-, Wartungs- und Reparaturkosten. Nimmt man alle diese Faktoren zusammen, so stellen Hygienic Design-Anlagen langfristig zweifellos eine sinnvolle Investition dar.» Zudem schonen entsprechend ausgelegte Systeme die Umwelt und reduzieren die Gesamtbetriebskosten, in die ja nicht nur die Anschaffungskosten eingehen, sondern auch alle Aufwände der späteren Nutzung, wie beispielsweise Mittelkosten für Wasser, Abwasser oder Chemikalien sowie elektrische und thermische Energiekosten.


«Nicht zuletzt profitieren unsere Kunden beim Einsatz von Anlagen mit hygienisch optimiertem Design von einem verringerten Risiko von Produktionsausfällen oder Ausschuss», ist Wieland überzeugt. Aus diesen Gründen hat Minebea Intec auch bei der Entwicklung neuer Industriewaagen und Inspektionssysteme, die das Unternehmen in Kürze vorstellen wird, wieder höchstes Augenmerk auf das Thema Hygienic Design gelegt. Details dazu möchten Wieland und Parsons jedoch noch nicht preisgeben, verweisen aber auf eine Vielzahl von anstehenden Produktneuheiten, die im kommenden Geschäftsjahr gelauncht werden.


Weitere Informationen:
www.minebea-intec.com


Kontakt:
Minebea Intec Switzerland AG
Formerly Sartorius Intec
Moosmattstrasse 36
CH-8953 Dietikon
+41 44 746 50 00
mechatronics.switzerland@minebea-intec.com

Alle News

Bauteil Logo

Firma:

Bauteil AG

  Ihr kompetenter Partner für Industrietore
Strasse: Im Geren 16
PLZ: 8352
Stadt: Elsau
Land: Schweiz
 

Tel.: 0041 52 368 70 80
Fax: 0041 52 368 70 89
Email: info@bauteil.ch
Web: www.bauteil.ch
 
Filiale Westschweiz:

Ch. de l'Orgevaux 3
1053 Cugy
Tel. 0041 (0)21 905 19 52
Fax 0041 (0)21 905 31 01

Kontaktperson: Hugo Blatter, Geschäftsführer
 

hugo.blatter@bauteil.ch

   

Firmenportrait:

Bauteil AG, Industrietore, Service-Qualität seit 1967
Schnelllauf-Rolltore, Sektionaltore, Rolltore, Rollgitter, Deckenfalttore, Brandschutztore und Sondertore

Die unentgeltliche Beratung unserer erfahrenen Torspezialisten spart Zeit und sichert gute Lösungen. Transparente, kostenoptimierte Angebote und bewährte Projektleitung sichern die budgetkonforme Ausführung.

Reparaturen
Das grosse Ersatzteillager und die geschulten Monteure garantieren für einwandfreie Montage und bei Bedarf eine rasche, fachmännische Reparatur. Unser 24-Stunden-Service löst Probleme rund um die Uhr über die Verkaufs- und Servicestellen in der Deutsch- und der Westschweiz.

Wartungen
Viele zufriedene Kunden beauftragen uns mit der jährlichen Wartung ihrer Toranlagen und dem Nachrüsten bestehender Tore nach den heutigen SUVA Vorschriften.

Renovationen
Bauteil ist spezialisiert auf optimierte Renovation, die den Verhältnissen wie auch den Bedürfnissen entspricht.

Pikett
Unser 24-Stunden-Service löst Probleme rund um die Uhr über die Verkaufs- und Servicestellen in der Deutsch- und der Westschweiz.

Produkte:

Reinraumtor Typ D-311 Cleanroom
für den Innenbereich in Reinräumen, wo bestmögliche Dichtigkeit erforderlich ist. Schleussenbetrieb, geräuschlos, Maximale Abmessungen 4000 mm x 4000 mm, Öffnungsgeschwindigkeit 1,2 m/s (Option: 2,0 m/s), Schliessgeschwindigkeit 0,5 m/s

Reinraumtor Typ D-313 Cleanroom
geeignet für den Innenbereich in Reinräumen, für Schleusenbetrieb und perfekte Abdichtung. Überdruck-Klasse 4, Unterdruck-Klasse 3, Maximale Abmessungen 4000 mm x 4000 mm, Öffnungsgeschwindigkeit 2,7 m/s, Schliessgeschwindigkeit 0,5 m/s

bild-1  Bild 2  Bild 3  Bild 4 

DYNACO Reinraum-Schnelllaufrolltore
perfekte Dichtigkeit hilft Infektionen zu vermeiden und die Hygienebestimmungen einzuhalten. Häufiges Reinigen, selbst mit einem Hochdruckreiniger, stört das Tor in seiner Funktion nicht. Durch die flexible Konstruktion, können Personen durch das Tor nicht verletzt werden. Die DYNACO Tore sind wirklich die sicherste Lösung! Absolute Hygiene ist Pflicht in der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Daher hat DYNACO eine Serie von Schnelllauftoren entwickelt, die diesen Anforderungen gerecht werden. Mit Toren deren Struktur aus Edelstahl gefertigt ist bis hin zu unseren speziell entwickelten Reinraum-Toren, können Sie den an Sie gestellten Anforderungen immer entsprechen. Mit Fenstern oder ohne, mit oder ohne Abdeckungen, es gibt ein pharmazeutisches Schnelllauftor.

Sicherheit zuerst
keine starren Elemente, für absolute Sicherheit, WDD®(Wireless DYNACO Detector-drahtloser DYNACO Detektor) für noch mehr Sicherheit. Patentierte Entwürfe und Technologie EN. 13241.1

Selbstreparierbar
das Torblatt fängt den Aufprall auf, ohne Schäden. Nach dem Aufprall ist das Tor sofort wieder betriebsfertig.


Lösungen für Ihre Bedürfnisse
Energiekosten senken, Für den Innen- und Aussenbereich, Windlastsicher (verschiedene Modelle)
Lösungen für alle Bereiche (Gefrierräume, Reinräume, Maschinenschutz, Notausgang, Industrie, Logistik oder Warenvertrieb), Sonderprojekte auf Anforderung.


08.11.-Skan

Vor rund 50 Jahren begann die Geschichte der Firma Skan. Damals war Skan ein reines Handelsunternehmen für Spital- und Laborausrüstungen. Im Laufe der Jahre hat sich Skan zu einem Know-How-Unternehmen mit einem 70%-igen Ingenieuranteil entwickelt, das mittlerweile globaler Marktführer im Bereich Isolatorenbau, Reinraumausstattung und Dekontaminationsprozesse für die pharmazeutische Industrie ist. Dieses Jahr feiert das Unternehmen sein 50-jähriges Bestehen. Skan zählt mittlerweile allein in Allschwil über 340 festangestellte Mitarbeitende und weitere 200 Mitarbeitende in den Tochterfirmen in den USA, Japan, Deutschland und Stein. Darüber hinaus verfügt Skan über Beteiligungen in Belgien und Italien.


Alles unter einem Dach
Nach mehr als 30 erfolgreichen Jahren am aktuellen Standort auf dem Ziegelei-Areal in Allschwil und aufgrund des stetigen Mitarbeiterwachstums plant die Skan AG nun den Bau eines neuen, modernen Firmengebäudes. Das Unternehmen hat sich bewusst dazu entschieden mit dem neuen Standort in der Region zu bleiben, nicht nur, weil sich Skan mit der Region sehr verbunden fühlt, sondern auch, um den Arbeitsmarktvorteil des Dreiländerecks mit seinen unterschiedlichen Sprachen weiterhin zu nutzen. Mit dem Neubau im Allschwiler Bachgrabengebiet («BaseLink»-Areal) sollen zeitgemässe und moderne Arbeitsplätze geschaffen und gestaltet werden, um auch weiterhin langfristig als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.


Durch den Neubau wird Skan alle Mitarbeitende am Standort wieder unter ein Dach bringen. Die kürzeren Wege sollen die Teamarbeit erleichtern, die Effizienz steigern und sich positiv auf die Firmenkultur auswirken. Gerade in den neuen Grossraumbüros sieht das Unternehmen eine Chance die Kommunikation zu fördern und zu optimieren. Der Baubeginn startete am 24. Oktober mit dem Spatenstich. In dem Komplex wird es eine Montage mit einer Produktionsfläche von rund 5000 m2 geben. Darüber hinaus werden die firmeneigene Skan-Academy, ein Labor und über 420 Büroarbeitsplätze Platz finden. Der Einzug in den neuen Skan Hauptsitz ist für 2021 geplant.


Thomas Huber, Skan CEO über das Projekt: «Wir glauben weiterhin an ein gesundes Wachstum der Skan Gruppe und sehen das neue Gebäude als perfekte Basis dafür, unsere Prozesse weiter zu optimieren. Dass der Spatenstich im Jahr unseres 50. Jubiläums stattfindet zeigt, dass wir auch mit 50 Jahren ein junges, dynamisches Unternehmen sind, das zuversichtlich und entschlossen in die Zukunft blickt.»


Weitere Informationen:
www.skan.ch


Kontakt:
SKAN AG
Binningerstrasse 116
CH-4123 Allschwil
+41 61 485 44 44
info@skan.c

Alle News


07.11.-ISPE

Unter dem Titel Pharma 2025 greift die ISPE Themen auf, die die Pharmaindustrie bewegen Vorausschauen, und heute schon an neuen technischen und GMP - gerechten Lösungen arbeiten, das zeigt sich deutlich im Bereich steriler und aseptischer Fertigung.


Bis zum Jahr 2025 wird jedes zweite neue biopharmazeutische Produkt als hochpotent und / oder toxisch angesehen. Der Onkologiesektor treibt das Wachstum an. Diese hochpotenten, toxischen Produkte sind eine neue Generation von kombinierten Produkten wie Antikörper-Wirkstoffkonjugate (ADCs) oder Zell-, Immun- oder Gentherapien, die in der regenerativen Medizin vorkommen.


Diese neuen Produktgenerationen fordern strengere Anforderungen an die Reinigung in Mehrproduktanlagen, zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit für die Betreiber.


Für Mitarbeiter aus den Bereichen der pharmazeutischen Produktion, dem Facility-, Maschinen- und Anlagenbau für die Pharmaindustrie, aus dem Engineering der Pharmafirmen und unabhängigen Ingenieurbüros, dem Consulting, aus Hochschulen und den überwachenden Behörden gilt: neue Anforderungen sind zu bewältigen.


Die Konferenz
Die ISPE 2018 Europe Aseptic Conference wird sich auf Herstellungstechnologien und unterstützende Systeme für die wichtigsten Darreichungsformen innovativer Medikamente in den nächsten Jahren konzentrieren, die aus heutiger Sicht in steriler und aseptischer Umgebung produziert werden müssen:


Teilnehmer
– lernen zur Thematik der sterilen Fertigung kritische Diskussionsinhalte zwischen Industrie und Regulatoren kennen
– Hören, sehen und diskutieren in den Vorträgen die Innovationen in neue Produktionstechnologien und zunehmend hohe Automationsgrade Vortragende berichten über Wege und Best Practises in der Daten- und Prozess-Entwicklung. Einblicke in die geschäftliche Relevanz moderner Ansätze des Quality Risk Managements werden gegeben


4 Konferenzschwerpunkte mit detailreichen Vorträgen
1: Quality and Regularity – Annex 1, Quality Risk Management and Data Science
2: Isolator/Barrier/Robotics and Manufacturing High Potent Drugs
3: Aging Facilities – the way to Facilities of the Future
4: Decontanimation, Sterilisation, Transfers, E-Beam, Stoppers, RTU and Disposables


Table Top für Firmen buchbar. Die Konferenzsprache ist Englisch.


Weitere Informationen:
www.ispe.org/conferences/2018-europe-aseptic
www.ispe-dach.org


Kontakt:
Gunter Baumgartner
Takeda Pharmaceuticals International AG
Vorsitzender ISPE D/A/CH
ISPE International Board of Directors


ISPE D/A/CH e.V.
Eisenbahnstrasse 107
D-63303 Dreieich-Spendlingen
Tel. +49 610 360 44 68
gunter.baumgartner@ispe-dach.org


Alle News


05.11.-p2c

Die 16. parts2clean ist erfolgreich zu Ende gegangen. (Bild: Deutsche Messe)


«Wir sind mit dem Verlauf der parts2clean 2018 sehr zufrieden», sagt Olaf Daebler, Global Director parts2clean bei der Deutschen Messe AG. «Viele Aussteller haben uns berichtet, dass aus ihrer Sicht die Besucherqualität noch einmal besser geworden ist.» Dies bestätigt Jens Emmerich, Produkt Manager F & E Oberflächentechnik bei der BCD Chemie GmbH: «Bei uns am Stand war es von der Quantität der Kontakte etwas weniger als im Vorjahr, aber die Qualität deutlich besser. Während die Gespräche früher teilweise oberflächlich waren, ging es in diesem Jahr sehr in die Tiefe. Wir konnten direkt Projekte besprechen und Termine für Besuche sowie Reinigungsversuche vereinbaren. Wir sind bei der parts2clean2019 mit Sicherheit wieder dabei.»


Die Informations- und Beschaffungsplattform der Entscheider
Die 16. Auflage der parts2clean machte auch deutlich: Die Bauteil- und Oberflächenreinigung wird in immer mehr Branchen und Unternehmen als wichtiger qualitätsentscheidender Fertigungsschritt gesehen. Dies zeigte sich sowohl an der mit 99 Prozent sehr hohen Fachbesucherquote als auch an der hohen Entscheidungskompetenz. Jeder zweite Besucher hat in seinem Unternehmen eine Leitungsfunktion und 85 Prozent geben an, in betriebliche Investitionsentscheidungen eingebunden zu sein. Auf Investitionskurs waren die Besucher der parts2clean ebenfalls. Mit 82 Prozent lag die Zahl derer, die Investitionen planen, etwas höher als im Vorjahr. Bei 41 Prozent davon betragen die Investitionsvolumina mehr als 100.000 Euro. Entsprechend waren sie mit konkreten Aufgabenstellungen zur internationalen Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung angereist.


Für die ausstellenden Unternehmen resultierten daraus erstklassige Kontakte, neue Projekte und sogar direkte Geschäftsabschlüsse. «Wir konnten bei der diesjährigen parts2clean hochwertige Kontakte zu potenziellen Neukunden generieren und haben relativ spontan einen Grossauftrag abgeschlossen. Das ist bei Investitionsgütermessen wie der parts2clean nicht üblich», berichtet Carola Maurer, Market Development Assistent, Hobart GmbH. Über den direkten Verkauf einer neu entwickelten Reinigungsanlage konnte sich auch Peter Ruoff, Leiter Marketing & Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Mafac – E. Schwarz GmbH & Co., freuen: «Die parts2clean 2018 ist für uns im Vergleich zum vergangenen Jahr besser gelaufen. Und das nicht nur, weil wir direkt am Stand eine Reinigungsanlage verkauft haben, sondern auch einige Anfragen von für uns neuen Unternehmen erhalten haben. In den Gesprächen merkt man, der Trend nach immer höherer Sauberkeit setzt sich verstärkt fort. Dabei geht es um die Entfernung partikulärer Verunreinigungen ebenso wie um filmische Kontaminationen.»


Ein ähnlich positives Fazit zog Raffaela Tessari, Sales and Customer Care beim italienischen Anlagenbauer Novatec S.r.l.: «Wir nehmen seit vielen Jahren an der parts2clean teil und 2018 ist auch wieder gut für uns verlaufen. Zu dieser Messe kommen nur Fachbesucher mit konkreten Aufgabenstellungen und wir können uns die Zeit nehmen, diese detailliert zu besprechen. Die parts2clean ist immer ein schöner Treffpunkt, um hochwertige Kontakte zu potenziellen Neukunden zu knüpfen sowie bestehende Kundenkontakte und Partnerschaften zu pflegen.» Elia Bosco, Vertrieb, Everest Elektromekanik Makine Ve Sistemleri Sanayi ve Tic Ltd. Sti., Türkei, sieht in der parts2clean ebenfalls die ideale Plattform für Geschäftsanbahnung: «Die parts2clean ist eine grossartige Möglichkeit, unsere bestehenden Produkte und Neuentwicklungen dem richtigen Publikum zu präsentieren. Die Qualität der internationalen Besucher ist grossartig und wir werden auch nächstes Jahr wieder auf der parts2clean ausstellen.»


Hohe Zufriedenheit herrschte aber nicht nur bei Herstellern von Reinigungsanlagen, sondern auch Anbieter aus anderen Bereichen der industriellen Reinigungstechnik bestätigen dies, beispielsweise Sandra Gruber, Sales & Marketing bei der SensAction AG: «Die Besucherzahl bei uns am Stand war ähnlich wie im Vorjahr, die Qualität der Kontakte aber noch höherwertiger. Daher rechnen wir mit einem guten Nachmessegeschäft.» Davon geht auch Hans-Jürgen Oberdiek, Sales Marketing Manager, Carl Zeiss Microscopy GmbH, aus: «Die Besucher kamen mit sehr unterschiedlichen Aufgabenstellungen zu uns. Daraus wird ersichtlich, dass die Ansprüche an die Sauberkeit von Bauteilen und Oberflächen steigen. Entsprechend konnten wir auf der parts2clean sehr viele auch neue Kontakte knüpfen, aus denen sich Aufträge ergeben können.» Von einem erfolgreichen Messeverlauf berichtet auch Florian Weber, Sales Director bei der Weber Ultrasonics AG: «Wir sind wieder sehr zufrieden. Die Besucherzahl und die Kontaktqualität waren hervorragend. Die parts2clean ist die einzige Fachmesse, die es in diesem Bereich gibt und wir sind im kommenden Jahr wieder dabei.»Das steht auch für Tobias Jessberger, Geschäftsführer, Dr. Jessberger GmbH, fest: «Aufgrund der sehr hohen Qualität der Kontakte und auch der Internationalität ist die parts2clean seit vielen Jahren fest in unserer Messeplanung verankert.» Dies gilt ebenso für Anja Wächter, Geschäftsführerin bei der Metallform Wächter GmbH: «Unser Messeauftritt hat sich wieder zu 100 Prozent gelohnt. Der Verlauf der diesjährigen parts2clean hat uns auch in der Entscheidung bestätigt, jedes Jahr an der Messe teilzunehmen.»


Trends und zukünftige Anforderungen im Fokus
Dass es auf der parts2clean nicht nur um aktuelle Anforderungen an die Sauberkeit von Bauteilen und Oberflächen ging, machte der Rundgang über die Leitmesse ebenfalls deutlich. «Wir konnten feststellen, dass die Themen Digitalisierung und Automatisierung in der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung rasant an Bedeutung zunehmen», bilanziert parts2clean-Veranstalter Daebler. Diesen Bereichen widmeten sich neben speziellen Sonderformaten auch verschiedene Exponate. «Wir haben in diesem Jahr mit der kombinierten Lösemittel- und Plasmatechnologie und der Digitalisierung bei vielen Anwendern den Punkt getroffen. Die Resonanz von Besuchern, Kunden und Partnern, die sich mit höheren Anforderungen insbesondere im Bereich filmischer Verunreinigungen und der Digitalisierung von Reinigungsprozessen beschäftigen, war hervorragend. Wir konnten hier ein Zeichen setzen, wohin die Reise geht», berichtet Rainer Straub, Board of Management, Vice President Sales & Customer Service, Ecoclean GmbH. Ähnlich sieht das auch Andreas Rosenbusch, Business Development Manager bei der Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics: «Die parts2clean hat mit dem Thema Industrie 4.0 in der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung einen Trend gesetzt. Die Digitalisierung von Reinigungsanlagen und -prozessen, Datenerfassung, -auswertung und -nutzung sind grosse Themen, die zukünftig immer wichtiger werden und für die wir Lösungen bieten können.» Ob ganzflächig oder partiell – im Bereich der Entfernung filmischer Verunreinigung scheint es auch noch zahlreiche offene Fragestellungen zu geben, wie Karl-Hein Menauer, Senior Manager Sales & Technologie bei der acp systems AG, berichtet: «Wir haben im Vergleich zum Vorjahr rund 30 Prozent mehr Leads. Es sind Kontakte zu Unternehmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie, Luftfahrt und Elektronik. Häufig geht es dabei um die partielle Abreinigung filmischer Verunreinigungen, für die viele Unternehmen noch keine adäquaten Lösungen haben.»


Branchen- und werkstoffübergreifend
Ebenso vielfältig wie die Aufgabenstellung in der Teile- und Oberflächenreinigung sind auch die Branchen aus denen die Fachbesucher zur parts2clean kamen. Den Schwerpunkt bildeten in diesem Jahr die Automobil- und Fahrzeugindustrie mit rund 42 Prozent, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau, der Metallbe- und -verarbeitung, Elektrotechnik und Elektronik, Feinmechanik, Optik, Pharmaindustrie sowie Chemie- und Verfahrenstechnik. Das Zeugnis, das die Besucher der parts2clean ausstellten, ist positiv: Die grosse Mehrheit empfand das Angebot als nahezu vollständig. Neun von zehn Besuchern gehen davon aus, dass sie die internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung wieder besuchen werden. Die nächste parts2clean wird vom 22. bis 24. Oktober 2019 auf dem Stuttgarter Messegelände durchgeführt.


Weitere Informationen:
www.parts2clean.de


Kontakt:
Deutsche Messe AG
Messegelände
D-30521 Hannover
+49 511 89 0
info@messe.de

Alle News


02.11.-Cleanzone

Die Cleanzone erreichte auf Besucherseite einen Internationalitätsanteil von über 38 Prozent. Erstmals reisten unter anderem Interessenten aus Korea, Japan und Indonesien zur Cleanzone nach Frankfurt am Main. Stark gestiegen sind die Besucherzahlen aus Grossbritannien und der Türkei. Insgesamt stellten 78 Unternehmen aus zehn Ländern ihre Innovationen und Trends auf über 30 Prozent mehr Fläche in der Halle 5.1 der Messe Frankfurt aus. Iris Jeglitza-Moshage, Senior Vice President der Messe Frankfurt: «Mit ihrer hohen Internationalität ist die Cleanzone 2018 die zentrale Fachmesse für Reinraumtechnologie in Europa. Wir freuen uns über das positive Feedback von unseren Ausstellern über unsere internationale Bewerbung der Veranstaltung.»


Zu den Besuchern zählten unter anderem Vertreter von Infineon, Continental Automotive, Bosch, Bayer, Carl Zeiss, Fresenius Kabi, BASF, Sanofi Aventis, dem DKFZ Heidelberg, der Uniklinik Mainz und dem Max-Planck-Institut. Das grössere Angebot der Fachmesse überzeugte: 84 Prozent aller Besucher (2017: 83 Prozent) und 88 Prozent der deutschen Fachbesucher (2017: 82 Prozent) waren mit dem Angebot zufrieden. Dass die Stimmung in der Branche gut ist, bestätigten 71 Prozent aller Besucher (2017: 67 Prozent) und 81 Prozent der deutschen Teilnehmer (2017: 80 Prozent).


Die Cleanzone ist das Innovationsforum der Branche. Im Fokus der Fachmesse standen Neuheiten, die digitale und flexible Lösungen für den Reinraum von morgen zeigten. Schwerpunkte lagen auf der Simulation der Prozesse im Vorfeld, Schulungen mit Virtual Reality, Methoden zur automatischen und robotergesteuerten Desinfizierung, Aspekte der Daten- und Fälschungssicherheit sowie flexible Reinraummodule, die schnell aufgebaut werden können.


Der Cleanroom Award, der bereits zum siebten Mal verliehen wurde, ging an KEK, ein Edelstahlunternehmen aus Sachsen, für einen besonders leicht faltbaren Tisch zur temporären Nutzung.


Frank Duvernell, Geschäftsführer der ReinraumAkademie Leipzig und Partner der Cleanzone: «Digitalisierung, Virtual Reality oder neue Geschäftsmodelle – die Cleanzone 2018 hat es geschafft, die Zukunftsthemen der Branche abzubilden. Neue Impulse gingen ebenfalls vom hochkarätigen Rahmenprogramm aus und den Visionen der Referenten.»


Reinraumlösungen für hochmoderne Biopharmaka, die Planung der Industrieproduktion mit der BIM-Methode (Building Information Modeling), neue Desinfektionsverfahren oder Anforderungen an eine Krankenhausapotheke waren Highlights auf der Cleanzone Conference. Auf der Aktionsbühne Cleanzone Plaza diskutierten Experten über Reinraumtechnik 5.0, den Pharmamarkt in Russland sowie Daten- und Fälschungssicherheit. Mit einem grossen Gemeinschaftsstand präsentierte sich das Deutsche Reinrauminstitut, die Österreichische Reinraumgesellschaft und die Gruppe um «my.cleanroom.de».


Zu den wichtigsten Besucherländern neben Deutschland zählten die Niederlande, die Schweiz, Irland, Österreich, Grossbritannien, die Russische Föderation, China, Frankreich und Dänemark. Die Fachbesucher der Cleanzone kamen aus allen Branchen, die Reinräume unterhalten wie Automobil- und Halbleiterindustrie, Raum- und Luftfahrt, Laser und Optik, Oberflächentechnik, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Kliniken und Apotheken.


Die nächste Cleanzone findet am 19. und 20. November 2019 statt und die Cleanzone Middle East (www.cleanzoneme.com) bereits am 12. und 13. November 2018.


Weitere Informationen:
www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt:
Messe Frankfurt GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
+49 69 75 75 0
info@messefrankfurt.com

Alle News


31.10.-VDI

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (mitte) mit dem Fachausschuss «Keimreduzierung im klinischen Umfeld durch Nanotechnologie» und dessen Vorsitzenden Adi Parzl (5.v.r.) (Bild: StMGP.)



«Krankenhausinfektionen werden in den nächsten Jahrzehnten eine der häufigsten Todesursachen in entwickelten Staaten», warnt Adi Parzl, Vorsitzender des VDI-Fachausschusses Keimreduzierung im klinischen Umfeld durch Nanotechnologie. «Eine noch konsequentere Einhaltung bestehender Hygienevorschriften und der Einsatz innovativer keimreduzierender Technologien muss deshalb vorrangiges Ziel sein.» Der VDI setzt sich daher für die Nutzung von Nanotechnologie zur Bekämpfung von Infektionen in Krankenhäusern ein. Zurzeit wird ein Statusreport erarbeitet, der die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Nanotechnologie aufzeigt.


Angesichts des bereits grossen Ausmasses des Problems müsse mit Nachdruck und grossem Engagement an innovativen Strategien zur Bekämpfung von Krankenhausinfektionen gearbeitet werden. Die Dringlichkeit der Lage zeigt auch die Anwesenheit von Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege in Bayern, auf der aktuellen Sitzung des VDI-Fachausschusses.


Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, einerseits Vorgehensweisen und Lösungsszenarien zu diskutieren und die Antibiotika-Strategie des Freistaates Bayern vorzustellen. «Der Schutz der Gesundheit der Menschen in Bayern ist eines meiner Hauptziele», sagte Huml. «Antibiotika-resistente Keime sind weltweit zu einer Herausforderung für die medizinische Versorgung von Mensch und Tier geworden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass durch Hygienemassnahmen die Weiterverbreitung der gefährlichen Keime so weit wie möglich verhindert wird. Ich begrüsse es, dass sich der Fachausschuss der VDI-Gesellschaft Material Engineering (GME) mit Nanomaterialien zur Keimreduzierung im klinischen Umfeld beschäftigt.»


Antimikrobielle Funktionalisierung von Oberflächen
Der VDI-Fachausschuss der GME will mit seinen Aktivitäten unter Einbeziehung modernster Nanotechnologien aktiv zu einer Strategieentwicklung zur Keimreduzierung beitragen. Wände in Kliniken lassen sich beispielsweise mit Silber-Nanopartikeln beschichten, die ein Anhaften von Bakterien enorm reduzieren. Der VDI engagiert sich für die Überführung solcher nanotechnologischen Forschungsergebnisse in die industrielle und gesundheitsmedizinische Praxis durch Wissenstransfer, Standards und Öffentlichkeitsarbeit.


Im Hinblick auf die Keimreduzierung steht für den VDI vor allem die antimikrobielle Funktionalisierung von Oberflächen im Fokus. Um die vielfältigen Wirkmechanismen und Einflussfaktoren zu erfassen und geeignete Strategien zur Reduzierung des Infektionsrisikos durch Keime abzuleiten, legt der Fachausschuss grossen Wert auf eine interdisziplinäre Zusammensetzung. Daher engagieren sich Ingenieure, Mediziner, Physiker, Chemiker und Apotheker gemeinsam mit Vertretern von Krankenkassen und staatlichen Institutionen des Gesundheitswesens zur Lösung dieser Herausforderungen.


Der VDI-Statusreport «Keimreduzierung im klinischen Umfeld durch Nanotechnologie» ist ab Dezember über den VDI erhältlich.


Weitere Informationen:
www.vdi.de


Kontakt:
VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.
VDI-Platz 1
D-40468 Düsseldorf
+49 211 621 40
vdi@vdi.de

Alle News


27.10.-Compamed-IVAM

Insbesondere im Bereich von medizinischen Geräten für mobile Diagnostik, Therapie und Laborequipment werden zunehmend leistungsfähige, smarte und zuverlässige Hightech-Lösungen benötigt. Aus diesem Grund wächst die Nachfrage nach der Miniaturisierung von medizinischen Komponenten weiterhin stetig. Der vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik initiierte Produktmarkt «Hightech for Medical Devices» ist mit 55 Ausstellern der grösste Gemeinschaftsstand der Compamed In diesem Jahr zeichnet sich der IVAM-Bereich in der Halle 8a durch besondere Internationalität aus. Die Aussteller kommen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, den USA, den Niederlanden, Österreich, Grossbritannien, Griechenland, Belgien und Spanien.


Zu den Highlights und Neuheiten der Ausstellungsfläche zählen zum Beispiel biokeramischen Werkstoffe, die als Knochenersatzmaterial Einsatz finden und Komponenten für die Anwendung in der Dentaltechnik und Endoprothetik, die das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS zeigen wird.


Weiteres Highlight sind mikro- und nanostrukturierte Bauteile beispielsweise Titerplatten für Stammzellforschung von der temicon GmbH, oder biokompatible Verkapselungen von medizinischen Implantaten und MRT-kompatible Materialien vom Fraunhofer ENAS auf der Messe zu sehen.


Eine weitere Besonderheit sind die von Surfix BV vorgestellten Nanobeschichtungen, die auf anorganische und polymere Materialien sowie mikrofluidische Kanäle aufgetragen werden und so biofunktionalisierte Oberflächen mit Anti-Biofoulding-Eigenschaften ermöglichen. Eine weitere Innovation sind RFID-Komponenten für die Digitalisierung von Prozessen wie zum Beispiel in Krankenhäusern, präsentiert von Feig Electronic und microsensys.


Die CorTec GmbH zeigt Innovationen im Bereich der Neuroprothetik und ermöglicht die Kommunikation zwischen Nervensystem und Künstlicher Intelligenz. Die Brain-Interchange-Technologie ist ein implantierbares System zur Messung und Stimulation von Gehirnaktivität im Langzeit-Einsatz. ams Sensors Germany präsentiert auf der Messe ein Kleinbildkamera-Modul, welches mit einer Grösse von nur 1x1 mm klare und scharfe Bilder in kompakter Grösse zur Verfügung stellt. Der Sensor kann für invasive interne Ansichten genutzt werden und zeigt Klinikärzten, die in Bereichen wie Endoskopie und Laparoskopie arbeiten, ein flüssiges Video.


Das EU-geförderte Projekt PoC-ID stellt auf der Messe den Prototypen eines ultrasensitiven Point-of-Care Systems für die Diagnose von RSV-Infektionen vor, der speziell für die Anwendung bei Säuglingen/Kleinkindern, entwickelt wurde.


Drei weitere Highlights im Bereich aktorischer und sensorischer Medizintechnik-Komponenten präsentieren die Thomas Magnete GmbH und die Sensirion AG. Als innovatives Produkt hat Thomas Magnete eine elektromagnetische enterale Dosierpumpe entwickelt, die zum Einsatz kommt, wenn ein Patient auf natürlichem Weg keine Nahrung mehr aufnehmen kann. Ausserdem stellt Sensirion den weltweit kleinsten Differenzdrucksensor für intelligente Inhalatoren und einen Flüssigkeitssensor für die Medikamentenabgabe vor, der bei Infusionen eingesetzt wird.


Der IVAM Produktmarkt «Hightech for Medical Devices» und das Compamed Hicht-Tech-Forum sind in der Halle 8a zu finden. Ein Flyer mit einer kompletten Ausstellerübersicht und allen Vorträgen des Forums ist kostenfrei beim IVAM Fachverband für Mikrotechnik erhältlich.


Weitere Informationen:
www.compamed.de
www.ivam.de


Kontakt:
IVAM Fachverband für Mikrotechnik
Joseph-von-Fraunhofer-Strasse 13
D-44227 Dortmund
+49 231 974 21 68
info@ivam.de

Alle News


25.10.-valisys

Produkte und Dienstleistungen der vali.sys gmbh (Bild: vali.sys)

Anlässlich des Jubiläums blickt das Unternehmen auf 15 erfolgreiche Jahre Firmengeschichte zurück. In einer kleinen Wohnung im Schweizerischen Appenzell begann die Erfolgsgeschichte des Spezialisten für Monitoringsysteme. Das 2003 von Michael Müller mit zwei Geschäftspartnern gegründete Unternehmen, das anfänglich ausschliesslich Monitoringsysteme anbot, konnte dank intensiver Aufbauarbeit bald ein erfreuliches Wachstum verzeichnen und war nebst dem ersten Mitarbeiter, Thomas Christen, bald auf weitere Unterstützung angewiesen. 2007 übernahmen Müller und Christen dann als alleinige Gesellschafter das Unternehmen. Die neuen Strukturen zeigten bald eine positive Auswirkung auf die Umsatzzahlen.


Dieses stetige Wachstum zeichnet auch heute noch die vali.sys aus. Durch ihr innovatives Denken sind nebst dem Kerngeschäft, dem Monitoringsystem, längst weitere Bereiche hinzugekommen. Ziel ist es, dem Kunden nicht nur ein auf seine Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnittenes System, sondern eine auf ihn abgestimmte Komplettlösung inkl. Beratung, Service und Support vorzustellen. So werden nebst dem Monitoringsystem auch die Prozessüberwachung, Zutrittskontrollsysteme und komplexe Schleusensteuerung durch die vali.sys realisiert. Aber auch Alarmierungssysteme weit über das Monitoring hinaus, sind mittlerweile Kernkompetenzen des Schweizer Unternehmens. Die jährliche Wartung und Kalibration der eingesetzten Systeme ist selbstverständlich ein massgeblicher Baustein zur Prozesssicherheit und Rückverfolgbarkeit.


Die neuste Position im Portfolio der vali.sys ist seit 2018 der Bereich Messtechnik zur Qualifizierung der Reinraumklassen, wodurch laut Michael Müller der Kerngedanke, den Kunden eine Rundumlösung auf höchstem Niveau anzubieten, noch unterstrichen wird.


Zukunft
Stets im Fokus ist und bleibt der grösste Absatzmarkt, die Pharmaindustrie. In einem Bereich, der zunehmend von Richtlinien und Normen bestimmt wird und diesen stetig ändert, wachsen auch die Anforderungen an die Unternehmen rasant. So unterschiedlich wie die Produkte und Prozesse der verschiedenen Kunden, sind auch die spezifischen Anforderungen an das Monitoringsystem und einer Komplettlösung über den gesamten Lebenszyklus. Die vali.sys erkannte schon früh, dass nur ein individuell gestaltbares und jederzeit erweiterbares System hinsichtlich den vielen Veränderungen, Neuerungen und Wünschen in dieser Branche den letztendlichen Mehrwert für den Kunden darstellt. Auf dem aktuellsten Stand der Technik werden kundenspezifische Systeme geplant und umgesetzt, die den unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden und dabei die entsprechenden Normen und Guidelines berücksichtigen.


Das Jubiläum gibt Anlass zu feiern jedoch nicht sich auszuruhen.


Stillstand heisst Rückschritt und so sind neue Lösungen, optimierte Prozesse, Produktanpassungen und Innovationen auch in Zukunft Teile der Unternehmenskultur, welche durch alle Teammitglieder mehr als motiviert angegangen werden. Die mittlerweile internationale und stetig wachsende Kundschaft weiss dies zu schätzen.


Weitere Informationen:
www.valisys.swiss


Kontakt:
vali.sys gmbh
Hofstrasse 94
CH-8620 Wetzikon
+41 43 495 92 50
info@valisys.swiss

Alle News


23.10.-Camfil

Mit der FilterAkademie hat die Camfil eine Weiterbildung lanciert, welche es möglich macht, interessante Themen von verschiedenen unabhängigen Referenten an einem Tag zusammen zu fassen.


Die diesjährige FilterAkademie widmet sich dem Hauptthema Reinraum. Welche Normen müssen bei der Reinraum-Messtechnik beachtet werden, welche Änderungen bringt die neue VDI-Richtlinie 6022 mit sich und wie wird das eigentlich an der HTW in Berlin gelöst?


Nehmen auch Sie an der FilterAkademie vom 19. November 2018 am IBZ Zug teil! Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie auf der Firmen Website www.filterakademie.ch oder dem Flyer und dem Anmeldetalon.


Weitere Informationen:
www.filterakademie.ch


Kontakt:
FilterAkademie
c/o Camfil AG
Zugerstrasse 88
CH-6314 Unterägeri
+41 41 754 44 44
filterakademie.ch@camfil.com

Alle News


19.10.Cleanzone

Im Vorfeld der Cleanzone spricht der Russlandexperte und Referent der Cleanzone Plaza Alex Stolarsky von der Schneider Group über das Thema:

Herr Stolarsky, welche Bedeutung hat der russische Markt für Unternehmen, die im Reinraum produzieren also beispielsweise die Pharmaindustrie?


Alex Stolarsky: «Der russische Markt gewinnt im Rahmen der russischen Lokalisierungspolitik seit 2015 zunehmend an Bedeutung für internationale Pharmaunternehmen, insbesondere wenn diese Unternehmen an staatlichen Ausschreibungen teilnehmen wollen, da es hierfür erforderlich ist, einen hinreichenden «Local Content»zu erreichen und innerhalb Russlands zu produzieren bzw. im Rahmen einer Auftragsfertigung produzieren zu lassen. Ausserdem gibt es seit Mai 2017 zumindest formal einen einheitlichen Arzneimittelmarkt in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) mit entsprechenden Verfahren zur einheitlichen Arzneimittelzulassung etc.


Gesundheit und Medizinversorgung sind strategisch wichtige Themen der russischen Regierung. Die russische Pharma 2020-Strategie sieht vor, dass im Jahr 2020 bis zu 90 Prozent aller lebenswichtigen Arzneimittel und mittelfristig 50 Prozent aller anderen Arzneimittel lokalisiert werden müssen. Hier sehen wir ein riesiges Wachstumspotenzial für ausländische Arzneimittelhersteller.»


Wie schätzen Sie im Moment die Rahmenbedingungen ein?


Alex Stolarsky: «Vor dem Hintergrund der derzeitigen geopolitischen Wirrungen und Sanktionen wird der russische Markt mit einer gewissen Ambivalenz und sehr sorgfältig betrachtet. Angesicht der Sanktionsspirale und der Spezifika des russischen Marktes ist dies sicherlich auch vernünftig, zuweilen beobachten wir aber auch eine «Overcompliance». Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg in Russland sind unbestritten eine strukturierte Vorbereitung in rechtlicher, steuerlicher und operativer Hinsicht, flankiert von einer gesunden Portion Pragmatismus und Entscheidungsfreudigkeit. Insbesondere in der Pharmaindustrie sehen wir derzeit rege Betriebsamkeit gen Russland und EAWU und ein gesteigertes Interesse an einer lokalen Fertigung»


Auf welche weiteren Themen werden Sie in Ihrem Vortrag auf der Cleanzone Plaza eingehen?


Alex Stolarsky: «Ich gebe zunächst einen kurzen Überblick zur allgemeinen Wirtschaftssituation in Russland, gehe sodann auf den einheitlichen Arzneimittelmarkt in der EAWU ein und stelle dann ausführlich die rechtlichen und steuerlichen Aspekte beim Produktionsaufbau, das heisst die Lokalisierungsregeln in Russland dar. Ein weiterer Exkurs behandelt die GMP in der EAWU im Pharmabereich und abschliessend führe ich aus, wie ab 2020 Arzneimittel (verschreibungspflichtig (Rx) aber auch rezeptfrei (OTC)) in Russland serialisiert werden müssen.»


Cleanzone Plaza
Neben dem Vortrag von Alex Stolarsky wird es im Rahmen des Länderporträts noch ein Praxisbeispiel eines tschechischen Unternehmens geben, das über den Bau und die Planung einer Pharmaproduktion in Russland referiert. Ausserdem präsentieren auf der Aktionsbühne Aussteller ihre Neuentwicklungen und die Nominierten des Cleanroom Awards der Reinraum Akademie stellen ihre Innovationen vor. Auch die Preisverleihung des vom Publikum gewählten Gewinners findet dort statt. Ein weiteres Highlight ist eine Podiumsdiskussion unter dem Titel «Reinraumtechnik 5.0» zum Spannungsfeld Mensch in der digitalisierten Welt. Ausserdem spricht Professor Gernod Dittel über den Einsatz von mobilen Laboren zur Entwicklung von Antibiotika-Substitutionen für die ozeanografische Fischzucht. Ein Vortrag zum internationalen Produkthaftungsrecht rundet das Angebot ab.


Am 12. und 13. November 2018 findet in Dubai erstmals die Cleanzone Middle East (www.cleanzoneme.com) statt. Die Konferenz mit begleitender Ausstellung vernetzt internationale Anbieter von Reinraumtechnik mit regionalen Abnehmern.


Weitere Informationen:
www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt:
Messe Frankfurt GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
+49 69 75 75 0
info@messefrankfurt.com

Alle News


17.10.-Schilling

An Günther Schillings Seite freuten sich seine beiden Töchter die Wirtschaftsingenieurinnen Ute und Gaby Schilling, die 2017 in das Unternehmen eingestiegen sind. (Bild: Schilling Engineering)

Kein anderer Wirtschaftswettbewerb erreicht eine solch grosse Resonanz. Für die Wettbewerbsregionen Baden Württemberg, Bayern, Hessen und Thüringen wurden neben Günther Schilling noch 21 weiteren Firmenchefs die Auszeichnung Finalist verliehen. Damit haben sich die Ausgezeichneten in ihrer Wettbewerbsregion gegen 2436 Mitbewerber durchgesetzt.


«Zukunft gestalten» lautete das Motto des diesjährigen Wettbewerbes und passte damit perfekt zur Firmengeschichte von Schilling Engineering, die in diesem Jahr ihr 20-Jähriges Bestehen feiert und mit innovativen Ideen der Reinraumtechnik ein kontinuierliches Wachstum des Unternehmens sicherstellt.


An Günther Schillings Seite freuten sich seine beiden Töchter die Wirtschaftsingenieurinnen Ute und Gaby Schilling, die 2017 in das Unternehmen eingestiegen sind.


Weitere Informationen:
www.schillingengineering.de


Kontakt:
SCHILLING ENGINEERING GmbH
Industriestrasse 26
D- 79793 Wutöschingen
+49 774 692 78 90
info@SchillingEngineering.de

Alle News


15.10.-Cleanroom-Award

Die Nominierten für den Cleanroom Award stehen fest, . Die Gewinner werden während der Messe von den Besuchern durch Voting gewählt (Bild: Messe Frankfurt GmbH / Sandra Gätke)



Zum 7. Mal lobte die Reinraum Akademie in diesem Jahr den Cleanroom Award aus. Der Preis würdigt die besten Ideen zu Innovation, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in der Reinraumtechnik. Unternehmen, Organisationen, Forschungseinrichtungen und Einzelpersonen waren dazu aufgerufen, sich bis zum 31. Juli 2018 zu bewerben. Eine fünfköpfige Jury aus anerkannten Experten wählte aus allen Einreichungen fünf Nominierte aus. Diese haben die Gelegenheit, sich dem Fachpublikum auf der Cleanzone, internationale Fachmesse und Konferenz für Reinraumtechnologie, in einem eigenen Areal zu präsentieren. Die Messe findet am 23. und 24. Oktober 2018 in Frankfurt am Main statt. Der Preis ist ein Publikumspreis. Die Gewinner werden während der Messe von den Besuchern durch Voting gewählt. Zusätzlich zum Award wird dem Gewinner von Frank Duvernell, Gründer der Reinraum Akademie und Initiator des Preises, ein Scheck in Höhe von 3.000 Euro überreicht. Die diesjährigen Einreichungen umfassen von neu gedachten Geräte-Formen über neues Reinraum-Mobiliar bis hin zu flexiblen, textilen Reinräumen eine breite Themenvielfalt. Die Anwärter stammen aus Österreich, der Türkei, den USA und Deutschland.


Die Nominierten
Unternehmen: Apex Protect-Hamit Cincin, Türkei
Produkt: AP ICT Apex Isolator cleaning tool
Idee: Der Mopp AP ICT wurde entwickelt, um Isolatoren und LAF-Werkbänke sowie alle Teile aus autoklavierbarem Edelstahl so einfach wie möglich zu reinigen. Das Gerät hat die Form eines Bügeleisens und reinigt durch die designte Spitze, besser als bisherige Mopps, auch schwieriger zu erreichende Ecken.


Unternehmen: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Deutschland
Produkt: CAPE Flexibles Reinraummodul
Idee: Das CAPE Reinraummodul ist ein besonders schnell zu implementierendes mobiles Reinraumzelt, welches Reinheitsklassen von 1 bis 9 nach ISO 14644-1 gewährleistet. Es ist individuell konfigurierbar und energieeffizient, waschbar, wiederverwertbar und platzsparend in der Lagerung.


Unternehmen: Innerspace GmbH, Österreich
Produkt: VR Prozess- und Verhaltenstraining
Idee: Sich mit Hilfe von Virtual Reality in realistisch nachgebildeten Produktionsbereichen aktiv trainieren zu können. Das Training enthält ein integriertes Bodytracking und wiederholbare Trainingseinheiten.


Unternehmen: KEK GmbH, Deutschland
Produkt: Klappbarer Tisch für Servicetechniker
Idee: Leicht und besonders schnell faltbarer Tisch zur temporären Nutzung, beispielsweise für Servicetechniker. Er lässt sich extrem schmal und platzsparend lagern, transportieren und ist schnell und einfach zu reinigen.


Unternehmen: Steris Corporation, USA
Produkt: Aero Alcohol Dispenser, Desinfektionsmittelspender
Idee: Ein flexibles Standgerät zur Händedesinfektion, das gleichzeitig per Ellenbogen, Hand oder Fuß bedient werden kann. Es ist autoklavierbar, sicher, effizient und flexibel aufstellbar, innerhalb der Produktion oder an Orten/Arbeitsplätzen, wo zeitweise bzw. zwischendurch Hände desinfiziert werden müssen.


Experten-Jury 2018
Egon Buchta, Egon Buchta GmbH
Frank Duvernell, Reinraum Akademie
Dr. Roy Fox, ReinraumTechnik/GIT Verlag
Prof. Dr. Gerhard Winter
Josef Ortner, Ortner Reinraumtechnik


Weitere Informationen:
www.cleanroom-award.com
www.reinraum-akademie.de


Kontakt:
ReinraumAkademie GmbH
Rosa-Luxemburg-Strasse 12-14
D-04103 Leipzig
+49 341 98989 303
info@cleanroom-award.com

Alle News


11.10.-avidicare

Opragon 8 liefert eine Umgebung ultra-reiner Luft, verringert Keime und Partikel im Operationssaal und senkt so das Risiko für Krankenhausinfektionen. (Bild: Avidicare)



Das schwedische Unternehmen Avidicare installierte für die Clinica Luganese Moncucco das Opragon-System für sämtliche Operationssäle in Rekordzeit. Die Entscheidung für das Opragon-System von Avidicare fiel aufgrund der «niedrigeren Laufkosten für das System und eine angenehmere Arbeitsumgebung für unser OP-Personal», wie Christian Camponovo von der Clinica Luganese Moncucco mitteilt.


Die Installation ging schneller und einfacher als erwartet. Laut Andrea Rusconi vom Ingenieurstudio Visani Rusconi Talleri SA war die Inbetriebnahme durch die stichhaltige und effektive Unterstützung von Avidicare sehr einfach. Stefano Braido, von Tech-Insta SA, gefällt bei der ersten Inbetriebnahme besonders, «dass man selbst nicht viel Sorge tragen muss, weil sich das Opragon-System von alleine balanciert und einstellt». Ausserdem können sämtliche technische Komponenten ausserhalb des Operationssaales installiert werden. Dies erleichtert den Einbau und die spätere Wartung der Anlage, stellt Rusconi fest.


Insgesamt vier Wochen wurden für den Umbau aller Operationssäle benötigt. «Die Installation verlief sehr schnell», erinnert sich Diplom Ingenieure Stefano Braido, «ausserdem war die Montage unkompliziert». Braido hat bereits andere Systeme montiert und hatte beim Opragon-System «viel weniger Sorgen bei der Montage als bei anderen Laminardecken-Systemen». Dies liege vor allem daran, dass die Luftduschen ganz leicht sind und einfach montiert werden können. Ist das grosse Mittelteil eingebaut, können die «kleineren Komponenten dann flexibel montiert werden», so Braido.


Der Einsatz des Opragon Systems trägt zur Verbesserung der Energiebilanz und Minderung der Keim- und Partikelbelastung bei. Aufgrund der TAF-Methode (Temperature controlled Air Flow) benötigt das System rund 28% weniger Energie als andere Anlagen. Gleichzeitig senkt das Opragon das Bakterienniveau, sogenannte koloniebildenden Einheiten (KBE), auf bis zu 0 KBE/m3 und maximal 5 KBE/m3, was weit unter den Grenzwerten von 100 KBE/m3 liegt. Das wird erreicht, indem die Temperatur im Bereich des OP-Tisches 1-1,5 °C kälter ist. In Kombination mit speziellen Luftduschen, die im OP verteilt sind, entsteht so ein Down-Flow, der für wenig Luftturbulenzen und eine geringe mikrobiologische Belastung sorgt. Dadurch verringert das Opragon-System das Risiko für Wundinfektionen merklich. «Während des Tests konnten wir auch persönlich den thermischen Komfort des Opragon Systems verifizieren», bestätigt der Ingenieur Rusconi. Besonders kleinere Krankenhäuser in der Schweiz haben Probleme mit Wundinfektionen, wie ein aktueller Bericht in der «Nachrichten Aktuell» feststellt.


Für die Ingenieure und das Team waren die Operationssäle des Krankenhauses Clinica Luganese Moncucco die erste Erfahrung mit der Opragon Technologie. Nun ist das Krankenhaus in Lugano zukunftssicher und arbeitet zudem effizienter und hygienischer. «Wir haben sofort bemerkt, welche interessanten Vorteile dieser neue Ansatz bietet», teilt Rusconi mit. «Sofort beim Einschalten hatte ich das Gefühl, dass das Opragon genau wie beschrieben funktioniert», bestätigt Braido, «ausserdem gab es keinerlei Luftzugerscheinungen oder Probleme», so der Ingenieur weiter. Durch Opragon sinken sowohl die Kosten für den Energieverbrauch als auch das Infektionsrisiko während Operationen. Auch das Personal begrüsst das neue System, da «das Arbeitsklima besser ist und die Luft weniger auf den Kopf drückt», wie Christian Camponovo bestätigt.


Weitere Informationen:

www.avidicare.com


Kontakt:
Avidicare AB Medicon Village
Scheelevägen 2
SE-223 81 Lund
+46 46 275 6150
info@avidicare.com

Alle News


10.10.Ilmac

Die zweite Ausgabe der ILMAC Lausanne vom 3. und 4. Oktober 2018 zeigt erneut, wie wichtig der französischsprachige Schweizer Markt für die Life Science Branche ist. Die durchgehend positive Resonanz der Aussteller wird auch von den beiden Erstausstellern Chemgineering Technology AG und Andrew Alliance bestätigt. «Für uns von Chemgineering ist die ILMAC Lausanne die ideale Gelegenheit, unser Wachstum in der Romandie voranzutreiben» sagt Marc Bürgi, Sales Manager bei der Chemgineering Technology AG. Auch Sophie Lintermans, Sales Manager bei Andrew Alliance ist überzeugt: «Ein tolles Set-up und viele Besucher – wir sind zufrieden.» Für die ILMAC 2019 in Basel werden so bereits die Weichen gestellt. «Wir freuen uns, 2019 in Basel an diesen Erfolg anzuknüpfen», so Bürgi weiter.


Eine perfekte Ergänzung
Die ILMAC Lausanne ist eine optimale Erweiterung zur ILMAC, die vom 24. bis 27. September 2019 in Basel stattfindet. Das zentrale Element der Plattform bildet die Präsentation von Produkten im Ausstellungsbereich, der als Gesamtüberbauung mit Systemständen konzipiert ist. Die offene Networking Zone, das Herzstück der Veranstaltung, dient dem gegenseitigen Gedanken- und Ideenaustausch.


Starke Partner und aktuelle Themen
In den von Riedo gesponserten Räumlichkeiten fand das Forum der ILMAC Lausanne statt. Die Partner Schweizer Chemische Gesellschaft, BioAlps und die Swiss Biotech Association haben erneut die hochwertigen Inhalte geliefert. Am Mittwoch stand das Thema Process Analytical Technology (PAT) im Fokus, am Donnerstag beschäftigte man sich mit den Herausforderungen der Life Science Industrie im Allgemeinen.


Die nächste ILMAC Lausanne findet am 4. und 5. Oktober 2020 in der Expo Beaulieu Lausanne statt.


Weitere Informationen:
www.ilmac.ch


Kontakt:
MCH Messe Schweiz (Basel) AG
CH-4005 Basel
+41 58 200 20 20

Alle News


09.10.-MedtecLive

Die MedtecLIVE im Verbund mit MedTech Summit findet vom 21. bis 23. Mai 2019 im Messezentrum Nürnberg statt. Weitere Informationen unter www.medteclive.com



Dafür sorgen die «Medtec»-Veranstaltungen des MedtecLIVE Partners UBM in Asien und den USA. Zudem ist die NürnbergMesse langjähriger Veranstalter von Gemeinschaftsständen zum Thema Medizintechnik auf Branchenmessen weltweit. Der ideelle Träger, Forum MedTech Pharma e.V., bringt sein Netzwerk aus 14 Ländern mit ein. «Die MedtecLIVE profitiert vom Start weg von einer hohen Aufmerksamkeit und Bekanntheit bei Ausstellern und Besuchern aus aller Welt», so Alexander Stein, Exhibition Director, NürnbergMesse.


Als ein Joint Venture von UBM und NürnbergMesse ist die MedtecLIVE im Verbund mit MedTech Summit eingebettet in eine international agierende Messefamilie zum Thema Medizintechnik. UBM ist Veranstalter der Medtec Japan und Medtec China und der erfolgreichen MD&M-Messeserie mit jährlich stattfindenden Events in New York (NY), Minneapolis (MN) und Anaheim (CA). Mit zwei weiteren Messen in den USA, BIOMEDevice San Jose (CA) und BIOMEDevice Boston (MA) und den Messen Pharmapack, Paris und P-MEC, Madrid deckt UBM zudem thematisch eng verwandte Bereiche ab. «Bei allen unseren internationalen Aktivitäten denken und kommunizieren wir die MedtecLIVE mit. Branchen-Profis aus aller Welt lernen das Event für den europäischen Markt kennen und können eine Beteiligung als Aussteller oder Besucher in Betracht ziehen. Dass wir schon jetzt Anmeldungen aus über 20 Ländern vorliegen haben, bestätigt, dass international die Neugier geweckt ist», so Fabienne Valambras, Brand Manager UBM EMEA Amsterdam. Die Fusion von UBM mit Informa ermöglicht zudem eine verstärkte Präsenz und Kommunikation in den Vereinigten Arabischen Emiraten.


Die NürnbergMesse, ebenfalls Joint-Venture-Partner der MedtecLIVE, ist als Messegesellschaft zudem seit vielen Jahren mit der Durchführung deutscher und bayerischer Gemeinschaftsstände zum Thema Medizintechnik bei Fachmessen in aller Welt beauftragt. Allein acht Messeprojekte stehen 2018 auf der Agenda, unter anderem auf Fachmessen in Japan, Australien, Mexiko, den Philippinen und China. Für 2019 sind Stände auf voraussichtlich zehn Messen in Planung, darunter in China, Vietnam, Mexiko und Argentinien. «Auch hier haben die Kollegen die MedtecLIVE im Gepäck und stossen auf grosses Interesse für das neue Branchenevent in Europa», so Alexander Stein.


Medtech lebt von grenzüberschreitendem Austausch
Gerade in einem Hochtechnologiesektor wie der Medtech-Branche ist Netzwerken auf internationaler Ebene wichtig, erläutert Henk Meens, Director of Strategic Sales Northern Europe, Nelipak Healthcare Packaging: «Zu unseren Kunden zählen einige der grössten und bekanntesten Medizintechnik- und Pharmaunternehmen der Welt. Als ein führendes Unternehmen im Bereich Healthcare Packaging nutzen wir Networking Events, um auf regionaler wie internationaler Ebene mit unseren Kunden Kontakte zu knüpfen. MedtecLIVE und die Messen der MD&M Serie bieten die Möglichkeit, sich mit Entwicklern und Ingenieuren in lockerer Atmosphäre auszutauschen und ihnen dabei Nelipak und unsere Lösungen näher zu bringen.»


Auch das Forum MedTech Pharma, ideeller Träger von MedtecLIVE und MedTech Summit, bringt sein internationales Netzwerk aus 14 Ländern mit ein. «Die Diversität unseres Netzwerks ermöglicht eine Ausrichtung von Messe und Kongress am Puls der Zeit mit Schwerpunkten, die die Medizintechnikbranche tatsächlich bewegen. Der MedTech Summit – Kongress und Partnering ist eine hochkarätige Plattform für Experten aus aller Welt», erklärt Matthias Schier, Geschäftsführer des Forum MedTech Pharma.


Weitere Informationen:
www.medteclive.com
www.nuernbergmesse.de


Kontakt:

MedtecLIVE
Messezentrum
D-90471 Nürnberg
+49 9 11 86 06-0
info@nuernbergmesse.de

Alle News


01.10.Lüdi_X143-10-HDR

Um eine flexibel einsetzbare Versorgungsinfrastruktur zu erhalten, setzte die Uni Basel auf Mediensäulen von Lüdi. (Bild: H. Lüdi + Co. AG)



Das Gebäude 1096 im Rosentalareal wurde ursprünglich im Jahr 1929 als dreigeschossiges Farblabor mit einem fünfgeschossigen Büroanbau erstellt und später auf sechs Geschosse aufgestockt. Vor dem Umbau für das Departement Chemie der Universität Basel war das Laborgebäude nicht mehr in Betrieb. Um eine zeitgerechte technische Infrastruktur und einen funktionellen Grundriss zu erhalten, wurde der Innenraum komplett entkernt und die gesamte Haustechnik neu erstellt. Die Dächer wurden saniert und einige Anpassungen im Aussenbereich wurden vorgenommen. Es entstanden insgesamt 160 Arbeitsplätze für insgesamt neun Forschungsgruppen mit 43 synthetischen und analytischen Labors und Auswertplätzen im Grossraumbüro.

01.10.-Lüdi

Die Mediensäulen von Lüdi können je nach Bedarf für verschiedene Medien wie Gas, Wasser, Elektrisch und Netzwerk ausgestattet werden. (Bilder: H. Lüdi + Co. AG)



Platz für nationalen Forschungsschwerpunkt
Die neuen Laborräume dienen vor allem den Nationalen Forschungsschwerpunkt «Molecular Systems Engineering». Der Forschungsschwerpunkt wird vom Departement Chemie der Universität Basel und dem Departement für Biosysteme (D-BSSE) der ETH Zürich gemeinsam geleitet und hat zum Ziel, aus Molekülen kleinste künstliche Maschinen und Fabriken zu entwickeln. Die Universität Basel verfügt nun aber auch über die dringend benötigten Praktikumsräume sowie die erforderlichen Ausweichflächen bis zur Fertigstellung der Baulichkeiten auf dem Campus «Schällemätteli».


Modernes Laborgebäude mit 6380 m2 Gesamtfläche
Die Bauphase starte Anfang 2016 und ging bereits im Herbst desselben Jahres in den Ausbau des Gebäudes über. Im Sommer 2017 konnten die Räume bereits an die Nutzer zur Betriebseinrichtung übergeben werden. Auf einer Geschossfläche von insgesamt 6380 Quadratmetern sind 33 Standard- und Labornebenräume sowie zehn Speziallabors untergebracht, in denen analytische, biologische und chemische Arbeiten durchgeführt werden können. Die Labors müssen mit diversen Medien wie CO2, Stickstoff, Wasserstoff, Helium, Argon, Kühlwasser und Vakuum versorgt werden. Hinzu kommt die Versorgung mit Strom und dem IT-Netzwerk. Um eine robuste und flexibel einsetzbare Versorgungsinfrastruktur zu erhalten, setzte die Universität Basel auf die bewährten Mediensäulen der Firma H. Lüdi + Co. AG aus Regensdorf.


01.10.Lüdi_X143-41-HDR

Lüdi hat in den neuen Labors der Uni Basel 134 Mediensäulen installiert.



Medienversorgung durch bewährte Systeme von Lüdi
«Die Mediensäulen von Lüdi sind funktional und erfüllen die gestellten Anforderungen optimal», erklärt Valentin Köhler vom Departement Chemie der Universität Basel. «Die Komponenten von Lüdi stellten im Departement aber auch schon vor der Projektierung des neuen Laborgebäudes einen Standard dar», so Köhler. «Die Firma Lüdi geniesst in der Schweiz sowieso einen sehr guten Ruf», ergänzt er.


Als Generalplaner leitete das Basler Architekturbüro Hirt Brunetti AG das Projekt von der Planung über die Ausführung bis zur Übergabe des Gebäudes an die Nutzer. Mit dem fachspezifischen Bereich der Laborplanung wurde die Laborplan GmbH in Therwil betraut. «Bei der Umsetzung des Projekts erwies es sich als sehr vorteilhaft, dass die Installationsarbeiten von Lüdi bereits in der Ausbauphase und nicht erst bei der Betriebseinrichtung der Nutzer vollzogen wurden», betont Architekt Tizian Brunetti.


01.10.Lüdi_Brunetti

«Lüdi hat uns in der Ausführungsphase bestens beraten. Einzelne Systeme wurden gemeinsam erarbeitet», sagt Tizian Brunetti vom Architekturbüro Hirt Brunetti.



Anpassungen in der Endphase speditiv umgesetzt
«Teilbereiche der Systeme haben wir gemeinsam mit der Firma Lüdi erarbeitet», erklärt Brunetti und verweist insbesondere auf die Ausstattung der Labore mit mehreren Vakuumpumpen, die teilweise über die Mediensäulen bis in die Laborkapellen verrohrt wurden. «Lüdi hat uns in der Ausführungsphase bestens beraten», erläutert er und ergänzt: «Selbst kurzfristige Anpassungen und Zusatzbestellungen wurden speditiv bearbeitetet und umgesetzt.»

01.10.Lüdi_X143-88_Wermelin

«Da die Mediensäulen modular aufgebaut sind, können wir auf ändernde Anforderungen sehr flexibel reagieren», sagt Franz Wermelinger, Head of Sales bei Lüdi.



Modularität der Systeme bietet maximale Flexibilität
«In der Endphase eines Projekts sind oft nochmals Feinabstimmungen nötig», sagt Franz Wermelinger, Head of Sales bei Lüdi. «Da die Mediensäulen modular aufgebaut sind, können wir auf sich ändernde Anforderungen sehr flexibel reagieren», erklärt Wermelinger. 134 Mediensäulen und liegende Medienkanäle, 30 Alsident-Ablufthauben und ein Vakuumnetz mit einer Verrohrung in der Gesamtlänge von 775 Metern stammen aus dem Hause der H. Lüdi + Co. AG. Insgesamt wurden von der Firma Lüdi Zuleitungen aus hochreinem Kupferrohr in einer Gesamtlänge von rund 4600 Metern verlegt. Die ersten Erfahrungen mit diesen Installationen sind durchwegs positiv. «In einer Laborumgebung, in der auf höchstem Niveau geforscht wird, braucht es Installationen, die einwandfrei funktionieren, denn jeder, der hier arbeitet, will sich voll und ganz auf seine Forschung konzentrieren», sagt Valentin Köhler. «Wegen der Praktikabilität und Stabilität werden die Systeme von Lüdi besonders geschätzt», betont er.


Weitere Informationen:
www.hlag.ch


Kontakt:
H. Lüdi + Co. AG
Moosackerstrasse 86
CH-8105 Regensdorf
+41 44 843 30 50
sales@hlag.ch

Alle News


03.10.-TH-Wildau

IHP-Geschäftsführer Prof. Dr. Bernd Tillack am TH-Stand mit Prof. Dr. Sigurd Schrader (Mitte) und Student Christian Breiler. (Bild: TH-Wildau, FG Photonik)



Im Rahmen des Tages der offenen Tür und der feierlichen Grundsteinlegung für die Erweiterung des Reinraums am IHP Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder) am 8. September 2018 präsentierten die Forschungsgruppe Photonik, Laser- und Plasmatechnologien der Technischen Hochschule Wildau sowie das Joint Lab IHP – TH Wildau neueste Ergebnisse ihrer gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.


Zahlreiche Besucher aus der Region nahmen die Besichtigung des IHP am Tag der offenen Tür zum Anlass, sich über neuste Entwicklungen und über Berufschancen im Bereich moderner Hochtechnologien zu informieren. Am Stand der TH Wildau und des Joint Lab IHP – TH Wildau wurde besonders den jüngeren Besuchern das attraktive Studienangebot in den technischen Studiengängen der TH Wildau nähergebracht. Experimente mit Laser-Interferometern, Hologrammen und photonischen Bauelementen sowie mit Supraleitern fanden reges Interesse unter den Besuchern aller Altersgruppen.


Das Joint Lab IHP – TH Wildau spielt eine zentrale Rolle in den Kooperationsbeziehungen beider Institutionen. Die Einrichtung fasst wichtige Kompetenzen an beiden Einrichtungen für die gemeinsame Forschung und Lehre im Bereich der Photonik, Mikro- und Nanoelektronik sowie der physikalischen und Oberflächentechnologien zusammen.


Reinraum für Kooperationen
Die TH Wildau und das IHP verbindet eine langjährige intensive Zusammenarbeit. 2018 erfolgte die gemeinsame Berufung von Dr. Andreas Mai als Professor für Mikro-/Nanoelektronik am Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften. Er leitet am IHP die Abteilung «Technologie» und ist seit 2015 Leiter des Joint Lab, das 2006 im Ergebnis jahrelanger intensiver und erfolgreicher Kooperationsbeziehungen eröffnet wurde.


Mit der Erweiterung des Reinraums am IHP entstehen neue Möglichkeiten für eine hohe Qualität der Lehre in den Studiengängen Physikalische Technologien und Energiesysteme sowie Photonik. Zudem können die Forschungsarbeiten im Joint Lab weiter ausgebaut werden. Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung neuartiger Bauelementekonzepte und Technologien für die Hochgeschwindigkeitselektronik bis in den Terahertz-Bereich. Daraus sollen innovative Lösungen unter anderem für die Anwendung in der drahtlosen und Breitbandkommunikation, Sicherheit, Medizintechnik, Industrie 4.0, Mobilität und Raumfahrt entstehen.


Text: Bernd Schlütter Hochschulkommunikation, Technische Hochschule Wildau


Weitere Informationen:
www.th-wildau.de


Kontakt:
Prof. Dr. Sigurd Schrader
Leiter der Forschungsgruppe Photonik, Laser- und Plasmatechnologien
Technische Hochschule Wildau
Hochschulring 1
D-15745 Wildau
+49 3375 508-293
sigurd.schrader@th-wildau.de

Alle News


28.09.-Festo

Um eine durchgängige Klimastabilität zu gewährleisten, wurden zusätzlich begehbare Schleusen integriert. So lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt eine Messgenauigkeit von 5 – 7 µm erreichen. (Bild: Festo AG & Co. KG)



2015 eröffnete die Festo AG & Co. KG die Technologiefabrik Scharnhausen: Am «Impulsgeber für die Automation der Zukunft», wie das Unternehmen den Standort nennt, wird neueste Technologie mit modernsten Mitteln entwickelt. Der Schwerpunkt des Werks liegt dabei auf der Herstellung von Ventilen und Ventilinseln. Um die Qualität der Produkte sicherzustellen, werden sie noch vor Ort umfassenden Funktions- und Lebensdauertests unterzogen, die in speziell konstruierten Messräumen durchgeführt werden. «Früher nutzten wir hierfür teilklimatisierte Räume. Allerdings hat sich die durch die Klimaanlagen verursachte Zugluft auf die Messergebnisse ausgewirkt», erklärt Rainer Hermann, Leitung Mess- und Prüftechnik Scharnhausen bei Festo. Damit die hochsensiblen Messgeräte die erforderlichen Genauigkeitswerte von ± 5-7 µm erreichen können, sind nur minimale Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen in der unmittelbaren Messumgebung zulässig. Aus diesem Grund beauftragte Festo die Nerling Systemräume GmbH im Jahr 2014 mit dem Bau zweier speziell angepasster Messräume sowie eines angeschlossenen Messmittelraums zur Aufbewahrung von Kleinstteilen.


Planung unter Einbezug individueller Anforderungen
Erste Anfragen gingen bereits 2013 bei Nerling ein: «Festo bezog uns frühzeitig in die Planung ein, da der Messraum Bestandteil des neuen Werkskonzeptes war», erinnert sich Olaf Nerling, Geschäftsführer der Nerling Systemräume GmbH. An die Räumlichkeit, die für die Serienbetreuung der spanenden Fertigung und Montage eingesetzt wird, wurden dabei konkrete Anforderungen gestellt: Der Messraum der Güteklasse 3 sollte im neuen Gebäudekomplex in Scharnhausen entstehen. Der Auftrag umfasste zudem einen Messmittelraum, in dem auch feine Tastkugeln (kleinster Durchmesser 0,25 mm) beziehungsweise Tastelemente aufbewahrt werden, die beispielsweise für Messungen in Bohrungen sowie an Flächen und teilweise auch Freiformflächen im Scanverfahren verwendet werden.


«Die Anlage sollte unter eine Besucherplattform eingebaut und der Überstand aus optischen Gründen mit einer Dachschräge versehen werden. Dies machte eine exakte Medienplanung erforderlich, um alle Komponenten und Versorgungsleitungen in der Zwischendecke unterzubringen», bemerkt Nerling. Darüber hinaus war ein grosser Sichtbereich angedacht, mithilfe dessen sich Interessenten einen Überblick über die Einrichtung verschaffen können. Für eine grössere Aussenwirkung wünschte sich Festo zudem die Ausführung der Räume in den Farben ihrer Corporate Identity.


Sensible Messgeräte erfordern klimastabile Messräume
«Unsere Messgeräte stellen hohe Ansprüche an ihre Umgebung: Sie benötigen eine Bezugstemperatur von 19 – 21 °C und eine relative Luftfeuchte von 40 – 60 Prozent», führt Hermann aus. Diese Anforderungen entsprechen der Güteklasse 3 der VDI/VDE 2627. Somit wurden für den Messraum einheitlich folgende Temperaturgradienten angesetzt: 1 K/h, 2 K/d und 0,5 K/m. Für die Kühlung des Messraumes plante Nerling anfangs die Nutzung eines Kaltwassernetzes, das bauseits in dem Hallenneubau installiert wurde. Als dann jedoch im Frühjahr 2015 planmässig die Auslieferung und Montage stattfand, stellte sich heraus, dass die zugesagten Eigenschaften an der Übergabestelle nicht realisiert werden konnten, was zu Temperaturproblemen innerhalb des Messraums führte. «Zusammen mit allen Beteiligten konnten jedoch Lösungen entwickelt werden, die heute für ein stabiles Temperaturverhalten sorgen», erläutert Nerling. Um eine durchgängige Klimastabilität zu gewährleisten, wurden zusätzlich begehbare Schleusen integriert. So lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt eine Messgenauigkeit von 5 – 7 µm erreichen.


Insgesamt wurden ausnahmslos erprobte Nerling-Systeme und -Komponenten eingesetzt, die jedoch teilweise an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden mussten.» Unsere Stärke liegt darin, Kundenprobleme umfänglich zu erfassen, Lösungen mit dem Kunden gemeinsam zu entwickeln und diese mit unserer bewährten Technik umzusetzen», bestätigt Nerling. Dazu zählt auch die eingebaute SPS: Aufgrund der hohen Ansprüche nicht nur bezüglich Temperaturkonstanz, sondern auch an die Feuchteführung war eine individuelle Steuerung erforderlich. Deswegen entschied sich der Systemraum-Experte für eine frei programmierbare, zentrale SPS mit Nerling Software. Über ein 15-Zoll-Touchdisplay, das in eine Wand der Raumanlage integriert ist und relevante Parameter anzeigt, können bequem alle Klimakomponenten einschliesslich der Zuluft geregelt werden. Darüber hinaus lassen sich auch Störmeldungen ausgeben und über ein Modul Fernwartungen durchführen. „Bisher hat sich die Steuerung als wartungsarm und zuverlässig erwiesen“, zeigt sich Hermann zufrieden.


Zweiter Messraum beauftragt
Noch bevor das erste Projekt abgeschlossen war, konnte sich Nerling bereits über einen Zusatz-Auftrag freuen: «Im Zuge der Messraumrealisierung im Bau 55 – dem Neubau – ergab sich ein neuer Bedarfsfall im Bau 50», schildert Nerling die damalige Situation. Auch bei diesem Problem wurde gemeinsam nach der optimalen Ausführungsvariante gesucht und schnell ein geeigneter Standort gefunden: Dieser war als Produktionsfläche ungeeignet, aber für den Messraumausbau problemlos nutzbar. So entstand ein weiterer Messraum, der in diesem Fall der Güteklasse 2 entspricht. ^»Die Herausforderung in diesem Fall bestand darin, dass die gesamte Technik hinter Verblendungen im Messraum selbst untergebracht werden musste», so der Geschäftsführer weiter. Letztendlich entschied man sich, alle notwendigen Komponenten auf einem Technikpodest im Raum zu positionieren.


Die Messräume wurden im Frühjahr 2015 in Betrieb genommen und durchliefen eine vierwöchige Testphase, die sie störungsfrei bestanden haben. Festo bewertet die Zusammenarbeit in dem gemeinsamen Projekt als angenehm: «Besonders der kundenfreundliche Service und die zeitnahen Lösungsansätze werden uns positiv in Erinnerung bleiben», so Hermann abschliessend.


Text: www.abopr.de


Weitere Informationen
www.festo.com
www.nerling.de


Kontakt:

Festo AG & Co. KG
Technologiefabrik Scharnhausen
Plieninger Strasse 50
D-73760 Ostfildern
+49 711 347 11 11
info_de@festo.com


Nerling Systemräume GmbH
Benzstrasse 54
D-71272 Renningen
+49 7159 163 40
info@nerling.de


Alle News


25.09.-Flexan

Der Vorsprung der chinesischen Niederlassung im Hinblick auf die Time to Market lässt sich auf eine branchenweite Entwicklung zurückführen: Westliche Produktionsstandorte sind derzeit bereits so ausgelastet, dass es für Werkzeuge und Produkte lange Wartezeiten gibt. (Bild: Flexan)



Für ein Medizinprodukt zur In-vitro-Fertilisation benötigte ein europäischer OEM eine spezielle Spritzgusskomponente aus Silikon, die neben einer hohen Qualität auch über besonders präzise Abmessungen und spezielle Oberflächeneigenschaften verfügen sollte. Da das Bauteil gleichzeitig innerhalb eines engen Zeit- und Kostenrahmens in einer Stückzahl von 400.000 zu fertigen war, entschied sich der zuständige Zulieferer Polyfluor Plastics bv, die chinesische Niederlassung des renommierten US-Auftragsfertigers Flexan zu beauftragen. Das eng an die Chicagoer Zentrale angebundene und nach strengsten westlichen Qualitätsstandards geführte Unternehmen mit Sitz in Suzhou kann auf die über 70-jährige Expertise des Mutterkonzerns zurückgreifen. Es bietet Auftraggebern jedoch gleichzeitig die Kostenvorteile des chinesischen Standorts. Zudem konnte Polyfluor mit dieser Entscheidung die Time to Market drastisch verkürzen. Während branchenweit an amerikanischen und europäischen Produktionsstandorten allein für die Werkzeugherstellung häufig Wartezeiten von bis zu sechs Monaten bestehen, verlief das Projekt mit Flexan Suzhou deutlich schneller: Der Betrieb stellte die Spritzgusswerkzeuge innerhalb von fünf Wochen her und lieferte nach nur fünf weiteren Tagen erste Muster.


«Wir sind von einem OEM damit beauftragt worden, Komponenten für ein Produkt zur In-vitro-Fertilisation herstellen zu lassen», erklärt Eric Wetzels, Geschäftsführer von Polyfluor Plastics bv, einem niederländischen Zulieferer für Polymerprodukte. Dazu gehört auch ein spezielles Silikonspritzgussteil, das zwar an sich wenig komplex ist, dessen Herstellung im Reinraum nach den engen Spezifikationen des Kunden jedoch eine Herausforderung darstellt. «Einerseits gelten für die Abmessungen sehr kleine Toleranzen, andererseits ist gefordert, dass sich seine Oberfläche angenehm und glatt anfühlt. Das erfordert umfangreiches Know-how, da das Ausgangsmaterial beispielsweise richtig in die Werkzeuge eingespritzt und gekühlt werden muss.» Der Kunde von Polyfluor benötigte dieses Bauteil zunächst in einer Stückzahl von 400.000, im Nachgang ist jedoch eine Erhöhung auf bis zu 3 Mio. möglich.


«Wir haben mehrere Hersteller angefragt; mit den Anforderungen zur Komponente sowie mit dem vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen. Das Angebot von Flexan für eine Produktion in Suzhou bot die besten Konditionen, etwa im Hinblick auf Werkzeugkosten und Lieferzeit», so Wetzels weiter. Der Vorsprung der chinesischen Niederlassung im Hinblick auf die Time to Market lässt sich auf eine branchenweite Entwicklung zurückführen: Westliche Produktionsstandorte sind derzeit bereits so ausgelastet, dass es für Werkzeuge und Produkte lange Wartezeiten gibt. «Bei anderen Herstellern hätte es 4 – 6 Monate gedauert, bis das Spritzgusswerkzeug gebaut worden wäre», bestätigt Wetzels. Flexan konnte für das Werk Suzhou dagegen einen Zeitraum von zwei Monaten zusagen. «In Europa und den USA, beispielsweise auch in unserem Werk in Chicago, ist natürlich nach wie vor ein Express-Werkzeugbau möglich – allerdings mit Kostenaufschlägen», erläutert Werner Karau, European Commercial Leader bei Flexan, der für das Projekt mit Polyfluor zuständig ist. «Hier muss der Auftraggeber genau abwägen, besonders wenn am Standort China dieselbe Qualität geboten werden kann.»


Spritzgussformen bereits nach fünf Wochen fertig gestellt
Die besonders kurze Lieferzeit in Suzhou ist jedoch auch darauf zurückzuführen, dass das Werk viele verschiedene Spritzgusswerkzeuge bezieht und daher bei einer grossen Zahl an qualifizierten Werkzeugbauern über feste Kapazitätszusagen verfügt. «Diese Reserven erlauben uns generell einen schnellen Werkzeugbau», so Karau. Gleichzeitig kann auch die Niederlassung im Reich der Mitte auf das seit 1946 angewachsene konzernweite Know-how in der Herstellung hochpräziser medizinischer Silikonkomponenten zurückgreifen. Aufgrund dieser unterschiedlichen Faktoren konnten die Spritzgusswerkzeuge innerhalb von circa fünf Wochen fertig gestellt und erste Muster bereits fünf Tage später an Polyfluor versandt werden. «Das Bauteil für Polyfluor wird von uns in einem Hybrid-LSR-Verfahren hergestellt», erläutert Karau. Bei dem Flüssigsilikonkautschuk, der als Ausgangsmaterial verwendet wird, handelt es sich um eine pastose 2-Komponentenmischung mit kurzen Aushärtezeiten, die sich gut in einem Temperaturbereich von -55 bis +210 °C verwenden lässt. Die beiden Komponenten werden direkt von den Originalgebinden in die Spritzgiessmaschine gegossen. Anschliessend nach dem Aushärten werden die Formteile von den Kernen entfernt, eine definierte Stichprobe wird der Kontrolle im Messlabor zugeführt, nach Vorbereitung des Tools wird dieses erneut befüllt. Wenn die Stickproben der Masskontrolle in Ordnung sind, wird die Produktionsmenge in der visuellen Kontrolle untersucht, alle Prüfungen werden dokumentiert, wenn alles den Vorgaben entspricht werden die Teile noch im Reinraum verpackt und dann eingelagert.


Die Herausforderung bei der Silikonkomponente für Polyfluor war, dass einerseits enge Toleranzen bei den Abmessungen, andererseits das Erzielen bestimmter haptischer und optischer Eigenschaften zu berücksichtigen waren: «Selbst wenn alle Masse innerhalb der Toleranzgrenzen liegen, kann sich ein Teil anders anfühlen als vom Kunden gewünscht. Das lässt sich nach den ersten Prototypen feststellen», so Karau. «Fühlt sich das Formteil zu fest an, können wir das Werkzeug verändern; zum Beispiel indem wir uns an die untere Toleranzgrenze annähern, um an den betroffenen Stellen weniger Material zu haben.» Grundsätzlich gilt: Die Oberfläche wird durch das Werkzeug beeinflusst, aber ebenso durch Temperaturen, Kühlung und andere Parameter. Bei der Erstbemusterung wurde eine etwas feinere Oberfläche gewünscht, um diese Haptik zu erzielen wurden die Prozessparameter angepasst und das Werkzeug feinpoliert.


Einhaltung westlicher Qualitätsstandards
«Durch unsere Zusammenarbeit mit Flexan Suzhou haben wir unsere Komponente sehr schnell, in der richtigen Qualität, in hoher Stückzahl sowie zu einem kompetitiven Preis erhalten», so Wetzels. Als «wholly owned subsidiary of Flexan, LLC» verbindet der Betrieb die Kosten- und Kapazitätsvorteile des chinesischen Standortes mit US-amerikanischen Unternehmensstandards: «In der Geschäftsleitung herrschen westliche Strukturen, alle Prozeduren sind konzernweit weitestgehend identisch», bestätigt Karau. Fertigungs- sowie Entwicklungsleitung und Qualitätsmanagement beispielsweise sind international integriert. Wie alle anderen Flexan-Werke hält auch Suzhou die Qualitätsstandards nach ISO9001/13485 ein und unterzieht sich den Audits, die diese Konformität überprüfen. «Der Unterschied zwischen den amerikanischen Standorten und China besteht lediglich darin, dass Suzhou eher darauf ausgerichtet ist, viele verschiedene Werkzeuge und Teile in hohen Mengen zu fertigen, während die US-Werke auf die Herstellung noch komplexerer Teile und auf Services für das Endprodukt wie Folgebearbeitungen und Montage spezialisiert sind», ergänzt Karau.


Für Polyfluor ist das Projekt mit Flexan Suzhou eine weitere positive Erfahrung mit der Produktion medizinischer Komponenten in China. Wetzels weiss jedoch aus der Praxis, dass mit Fertigern in der Volksrepublik, die nicht in ausländischem Besitz und/oder strikten westlichen Standards unterworfen sind, etwas vorsichtiger umzugehen ist: «Wir hatten schon den Fall, dass uns ein chinesischer Partner ein bestimmtes Vorgehen zugesichert hat. Das wurde auch einige Male so durchgeführt, aber bei der dritten oder vierten Lieferung hat man die Abläufe heimlich geändert und zum eigenen Vorteil billiger produziert. Das wäre beispielsweise bei einem deutschen Lieferanten nicht passiert.» Wetzels will nicht verallgemeinern, da auch im Westen schwarze Schafe nie ganz auszuschliessen seien, gibt aber zu: «Wir kontrollieren chinesische Lieferanten etwas anders als westliche. Vor der Versendung jeder Lieferung wird sie von einer Prüfgesellschaft noch genauer angeschaut als sowieso branchenüblich.»


Mit Flexan und dem Werk in China plant Polyfluor nach der erfolgreichen Herstellung der Silikonkomponente eine weitere Zusammenarbeit.


Text: www.abopr.de


Weitere Informationen:
www.flexan.com
www.polyfluor.nl


Kontakt:

Flexan, LLC
Werner Karau, European Commercial Leader
500 Bond Street, Lincolnshire, IL 60069, USA
Home-Office:
Melkweg 16, 33106 Paderborn, Deutschland
+49 5251 3906366
werner.karau@flexan.com


Polyfluor Plastics bv
Minervum 7006
NL-4817 ZL BREDA
+31 76 792 00 00
info@polyfluor.nl

Alle News


20.09.-CMEF

Zum ersten Mal organisiert der IVAM Fachverband für Mikrotechnik einen Gemeinschaftsstand für internationale Medizintechnik-Zulieferer auf der CMEF 2019 und eröffnet dadurch die Gelegenheit für Hightech-Unternehmen, einen Fuss in den fortschrittlichen und aufstrebenden chinesischen Medizin-Markt zu setzen.


Jedes Jahr bringt die CMEF rund 4.200 Hersteller medizinischer Geräte aus über 28 Ländern und ungefähr 120.000 Besucher und Einkäufer aus über 100 Ländern zum Handel und Austausch zusammen. Die CMEF ist damit die grösste professionelle Vermittlungs- und Handelsplattform der Medizinindustrie in China und ein idealer Ausgangspunkt, um den internationalen Markt und die Forschungslandschaft zu evaluieren.


Schwerpunkte der CMEF sind zum Beispiel medizinische Geräte für Bildgebungsverfahren, wie Röntgen, Ultraschall oder Nuklearmedizin, In-vitro-Diagnostik (IVD), Laborequipment sowie Operations- und Notfallausrüstung. Ebenso werden elektromedizinische Geräte, optische Geräte der Medizintechnik, Produkte für Medizin-IT sowie Reha- und medizinischer Pflegebedarf präsentiert. Auch E-Health-Lösungen und Wearables, wie z.B. neue Apps und innovative tragbare medizinische Geräte werden vor Ort gezeigt.


Der IVAM-Gemeinschaftsstand wird sich in der Komponenten-Halle direkt an der Grenze zur internationalen Halle befinden. Firmen, die sich für Beteiligung auf dem Gemeinschaftsstand entscheiden, erhalten einen Vortragsslot auf dem messebegleitenden Fachforum und profitieren von umfangreichen Service- und Networking-Aktivitäten wie z.B. einer geführten Krankenhaus-Tour, einem Vorbereitungsworkshop und Dolmetscherservice.


Weitere Informationen


Kontakt:

IVAM Fachverband für Mikrotechnik
Joseph-von-Fraunhofer-Straße 13
44227 Dortmund
+49 231 9742 168
info@ivam.de

Alle News


18.09.-Louinges

Die «Lounges on Tou»r machen am 25.und 26 September 2018 in Wien und am 9. und 10. Oktober 2018 in Berlin halt und ergänzen somit perfekt die «grossen» Lounges, die vom 5. bis 7. Februar 2019 in Karlsruhe stattfinden.


Die Lounges stehen unter dem Motto Innovationen – Projektvorstellungen – Live Präsentationen
Fachliche Kompetenz, aufgeteilt in unterschiedliche Themenbereiche wie Gebäude und Prozess, Anwendung und Hygiene sowie dem Bereich der Vorgaben, die einzuhalten und zu kontrollieren sind, informieren die Besucher sowohl mit theoretischen Inhalten wie auch mit praxisnahen Darstellungen umfassend. Die Lounges sind exakt auf die Bedürfnisse der Anwender ausgelegt und beinhalten Präsentationen vom ersten Gedanken der Planung, über die Realisierung des Projektes, bis hin zum qualifizierten Betreiben.


Ein interessantes und innovatives Programm mit Vorträgen, Aktionen und Produktshows erwartet die Besucher an allen Veranstaltungsorten.


Mit den Lounges on Tour wurde der Wunsch der Unternehmen erfüllt, mitten in den Markt zu gehen, genau dorthin, wo sich Anbieter und deren Kunden dem kürzesten Wege treffen können.


Die Lounges in Karlsruhe findet 2019 zusammen mit der Hygienic Design Expo statt.


Termine
• Wien: 25. und 26. September 2018, Eventhotel Pyramide
• Berlin: 09. und 10. Oktober 2018, Motorwerk


Kostenfrei als Besucher registrieren. Ihr Code: LOT2018



Weitere Informationen:
www.experience-expo.de
www.expo-lounges.de
www.hd-expo.de


Kontakt:
Inspire GmbH
Postfach 1266
D-69209 Eppelheim
+49 6221 35 38 072
info@inspire-eventmanagement.de

Alle News


17.09.-Cleanzone-2

In fast allen Hightech-Industrien wird heute zum Schutz von Produkt oder Mensch Reinheitstechnik verlangt. Aber wie lässt sich die Produktion unter reinen Bedingungen effizient und sicher planen und betreiben? Antworten auf diese Frage erhalten die Teilnehmer der Reinraummesse Cleanzone am 23. und 24. Oktober 2018 in Frankfurt am Main. Rund 80 Hersteller aus dem In- und Ausland zeigen dort ihre Produktneuheiten und Innovationen. Das Angebot der Fachmesse deckt das gesamte Portfolio der Reinraumtechnik ab - von Planung, Bau und Inbetriebnahme über Verbrauchsmaterialien und Bekleidung bis hin zu Monitoring und Reinigungsdienstleistungen.


Besonders herausragende Neuentwicklungen stellt der Cleanroom Award der ReinraumAkademie ins Rampenlicht. Die von einer hochkarätigen Jury nominierten Produkte sind während der gesamten Messedauer in einer Ausstellung zu sehen. Alle Besucher der Cleanzone sind aufgerufen, den Gewinner des mit 3.000 Euro dotierten Awards zu wählen. Aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung, die Grundlage für zukünftige technische Innovationen sind, zeigen Forschungsinstitute und Hochschulen auf dem Areal Cleanzone Campus. Diverse Möglichkeiten zum Austausch und zum Wissenstransfer bieten die Cleanzone Conference, die Cleanzone Plaza und die Cleanroom Talks der ReinraumAkademie.


Zum Ticketshop


Weitere Informationen:
http://www.ch.messefrankfurt.com/home.html
www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt:
Offizielle Vertretung der Messe Frankfurt für Schweiz & Liechtenstein
Industriestrasse 20
CH-8117 Fällanden
+41 44 503 94 00
info@tf-solutions.ch


Messe Frankfurt GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
+49 69 75 75 0
info@messefrankfurt.com

Alle News


14.09.-SwissCCS

Die Schulung basiert auf der VDI 2083 Bl.15. ist nach der internationalen Richtlinie der ICCCS (International Confederation of Contamination Control Societies) zertifiziert.


Vermittelt werden die aktuellen Regeln der Technik im Reinraumbereich, Grundlagen der Reinraumtechnik, sowie Wissen über Reinraumsysteme, Risiken und Besonderheiten, Kontaminationen, Personal und Reinraumkleidung.


Zielgruppen sind Reinraumpersonal, Reinigungspersonal, Wartungs- und Instandsetzungsspezialisten, Personal der Qualitätskontrolle, Reinraumverantwortliche Betriebsingenieure, Abteilungsleiter, Projektleiter und Planungsfachleute, Mitarbeiter/innen des Bereichs Qualitätsmanagement sowie Mitarbeiter/innen des Bereichs Zulassung / Regulatory Affairs


Details entnehmen Sie bitte dem Informationsflyer.

Für die Anmeldung verwenden Sie den Anmeldetalon.


Koordinaten:
• Datum: Dienstag / Mittwoch, 22./23. Januar 2019
9.00 bis ca. 17.00 Uhr / 8.30 bis ca. 17.00 Uhr
(Registrierung ab 8.30 Uhr)
• Ort: CLEANROOM EXPERIENCE COMPETENCE CENTRE
Vorstadt 4, 3380 Wangen an der Aare



Weitere Informationen:
www.swissccs.org


Kontakt:
SRRT - SwissCCS
Marktgasse 55
CH-3001 Bern
+ 41 31 326 76 95
info@swissccs.org

Alle News


12.09.-CEC

Für die Automobilindustrie, den Maschinenbau und die Mikromechanik ist die Bauteilsauberkeit ein wichtiges Qualitätskriterium, denn sie entscheidet über die die Zuverlässigkeit und Funktion von Maschinen sowie Produktionsteilen. Die Vorgaben nach VDA 19 und ISO 16232 sowie herstellerspezifische Normen legen deswegen Restschmutz-Höchstgrenzen für Produzenten und Zulieferer fest. Die Einhaltung dieser Richtlinien muss dabei fortlaufend nachgewiesen werden: «Es geht darum, eine mögliche Verschmutzung festzustellen und potentiell schädliche Partikel zu quantifizieren», erklärt Ralf Nerling, Generalbevollmächtigter der Firmengruppe Nerling und Vorsitzender beim CEC.


Nachweis durch interne oder externe Laboratorien
Schon leicht zu übersehende Alltagserscheinungen, wie Haare, Hautschuppen und Pollen, stellen dabei ein ernstzunehmendes Problem dar: Setzen sie sich etwa auf elektrischen Kontakten ab, kann dies zu schwerwiegenden Funktionsstörungen führen. Aus diesem Grund sind üblicherweise die Installation eines Sauberraumsystems und eine regelmässige Überprüfung der Raumkonditionen sowie der Produkte zwingend notwendig. «Eine entsprechende Restschmutzanalyse kann von den Bauteilherstellern entweder an akkreditierte Laboratorien vergeben oder in einem betriebseigenen Labor vorgenommen werden», so Nerling. Sollte sich der Hersteller jedoch für ein eigenes Labor entscheiden, ist eine direkte Implementierung der entsprechenden Prozessschritte in die Fertigungslinie ratsam. Denn müssen die Bauteile beispielsweise lange Transportwege zwischen den einzelnen Bearbeitungsstationen zurücklegen, erhöht sich das Risiko einer Kontamination oder einer Störung des Materialflusses.


Wie eine derartige Implementierung aussehen kann, zeigt das Cleaning Excellence Center nun beispielhaft anhand einer Demoanalage auf der diesjährigen parts2clean in Stuttgart. Der Standverbund gewährt einen Komplettüberblick über die gesamte Prozesskette Bauteilsauberkeit. Im Rahmen von Führungen, die am Stand der CEC beginnen, werden den Besuchern die einzelnen Stationen und Zusammenhänge erläutert. «Die Tour startet an einem übersichtlichen MindMap-Tableau, das die gesamte Logik der Bauteilreinigung und die zu beachtenden Einflussfaktoren aufzeigt», erläutert der Vorsitzende. Darunter fallen alle wichtigen Prozessschritte – das Entgraten, die Reinigung, die Logistik samt Verpackung und Transport sowie die Prüfung der Sauberkeit.


Das Bauteil als Ausgangspunkt
Als nächstes werden die Besucher zu einem Stand mit Komponenten geführt, die nicht nur aus verschiedenen Materialien bestehen, sondern sich auch in ihrer Komplexität und dem Verschmutzungsgrad unterscheiden. Nachdem die einzelnen Besucher sich für diejenigen Bauteile entschieden haben, welche die grösstmögliche Ähnlichkeit zu den im eigenen Betrieb hergestellten Bauteilen aufweisen, wird mithilfe einer Systematik ein geeignetes Reinigungsverfahren gefunden. Dieses wiederum umfasst neben der passenden Prozesschemie auch den dazugehörigen Anbieter aus dem Pool der teilnehmenden Unternehmen des Kompetenznetzwerks.


Im Anschluss werden im Bereich Logistik die Anforderungen an eine Richtlinien-konforme Verpackung vorgestellt sowie die zur Erhaltung der Bauteilsauberkeit erforderliche Handhabung der Packstücke demonstriert. In der Übergangszone zum Sauberkeitslabor liegt der Fokus auf der Umkleideprozedur inklusive reinraumfähiger Kleidung. Mittels eines Schnelllauftors wird darüber hinaus die Funktionsweise einer für die Sauberfertigung geeigneten Materialschleuse demonstriert. Zum Schluss bekommen die Besucher eine Einführung in die für die Sauberkeitsanalyse erforderlichen Einrichtungsgegenstände wie Spülkabinette und Filterwaagen. Selbstverständlich stehen die Ansprechpartner der mehr als zwanzig teilnehmenden Unternehmen jederzeit für weiterführende Fragen zur Verfügung.


Eckdaten
Was: parts2clean 2018
Wann: 23. bis 25. Oktober 2018
Wo: Messe Stuttgart
Halle 3, Stand A32 + A44

Teilnehmende Unternehmen:
BENSELER Entgratungen GmbH; Piller Entgrattechnik GmbH;INVENTEC Performance Chemicals; Borer Chemie AG; Fuchs Schmierstoffe GmbH; Caramba Chemie GmbH & Co. KG; LPW Reinigungssysteme GmbH; HEMO GmbH; HÖCKH Metall-Reinigungsanlagen GmbH; SPORER PCS GmbH; Weber Ultrasonics GmbH; Kögel GmbH; Antalis Verpackungen GmbH; Nerling Systemräume GmbH; SITA Messtechnik GmbH; RJL Micro & Analytic GmbH; Gläser GmbH; dhs Dietermann & Heuser Solution GmbH; Clean Controlling GmbH; Sartorius Lab Instruments AG & Co. KG; Markus Klostz GmbH; SV-Veranstaltungen GmbH; Olympus Soft Imaging Solutions GmbH; Quality Analysis GmbH; Mebis LfTS GmbH


Weitere Informationen:
www.cec-leonberg.de


Kontakt:
Cleaning Excellence Center (CEC)
Kompetenznetzwerk für Industrielle Bauteil- und Oberflächenreinigung Leonberg e.V.
Hertichstrasse 57
D-71229 Leonberg
+49 7152 330847-1
info@cec-leonberg.de

Alle News


10.09.-Ecoclean

Die Ausstattung der nasschemischen Reinigungsanlage mit einer Niederdruck-Plasmareinigung ermöglicht höchste filmische Sauberkeit zu erzielen. (Bild: Ecoclean GmbH)


Fertigungsprozesse wie Beschichten, Kleben, Abdichten, Lackieren, Schweissen oder auch eine Wärmebehandlung erfordern sehr saubere Bauteiloberflächen. Dabei wirken sich oft selbst minimale Rückstände filmischer Verunreinigungen wie Öle, Fette, Kühlschmierstoffe, Korrosionsschutzmittel, Konservierungsstoffe, Trennmittel sowie von weiteren Fertigungshilfsstoffen qualitätsmindernd aus.


Für die Feinst-Entfettung, die üblicherweise nach einer nasschemischen Reinigung mit Lösemittel oder wässrigem Medium erfolgt, hat Ecoclean (vormals Dürr Ecoclean) eine innovative Lösung entwickelt. Sie ermöglicht, dass eine zusätzliche Niederdruck-Plasmareinigung in der Arbeitskammer der Nass-Reinigungsanlage durchgeführt werden kann. Durch diese kombinierte Reinigung lassen sich in praktisch einem Prozess die für eine optimale Haftfestigkeit wesentliche freie Oberflächenenergie auf 60 bis 80 mN/m erhöhen. Auf der parts2clean wird diese Entwicklung am Beispiel der Lösemittelreinigungsanlage EcoCcore vorgestellt.


Eine weitere Neuheit am Stand des Reinigungssystemherstellers ist ein automatisierter, kompakter Applikationsträger für unterschiedlichste Anwendungen im Bereich der partiellen Reinigung und Aktivierung von Werkstücken aus Metallen und Kunststoffen. Je nach Aufgabenstellung kann die schlanke Lösung mit der Plasma-, EcoCsteam-, Laser-, CO2-Schneestrahl- oder EcoCbooster-Technologie ausgestattet und in eine Linienfertigung integriert werden. Es lassen sich damit verschiedenste Aufgabenstellungen, beispielsweise aus der Elektromobilität, Zulieferindustrie und Medizintechnik, effizient und teilweise trocken erfüllen.


Bei Aufgaben in der Fein- und Feinstreinigung, unter anderem in der optischen und feinmechanischen Industrie sowie der Medizintechnik und Maschinenwerkzeugherstellung können die Ultraschall-Reinigungsanlagen der UCM AG, einem Unternehmen der SBS Ecoclean Group, mit verschiedenen anlagen- und verfahrenstechnischen Vorteilen auftrumpfen.


Vorgestellt wird darüber hinaus eine innovative Cloud-Lösung für die Digitalisierung von Reinigungsanlagen. Sie ist darauf ausgelegt, sowohl die Prozesssicherheit als auch die Anlagenverfügbarkeit und Gesamtanlageneffektivität zu optimieren. Darüber hinaus ermöglicht die Digitalisierungslösung die lückenlose chargen- oder bauteilspezifische Dokumentation der Anlagen- und Prozessbedingungen, wie sie unter anderem in der Luftfahrtindustrie, Medizintechnik und Automobilindustrie gefordert wird. Sie bietet Anlagenbetreibern damit verschiedene Mehrwerte, zu denen die Erhöhung der Produktivität und eine verbesserte Produktionsplanung zählen.


Ein weiteres Thema, das auf dem Messestand von Ecoclean im Fokus steht, sind zukunftsweisende Servicelösungen. Erfahrene Kundendienstmitarbeiter informieren auf der «Serviceinsel» über Themen wie vorausschauende Wartung, massgeschneiderte Servicekonzepte, Schulungen für Kundenmitarbeiter sowie Anlagenmodernisierung und -anpassung.


Weitere Informationen:
www.ecoclean-group.net
www.ucm-ag.com


Kontakt:
Ecoclean GmbH
Muehlenstrasse 12
D-70794 Filderstadt
+49 711 700 60
info.filderstadt@ecoclean-group.net


UCM AG
Langenhagstrasse 25
CH-9424 Rheineck
+41 71 886 67 60
info@ucm-ag.com

Alle News


06.09.-ELI

Was CERN für die Teilchenphysiker bedeutet, soll ELI für die Laserforschung werden: Die Extreme Light Infrastructure (ELI) ist ein europäisches Laserforschungsprojekt, mit dem Prozesse mit hoher Zeitauflösung untersucht werden sollen. Beteiligt sind 40 Forschungseinrichtungen und Universitäten aus 13 EU-Staaten. In Dolní Břežany, bei Prag wurden die ELI-Beamlines aufgebaut, die ultrakurze Pulse hochenergetischer Teilchen und Strahlung für Experimente bereitstellen sollen. In Magurele nahe Bukarest wird die zweite Säule, ELI-NP, mit einem Teilchenbeschleuniger und einem Hochleistungslaser eine intensive Quelle für Gammastrahlung gebaut. Die Elektronendynamik in Atomen, Molekülen, Plasmen und Festkörpern mithilfe von Attosekundenpulsen soll in Szeged untersucht werden. Der Standort für die vierte Säule mit einem noch zu entwickelnden 200-PW-Laser ist noch nicht bekannt.


Extrem anfällig auf Verunreinigung
Schon der Bau der ELI-Beamline in der Tschechei, der mehrere Hundert Millionen Euro kosten wird, stellt Experten vor bislang unbekannte Herausforderungen. Das Problem: Die Apparatur von der Grösse eines Fussballfeldes reagiert sehr empfindlich auf Verunreinigungen. Die hochenergetischen Laserstrahlen, die durch ein Ultrahochvakuum jagen, brennen Partikel und Gase in die Wände ein oder versintern sie, verwandelt sie also in Stoffe, die sich wie eine Beschichtung ablagern. Die Umlenkspiegel würden blind, und die ganze Anlage unbrauchbar. Sauberkeit ist also höchstes Gebot. Erschwerend kommt hinzu, dass Dutzende unterschiedlicher Zulieferer die einzelnen Komponenten liefern, die alle die vorgegebenen Reinheitsnormen penibel einhalten müssen. «Das ist ein Riesenaufwand», sagt Markus Keller, Experte am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA.


Fraunhofer IPA weiss Rat
Viele Unternehmen haben sich inzwischen an das IPA gewandt. Denn das Institut verfügt nicht nur über den weltweit grössten Forschungsreinraum der ISO-Klasse 1, seine Wissenschaftler haben auch das nötige Know-how in allen Fragen der Reinheit. Und bei diesem Projekt, das Keller leitet, sind alle Facetten gefragt, von der Reinigung bis zur Validierung, von der sauberen Verpackung bis zur Schulung. Es geht sowohl um organische Verunreinigungen als auch um Partikel. Und es geht darum, dass keine Materialien verwendet werden, die ausgasen. Die Vorgehensweise ist entsprechend vielseitig. Manche Teile wie ein Vakuumschieber von einer halben Tonne Gewicht werden in Stuttgart gereinigt, penibel verpackt und auf den Weg geschickt. Für andere Komponenten wäre der Transport zu aufwendig. So sind allein mehr als 100 Edelstahlrohre nötig, jedes 6 Meter lang und 40 Zentimeter dick. In ihnen werden die Laserstrahlen später durchs Ultrahochvakuum laufen.


Diese Rohre lassen sich nur vor Ort verbinden, wofür ein provisorischer Reinraum nötig ist. Das bedeutet: Wandbeschichtung, Bodenbelag, Rostschutz – nichts darf ausgasen. Das IPA sucht die optimalen Baumaterialien aus. Vor allem aber darf innerhalb der Röhren kein Schmutz sein. Um die Sauberkeit zu kontrollieren, stellt das IPA das nötige Equipment bereit und analysiert die zurückgesandten Proben auf Partikel, auf organischen Schmutz und Gase. Nicht zuletzt schulen Keller und seine Kollegen die Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen, damit sie die Auflagen erfüllen können. Denn der Superlaser verzeiht keine Fehler. Wenn die Apparatur erst einmal steht, sind weitere Reinigungsarbeiten nicht mehr möglich. Die Röhren, durch die der Strahl läuft, bleiben hermetisch verschlossen.


Weitere Informationen:

www.eli-laser.eu
www.ipa.fraunhofer.de


Kontakt:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstrasse 12
D-70569 Stuttgart
+49 711 970 1800
info@fraunhofer.ipa.de

Alle News


04.09.-Cleanzone

Knapp 80 Unternehmen aus dem In – und Ausland präsentieren Innovationen, die alle Bereiche eines Rein- oder Sauberraums abbilden vom Konzept bis zum Betrieb. Auf über 30 Prozent mehr Fläche geht die Cleanzone 2018 mit einem noch umfangreicheren Angebot an den Start. Aus der Schweiz mit dabei sind unter anderem der Monitoringspezialist vali.sys und das Federal Institute of Metrology (METAS).


Hochkarätige Referenten wie Dr. Udo Gommel vom Fraunhofer IPA, Richard Denk von Skan, Dr. Christian Raiss vom Hygiene-Institut Aysid oder Nikolaus Ferstl von der Uniklinik Regensburg sprechen auf der Cleanzone Conference zu den Top-Themen der Reinraumtechnik. Die Konferenz ist in die vier Themenblöcke unterteilt: «Cleanroom for Life», «Upgrade your cleanroom efficiency», «Clean Life Sciences – The next level» und «Cleanroom: Modeling the future». Die Konferenztickets kosten je nach Zahl der Themenblöcke von 148 bis 388 Euro. Messebesucher können noch bis 15. September 2018 eine kostenlose Messedauerkarte erwerben.


Zum Ticketshop


Weitere Informationen:

www.ch.messefrankfurt.com/home.html
www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt:
Offizielle Vertretung der Messe Frankfurt für Schweiz & Liechtenstein
Industriestrasse 20
CH-8117 Fällanden
Tel. +41 44 503 94 00
info@tf-solutions.ch


Messe Frankfurt GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
+49 69 75 75 0
info@messefrankfurt.com

Alle News


03.09.-p2c

Die parts2clean informiert über neue Lösungen und Trends: Wertvolles Wissen sammeln bei Fachforum, Sonderschauen und den Guided Tours (Bild: Doris Schulz)

«Die parts2clean bietet nicht nur das international umfangreichste Angebot für eine effiziente und prozesssichere Bauteilreinigung, sondern legt ein besonderes Augenmerk auf Trends und kommende Aufgabenstellungen», sagt Olaf Daebler, Global Director parts2clean bei der Deutschen Messe AG. Das Rahmenprogramm ist ebenfalls darauf ausgelegt, Wissen und Know-how für die Sauberkeitsanforderungen von heute und morgen zu bieten. Rund sechs Wochen vor Beginn der 16. Auflage der Messe haben bereits mehr als 180 Unternehmen ihren Standplatz in den Hallen 3 und 5 verbindlich gebucht. Damit beträgt die Nettoausstellungsfläche bereits rund 6 500 Quadratmeter.


Innovative Lösungen und Weiterentwicklungen in allen Ausstellungssegmenten
«Zahlreiche Aussteller nutzen die Messe, um neu- und weiterentwickelte Produkte und Dienstleistungen erstmals einem internationalen Publikum zu präsentieren», so Daebler. Dazu zählt unter anderem eine mit einer integrierten Niederdruck-Plasmareinigung ausgestattete Lösemittelreinigungsanlage. Diese innovative Entwicklung ermöglicht es, höchste filmische Sauberkeitsanforderungen, wie sie beispielsweise für eine nachfolgende Verklebung, Beschichtung oder Abdichtung gestellt werden, in einem durchgängigen Reinigungsprozess zu erfüllen. Dem Trend, dass filmische Verunreinigungen zunehmend als qualitätskritisch wahrgenommen werden, tragen auch unterschiedliche Neu- und Weiterentwicklungen für die trockene Einzelteilreinigung Rechnung. Vorgestellt werden darüber hinaus verschiedene innovative Cloud-Lösungen für die Digitalisierung von Reinigungsanlagen und -prozessen. Sie ermöglichen es, den Produktionsprozess stabil zu halten sowie eine höhere Produktivität und Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Entgraten und Reinigen in einem Arbeitsgang? Auch für die Prozesskombination präsentieren die Aussteller der diesjährigen parts2clean Lösungen. Mit Neuheiten warten die teilnehmenden Unternehmen zudem in allen anderen Ausstellungssegmenten auf, darunter partikuläre und filmische Sauberkeitskontrolle, Reinigungsmedien, Badmonitoring und -pflege, Warenkörbe und Werkstückträger sowie Zubehör.


Viel Wissen durch umfangreiches und vielseitiges Rahmenprogramm
Neue Lösungen und wertvolles Know-how bietet bei der diesjährigen parts2clean auch das Rahmenprogramm. So demonstrieren die Organisatoren der Sonderfläche «Automatisierung und Digitalisierung von Reinigungsprozessen» mithilfe eines Stäubli TX2-CS9 Industrie-Roboters, wie einfach Prozess- und Equipment-Daten zur Verfügung gestellt werden können. Dabei wird auch aufgezeigt, wie individuell und zielbezogen sich diese Daten definieren und editieren lassen. Darüber hinaus wird erklärt, wie flexibel Bedien- und Teachoberflächen an die jeweiligen Produktionszwecke und Mitarbeiterprofile angepasst werden können und wie hilfreich «smarte Daten» für eine nachhaltige Produktion sein können.


Die gemeinsam mit dem CEC (Cleaning Excellence Center) organisierte Sonderschau «Prozessablauf Bauteilreinigung mit Sauberkeitskontrolle» informiert live über die Prozessschritte von der Entgratung und Reinigung über die Sauberkeitskontrolle im Reinraum bis zur Protokollierung der Ergebnisse. Eine weitere vom Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) organisierte Sonderschau ist dem Thema «QSRein 4.0 – Chancen für die Reinigungstechnik» gewidmet.


«Mit den englischsprachigen Guided Tours bieten wir Besuchern die Möglichkeit, sich unter fachkundiger Führung auf direktem Weg und ganz gezielt über die verschiedenen Bereiche der industriellen Reinigung zu informieren», ergänzt Daebler. Das dreitägige integrierte Fachforum der parts2clean, dessen fachliche Koordination durch die Fraunhofer-Allianz Reinigung und den FiT erfolgt, hat den Charakter einer Weiterbildungsveranstaltung. Die simultan übersetzten (Deutsch/Englisch) Vorträge hochrangiger Referenten aus Industrie und Forschung bieten Wissen und Erfahrungsberichte zu unterschiedlichen Themen in der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung sowie zu innovativen Entwicklungen in der Reinigungstechnik. Die Teilnahme ist für Besucher der parts2clean kostenfrei.


Weitere Informationen


Kontakt:

Deutsche Messe AG
Messegelände
D-30521 Hannover
+49 511 89 0
info@messe.de

Alle News


30.08.-Fraunhofer-FEP

Prober mit mikrostrukturierten OLEDs im Reinraum des Fraunhofer FEP (Bild: Fraunhofer FEP)


Circa 88 Mal am Tag schaut der durchschnittliche Smartphone-Nutzer auf ein Display. Nicht eingerechnet der Blick auf die kleineren Smart Watches oder andere Anzeigeelemente. Displays in unterschiedlichsten Arten sind allgegenwärtig und im täglichen Leben bald unersetzlich. Rückt man den Fokus auf die Welt der OLED-Mikrodisplays, findet man sich schnell bei den aktuellen und künftigen Anwendungen in Datenbrillen für die Darstellung virtueller (VR) und erweiterter Realität (Augmented Reality, AR) wieder, deren Kernstück das Mikrodisplay darstellt. Nicht nur seit dem Hype um Pokémon Go hat jedermann eine Vorstellung davon, was AR bedeutet - zusätzliche Informationen, mit denen man interagieren kann, werden in die tatsächlich reale Welt eingeblendet. Neben dem industriellen Einsatz in der Produktion 4.0, in der Medizin oder der Unterhaltungselektronik haben sich AR- und VR-Anwendungen seit Jahren ebenfalls in der Werbung und im Bildungssektor etabliert. Vorbei könnten bald die Zeiten der klobigen Audio-Guides in Museen sein. Und das nicht nur über bisherige Lösungen mit Tablets oder Smartphones. Leichte Head-Up-Displays können Ausstellungen durch eingeblendete Filmszenen, Töne und auch Interaktion zu grossartigen Lernwelten erweitern und einen Museumsbesuch nachhaltiger gestalten.


Durch geringe Bautiefe aufgrund der selbstleuchtenden Eigenschaften der OLED und der hervorragenden Kontrastverhältnisse greifen Hersteller zunehmend auf OLED-Mikrodisplays für AR/VR-Brillen zurück. Das Fraunhofer FEP ist seit Jahren mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser Technologie beschäftigt. Weiterhin gilt es, noch einige technologische Herausforderungen zu meistern, um das ganze Potenzial der OLED-Technologie für den Einsatz in nutzerfreundlichen Datenbrillen oder anderen AR/VR-Anwendungen zu nutzen. Sehr hohe Helligkeiten und Effizienz, gute Ausbeuten bei grosser (Chip-) Fläche, gekrümmte Oberflächen, integrierte Augenverfolgung und transparente Substrate sind einige Aufgabenstellungen, die noch auf der Agenda der Forscher stehen.


Aktuell steht man in der OLED-Technologie vor der Hürde, dass Vollfarbdisplays nur durch Einsatz von Farbfiltern oder Schattenmasken realisierbar sind. Diese schränken die Effizienz bzw. die Auflösung der OLED ein. Mit Hochdruck wird an neuen Ansätzen geforscht, mit denen die Mikrodisplays hochauflösend und gleichzeitig effizient und langlebig hergestellt werden können. Dabei stellt die Strukturierung der organischen Schichten in den OLED eine der grössten Herausforderungen dar, da konventionelle Methoden (z. B. Photolithographie) bei organischen Halbleiter-Materialien nicht anwendbar sind. Vor zwei Jahren wurde bereits erfolgreich der Einsatz von Elektronenstrahltechnologie zur Mikrostrukturierung am Fraunhofer FEP demonstriert. Mit dem patentierten Verfahren gelang es, eine komplette OLED durch ihre Verkapselung hindurch zu strukturieren und so beliebige Strukturen und auch hochauflösende Bilder in Graustufen zu erzeugen.


Jetzt gelang die Weiterentwicklung des Elektronenstrahlverfahrens, die nun auch eine vollfarbige OLED- Strukturierung ohne Farbfilter erlaubt. Um rote, grüne und blaue Pixel zu erzeugen, wird eine organische Schicht der OLED selbst mit einem thermischen Elektronenstrahlprozess strukturiert. Diese Strukturierung bewirkt eine Änderung in der Dicke des Schichtstapels, womit die Emission von verschiedene Farben möglich wird. Damit ist ein erster grosser Schritt zur Entwicklung von Vollfarbdisplays ohne den Einsatz einschränkender Farbfilter im Prozess gelungen. Elisabeth Bodenstein, Entwicklerin im Projektteam des Fraunhofer FEP erklärt die Vorteile: «Mit unserem Elektronenstrahl-Verfahren ist es möglich, auch solche sensiblen, organischen Materialien thermisch zu strukturieren, ohne darunterliegende Schichten zu schädigen.»


Die Ergebnisse wurden über Simulationen und initiale Schätzung der HTL-Dicken (Hole Transport Layer) erreicht, die man mit dem Elektronenstrahl strukturiert. Die Forscher erzielten tatsächlich die Auskoppelung von Rot, Grün und Blau aus der weissen OLED. Mit Prinzipnachweisen am Fraunhofer FEP konnten auf ersten Testsubstraten die Farben bei vergleichbarer Performance der OLED demonstriert werden.


Neben der Nutzung dieses neuen Verfahrens für OLEDs kann die Elektronenstrahlstrukturierung auch für andere Anwendungen der organischen Elektronik oder für anorganische Schichten genutzt werden. Darüber hinaus ist ein Mikrostrukturierungsprozess mittels Elektronenstrahl sehr flexibel auch in Bereichen der Photovoltaik, MEMS und Dünnschichttechnik einsetzbar.


Nun stehen die Wissenschaftler mit den vielversprechenden Vorarbeiten vor den nächsten Meilensteinen. Oberstes Ziel ist es, in den kommenden Jahren gemeinsam mit Partnern die Herstellung von OLED-Mikrodisplays mit dieser neuen Methode zu entwickeln und durch Lizenzierung in der Industrie zu etablieren. Hierfür sollen unter anderem die Strukturen noch weiter miniaturisiert und die Prozessoptimierung gemeinsam mit interessierten Partnern aus der Industrie vorangetrieben werden. Im nächsten Schritt ist die Integration der Mikrostrukturierung in bestehende Prozessabläufe geplant, um hier weiteres Know-How für und mit Industriepartnern zu gewinnen. Damit soll der künftige Transfer der Testergebnisse in eine bestehende Prozesslinie erarbeitet werden um eine spätere Etablierung der Technologie auf Industrieniveau zu ermöglichen.


Begleitend dazu planen die Wissenschaftler eine erweiterte Simulation der OLED. Mit einer Anpassung von Materialien und Schichtdicken soll das Farbspektrum der OLED noch verbreitert werden. Perspektivisch soll so der Einsatz der Displays in Datenbrillen z.B. für Spezialanwendungen in der Industrie oder Medizin über diesen Prozess eröffnet werden.


Die Resultate der neuen Technologie sind innerhalb eines von der Fraunhofer-Gesellschaft geförderten Projektes entstanden. Nun stehen die Wissenschaftler des Institutes für konkrete Weiterentwicklungen der Technologie im Rahmen von Partnerschaften und Projektarbeiten gemeinsam mit Display-, Anlagen-, Material-, oder Systemherstellern bereit. Die Ergebnisse werden während des International Meeting on Information Display - IMID 2018, vom 29. bis 31. August 2018 in Busan, Südkorea, am Stand Nr. 50 des Fraunhofer FEP und zur Postersession III präsentiert.

Autorin: Franziska Lehmann Unternehmenskommunikation, Fraunhofer FEP


Weitere Informationen

www.fep.fraunhofer.de


Kontakt

Dr. Uwe Vogel

Stellv. Institutsleiter; Bereichsleiter: Mikrodisplays und SensorikFraunhofer FEP

Maria-Reiche-Strasse 2

D-01109 Dresden

+49 351 8823-282

uwe.vogel@fep.fraunhofer.de



Alle News


27.08.-Systec

Einfacher Ein- und Ausbau von Displays in der Reinraumwand


Integrierte Displays eignen sich optimal als Statusanzeigen in Reinräumen. Flächenbündig eingelassen sind sie einfach zu reinigen. Doch wie lassen Sie sich ohne grossen Aufwand ein- und ausbauen?

Für die VIEWSION Display Serie haben Systec & Solutions ein innovatives Montagekonzept entwickelt, das den frontseitigen Einbau ermöglicht. Mittels Magnethalterungen wird das Display flächenbündig eingesetzt und mit Silikon versiegelt. Bei Bedarf kann die Versiegelung entfernt und das Display mit Hilfe eines Saughebers einfach herausgenommen werden.


Wie einfach das geht, sehen Sie im folgenden Video.



Weitere Informationen

www.systec-solutions.com


Kontakt

Systec & Solutions GmbH

Emmy-Noether-Str. 17

D-76131 Karlsruhe

+49 721 6634 400

talk@systec-solutions.de



Alle News


22.08.fairxperts

Die Möglichkeit zum Dialog mit den ausstellenden Unternehmen wird während der Fachtagung rege genutzt. (Bild: fairXperts GmbH & Co. KG)


Die Anforderungen an die Oberflächen von Präzisionsteilen variieren zwar je nach Produkt, Einsatz und Branche. Dennoch stellen zunehmend komplexere Bauteilgeometrien, schwer bearbeitbare Werkstoffe, neue Materialien und Materialkombinationen Fertigungsunternehmen vor Herausforderungen. So sind gratfreie Bauteile und Komponenten mit definierten Kanten und Verrundungen in immer höherer Präzision zu fertigen. Oberflächenveredelungen, die Reibung, Verschleiss und Geräuschentwicklung minimieren sowie Leistungs- und Lebensdauersteigerungen ermöglichen, werden ebenfalls gefordert. Hohe Wirtschaftlichkeit, Produktivität und Flexibilität sind erforderlich, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. All dies macht den Einsatz anforderungsgerechter, prozesssicherer und effizienter Verfahren zu einem Muss.


Know-how, Innovationen und Benchmark-Lösungen

Dazu vermittelt die 7. Fachtagung Entgrattechnologien und Präzisionsoberflächen, die am 22. und 23. November 2018 erstmals in Lüdenscheid durchgeführt wird, Grundlagen, Expertenwissen und präsentiert innovative Lösungen sowie Praxisbeispiele.

Der Auftaktvortrag informiert über verschiedene Entgratverfahren sowie deren Potenziale und Grenzen. Eine innovative Lösung zur Bearbeitung von Schneidkanten nach der Zerspanung, dem Stanzen und Feinschneiden wird ebenso vorgestellt wie der Weg in die industrielle Entgratung mit Ultraschall. Thematisiert werden auch die Möglichkeiten des ECM-Entgratens, von PECM im Vergleich zum Senkerodieren und das Flakkotieren als Verfahren für höchste Präzision in der Kantenverrundung. Erfahrungsberichte aus den Bereichen thermisches Entgraten sowie kryogenes Entgraten von Kunststoffformteilen finden sich ebenso auf der Agenda wie Referate über die Einflüsse, Herausforderungen und Lösungen für das mechanische Entgraten von Bohrungsverschneidungen sowie über Schleifkörper und deren Anwendung in der Gleitschlifftechnik.


Mit der Rolle einer modernen CAD/CAM-Software in heutigen Produktionsprozessen in Bezug auf das Entgraten beschäftigt sich die Tagung ebenfalls. Auch das Roboterentgraten von Druckgussteilen sowie die Gratvermeidung bei der Herstellung von Bohrungen und 3D-Strukturen mit dynamischem ECM sind Themen, die behandelt werden.

Möglichkeiten, die innovative Entwicklungen bieten wie beispielsweise die Zahnstirnkantenbearbeitung, das Laserpolieren und die Laserkantenveredelung bei der Bearbeitung von Blechen sowie Drehprozesse mit überlagerter Zusatzbewegung für die Erzeugung von Funktionsoberflächen für tribologische Anwendungen werden diskutiert.

Die letzten drei Vorträge widmen sich der Feinstbearbeitung von Oberflächen. Dabei geht es sowohl um die Qualitätssicherung im Reinigungs- und Entgratprozess als auch um das Finishen von keramischen Bauteilen mit Diamantbürsten und die wesentlichen Merkmale des Plasmapolierverfahrens.


Die Fachtagung Entgrattechnologien und Präzisionsoberflächen richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Fertigung, Arbeitsvorbereitung, Technologie, Verfahrenstechnik, Qualitätswesen sowie Entwicklung und Konstruktion der verschiedenen Industriebereiche. Das vielschichtige Programm vermittelt das Wissen, um Prozesse zur Entgratung und der Herstellung von Präzisionsoberflächen zu gestalten und zu beherrschen.

Die begleitende Ausstellung bietet Unternehmen die Möglichkeit, Lösungen und neue Entwicklungen zielgerichtet zu präsentieren und sich mit Teilnehmern direkt auszutauschen.

Weitere Informationen über das komplette Programm und die Referenten sowie Anmeldeunterlagen stehen unter www.wissenstransfer-entgraten.de bereit.


In Kürze

7. Fachtagung Entgrattechnologien und Präzisionsoberflächen

Termin: 22. und 23. November 2018

Veranstaltungsort: Hotel Mercure, Beethovensaal

Parkstrasse 66, 58509 Lüdenscheid


Weitere Informationen/Anmeldung

www.fairXperts.de


www.wissenstransfer-entgraten.de



Kontakt

fairXperts GmbH & Co. KG

Hauptstrasse 7

D-72639 Neuffen

+49 7025 8434-0

info@fairxperts.de



Alle News


20.08

(Bild: Messe Frankfurt/Sandra Gätke)


Reinräume definieren sich über Grenzwerte für partikuläre Verunreinigungen und mikrobiologische Kontaminationen. Besonders sensible Bereiche aber stellen die Schnittstellen zwischen der «unreinen» Umgebung und dem Reinraum ebenso wie zwischen unterschiedlichen Reinraumzonen dar. Hier übernehmen Schleusen eine wichtige Funktion. Wer durch sie hinein und hinausgeht, das sollte strikt und rückverfolgbar definiert sein.


Zugangskontrolle und Rückverfolgung von Gegenständen

Die Zugangskontrolle kann auf unterschiedliche Weise gelöst werden. Es gibt zum Beispiel dezentrale Systeme mit Steuerungselementen direkt an den Türen und zentrale Systeme, wobei die Türen mit einfachen Bedienterminals ausgestattet sind. Diese können als Touch-Displays ausgeführt sein oder auch als RFID-Systeme mit berührungsfreier Mitarbeiter-Identifizierung. Im letzteren Falle können besonders leicht individuelle Zugangsrechte geändert oder spezielle Restriktionen implementiert werden – zum Beispiel: Es darf nur eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern gleichzeitig in Zone X arbeiten, und es müssen bestimmte eingespielte Teams sein.

Eine Herausforderung lautet: Wie lässt sich zurückverfolgen, welcher Mitarbeiter welche beweglichen Gegenstände ein- und wieder ausgeschleust hat (z.B. Schuhe, Overall, Häubchen, Mopps, Wischtücher)?

Eine aktuelle Basismassnahme besteht in der Bereitstellung der benötigten Ausrüstung für jeden Mitarbeiter – exakt das, was er braucht, gegebenenfalls tagesgenau abgestimmt, kein Teil zu wenig, aber auch keines zu viel. Nach der Arbeit werden die Bekleidungsstücke und Arbeitsmittel in festgelegte Fächer oder Schränke gelegt, um dort zur Reinigung bzw. Dekontaminierung abgeholt zu werden. Das kann der Reinraumbetreiber selbst umsetzen, oder er nimmt dafür den Schrank-Service eines externen Dienstleisters in Anspruch.

Erfahrungsgemäss bleiben ohne zusätzliche Kontrollen gewisse Restrisiken – zum Beispiel versehentlich mit hineingenommene und dann vergessene Gegenstände. Eine speziell für Reinräume ausgelegte Bestandsverwaltung kann an dieser Stelle helfen. In einer Basisversion geben die Mitarbeiter Mopps, Wischtücher etc. beim Ein-/Ausschleusen an, alles wird in Listen eingetragen. Sie dienen der Selbstkontrolle der Mitarbeiter.

Um verbleibende Risiken (z.B. Nachlässigkeit) zu vermeiden, ergänzt man das Schranksystem in höheren Ausbaustufen um unbestechliche Robotik: Ein Greifarm mit Saugnapf übergibt jedem Mitarbeiter persönlich die benötigten Teile. In der höchsten Sicherheitskategorie werden diese Vorgänge digital abgespeichert (z.B. in einer Cloud).

«Technologisch gesehen stehen die Lösungen bereit», urteilt Benedikt Fischer, CTO Dittel Cleanroom Engineering. «Der Weg von Reinigungsutensilien mit integrierten Chips durch den Reinraum kann sogar im Detail verfolgt werden. Mit Kamerasystemen kann man Bewegungsprofile der Mitarbeiter erstellen. Allerdings sitzen uns dabei immer ein Engelchen und ein Teufelchen auf der Schulter. Man kann dank Tracking die Effizienz von Reinigungsprozeduren verbessern, aber es ist auch eine Klärung im ethischen Bereich nötig dahingehend, wie weit die Mitarbeiter-Überwachung gehen darf. In Deutschland ist die ethische Komponente bereits im Blick, während in bestimmten anderen Teilen der Welt die maximale Nutzung verfügbarer Daten ganz im Vordergrund steht.»


Fälschungssicher und reinraumgerecht

Tracking heisst darüber hinaus: das Produkt zurückverfolgen und Fälschungen vermeiden – etwa im Sinne der sogenannten «Falsified Medicines Directive» (FMD; EU-Richtlinie 2011/62/EU). Die Arzneimittelfälschungsrichtlinie ist zurzeit besonders spannend, weil sie bis zum 9. Februar 2019 umgesetzt werden muss.

Grundsätzlich kann es beispielhaft so funktionieren, dass der Arzneimittelhersteller seine Produkte mit eindeutigen Identifizierungs-Codes (u.a. aufgedruckter Barcode) in einen zentralen Daten-Hub (im Falle deutscher Hersteller auf das der Branchen-Initiative securPharm) lädt. Durch Abgleich können nun Grosshändler, Apotheken und Krankenhäuser bei der Abgabe des Medikaments überprüfen: Ist die betreffende Arznei als Original-Präparat verzeichnet, oder handelt es sich womöglich um eine Fälschung?

Mit einem Scan erfolgt die Antwort auf diese Frage in Millisekunden, Fälschungen werden umgehend aus dem verkaufsfähigen Bestand genommen. Darüber hinaus dienen auch spezielle Sicherungsmassnahmen an den Verpackungen zur Unterscheidung von Original und Fälschung.

«Eine gute Möglichkeit stellt zum Beispiel die Kombination von zwei Klebstoffen, einem Heisskleber und einem Kaltkleber, zum Verschluss der Verpackung dar», erläutert Dr. Heinrich Prinz, PDM-Consulting, Gross-Zimmern. «Wenn eine Sekundärverpackung schon einmal geöffnet wurde, ist das bei diesem Verfahren auf den ersten Blick ersichtlich und wirft den Verdacht auf, dass Fälscher am Werk waren.»

Diese Massnahmen vollziehen sich im Bereich der Logistik, allerdings gilt auch: Bei Produkten mit fehlender Sekundärverpackung ist die Primärverpackung fälschungssicher zu gestalten – zum Beispiel bei der Abfüllung direkt im Reinraum.

Darüber hinaus gewinnen reinraumtaugliche und im Sinne eines lückenlosen Trackings bedruckbare Verpackungen generell eine höhere Bedeutung. Das betrifft ausser Primärverpackungen für Arzneimittel auch Anwendungen im Bereich von Chemikalien oder Implantaten.

Einen Überblick über alle aktuellen Trends rund um Sicherheitsaspekte im Reinraum verschafft sich der Besucher auf der Messe Cleanzone am 23./24. Oktober 2018 in Frankfurt am Main.


Weitere Informationen

www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt

Messe Frankfurt GmbH

Ludwig-Erhard-Anlage 1

D-60327 Frankfurt am Main

+49 69 75 75 0

info@messefrankfurt.com



Alle News


Stefan Bokorny ist neu Geschäftsführer der IE Life Science in Zürich. (Bild: IE Group)

Stefan Bokorny ist neu Geschäftsführer der IE Life Science in Zürich. (Bild: IE Group)


Dr. Stefan Bokorny (50) hat als Chemiker mit Global-E-MBA Abschluss seit 20 Jahren in verschiedensten Führungspositionen als F&E-, Sales- und BD-Verantwortlicher sowie Technischer Leiter auf Geschäftsleitungsebene gearbeitet. Er hat umfassende Industrie-Erfahrung in der Entwicklung und Marktimplementierung von technologisch anspruchsvollen Produkten im technischen und pharmazeutischen Umfeld. Zuletzt war er verantwortlich für den Aufbau eines neuen Geschäftsfelds im Life Science, bzw. Medical Care Bereich.

«Wir freuen uns darüber, mit Stefan Bokorny einen in diesem innovativen und zukunftsweisenden Bereich sehr gut vernetzten und kompetenten Geschäftsführer gewonnen zu haben», kommentierte Armin Ballweg, Gruppenleiter der IE Group. «Ich freue mich darauf, die IE Group strategisch und operativ nachhaltig mitgestalten zu können und unseren Kunden mein branchenspezifisches Wissen zu Prozessen und Produkten zur Verfügung zu stellen», ergänzt Stefan Bokorny.

IE Life Science ist Teil der IE Group, die derzeit über 90 Bau- und Betriebsplaner, Architekten, Wirtschafts- und Maschineningenieure sowie Logistiker und Verfahrenstechniker beschäftigt. Mit heute drei Büros in Zürich, München und Nyon ist die Gruppe seit 1966 am Markt und realisiert Projekte für die Life-Science- sowie für die Kunststoffindustrie-, Lebensmittel-, Druck- und Verpackungs- sowie Technologie-Industrie.


Weitere Informationen

http://www.ie-group.com


Kontakt  

IE Industrial Engineering Zürich AG

Wiesenstrasse 7

CH- 8008 Zürich

+ 41 44 389 86 00

zuerich@ie-group.com




Alle News


18.08.-ebm

Alle zwei Jahre präsentieren die Spezialisten von ebm-papst AG in konzentrierter Form den neusten Stand der Ventilatorentechnik. Wer vier Stunden Zeit in das Symposium - Technik pur - investiert, ist diesbezüglich beruflich für die nächste Zukunft gerüstet.

Die ebm-papst Gruppe ist der weltweit führende Hersteller von Ventilatoren und Motoren. Seit Gründung setzt das Technologieunternehmen kontinuierlich weltweite Marktstandards: von der Marktreife elektronisch geregelter EC-Ventilatoren über die aerodynamische Verbesserung der Ventilatorflügel bis hin zur ressourcenschonenden Materialauswahl, u. a. mit Biowerkstoffen.

Im Geschäftsjahr 2017/2018 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,043 Mrd. €. ebm-papst beschäftigt über 15’115 Mitarbeitende an über 18 Produktionsstätten (u. a. in Deutschland, China und den USA) sowie über 57 Vertriebsstandorten weltweit. Ventilatoren und Motoren des Weltmarktführers sind in vielen Branchen zu finden, wie zum Beispiel in den Bereichen Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik, Haushaltsgeräte, Heiztechnik, Automotive und Antriebstechnik.


Das Programm

• ab 12.45 Eintreffen der Teilnehmer

• Stehlunch im Foyer

• 13.30 Begrüssung

Kurzvorstellung von ebm-papst AG

Werner Schneeberger, Geschäftsführer ebm-papst AG, Oberhasli

• 13.45 Anforderungen an die Stromversorgung und Massnahmen zur Reduktion der Netzrückwirkungen von EC-Ventilatoren

(Referent: Martin Bürkert, Abteilungsleiter Entwicklung Elektronik, ebm-papst)

• 14.15 Energie Zukunft Schweiz

(Referent: Nico Pfäffli, Projektleiter ‘Team Energie Effizienz’, Energie Zukunft Schweiz)

• 15.15 Ventilatoren und deren Einsatz im Industrie 4.0 Umfeld

(Referent: Uwe Sigloch, Market Management Luft- und Klimatechnik, ebm-papst)

• 15.45 Schwingungstechnische Aspekte bei Aufstellung und Betrieb von Freiläufern (Referent: Hartmut Messerschmidt, Leiter Anwendungsentwicklungen, ebm-papst)

• 16.15 Mit Effizienz zum Weltrekord: In 1,513 s elektrisch von 0 auf 100 km/h

(Referent: Eloi Roset, ETHZ)


(Weitere Details zu den Präsentationen finden Sie hier.)




LuftDruck - Das 5. ebm-papst , Ventilatoren-Symposium:

Datum: Donnerstag 20. September 2018

Zeit: Stehlunch 12:45, Symposium 13:30 bis ca. 17:30

Ort: Technorama, 8404 Winterthur

Anmeldung: www.ebmpapst.ch

Anmeldeschluss: 6. September 2018

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Die Anfahrtsbeschreibung erhalten Sie wenige Tage vor dem Anlass per E-Mail.


Weitere Informationen

www.ebmpapst.ch


Kontakt

ebm-papst AG

Rütisbergstrasse 1

CH-8156 Oberhasli

+41 44 732 20 70

E-Mail: verkauf@ebmpapst.ch



Alle News


09.08.-Aseptikon-(002)



Die Aseptik-Konferenz und die Mikrobiologie-Konferenz sind seit vielen Jahren feste Bestandteile der deutschsprachigen Konferenzlandschaft der pharmazeutischen Industrie.

Vor sechs Jahren wurde der neue Kongress «aseptikon» ins Leben gerufen, der die Themengebiete aseptische Herstellung, Mikrobiologie und zugehörige Themen zusammenfasst und der seither in der angeschlossenen Fachausstellung rund um Mikrobiologie, Hygiene und Reinraummonitoring zusätzlich Ausstellern die Möglichkeit bietet, ihre Dienstleistungen und Produkte zu präsentieren.


In diesem Jahr beinhaltet die aseptikon die folgenden Veranstaltungen:

• Aseptik-Konferenz: Hier steht die praktische Umsetzung der aktuellen regulatorischen und technologischen Entwicklungen auf dem Gebiet der aseptischen Produktion im Mittelpunkt.

• Mikrobiologie-Konferenz: Verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuellen regulatorischen Anforderungen an die pharmazeutische Mikrobiologie, erhalten Sie Beispiele für die Umsetzung in der Praxis und erfahren Sie die neuesten Entwicklungen.

• Radiopharmaka – Regulatorische Anforderungen und praktische Umsetzung: Hier lernen Sie, wie die europäischen und nationalen Vorgaben und Empfehlungen in einem Qualitätsmanagementsystem umgesetzt werden können.

• Pest Control - Schädlingsbekämpfung trifft GMP: Hier lernen Sie den regulatorischen Hintergrund und die Erwartungen an Schädlingskontrolle und Schädlingsbekämpfung kennen.


Teilnehmer des Kongresses haben freien Zugang zu allen vier Konferenzen sowie zur grossen Fachausstellung. So können Sie sich aus allen Vorträgen Ihr persönliches Programm zusammenstellen.


Veranstaltungsort

H+ Hotel Wiesbaden/Niedernhausen

Zum Grauen Stein 1

D-65527 Niedernhausen


Weitere Informationen

www.aseptikon.de


Kontakt

CONCEPT HEIDELBERG GmbH

Rischerstrasse 8

D-69123 Heidelberg

+49 06221 84 44 0

info@concept-heidelberg.de



Alle News


06.08.-FiT

Gemeinsam mit erfahrenen Anwendungstechnikern erarbeiteten die Teilnehmer systematische Vorgehensweise zur Lösung individueller Reinigungsaufgaben. (Bild: Nicolas Herdin, fairXperts GmbH & Co. KG)


Das Seminar vermittelte die für eine effektive Bauteilreinigung relevanten Zusammenhänge und bot viel praxisorientiertes Wissen – so das Fazit aller 22 Teilnehmer des Seminars «Prozessgestaltung» am 20. Juni 2018 in Frankenthal. Die Veranstaltung war Teil des vom Fachverband industrielle Teilereinigung e.V. (FiT) erarbeiteten Grundlagenseminars «Qualitätssicherung in der Bauteilreinigung». Die Weiterbildungs- und Qualifizierungsmassnahme wird in zwei Teilen von fairXperts durchgeführt.


Der richtige Prozess für meine individuelle Aufgabe

Nach einem Einführungs- und Übersichtsvortrag informierte ein Referat des Seminars «Prozessgestaltung» über die bei der Auswahl einer optimal geeigneten Reinigungschemie – wässrige Medien oder Lösemittel – wichtigen Kriterien sowie deren charakteristischen Eigenschaften. Danach ging es um die Anlagentechnik. Dabei wurden die verschiedenen Nassreinigungstechnologien ebenso thematisiert wie unterschiedliche Verfahren, beispielsweise Spritz-, Tauch- und Ultraschallreinigung sowie die Badpflege mit Filtration und Ölabscheidung. Anschliessend lernten die Teilnehmer Messverfahren kennen, mit denen sich die partikuläre und filmische Verunreinigung der Bäder offline, atline und inline überwachen lässt. Lösungen und Verfahren zur Kontrolle der partikulären und filmischen Sauberkeit gereinigter Bauteile rundeten den theoretischen Teil des Seminars ab. In den folgenden drei, parallel durchgeführten Workshops erarbeiteten die Teilnehmer gemeinsam mit erfahrenen Anwendungstechnikern systematische Vorgehensweisen sowie praktikable und bewährte Lösungsansätze in den Bereichen wässrige und Lösemittelreinigung sowie Erarbeiten der Lösung für die Prozesskontrolle und -steuerung.

Die Beurteilung der Qualifizierungsmassnahme durch die Teilnehmer mit der Gesamtnote 1,9 belegt, dass der FiT mit dem Programm den Wissensbedarf von Anwendern für die Gestaltung effizienter Reinigungsprozesse erfüllt hat.


Prozessoptimierung durch effiziente Qualitätskontrolle

Der zweite Teil des Grundlagenseminars, das unabhängig von der Teilnahme an der ersten Veranstaltung gebucht werden kann, findet am 15./16. November 2018 in Frankenthal statt. Die zweitägige Qualifizierungsmassnahme vermittelt in Vorträgen und Praktika Know-how zur Prozessoptimierung.

Die Weiterbildungs- und Qualifizierungsmassnahme zur Sicherung der Prozessqualität in der Bauteilreinigung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Entwicklung, Konstruktion, Technologie, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und dem Qualitätswesen, beispielsweise aus der Automobilindustrie, Elektrotechnik, Elektronik, Feinmechanik, Optik, Medizintechnik, Oberflächen- und Beschichtungstechnik, dem Maschinenbau sowie aus weiteren Branchen, in denen Sauberkeit als Qualitätskriterium eine Rolle spielt. Um einen hohen Lernerfolg sicherzustellen, ist die Teilnehmerzahl auf 40 Personen begrenzt.

Auf der Agenda des Grundlagenseminars finden sich auch Vorträge und Praktika zur Wirkweise von Reinigungsmechanismen, hier beispielsweise zu Ultraschall.


Grundlagenseminar Qualitätssicherung in der Bauteilreinigung

Seminar Prozessoptimierung

Termin: 15./16. November 2018

Veranstaltungsort: Congressforum Frankenthal

Stephan-Cosacchi-Platz 5, 67227 Frankenthal


Weitere Informationen und Anmeldung

www.qsrein.de


Kontakt

fairXperts GmbH & Co. KG

Hauptstrasse 7

D-72639 Neuffen

+49 7025 8434-0

info@fairxperts.de



Alle News


02.08. Cleanzone (002)

(Bild: Messe Frankfurt/Sandra Gätke)


Wenn der Kunde plötzlich Reinraumqualität verlangt, sind Zulieferer oft verunsichert. Viele Fragen tauchen auf wie beispielsweise: Reicht ein Sauberraum oder muss es wirklich ein Reinraum sein? Welche Reinraumklasse ist für meine Produktion die richtige? In seinem Vortrag geht Professor Dr. Horst Weisssieker, Sachverständiger für Reinraumtechnik, genau auf diese Aspekte ein und gibt Tipps, um die richtige Lösung zu finden.

Welche Möglichkeiten es gibt, sich einen sofortigen Überblick über vorhandene Keimbelastungen zu verschaffen, führt der Spezialist für Krankenhaushygiene Dr. Christian Raiss vom Hygiene-Institut Aysid aus: «Real-Time-Methoden werden in Zukunft wohl eine grosse Rolle spielen. Ich selbst bin fasziniert von Bio-Mikrochips, die teils auch vor Ort direkt -real-time- verwendet werden können, und unmittelbar ein Ergebnis liefern, ohne Material ins Labor zu versenden.» Auch die Expertin für Industriehygiene Daniela Freundorfer von Schülke & Mayr spricht im Block «Cleanroom for Life» und legt den Schwerpunkt ihres Vortrags aufs Personal: «Die Anforderungen an Hygienestandards im Reinraum werden immer höher und die Interpretationen der regulatorischen Vorgaben zugleich immer undurchsichtiger. Wie kann man mikrobiologischen Kontaminationen durch richtig umgesetzte Personal- und Produktionshygiene vorbeugen?»


Upgrade your cleanroom efficiency

Effizienz im Reinraum hat viele Facetten. Neben dem Einsparen von Energie gerade auch im Bereich der Klima- und Lüftungstechnik, stehen neue Softwarelösungen hoch im Kurs, die Prozesse vereinfachen und Maschinen und Menschen optimal verknüpfen, um Informationen zu teilen und Störfälle zu reduzieren. Effizienz heisst aber auch, nur die reinen Produktionsbedingungen zu schaffen, die für die Produktqualität und den Personenschutz benötigt werden – nicht mehr und nicht weniger. All diese Aspekte bildet das Modul «Upgrade your cleanroom efficiency» ab. Sprecher hier sind unter anderem der Lüftungsexperte Professor Dr.-Ing. Martin Kriegel vom Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin und der Fachmann für Reinheitstechnik Dr. Udo Gommel vom Fraunhofer IPA aus Stuttgart.


Clean Life Sciences – The next level

Durch hochtoxische Zytostatika, neue individualisierte Behandlungsformen oder die Entwicklung neuer Generationen von Antibiotika spielen Produkt- und Personenschutz im Reinraum in der Medizin eine immer grössere Rolle. Um den Personenschutz garantieren zu können, bedarf es Sicherheitsvorkehrungen wie geschlossene Produkttransfersysteme. Über dieses Thema referiert der Containment-Spezialist Richard Denk von Skan im Modul «Clean Life Sciences – The next level». Nikolaus Ferstl, technischer Leiter vom Uniklinikum Regensburg, spricht im selben Block über keimabtötende Oberflächen, neue Anlagentechnik und innovative Software für eine hygienegerechte und effiziente Arzneimittelherstellung.

Wie das richtige Verhalten im Reinraum schulen beispielsweise bei der Produktion hochtoxischer Stoffe oder wenn die Schulung in der laufenden Produktion nicht möglich ist? Welche Vorteile hier «Virtual Reality» bieten kann, zeigt der Psychologe Sebastian Scheler vom österreichischen Start-up-Unternehmen Innerspace.


Cleanroom: Modeling the future

Digitale Zwillinge, die Prozesse simulieren, werden für die Reinraumtechnik immer wichtiger und zwar in der Produktion selbst genauso wie bei Planung, Bau und Betrieb des Gebäudes. Ob wir «BIM ready» sind, fragt Professor Dr.-Ing. Christoph van Treeck, der den Lehrstuhl für energieeffizientes Bauen an der RWTH Aachen innehat, in seinem Vortrag. Auch Frank Jansen, beim VDI zuständig für Bautechnik und TGA, geht auf die Gebäudeplanung nach der BIM-Methode (Building Information Modeling) ein und bespricht die Chancen und Risiken für die Reinraumtechnik.

Die Industrielandschaft befindet sich im Umbruch; alles dreht sich um veränderte Produktionssysteme, neue Märkte, alternative Technologien, innovative Fertigungsverfahren und neue Marktzugangsstrategien. Welche Auswirkungen das auf die Produktion im Reinraum hat, stellt Dr. Udo Gommel vom Fraunhofer IPA im Konferenzblock «Cleanroom: Modeling the future» vor. Er führt aus: «Der Bedarf an Applikationen und Produkten, wie hoch performante Bauteile aus dem 3D-Drucker, emissionsreduzierte Automobilantriebe, höchstauflösende Bilderkennungssysteme, künstliche Intelligenz und dafür notwendige Halbleiterbauteile mit extremen Rechenleistungen gepaart mit winzigen Dimensionen wächst stetig. Um all diesen wachsenden Anforderungen und Trends gerecht werden zu können, sind (ultra-)reine Umgebungen, Hochpräzisionsprozesse, kontaminationsarme Handhabungstechnologien sowie Prüf- und Bewertungsverfahren eine absolut notwendige Grundvoraussetzung.»


Das Programm der Cleanzone Conference hier zum Download

www.cleanzone.messefrankfurt.com/conference-programme



Weitere Informationen

www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt

Messe Frankfurt GmbH

Ludwig-Erhard-Anlage 1

D-60327 Frankfurt am Main

+49 69 75 75 0

info@messefrankfurt.com


Alle News


30.07.-parts2clean

Die Vorträge renommierter Experten aus Industrie und Forschung an der parts2clean werden simultan (Deutsch <> Englisch) übersetzt (Foto: Deutsche Messe, Parts2Clean)


Ob Leichtbau, veränderte Fertigungs- und Beschichtungstechnologien, neue Werkstoffe und Materialkombinationen, die Digitalisierung der Fertigung, Elektromobilität und autonomes Fahren – für die Bauteil- und Oberflächenreinigung ergeben sich aus diesen Trends meist höhere Anforderungen. «Das Lösungsangebot der Aussteller auf der diesjährigen parts2clean ist darauf ausgelegt, nicht nur aktuelle, sondern auch zukünftige Anforderungen an die Bauteilsauberkeit prozesssicher und wirtschaftlich zu erfüllen», sagt Olaf Daebler, Global Director parts2clean bei der Deutschen Messe AG. Es sind aber nicht allein die Produkte und Dienstleistungen der ausstellenden Unternehmen, die den Besuch der internationalen Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung für Anwender von Reinigungstechnik aus allen Branchen zu einem Muss machen. Auch das Rahmenprogramm bietet Wissen und Knowhow, das so komprimiert sonst nirgendwo zu erhalten ist. Dazu zählen das als Wissensquelle gefragte zweisprachige Fachforum inklusive Innovations- und QSRein-4.0-Forum, eine Sonderschau «Prozessablauf Bauteilreinigung mit Sauberkeitskontrolle», eine zu QSrein 4.0 sowie eine zum Thema Automatisierung in der Bauteilreinigung.


Sonderschauen zu aktuellen Themen in der Bauteilreinigung

Die gemeinsam mit dem CEC (Cleaning Excellence Center) organisierte Sonderschau «Prozessablauf Bauteilreinigung mit Sauberkeitskontrolle» informiert live über die Entgratung von Werkstücken, die Reinigung im Sauberraum sowie den sauberkeitsgerechten Teiletransport mit einem reinraumtauglichen Schleusenwagen in einen Reinraum der Klasse ISO 7 zur Sauberkeitskontrolle. Diese wird ebenfalls live mit den Prozessschritten Spülen, Filtertrocknung, gravimetrischer und lichtmikroskopischer Auswertung sowie Protokollerstellung durchgeführt. Spezialisten für Technische Sauberkeit führen Besucher an allen drei Messetagen jeweils vor- und nachmittags durch diese Sonderschau.

Auf der Sonderfläche zum Thema Automatisierung in der Bauteilreinigung erfahren Besucher, welche Lösungen in diesen Bereichen bereits zur Verfügung stehen, beispielsweise Roboter für das Teilehandling, und welche Trends sich abzeichnen. Eine weitere Sonderschau ist dem Thema «QSRein 4.0 – Chancen für die Reinigungstechnik» gewidmet. Dabei dreht sich alles um Ansätze und Möglichkeiten im Bereich der Anlagentechnik und Prozesslösungen für die Bauteilreinigung der Zukunft.


Wissen und Innovationen für die Teile- und Oberflächenreinigung

Mit dem dreitägigen Fachforum, das von der Fraunhofer-Allianz Reinigungstechnik geleitet wird, beinhaltet die parts2clean zudem eine der international gefragtesten Wissensquellen zur Teile- und Oberflächenreinigung. Die simultan übersetzten (Deutsch <> Englisch) Vorträge renommierter Experten aus Industrie und Forschung gliedern sich in die Themenblöcke «Reinigungsverfahren», «Pflege und Betrieb von Anlagen und Prozessketten», «Analytik», «Anwenderberichte und Best Practice Beispiele aus verschiedenen Branchen» sowie «Automatisierung/Robotik und Industrie 4.0 in der Bauteilreinigung». «Aufgrund der überdurchschnittlichen Informations- und Vortragsqualität hat das parts2clean Fachforum den Charakter einer Weiterbildungsveranstaltung», so Daebler. «Sie ist für alle Besucher frei zugänglich.» Integriert in das Fachforum ist auch die erfolgreiche Session «Innovationen für die Bauteilreinigung», die inhaltlich vom Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) gestaltet wird. Auf der Agenda finden sich hier Referate zu innovativen Produkten und Lösungen aus den Bereichen Chemie und Verfahren, Anlagentechnik und Zubehör, Messen, Prüfen und Steuern sowie Beratung, Applikation und Service. Ebenfalls vom FiT organisiert wird die Themensession «QSRein 4.0 – Chancen für die Reinigungstechnik».

Das vollständige Programm des Fachforums und der Sondersessions ist voraussichtlich ab Mitte September auf der Homepage der parts2clean unter dem Menüpunkt «Rahmenprogramm» verfügbar.


Guided Tours – auf direktem Weg zur optimalen Lösung

Die Guided Tours ermöglichen Fachbesuchern, sich an ausgewählten Messeständen entlang der Prozesskette der Bauteil- und Oberflächenreinigung über spezielle Themen und Neuheiten zu informieren. Die rund zweistündige Tour wird an allen drei Messetagen unter Anleitung eines geschulten Guides mit maximal 25 Personen in englischer Sprache durchgeführt. Deutschsprachige Touren finden bei Bedarf statt.


Weitere Informationen

www.parts2clean.de


Kontakt

Deutsche Messe

Messegelände

D-30521 Hannover

+49 (0)511 890

info@messe.de


Alle News


19. Reinraum-Stammtisch

19. Reinraum-Stammtisch bei Colandis mit dem Schwerpunktthema «Prozesssicherheit durch Environmental Control Lösungen» (Bild: Colandis)


In einer Vielzahl von Zukunftsbranchen sind Fortschritte nur noch mit Hilfe von modernen hochauflösenden Mikroskopen möglich. Insbesondere Elektronenmikroskope und andere elektronenstrahlbasierte Analysemethoden finden zunehmend Einsatz in der Industrie. Zur Sicherung der Investition und Erhöhung der Verfügbarkeit dieser Instrumente müssen störende Umwelteinflüsse in engen Grenzen gehalten werden. Insbesondere elektromagnetische Störungen sowie Bodenschwingungen und auch Körperschall sind hier zu nennen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Störzusammenhänge und die technischen Möglichkeiten zur Entstörung.


Erfahren Sie mehr zum Thema

Datum: Donnerstag, den 13. September 201818. Reinraum-Stammtisch

Zeit: 16:30 Uhr

Referent: Dipl.-Ing. Roland Kappel, Integrated Dynamics Engineering Group


Nach dem Vortrag können Sie in ungezwungener Atmosphäre mit Experten von Colandis und dem Referenten ins Gespräch kommen und Ihre Fragen und Anregungen besprechen. Während eines Rundganges können Sie das Unternehmen Colandis gern näher kennen lernen und einen Einblick in die Produktvielfalt bekommen.

Sie haben an diesem Tag nicht die Gelegenheit selbst an der Veranstaltung teilzunehmen? Dann informieren Sie doch Ihre Kollegen, für die diese Veranstaltung interessant sein könnte.

Für den Stammtisch wird ein kleiner Unkostenbeitrag von 10,- € (inkl. MwSt.) erhoben. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.


Aufgrund der Aktualität des Themas ist eine Anmeldung nötig. Das Online Formular finden Sie unter:
https://pages.colandis.com/19.reinraum-stammtisch



Weitere Informationen/Anmeldung

www.colandis.com


Kontakt

COLANDIS GmbH

Im Camisch 34

D-07768 Kahla

+49 36 424 769 40

info@colandis.com





Alle News


wir-sehen-uns-auf-deburring

Die DeburringEXPO folgt dem Trend nach Fachmessen mit inhaltlich klar ausgerichtetem Themenschwerpunkt. Fachbesucher erhalten dadurch an nur einem Tag einen umfassenden Überblick über die aktuellen Technologien, maßgeschneiderte Lösungen für konkrete Anforderungen und das branchen- und materialübergreifend.

Mit ihrem umfassenden Überblick über das gesamte Themenspektrum der Entgrattechnologie und Präzisionsoberflächen wird die DeburringEXPO Massstäbe setzen. Von Anlagen, Verfahren und Applikationen bis hin zu Dienstleistungen, werden Lösungen präsentiert, Trends aufgezeigt und Wissen in Theorie und Praxis vermittelt.


Das Ausstellungsportfolio umfasst Anlagen, Systeme und Werkzeuge für:

• Entgrattechnologien

• Herstellung von Präzisionsoberflächen

• Reinigen nach dem Entgraten

• Mess-, Prüf- und Analysensysteme

• Dienstleistungen

• Wissenschaft und Forschung

• Organisationen und Verlage


Mehrwert für Besucher und Aussteller

Das Angebot der DeburringEXPO 2019 wird durch ein dreitägiges, integriertes Fachforum abgerundet - für noch mehr Vernetzung von Theorie und Praxis. Zur vergangenen DeburringEXPO 2017 wurden ausserdem alle Vorträge simultan Deutsch <> Englisch übersetzt. Das Forum bietet Besuchern Grundlagen und Expertenwissen über innovative Entgrattechnologien und Präzisionsoberflächen, über Praxisbeispiele und Benchmarklösungen.


Weitere Informationen

www.deburring-expo.de


Kontakt

fairXperts GmbH & Co. KG

Hauptstrasse 7

D-72639 Neuffen

+49 7025 843 40

info@fairXperts.de




Alle News


20.07.-ISE-Fraunhofer-(002)

Fraunhofer ISE Photovoltaik-Technologie Evaluations Center, «Back end»-Standort im Freiburger Solar Info Center, nach Wiederaufbau im Juli 2018 eingeweiht. (Bild: Fraunhofer ISE/Dirk Mahler)


Als «Forschungsfabrik für Solarzellen» vor zwölf Jahren eröffnet, leistet das Fraunhofer ISE Photovoltaik-Technologie Evaluationscenter PV-TEC einen wichtigen Beitrag zur Pilotierung von kristallinen Siliciumsolarzellen. Dieses einzigartige Dienstleistungszentrum für die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik-Industrie trägt dazu bei, die Lücke zwischen Forschung und Industrie zu schliessen und ist damit ein zentraler Impulsgeber für den Innovationstransfer.

Ein Brandfall im Februar 2017 hatte die Ausstattung des im Freiburger Solar Info Center angesiedelten Fraunhofer ISE Photovoltaik-Technologie Evaluationscenter PV-TEC unbrauchbar gemacht. Ein Jahr und vier Monate später wird die führende PVTechnologie- Plattform für Materialhersteller und Zulieferer der PV-Industrie neu in Betrieb genommen. Laufende Projekte konnten zwischenzeitlich mit Zeitverzögerungen weitgehend in anderen Labors bearbeitet werden. Mit neuer Ausstattung wird nun im PV-TEC die nächste Stufe der technischen Weiterentwicklung der Photovoltaik vorbereitet.

Ziele dabei sind höhere Solarzellenwirkungsgrade, ein höherer Produktivitätsgrad in der Prozesstechnologie sowie nicht zuletzt die Begleitung des von Forschung und Industrie angestrebten Neustarts der PV-Zell- und Modulproduktion in Europa.

«Deutschland und Europa haben nach wie vor die technologische Führerschaft, und es ist jetzt wichtig, die Anstrengungen zu verstärken, um die gesamte Wertschöpfungskette der PV-Industrie wieder zu komplettieren und mit neuesten nachhaltigen Zell- und Modulkonzepten in Europa wieder eine Produktion anzusiedeln», sagt Institutsleiter Dr. Andreas Bett und ergänzt: «Dies dient nicht nur dem wirtschaftlichen Erfolg und der Teilhabe an diesem gigantischen Zukunftsmarkt, sondern auch der strategischen Autonomie im Energiebereich. Das PV-TEC hat für einen solchen Neustart eine Schlüsselrollenfunktion.» Dem fügt Dr. Ralf Preu, Bereichsleiter Photovoltaik – Produktionstechnologie, hinzu: «Das Fraunhofer ISE PVTEC hat einen enorm hohen Stellenwert für die Stärkung der nationalen Technologieplattform Photovoltaik und für die Vernetzung der deutschen Maschinenbauer, Materialhersteller und heutigen und zukünftigen PV-Hersteller. Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, in dieser kurzen Zeit dieses für die Photovoltaik-Industrie so wichtige Zentrum wieder aufzubauen – dafür gilt unser Dank allen intern und extern Beteiligten, die dabei Ausserordentliches geleistet haben.»


Zwei Standorte für «Front end» und «Back end»

Mit dem Wiederaufbau ist das PV-TEC modernisiert und erweitert worden und ist damit wieder hervorragend gerüstet, um Innovationen voranzubringen. Zugleich hat das Fraunhofer ISE das PV-TEC, das bereits seit 2016 einen zweiten Standort im Freiburg Norden hat, nun auch strukturell neu aufgestellt. Entlang der Prozesskette bei der Solarzellenherstellung sind die sogenannten »Front end«- und «Back end»- Technologien an getrennten Standorten angesiedelt. «Front end»-Technologie – also im Wesentlichen Wafercharakterisierung, nasschemische Ätzprozesse, Formierung des pn-Übergangs sowie Prozesse zur Oberflächenbeschichtung – finden am Standort Hans-Bunte-Strasse im Norden Freiburgs statt, die «Back end»-Technologie – wozu Laser- und Druckprozesse für die Strukturierung und Metallisierung sowie die Charakterisierung der Solarzelle zählen – am nun neu aufgebauten Standort im Solar Info Center in der Emmy-Noether-Strasse.


Technologische Aspekte

Der Auftrag des PV-TEC von Beginn an war die industrienahe Entwicklung der Produktionstechnologie für hocheffiziente Siliciumsolarzellen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Heutiger Referenzprozess für die Arbeiten im PV-TEC ist die PERC Solarzelle, die sich am Fraunhofer ISE in jüngerer Zeit zur industriellen Standard- Solarzelle entwickelt hat. Hierfür den Produktionsprozess weiter zu optimieren und damit noch kosteneffizienter und nachhaltiger zu werden ist das Ziel. Das Fraunhofer ISE PV-TEC bietet eine Plattform für die Entwicklung von Prototypenanlagen für neuartige Prozesse – beispielsweise für die TOPCon-Solarzelle – oder für die weitere Durchsatzsteigerung, mit dem Ziel > 10.000 Wafer/Stunde. In einer realen Solarzellenfertigungsumgebung können dort neue Verfahren unabhängig evaluiert und Prozesse angepasst und entwickelt werden.


«Smart Fab» der Zukunft

Auch für kommende Aufgaben wie die Digitalisierung oder die Bauwerkintegrierte PV (BIPV) ist die Technologie-Plattform PV-TEC enorm wichtig. Die Installation von Solarmodulen nicht nur auf Dächern und Freiflächen, sondern auch als Fassadenelemente erfordert neue, angepasste Produktionsschritte, die ebenfalls im PVTEC pilotiert werden. Im PV-TEC wird die Basis für Digitalisierungskonzepte geschaffen, dazu zählen zum Beispiel Industrie 4.0 taugliche Prozessanlagen. «Machine learning» ermöglicht über den Einsatz von Sensoren und Aktoren nicht nur die Analyse von Prozessschwankungen, sondern auch die Erhöhung der Produktivität und die Senkung der Stückfertigungskosten und damit letztendlich die Ressourceneffizienz. Zur Digitalisierung und weiteren Zukunftsthemen ist das Fraunhofer ISE innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft mit Schwesterinstituten vernetzt.


Weitere Informationen

www.ise.fraunhofer.de


Kontakt

Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Heidenhofstrasse 2

D-79110 Freiburg



Alle News


19.07.eschbach


Mit Shiftconnector bietet eschbach seit mehr als 10 Jahren ein interaktives Schichtbuch, das Ereignisse und Aufgaben rund um den Schichtbetrieb festhält und dokumentiert. In seiner Funktionstiefe und Integrationsfähigkeit richtet sich die Lösung vor allem an die Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie. Um letztere dreht sich nun auch die jüngste Innovation aus dem Hause eschbach: Mit io.Equipment präsentiert der Hersteller eine Informations- und Dokumentationslösung speziell für die Pharma- und Biotech-Produktion, die Daten mittels Blockchain-Technologie absolut fälschungssicher speichert, ohne dabei die Daten selbst preis zu geben.

Die Anforderungen an Hersteller der Pharmaindustrie steigen stetig. Globaler Wettbewerb sowie die internationale Herstellung und Lieferung der Roh- und Wirkstoffe erhöhen die Komplexität von Lieferketten. Parallel kommen fortwährend neue Regularien und Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe, -umgebungen sowie Anlagenbestände hinzu. Chargenrückverfolgbarkeit und ein Track&Trace bis hin zum Kunden spielen darüber hinaus eine entscheidende Rolle und zwingen Unternehmen die Digitalisierung ihrer Prozesse voranzutreiben.


Sicher zum nächsten GMP-Audit

Vor diesem Hintergrund unterstützt Hersteller eschbach seine Anwender nun mit einer branchenspezifischen Applikation der interaktiven Logbuch-Software. Basierend auf der überlegenen Datenintegrität, der tiefen Integrationsfähigkeit und dem Funktionsreichtum der ursprünglichen Kernanwendung wurde io.Equipment nun speziell als Equipment-Logbuch für die GMP-Produktion entwickelt. So lassen sich mit der Software sämtliche Vorgänge wie bspw. Herstellungsprozesse, Maschinenstillstände, Kalibrierungen, Anlagenreinigungen oder Instandhaltungen komfortabel festhalten und dokumentieren. Damit ersetzt die Software nicht nur ganze Bücherschränke vor den Reinraumschleusen, sondern erhöht vor allem auch die Datenqualität und vereinfacht die Recherche.

Überwacht wird dies zusätzlich durch ein manipulationssicheres Blockchaingestütztes Kontrollsystem, das bei jedem Logbucheintrag automatisch aktiv wird. «Um die Daten dauerhaft revisions- und somit auch manipulationssicher zu machen, vergibt das System zu jedem Datensatz und für jede Änderung automatisch einen Zeitstempel», erklärt Andreas Eschbach, Gründer und Geschäftsführer der eschbach GmbH. Und Bela Gipp, Professor für Informationswissenschaften an der Universität in Konstanz sowie wissenschaftlicher Berater für eschbach, ergänzt: «Mit Blockchain Timestamping wird das Manipulieren von Daten praktisch unmöglich. Die Frage, ob eine Aufzeichnung zu einem bestimmten Zeitpunkt existiert hat, wird sich nicht mehr stellen.»


Mit Krypto-Hashs bleiben sensible Daten geschützt

Der Schutz vertraulicher Daten ist oft eine valide Hemmschwelle für Blockchain-Projekte. An dieser Stelle hat das Zeitstempel-Prinzip einen entscheidenden Vorteil. Die in io.Equipment integrierte Distributed-Blockchain-Ledger-Schnittstelle versieht jede Aufzeichnung mit einem kryptologischen Hash – einer Art Fingerabdruck des Datensatzes. Im Anschluss wird dieser Fingerabdruck über den Timestamping-Dienst Originstamp an die Blockchain übermittelt. «Mittels der Hash-Methode bleiben die Daten unserer Kunden sicher und streng vertraulich, während sie gleichzeitig dauerhaft revisionssicher archiviert werden und für die Verantwortlichen schnell abrufbar sind», erklärt Andreas Eschbach.

So dient die eingesetzte Technologie nicht nur zur rechtssicheren Dokumentation der gesamten Equipment-Historie, sondern auch zur lokalen Überwachung aller dokumentierten Vorgänge. „In dem Zusammenhang ist es uns wichtig, darauf hinzuweisen, dass die von der Distributed-Ledger-Technologie verwalteten Daten absolut sicher und für Dritte uneinsehbar sind“, betont Geschäftsführer Andreas Eschbach. «Selbst wir als Anbieter der Lösung haben keine Möglichkeit, die Daten aus dem Fingerabdruck in der Blockchain zurückzurechnen.»


Volle Datentransparenz und -konsistenz beim Produktionsequipment

Neben der Gewährleistung von Compliance- und Sicherheitsbedingungen stellt die Lösung zusätzlich einen Single Point of Truth (SPOT) rund um die Nutzung des Produktionsequipments dar. Durch das SPOT-Prinzip hält io.Equipment einen allgemeingültigen Datenbestand bereit, der allen relevanten Rollen im Produktionsbetrieb Live-Daten zur Verfügung stellt. Die digitale Erfassung der Daten macht dabei die Informationen nicht nur zugänglich und transparent, sie führt auch zu mehr Konsistenz. So kann bspw. beim Start einer Produktionskampagne ein einziger Eintrag zeitgleich in die Logbücher aller betroffenen Equipments geschrieben werden. Neben der Nutzung durch die Produktionsmitarbeiter selbst können beispielsweise Qualitätsverantwortliche wertvolle Daten für die Batchfreigabe heranziehen. Auch die Instandhaltung kann eingebunden werden, bspw. über einen automatisierten Austausch von Reparaturaufträgen mit der Instandhaltungssoftware (CMMS). Frei konfigurierbare Filter lassen eine beliebige Auswertung der Logbuchdaten zu.


Plattformunabhängig und bedienerfreundlich

Ein grosser Vorteil im Tagesgeschäft ist auch die Bedienerfreundlichkeit der Lösung. Die Softwareoberfläche wurde im engen Austausch mit den Anwendern entwickelt. Schulungsaufwände sind gering und alle Funktionen erschliessen sich intuitiv. Auch ist die Software webbasiert und läuft somit plattformunabhängig auf allen gängigen Webbrowsern am PC sowie auf mobilen Endgeräten. Dies ist ein besonderer Vorteil im Reinraum, wo Papierlogbücher meist nicht einsetzbar sind und ausserhalb der Produktionszellen aufbewahrt und genutzt werden müssen. Hier können reinraumgeeignete Tablet Computer direkt am Produktionsarbeitsplatz den zeitaufwändigen Weg durch die Schleuse ersparen und die Distanz zwischen Mitarbeiter, Information und Produktion entscheidend verringern.


Branchenfundiert und an den Anforderungen der FDA ausgerichtet

Io.Equipment wurde speziell auf die Compliance-Anforderungen und Bestimmungen der Pharma-Industrie entwickelt. Hersteller von pharmazeutischen Produkten können damit im Handumdrehen ihre Equipment-Logbücher unter Einhaltung der geltenden Regularien europäischer und US-amerikanischer Vorschriften digitalisieren. So berücksichtigt die Lösung bspw. die geltenden Anforderungen der United States Food and Drug Administration (FDA) CFR 21, Part 11, welche die Authentizität und Sicherheit aufgezeichneter Daten festlegt. Insbesondere baut die Lösung auf Abschnitt 211.182. des FDA CFR 21 auf, wonach Pharma-Hersteller ein Logbuch über die Verwendung ihres Produktionsequipments führen müssen.


Weitere Informationen

www.eschbachit.com


Kontakt

eschbach GmbH

Schaffhauser Str. 97

79713 Bad Säckingen

+49 7761 559 590

info@eschbach.de




Alle News


Rohr-SEMINAR

Die Rohr AG bietet neu in Kooperation mit der NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs das Seminar «Reinheit und Verhalten in Reinräumen der technischen Produktion» an. (Bild: Rohr AG)


Für Betreiber von Reinräumen der technischen Produktion steht die Qualität und Zuverlässigkeit Ihrer Produkte und die Minimierung des Ausschusses und damit der Kosten im Vordergrund. Anhand der Analyse von Schäden am Produkt haben sich das Verhalten der Mitarbeitenden und der Reinigungsprozess der Produktionsumgebung und der Produkte als zwei entscheidende Risikoquellen herausgestellt. Diesen zwei massgeblichen Einflussfaktoren auf die Produktqualität begegnen wir mit dem Seminar «Reinheit und Verhalten in Reinräumen der technischen Produktion». Ziel des Seminars ist es Wissen zu vermitteln, welches als Basiskompetenz für die Erreichung und Aufrechterhaltung der Reinheit von Reinräumen und Produktoberflächen erforderlich ist. Im Anschluss wird das Wissen im «Hands on» praktisch geübt.


INHALTE

• Begriffe und Definitionen der Produktion unter reinen Bedingungen

• Einflussfaktor Mensch - korrektes Verhalten im Reinraum

• Einschleusen und Anlegen der Reinraumbekleidung

• Reinigung von Produkten und Reinräumen in Theorie und Praxis

Der Fokus liegt auf den praktischen Übungen, die zum Grossteil im Reinraum des Instituts für Mikro- und Nanotechnologie MNT durchgeführt werden.


ZIELGRUPPEN

Das Seminar richtet sich vor allem an Personen aus folgenden Bereichen:

• Produktionsmitarbeitende/Operatoren

• Multiplikatoren wie Vorarbeiter/Schichtleiter

• Reinigungskräfte

• Qualitätssicherung/Qualitätskontrolle

• Produktionsleiter Prozessentwickler


ANMELDUNG

Online-Anmeldung unter: www.rohrag.ch/reinraum-seminare



Weitere Informationen

www.rohrag-reinraum.ch


Kontakt

Rohr AG Reinigungen

Obere Holzgasse 8

CH-5212 Hausen

+41 58 717 77 00

info@rohrag.ch



Alle News


17.07. ipa Fraunhofer (002)

 
In dem aufstrebenden High-Tech-Land ist das Prüfsiegel «Fraunhofer TESTED DEVICE» gefragt. In Kooperation mit dem VDE Korea bietet das Fraunhofer IPA bereits seit zehn Jahren Reinheitstauglichkeits- Untersuchungen an. Im Januar wurde die Zusammenarbeit mit dem VDE durch einen Kooperationsvertrag für die nächsten fünf Jahre festgeschrieben.


«Korea als aufstrebende Hightech-Nation ist für uns ein sehr wichtiger Partner», betont Frank Bürger, der die Gruppe «Reinheitstaugliche Anlagen und Komponenten» am IPA leitet. Zusammen mit seinem Team untersucht der promovierte Ingenieur, ob der sechsachsige Roboter für den Einsatz in Reinräumen geeignet ist, in denen beispielsweise Mikrochips oder pharmazeutische Wirkstoffe hergestellt werden.


Dort ist höchste Sauberkeit gefragt: Verunreinigungen mit Staubkörnern, Mikroorganismen oder aggressive Chemikalien auf den Maschinen-Oberflächen oder in der Luft können die Qualität bei der Produktion negativ beeinflussen. Alle Komponenten der Anlagen müssen daher höchsten Sauberkeits-Standards genügen.


Am Stuttgarter Fraunhofer-Institut können die Forscher über 60 verschiedene Tests durchführen. Untersucht wird beispielsweise, wie viele Partikel durch Abrieb oder den Einsatz von Schmiermitteln in die Luft gelangen beziehungsweise sich an den Oberflächen ablagern. Alle Prüfungen werden gemäss der ISO-Normenreihe 14644 oder anderen Regelwerken (VDI, SEMI, VDMA etc.) durchgeführt. Die Reinraumtauglichkeit bestätigt am Ende das Prüfzeichen «Fraunhofer TESTED DEVICE».


Schon seit Jahren untersucht das Fraunhofer IPA im Auftrag des VDE Korea Bauteile und Komponenten aus Fernost: «Die Nachfrage aus Korea ist gross, weil hier führende Elektronik- Hersteller wie Samsung und LG in Reinräumen Mikrochips, Displays und Optikbauteilen produzieren und von den Zulieferern eine Zertifizierung der Geräte und Anlagen fordern», sagt Bürger.


Die Tests in Stuttgart liefern hier die international anerkannten Ergebnisse und Bewertungen. Auf Wunsch unterstützen die Forscher Kunden auch bei der Optimierung der Reinheitstauglichkeit. Hierbei helfen Werkstoffdatenbanken, wissenschaftlich-mathematische Methoden, Simulationsverfahren sowie die langjährige Expertise der Mitarbeiter am Fraunhofer IPA im Bereich reinheitstechnischer Produktion.


«Die Kooperation mit dem VDE Korea, der mit vielen koreanischen Hightech-Firmen vernetzt ist, hat sich in der Vergangenheit sehr bewährt. Mit dem neuen Kooperationsvertrag wollen wir die Zusammenarbeit noch weiter verstärken und ausbauen», betont Udo Gommel, Abteilungsleiter «Reinst- und Mikroproduktion» am Fraunhofer IPA. Das Ergebnis sei eine klare Win-win-Situation: «Wir haben die Prüftechnik, der VDE Korea, der die Prüfungen vermarktet, den Kontakt zu den Kunden.» In den nächsten fünf Jahren wollen die Kooperationspartner Aufträge im Wert von über einer Million Euro akquirieren.


Weiterführende Informationen

www.ipa.fraunhofer.de


Kontakt

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Nobelstrasse 12

D-70569 Stuttgart

+49 711 970 18 00

info@zv.fraunhofer.de




Alle News


16.07.-Testo-(002)

 


Der Erfolg einer Validierung, als essentielles Kernelement der Anforderungen einer «Guten Herstellungspraxis» (GMP), steht und fällt mit dem Erfahrungswert und dem Know-how der durchführenden und verantwortlichen Personen. Genau hier konnte Testo Industrial Services überzeugen und unterstützt daher sowohl beratend als auch durchführend in einer langfristigen Zusammenarbeit den Kunden bei der herausfordernden Bearbeitung dieser Qualitätsaufgaben.

Mit langjähriger Erfahrung, der Fachkompetenz seiner Berater und Ingenieure sowie der nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Ausrichtung unterstützt Testo als herstellerunabhängige Dienstleister für Kalibrierung, Qualifizierung & Validierung die Pentapharm in Aesch komplett in allen Projektphasen der Qualifizierung und Reinigungs-/Prozessvalidierung - von der Planung bis zur Dokumentation und Durchführung der Aktivitäten!

Kurzum wird DSM Nutritional Products AG – Branch Pentapharm ein Fullservice mit mehr Service & mehr Sicherheit garantiert.


Weitere Informationen
www.testotis.ch

Kontakt

Testo Industrial Services AG

Gewerbestrasse 12a

CH-8132 Egg

+41 43 277 10 30

info@testotis.ch




Alle News


12.07. bc-technology (002)

Die Organisatoren des Workshops von bc-technology, ProMediPac sowie dem Netzwerk für Medizintechnikfirmen, Medical Mountains, zeigten sich sehr zufrieden mit der Unternehmenskooperation und freuten sich über die engagierten Teilnehmer. Trotz des begrenzten Zeitrahmens konnten alle Aufgaben erledigt werden, sodass das angestrebte Lernziel erreicht wurde. (Bildquelle: bc-technology GmbH)


Die erste Auflage des Weiterbildungsangebots wurde am 8. März in der Reinraumwelt von ProMediPac in Mengen durchgeführt. Der Workshop erhielt sowohl von den Teilnehmern als auch von den organisierenden Unternehmen eine durchweg positive Resonanz, sodass bereits eine Wiederholung in Planung ist.

«Workshops sind immer besser als reine Theorie» – unter diesem Motto stellten sich Markus Huber, Vertriebsleiter beim Experten für innovative Reinraumsysteme bc-technology GmbH, Meinrad Kempf, zuständig für den Bereich Weiterbildung bei der Medical Mountains AG, sowie Elke Weber, Leiterin Herstellung bei ProMediPac als praxiserfahrene Referenten und Ansprechpartner zur Verfügung und hatten für die Teilnehmer, die vor allem aus der Medizintechnik sowie aus dem Dienstleistungsbereich stammten, ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet. Um einen optimalen Lernerfolg zu erzielen, wurde die Teilnehmerzahl auf maximal 15 begrenzt. So konnte besser auf individuelle Anliegen der einzelnen Teilnehmer eingegangen werden. Schwerpunkte setzten die Referenten zu den Themen Kontamination und Fehlerquellenerkennung sowie -vermeidung.


Weitere Termine bereits in Planung

Die Organisatoren von bc-technology, ProMediPac sowie dem Netzwerk für Medizintechnikfirmen, Medical Mountains, zeigten sich sehr zufrieden mit der Unternehmenskooperation und freuten sich über die engagierten Teilnehmer. Trotz des begrenzten Zeitrahmens konnten alle Aufgaben erledigt werden, sodass das angestrebte Lernziel erreicht wurde. Besonders hilfreich war hierbei die Verbindung von Theorie und Praxis: Viele Normen sind den Mitarbeitern zwar bekannt, jedoch besteht bei der praktischen Umsetzung vielerorts noch Unsicherheit. Auch war es den Referenten ein Anliegen, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, damit die Teilnehmer offen über eigene Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag berichten konnten, sodass Probleme und Lösungen konstruktiv erörtert wurden. Auf diese Weise bot der Workshop für alle Beteiligten einen deutlichen Mehrwert.

Da das eintägige Seminar sehr gut angenommen wurde, ist für 2019 bereits eine Neuauflage geplant. Zudem bietet die Medical Mountains AG im Herbst einen dreitägigen Workshop zur additiven Fertigung an. Er soll den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, neue Technologien kennen zu lernen. Grundsätzlich können sich die Organisatoren der Seminare auch Workshops zu weiteren Themen vorstellen – viele Bereiche wie zum Beispiel unterschiedliche Verfahrenstechniken oder Werkstoffe, aber auch Qualitätssicherungs- und Verbesserungsprozesse bieten sich für Schulungen und Weiterbildungen der Mitarbeiter an, um das Know-how in den Unternehmen zu fördern und eine hohe Produktqualität zu garantieren. Themenunabhängig soll jedoch der Fokus bei zukünftigen Veranstaltungen darauf liegen, Teilnehmer gleichermassen in der Theorie und Praxis zu schulen.


Weitere Informationen

www.bc-technology.de

www.promedipac.com

www.medicalmountains.de


Kontakt

bc-technology GmbH

Vogelsangstrasse 31

D-72581 Dettingen an der Erms

+49 7123 95309-20

info@bc-technology.de




Alle News


Chillventa_2018_Plakat(1)

Bereits am Vortag, den 15. Oktober findet Chillventa CONGRESS statt. Kompakt an einem Tag können sich hier die Experten aus aller Welt über aktuelle Trends und neueste Entwicklungen tiefgehend informieren. Für die diesjährige Fachmesse und den Kongress rechnen die Veranstalter damit, in den messerelevanten Kennzahlen erneut zuzulegen. Bei der Hallenfläche lässt sich heute, rund vier Monate vor Messestart, ein Plus verbuchen.


«Die Aussichten für die Chillventa 2018 sind ausgezeichnet. Stand heute werden wir mit voraussichtlich rund 1.000 ausstellenden Unternehmen auf ähnlich hohem Niveau wie bereits 2016 die Chillventa eröffnen können. Bei der Fläche haben wir bereits den Endstand der Vorveranstaltung überschritten. Das ist sehr erfreulich. Auch wenn es ein wenig der Blick in die Glaskugel ist, gehen wir davon aus auch besucherseitig wieder über 32.000 Experten begrüssen zu können. Die hohe Internationalität der Messe bei Ausstellern, gut 68 %, und bei Fachbesuchern 57 %, zeigt einmal mehr die grosse Bedeutung der Leitmesse Chillventa für die internationale Kältetechnik mit den Segmenten Klima, Lüftung und Wärmepumpen. Sie hat sich als DIE internationale Netzwerkplattform etabliert: Chillventa Connecting Experts.», erklärt Daniela Heinkel, Veranstaltungsleiterin der Chillventa bei der NürnbergMesse.

Die internationale Rolle der Chillventa spiegelt sich zudem in den International Pavilions wider. Aus insgesamt sechs Ländern präsentieren sich hier Unternehmen: Neben Korea, Tschechien, Thailand, Türkei und den USA ist China sogar auf drei Gemeinschaftsständen vertreten.


Die Chillventa wächst und punktet mit Hallenkonstellation

«Die Chillventa wächst 2018 erneut in der Fläche. Dieses Jahr legt die Chillventa hier noch einmal gut zu und verzeichnet voraussichtlich ein Plus von rund 3 %. Eine sehr gute Entwicklung auf bereits hohem Niveau. Ein sicheres Zeichen, dass die Chillventa für die Unternehmen eine wichtige Handelsplattform ist, um hier die richtigen Kunden zu treffen und sich entsprechend zu präsentieren. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen wurde 2016 die Hallenkonstellation angepasst um mehr Platz zu schaffen. Heute können wir sagen, das Konzept für mehr Fläche und die damit verbundene thematische Gliederung entlang der Angebotsgruppen geht bestens auf. Das zeigt vor allem das Feedback der Fachbesucher, die sich auf der Chillventa ausgezeichnet zurechtfinden», so Heinkel.


IoT im Fokus

Mit ihrem umfassenden Fachangebot präsentiert die Chillventa auch 2018 wieder einen Überblick der Industrie mit Komponenten, Systemen und Anwendungen für die Bereiche Kälte, Klima, Lüftung und Wärmepumpen. Im Fokus von Messe und CONGRESS liegen dieses Jahr Themen wie das Internet der Dinge, IT-Security von Kälteanlagen, Umsetzung der 42. BImSchV, aktuelle Klimaziele, ECO-Design, Kältemittel Rückgewinnung und Aufarbeitung, Effizienz durch Regelung, Innovation bei der Wärmeübertragung Klimatisierung von Rechenzentren, Wärmerückgewinnung und Systemlösungen für Kaltwasser. Neben Innovationen auf den Ständen der Aussteller gibt es wie in den Vorjahren, spannende Sonderpräsentationen zu den Themen Wärmepumpen, Hygiene in luftbeaufschlagten Wärmeübertragern, Rundgänge für Auszubildende und den Chillventa Award.

Chillventa CONGRESS bietet einen dezidierten Einblick für die Experten in die aktuellen Branchenthemen. Renommierte, internationale Referenten vermitteln Wissen aus Forschung, Entwicklung und Praxis und informieren über die aktuellen politischen Rahmenbedingungen in Europa und weltweit. Das diesjährige Kongressprogramm umfasst folgende Themenblöcke – im Fokus stehen dabei das Internet of Things (IoT) und Cyber Security.


Fachforen bieten Wissen aus erster Hand

In den drei Fachforen in den Hallen, parallel zur Fachmesse, präsentieren sich namhafte Referenten mit wegweisenden Themen in über 150 Vorträgen. Die neuesten Produktentwicklungen und innovativen Lösungen zu den Themen Energieeffizienz und Energieeinsparung werden vorgestellt in Halle 9 im Fachforum Anwendungen, Ausbildung und Regelwerke: Lecksuche, Rückgewinnung und Aufarbeitung von Kältemitteln, kein Biofilm und damit keine Legionellen, Umsetzung der 42. BImSchV, CE – Kennzeichnung, Ersatz durch alternative Kältemittelgemische, EC Ventilatoren für Kühltürme, Kühlturmhygiene, Wasserchemie, EN 378, Mängelgewährleistung u.v.m.

Im Fachforum Kältetechnik in Halle 7A geht es unter anderem um: Low GWP Kältemittel, Eco-Efficiency bei Supermärkten, R290 Verdichter, Waterloop-systeme, Kältemittel mit gleitenden Temperaturen, Wärmerückgewinnung, Markttrends in der Gewerbe Anwendung, Verdichterentwicklungen, Anwendung von A2 und A3 Kältemitteln, IoT in verschiedenen Anwendungen, Detektoren zum Kältemittelnachweis bei Undichtigkeiten, Ejektoren für R744 Systeme, Bedeutung der Frequenzumrichter in der Kältetechnik.

Klima, Lüftung und Wärmepumpen behandelt das Forum in der Halle 4A. Dabei stehen folgende Themen im Vordergrund: Cloud Lösungen, KM-Lösungen für AC und Wärmepumpen, Herausforderungen durch die Urbanisierung, Hochtemperatur-Wärmepumpen, Rückkühlsysteme, Systemlösungen für Kaltwasser, Hybrid VRF, R32 Anwendungen, Wasser als Kältemittel, Ventilator der Zukunft, Filtertechnologien etc.


Hygiene in luftbeaufschlagten Wärmeübertragern

Die Sonderpräsentationen auf der Chillventa sind bereits gute Tradition geworden. Zu jeder Veranstaltung werden aktuelle Themen aufgegriffen, die die Branche bewegen oder es wird ein detaillierter Einblick in neue Technologien beziehungsweise notwendige handwerkliche Massnahmen gegeben.

Auf der Sonderfläche «Hygiene in luftbeaufschlagten Wärmeübertragern» werden durch die Referenten der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik zunächst wichtige grundsätzliche Hintergrundinformationen zu hygienerelevanten Wartungs- und Inspektionsarbeiten von klima- und raumlufttechnischen Anlagen gegeben. Gemeinsam mit Herstellern von Raumlufttechnischen Komponenten wird anschliessend anschaulich gezeigt, wie die notwendigen Reinigungs- und Kontrollarbeiten durchgeführt werden sollen. Abschliessend wird auch auf die geforderte Dokumentation und Nachweisführung der Reinigungs- und Inspektionsmassnahmen eingegangen.


Wärmepumpe: Eine Schlüsseltechnologie für die erfolgreiche Energiewende

Seit dem Start der Chillventa hat die Wärmepumpe ihren festen Platz innerhalb der Veranstaltung. Trotz steigender Energiepreise hat sich die Wärmepumpe als sinnvolle und attraktive Alternative zu fossilen Wärmeerzeugern etabliert. Die Chillventa trägt mit der Sonderpräsentation «Wärmepumpe: Eine Schlüsseltechnologie für die erfolgreiche Energiewende» dieser Entwicklung Rechnung.


Chillventa AWARD: Experten-Teamleistung wird 2018 erneut prämiert

Der Chillventa AWARD feierte 2016 seine fulminante Premiere. Die Organisatoren, Bauverlag und NürnbergMesse, führen diesen hochwertigen Preis weiter und werden ihn dieses Jahr wieder im Rahmen der Chillventa am ersten Messetag verleihen. «Wir freuen uns sehr, dass der Chillventa AWARD so gut angenommen wurde und sind schon sehr gespannt auf die diesjährigen Einreihungen», so die Verantwortlichen des Awards Daniela Heinkel, NürnbergMesse und Christoph Brauneis, Chefredakteur der KKA, Bauverlag.

Ausgezeichnet werden auch 2018 wieder Experten-Teams (Planer, Anlagenbauer, Auftraggeber/Betreiber), die durch eine beispielhafte und über technische Standards hinausgehende Zusammenarbeit ein Projekt realisiert haben, das in Bezug auf Funktionalität, Energieverbrauch und technische Innovationen überzeugt. Bewertet wird insbesondere das Zusammenspiel der am Projekt Beteiligten von der Aufgabenstellung, über die Planung, den Anlagenbau bis hin zum Betrieb der Anlage. Bei dem Projekt muss die durch eine partnerschaftliche Planung erreichte Qualität nachvollziehbar und ablesbar sein. Eingereicht werden darf ein Projekt, das in eigener Verantwortung realisiert wurde und bis zum Einsendeschluss des AWARDs fertiggestellt ist. Die Fertigstellung des eingereichten Projekts darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

Interessierte finden alle nötigen Unterlagen zum Chillventa AWARD unter: www.chillventa.de/award


Das internationale Kälte-Klima-Netzwerk wächst weiter in Indien

Mit der Leitmesse Chillventa und dem European Heat Pump Summit in Nürnberg, der ACREX India sowie dem European Pavilion powered by Chillventa auf der China Refrigeration hat die NürnbergMesse in den vergangenen Jahren ein eindrucksvolles Kälte-, Klima-, Lüftungs- und Wärmepumpenportfolio aufgebaut. «Die Produktfamilie rund um die Chillventa hat sich ausgezeichnet entwickelt. Weltweit haben wir zusammen mit unseren Partnern und Tochtergesellschaften ein veritables Netzwerk geschaffen. Dieses Jahr können wir ein neues Mitglied in der Chillventa Produktfamilie willkommen heissen: Die REFCOLD INDIA. Sie feiert vom 22. bis 24.11.2018 Premiere im Mahatma Mandir Convention Cum Exhibition Centre in Gandhinagar, Gujarat, Indien», so Alexander Stein, Executive Director Chillventa International Network, NürnbergMesse. Die REFCOLD INDIA wird sämtliche Teilbereiche der Kühlkettenindustrie abbilden und Interessenten sowie Akteure aus allen Bereichen der Branche zusammenführen. Die Indian Society of Heating, Refrigerating and Air Conditioning Engineers (ISHRAE) und NürnbergMesse India präsentieren gemeinsam die Erstveranstaltung REFCOLD INDIA, Fachmesse für das Thema Cold Chain. «Die Experten können sich weltweit auf das internationale Kälte-, Klima-, Lüftungs- und Wärmepumpen-Netzwerk freuen, das wir sukzessive, überall dort wo es Sinn macht, weiter aufbauen werden. Denn auch hier gilt unser Motto: Chillventa Connecting Experts», verrät Stein.


Weitere Informationen
www.chillventa.de


Kontakt

Chillventa die Messe für Energieeffizienz, Wärmepumpen und Kältetechnik

Messezentrum

D-90471 Nürnberg

+49 911 86 06 0




Alle News


09.07.-acp-micron

Mit der CO2-Schneestrahltechnologie lassen sich definierte Bauteilbereiche gezielt, trocken und rückstandsfrei reinigen, beispielsweise vor oder nach Laserschweissprozessen. (Bildquelle: acp – advanced clean production)


Zu den Vorteilen der trocknen, rückstandsfreien und umweltneutralen Reinigungstechnologie zählen individuelle Anpassbarkeit, geringer Platzbedarf, einfache Automatisierbarkeit sowie Integration in Fertigungslinien, Industrie 4.0-Produktionen und Reinräume.

Ob Automobil- und Zulieferindustrie, Fein- und Mikromechanik, Medizintechnik, Mechatronik, Elektronik oder andere Industriebereiche, die Anforderungen an die Teilereinigung verändern sich durch aktuelle Trends. Dazu zählen zunehmend kleinere und komplexere Bauteile und Komponenten. Kürzere Produktlebenszyklen, geringere Stückzahlen bis hin zur Losgrösse eins, der Einsatz neuer Werkstoffe und Materialkombinationen, beispielsweise für den Leichtbau, und neue beziehungsweise veränderte Fertigungsprozesse. Elektromobilität, autonomes Fahren und die Auslegung von Produktionsumgebungen entsprechend Industrie 4.0 sind weitere Entwicklungen, die Auswirkungen auf die Teilereinigung haben. Sei es, dass sich Werkstoffkombination oder Oberflächenstrukturen nicht für eine nasschemische Reinigung eignen, nur bestimmte Bauteilbereiche wie beispielsweise Klebe-, Schweiss- oder Dichtflächen einen definierten Sauberkeitsgrad erfordern oder die Reinigung bei montierten Komponenten erfolgt.


Skalierbare Reinigungslösung mit CO2-Schnee

Für diese Anwendungsfälle bietet die acp – advanced clean production GmbH mit der quattroClean Schneestrahltechnologie eine prozesssichere und wirtschaftliche Lösung. Das skalierbare Reinigungssystem lässt sich einfach an unterschiedliche Bauteilgeometrien für eine selektive oder ganzflächige Behandlung anpassen.

Reinigungsmedium bei diesem umweltneutralen Verfahren ist – im Gegensatz zu Trockeneis – flüssiges Kohlendioxid, das als Nebenprodukt bei chemischen Prozessen und der Energiegewinnung aus Biomasse entsteht. Es ist praktisch unbegrenzt haltbar und wird in Flaschen oder Tanks bereitgestellt.


Trockene, rückstandsfreie und gezielte Reinigung

Das flüssige CO2 wird durch die verschleissfreie Zweistoffring-Düse des acp-Systems geleitet und entspannt beim Austritt zu feinen CO2-Kristallen. Sie werden durch einen ringförmigen Druckluft-Mantelstrahl gebündelt und auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt. Diese patentierte Technologie sorgt für eine homogene Reinigungsleistung – auch bei grossflächigeren Anwendungen mit mehreren Düsen.

Trifft der gut fokussierbare, minus 78,5 °C kalte Schnee-Druckluftstrahl auf die zu reinigende Oberfläche auf, kommt es zu einer Kombination aus thermischem, mechanischem, Sublimations- und Lösemitteleffekt. Durch diese vier Wirkmechanismen entfernt das quattroClean-System filmische Kontaminationen, beispielsweise Reste von Kühlschmiermitteln, Bearbeitungsölen, Polierpasten, Trennmitteln und Silikonen, sowie partikuläre Verunreinigungen wie Späne, Staub und Abrieb zuverlässig und reproduzierbar. Da die Reinigung durch den nicht brennbaren, nicht korrosiven und ungiftigen CO2-Schnee materialschonend erfolgt, können auch empfindliche und fein strukturierte Oberflächen behandelt werden.

Durch die aerodynamische Kraft des Strahls werden abgelöste Verunreinigen weggeströmt und gemeinsam mit dem in den gasförmigen Zustand sublimierten CO2 aus der Reinigungszelle abgesaugt. Die Werkstücke sind nach der Reinigung trocken und können sofort weiterverarbeitet beziehungsweise verpackt werden.


Reinigungslösung für unterschiedlichste Produkte

Die quattroClean Schneestrahltechnologie hat sich bei sehr unterschiedlichen Anwendungen in verschiedenen Branchen bewährt. so ist das Reinigungssystem beispielsweise bereits seit mehreren Jahren im Einsatz, um Ablationsrückständen bei der Herstellung von spritzgegossenen Schaltungsträgern (MID) mit der LDS-Technologie abzureinigen. Gegenüber der herkömmlichen Reinigung, beispielsweise mit Ultraschall oder Wasserhochdruck, bietet das quattroClean-System den Vorteil, dass die aufgerauten Laserstrukturen gleichzeitig eingeebnet werden, was zu einer einfacheren Aufbau- und Verbindungstechnik beiträgt. Die Entfernung von Laserrückständen ist auch die Reinigungsaufgabe bei einer Anwendung in der Batterieherstellung. Dabei sind Rückstände aus der Laserbearbeitung von Zellen, die zu einem Kurzschluss führen könnten, gezielt und prozesssicher zu entfernen. Ein Sensorhersteller nutzt die Schneestrahltechnologie von acp um Partikel vor dem Verpacken beschädigungsempfindlicher Sensoren abzureinigen. Für diese Anwendung wurde eine hermetisch geschlossene Reinigungszelle konzipiert, die in einen Sauberraum integriert und mit einer Filter-Fan-Unit für die Reinluftversorgung ausgestattet ist. Eingesetzt wird das quattroClean-System auch für die fertigungsintegrierte Reinigung von Motorkolben vor der optischen Vermessung der Mantelflächen. Das Teilehandling erfolgt durch einen Roboter. Das System arbeitet im One-Piece-Flow des Produktionssystems mit einer Reinigungsleistung von 11 cm2/sek. Im Stanzbereich ermöglicht ein quasi manuelles System die Abreinigung der Fertigungsrückstände von den Stanzbändern direkt nach dem Stanzen. Diese Einzelteilreinigung ersetzt die sonst übliche nasschemische Reinigung.


Kompakt, einfach automatisierbar und zielgerichtet steuerbar

Durch sein modulares Konzept ermöglicht das quattroClean-System der acp die einfache und platzsparende Anpassung an kundenspezifische Aufgaben. So lassen sich manuelle und teilautomatisierte Reinigungssysteme ebenso realisieren wie vollautomatische Lösungen, inklusive Integration in bestehende Fertigungs-, Montage- und Verpackungslinien. Alle Prozessparameter wie Volumenströme für Druckluft und Kohlendioxid sowie Strahlzeit werden durch Reinigungsversuche im Technikum von acp exakt auf die jeweilige Applikation, die Materialeigenschaften sowie die abzureinigenden Kontaminationen abgestimmt. Sie können als Reinigungsprogramme in der Anlagensteuerung hinterlegt werden. Systeme in Reinraumausführung lassen sich entsprechend der Aufgabenstellung mit einem lokalen Reinraumsystem und einer speziell angepassten Absaugung realisieren.


Weitere Informationen

www.acp-micron.com


Kontakt

acp – advanced clean production GmbH

Berblingerstrasse 8

D-71254 Ditzingen

+49 7156 480140

mail@acp-micron.com


Alle News


presse_lot2017_06

 (Bildquelle:Lounges on Tour)


Die Lounges on Tour sind exakt auf die Bedürfnisse der Anwender ausgelegt und beinhalten Themen vom ersten Gedanken der Planung, über die Realisierung des Projektes, bis hin zum qualifizierten Betreiben.


Die LOUNGES on Tour machen in Wien und Berlin halt:

  • 25. und 26 September 2018, Wien
  • 9. und 10. Oktober 2018, Berlin

LOT2018


Ausstellende Unternehmen (Auszug Stand 30. Juni 2018)

Allgemeine Bau Chemie GmbH, Alsico High Tech N.V., bardusch GmbH & Co. KG, Briem Steuerungstechnik GmbH, BRUCHA Gesellschaft m.b.H., BWT Pharma & Biotech GmbH, CCI - von Kahlden GmbH, Chemgineering Group, Cleanroom Technology Austria, CLS Ingenieur GmbH, comprei Reinraum-Handel- und Schulungs GmbH, CWS-boco Deutschland GmbH, Dastex Reinraumzubehör GmbH & Co. KG, Dec Deutschland GmbH, decontam GmbH, Dockweiler AG, Drees & Sommer SE, Elaflex - Gummi Ehlers GmbH, elva-tec Radeberger Reinraumsysteme GmbH, FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH, Friedrich Sailer GmbH, gempex GmbH, Gerflor GmbH, HENKEL Beiz- und Elektropoliertechnik Betriebs GmbH, Hydroflex OHG, Ing. W. Häusler GmbH Industrie Automation Graz, KEMMLIT-Bauelemente GmbH, Letzner Pharmawasseraufbereitung GmbH, Lorenz Consult ZT GmbH, M+W Central Europe GmbH, MIKROCLEAN GmbH. Niotronic GmbH, nora systems GmbH, ÖRRG - Österreichische Reinraumgesellschaft, Ortner Reinraumtechnik GmbH, Particle Measuring Systems, Pfennig Reinigungstechnik GmbH, PMT Partikel-Messtechnik GmbH, rotronic messgeräte gmbh, Rud. Otto Meyer Technik Ltd. & Co. KG, SCHMIDT Technology GmbH, Schülke & Mayr GesmbH, SHIELD Scientific B.V., Siemens AG, Sommer & Strassburger Edelstahlanlagenbau GmbH & Co. KG, Trespa International BV, TROX GmbH, USF Water Purification GmbH, VALTEC GmbH, Viessmann Technologies GmbH, VIP 3000 e.V., VTU Engineering Deutschland GmbH, VWR International GmbH, Wozabal Miettex GmbH, ZAUNER Anlagentechnik GmbH, Zimmer & Hälbig GmbH


Ein interessantes und innovatives Programm

Das Programm ist dreigeteilt in Vorträge, Aktionen und Produktshows und findet an beiden Veranstaltungstagen in unterschiedlichen Bereichen der Halle und an den Ausstellungständen der Unternehmen statt.


Nachfolgend ein Auszug aus dem Vortragsprogramm:


> Vorgaben als Basis, Qualität und GMP-Konformität


Revision Annex 1 - Auswirkungen der Änderungen

Es wird einen Überblick über die Veränderungen und Erneuerungen des im Dezember 2017 erschienenen Entwurfs zum neuen Annex «Manufacture of Sterile Medicinal Products» geben. Dabei werden u.a. wesentliche Themen wie die Implementierung des Qualitäts-Risiko-Managements sowie neue Technologien wie beispielsweise geschlossene Einweg- und Wegwerf-Systeme behandelt. Möglichkeiten, die zur praktischen Umsetzung bestehen werden präsentiert.


REACh - Auswirkungen auf Containment Anforderungen

Die Grundlagen, Prinzipien und Ziele der REACh-Verordnung werden vorgestellt, die diversen Expositionsgrenzwerte dargestellt und die Varianten der DNEL-Werte werden im Zusammenhang mit den Grenzwerten präsentiert. Bedingung und Bedeutung für streng kontrollierte Produkte und die Aufgabenstellung in der Praxis werden besprochen.


LifeCycle Risikomanagement – GMP konform

Qualitätsrisikomanagement ist im pharmazeutischen Umfeld gesetzlich gefordert und entsprechende Risikobetrachtungen werden in den Unternehmen durchgeführt. Oft fehlt jedoch der unternehmensweite Blick auf Risiken und die unternehmensinterne Risikokommunikation – also die Weitergabe von Risikowissen über Schnittstellen im Unternehmen sowie die Wiederverwendung von Risikowissen – könnte optimiert werden.

In diesem Vortrag wird einerseits die effiziente Gestaltung und Durchführung von Risikoanalysen im pharmazeutischen Umfeld anhand von Praxisbeispielen erörtert und andererseits werden die Themen LifeCycle-Risikomanagement und Risikokommunikation diskutiert.


Bessere Qualifizierung durch optimale Dokumentation

Qualifizierungen werden häufig nicht optimal dokumentiert. Dabei kommt es nicht auf die Menge Papier an, die erzeugt wird, sondern auf dessen Qualität. Dokumentieren um des Dokumentierens Willen bzw. um den Inspektor mit Ordnerreihen zu beeindrucken, ist kein effizienter und nachhaltiger Ansatz. Wenn Qualifizierungen sinnvoll aufgesetzt werden, die erforderliche Dokumentation gut durchdacht und strukturiert ist, kann der Zeitaufwand reduziert und ein nachhaltiger Nutzen generiert werden.


Mikrobiologische Qualität von PW/WFI: Keimzahl präzise kontinuierlich messen

In USP und Ph. Eur. ist die maximale Anzahl an KBE als qualitätskritische mikrobiologische Größe für PW, HPW und WFI definiert. Deren Bestimmung erfolgt bisher fast ausschließlich durch zeit- und kostenaufwändige Laboruntersuchung. Die USP und Ph. Eur. 5.1.6 befürworten alternative (ergänzende) mikrobiologische Methoden zur Überwachung der Qualität im Reinstwasser auch wenn deren Messergebnisse nicht direkt zu den KBE korrelieren. Führende Pharmaunternehmen organisieren sich in der OWBA und treiben diese Verfahren ebenfalls voran.


Möglichkeiten der kontinuierlichen mikrobiologischen Prozesskontrolle

Mit dem nun reichlich besprochenen neuen Annex 1 draft wird nun, nicht nur das mikrobiologische Monitoring über ganze Produktionszyklen, sondern auch Prozesskontrolle diesbezüglich zu haben, zu jedem Zeitpunkt erforderlich. Über die klassischen Impaktionsmethoden ist diese Prozesskontrolle, nicht allein wegen der Zeitfenster - von bis zu einer Woche - zwischen Probenahme und Ergebniserhalt, nicht zu erlangen. Zeitauflösende, hocheffiziente klassische Methoden (slit-to-agar) und Echtzeitmethoden bieten weitreichende Möglichkeiten in der produktionsbegleitenden Prozesskontrolle, Vermeidung kritischer Eingriffe in den Prozess, Evaluierung von mikrobiologischen Risikopunkten und ganzer Risikoanalaysen, root cause analysis, Desinfektions- und Sanatisierungskontrolle in Echtzeit, etc.


> Der Mitarbeiter im Fokus


Mitarbeiterqualifizierung – professionell aufgesetzt

Mitarbeiterqualifizierung ist essentiell, ohne qualifizierte Mitarbeiter geht es nicht. Doch wo steht, dass ich das brauche und wie ich es umsetzen kann? Neben den gesetzlichen Vorgaben, internen Einflussfaktoren und den allgemeinen Möglichkeiten im Rahmen der Mitarbeiterqualifizierung werden besonders die Aspekte betrachtet, die für das Personal im Reinraum anzuwenden sind. Grundlage für Mitarbeiterqualifizierung ist ein etabliertes und passendes Schulungssystem. Wie Schulungen sinnvoll aufgebaut und durchgeführt werden können, wie Inhalte transportiert werden können, um möglichst vollständig und dauerhaft aufgenommen zu werden und was bei Erfolgs- und Wirksamkeitskontrolle zu beachten ist, wird in diesem Vortrag behandelt. Dabei wird ebenfalls auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung sowie die Verantwortung des Managements eingegangen. Mitarbeiterqualifizierung bindet Zeit und Geld, deshalb sollte sie nachhaltig und effektiv gestaltet werden.


Stereotypes Training vs. grundsatz-basierte Ausbildung

Jedes Jahr investieren Unternehmen enorme zeitliche Ressourcen und finanzielle Mittel in Schulung, Training und weitere Qualifizierungsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter. Das ist in der Reinraum-Branche nicht anders. Gerade im GMP-regulierten Umfeld gewinnt die Performance und Motivation der Mitarbeiter noch mehr an Bedeutung. Doch wie wirkungsvoll ist diese Investition? Welche Maßnahmen waren die Zeit wert? Welche haben meinem Unternehmen tatsächlich Nutzen gebracht? Hat sich das Engagieren eines externen Experten gelohnt? Anhand von bewährten und praxiserprobten Lern- und Lehr-Prinzipien sowie Methoden zeigt dieser Programmpunkt, wie es gelingt, den Nutzen interner Schulungen klar zu steigern und die Ressourcen optimal auszuschöpfen. Der Fokus liegt darauf, wie Sie dieses Ziel bereits bei der Planung der Schulungsmaßnahme erfolgreich anvisieren. Sie erhalten Ideen und Ansätze, wie Sie die nachhaltige Anwendung des Gelernten sichern. Darauf aufbauend gewinnen Sie Erkenntnisse für eine gute Selektion und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem geeigneten externen Schulungspartner. Lassen Sie sich von diesem erfrischenden «etwas anderen» Vortrag inspirieren!


> Die Qual der Wahl


Einweg? Mehrweg? Lösungsweg!

Im Vortrag werden die Vor- bzw. Nachteile von Einweg- bzw. Mehrwegtextilien aufgezeigt, verglichen und durch Studien belegt. Wichtig bei der Bewertung und Entscheidung für ein Einweg- oder Mehrwegkonzept ist es, dass eine Gesamtbetrachtung aller Faktoren erfolgt. Diese Gesamtbetrachtung schließt folgende Faktoren ein: Leistung (Flächenleistung, Reinigungsleistung, Benetzung), Sicherheit (Reinheitstauglichkeit, Prozesssicherheit, Gefährdung und Risiko, Ökologie (Logistik, Ressourceneinsatz, Entsorgung), Verfügbarkeit und Nutzungsfrequenz (Verfügbarkeit, Nutzungsfrequenz, Back-Up) und Kosten.


Reinraumbekleidung: Kauf vs. Mietsystem

Ohne Mensch, funktioniert fast kein Reinraumbetrieb. Meistens erst wenn das Reinraumprojekt abgeschlossen ist und die Räumlichkeiten stehen, entsteht die Frage: Was zieht mein Personal eigentlich im Reinraum an? Diese Frage erweist sich sehr oft als maßgeblich für Ressourcen- und Zeitallokation im Betrieb des Reinraumes. Hat der Kunde einmal das Bekleidungskonzept definiert, stellt sich die nächste Frage nach der fachgerechten Aufbereitung. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle ihre Daseinsberechtigung haben und sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen. Die Präsentation soll einen groben Überblick über diese verschiedenen Möglichkeiten geben und für den Kunden als ersten Anhaltspunkt dienen, in welche Richtung er sein Reinraumbekleidungskonzept bzw. das dazugehörige Service ausrichtet.


> Der Reinraum im Fokus

Reinraum 4.0 – Integrierte Lösungen für den Reinraum

Eine moderne Managementplattform vereint die Gebäudeautomation und das Monitoring in einem System. Digitalisierte Informationen aus allen haustechnischen Gewerken sowie prozessnahe Daten werden aufgenommen und analysiert. Aus Big Data wird Smart Data - Content-bezogene Datenanalytik optimiert Prozesse, Funktionen und Energieverbräuche. Systemintegrierte Lösungen ermöglichen eine Interaktion aller Gewerke mit den Lösungen für das kritische Umfeld. Betreiber profitieren von einer fast unbegrenzten Flexibilität, der Steigerung ihrer Produktivität, Profitabilität, Effektivität und Energieeffizienz.


Dekontamination von Räumen - Systemvergleich, Technik, Anwendungen und Risiken

Verdampftes H2O2 wird seit etwa 15 Jahren zur Dekontamination in Schleusen, Kammern und Räumen verwendet. Viele positive und negative Erfahrungen wurden gemacht und Wissen wurde während dieser Zeit gewonnen. Fakt ist aber auch, dass immer wieder falsche und verwirrende Aussagen und Meinungen vorkamen, die heute noch anzutreffen sind. Die Ursache kann ganz klar identifiziert werden: Mangel an Grundkenntnissen. Insbesondere im Bereich der Raumdekontamination treten häufig Probleme auf, deren Ursache klar bestimmt werden kann: Die Gesamtprozesse bzw. Gesamtauswirkungen werden in Forschung und Entwicklung nicht ausreichend berücksichtigt. In der Regel ist jeder auf seine eigene begrenzte Verantwortung fokussiert - Schnittstellen und deren Auswirkungen werden nicht berücksichtigt.


Einsatzfelder im Reinraum: Überströmungsmessung und Laminarflow-Monitoring

Im Reinraum ist die Messung von Luftströmungen eine essentielle Größe, hängen doch Sauberkeit und Arbeitssicherheit oft direkt von der korrekten Durchströmung der Räume ab. Im Vortrag werden die zwei Hauptanwendungen Laminarflow-Monitoring und Überströmungsmessung beleuchtet und ihre spezifischen Anforderungen vorgestellt. Dabei werden unterschiedliche Messverfahren aufgezeigt und ihre Eignung für den jeweiligen Einsatzzweck diskutiert sowie Interpretationshilfen an die Hand gegeben, die Fehler in der Beurteilung von Messwerten vermeiden helfen.


> Pharmawasser im Fokus


Trinkwasser zu WFI in einer Membrananlage. BWT-Studie mit der FH Nordwestschweiz

Seit April 2017 ist mit der Revision der Monographie (0169) die kalte Erzeugung von WFI auch in der Europäischen Pharmakopöe (Ph. Eur.) erlaubt. Unter Berücksichtung der Ph. Eur. und des Fragen & Antwortdokuments der EMA wurde eine kompakte Membrananlage gefertigt, welche aus Trinkwasser bis zu 6 m³/h WFI erzeugt. Um die langfristige Scherheit und Effizienz des Systems nachzuweisen wurde ein umfassender Langzeittest durchgeführt. Dazu gehört die mikrobiologische Sicherheit, Online-Monitoring der Mikrobiologie, Antiscalant-Rückhaltung, Wirksamkeit der thermischen Sanitisierung sowie gezielter Stresstests.


Anlagenplanung und Design - Von API bis WFI

Im Rahmen aktueller Neubau-Projekte in Belgien und Irland soll vorgestellt werden, wie korrosive Medien bei modernen biotechnologischen Verfahren der pharmazeutischen Wirkstoffproduktion eine Anpassung der Verarbeitungsrichtlinien notwendig machen, um die hygienischen und mechanischen Eigenschaften des Rohrsystems sicher zu stellen. Konkret geht es bei den Projekten um die Verarbeitung von 316L und AL6XN für Fermentationssysteme. Wie können die Werkstoffe verarbeitet werden? Welche Vor- und Nachteile gibt es?


>> Für Besucher ist die Teilnahme nach vorheriger Registrierung über einen Registrierungscode kostenfrei.

Registrierte Besucher können das komplette Angebot der Experience Expo / LOUNGES on Tour nutzen. Besucher entscheiden selbst, wie sie Ihren Tag gestalten möchten, entweder als reinen Messebesuch oder als Weiterbildungsforum. Wichtig: Eine Registrierung als Teilnehmer ist Voraussetzung für den Besuch.


>> Die Registrierung ist ab Ende Mai 2018 unter www.experience-expo.de möglich. Ihr Code: LOT2018


Die kostenfreie Registrierung ist nur über das Internet möglich. Besucher finden unter der Rubrik Besucher / Registrierung die Eingabemöglichkeit für Ihre Daten. Besucher finden nach Registrierung diverse Kontaktmöglichkeiten, News und Informationen zu allen Unternehmen, die auf der Experience Expo ausstellen. So haben Besucher die Möglichkeit, vor, während und nach der Veranstaltung zu kommunizieren und dadurch ihren Messebesuch effektiv zu gestalten sowie ihn vor- und nachzubereiten.


Termine

• Wien: 25. und 26. September 2018, Eventhotel Pyramide

• Berlin: 09. und 10. Oktober 2018, Motorwerk


Weitere Informationen:

www.experience-expo.de



Kontakt:

Inspire GmbH

Postfach 1266

D-69209 Eppelheim

+49 6221 35 38 072

info@inspire-eventmanagement.de

Alle News


05.07.-SwissCCS-(002)

Die Schweizerische Reinraumgesellschaft SRRT-SwissCCS präsentiert die neugestaltete Homepage jetzt auch in Französich.


Um die Zusammenarbeit mit der Romandie zu vertiefen, ist die Homepage der Schweizerischen Reinraumgesellschaft SRRT-SwissCCS ab nun komplett in Französisch aufrufbar.

Französischsprechende Partner der SRRT-SwissCCS sind unter anderem die ARAT (Association Romandie des Agents Techniques Hospitaliers), die ASPEC (Association pour la Prévention et L’Étude de la Contamination) und die SSSH (Societé Suisse de Stérilisation Hospitalière).


Weitere Informationen

www.swissccs.org


Kontakt

SRRT - SwissCCS

Marktgasse 55

CH-3001 Bern

+ 41 31 326 76 95

info@swissccs.org







Alle News


03.07.-Cleanzone

(Bild: Messe Frankfurt)


Hochschulen und Forschungsinstitute sind Innovationstreiber für die Industrie – gerade auch in der hochdynamischen Reinraumtechnik. Ihre Ergebnisse liefern neue Ansätze, geben Antworten auf aktuelle Fragestellungen und sind die Basis für zukünftige Produkte und Verfahren.

«Wir haben den Cleanzone Campus ins Leben gerufen, um zu unterstreichen, welche Bedeutung der Forschung für die Innovationskraft und die Zukunftsfähigkeit der Reinraumtechnik zukommt», erläutert Ruth Lorenz, Bereichsleiterin Technology bei der Messe Frankfurt. «Als internationale und interdisziplinäre Veranstaltung ist die Cleanzone die Plattform, um alle Akteure aus Wissenschaft und Forschung an einem Ort zu vereinen.»

Die Hochschulen präsentieren ihre Projekte, nicht nur um Informationen und Ergebnisse zu teilen, sondern auch um zu verdeutlichen wie wichtig und notwendig der Austausch zwischen

Forschung und Industrie ist. Mit dabei sind die Hochschule Albstadt-Sigmaringen, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), das Hermann-Rietschel-Institut (HRI) der TU Berlin und die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden.


Standardisierung der Aufbereitung von Reinigungstextilien

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen präsentiert auf dem Cleanzone Campus ein aktuelles Projekt aus dem Bereich Reinigungs- und Hygienetechnik. Über die Etablierung von Ringversuchen sollen Verfahren zur Aufbereitung von Reinigungstextilien (z. B. Wischbezügen) standardisiert werden können. Ein weiteres Projekt adressiert die Potenziale von reinraumtechnischen Systemen bei der Lebensmittelverarbeitung. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Hochschule und Industrie und die Verankerung des Themas Reinraum in den Curricula der Fakultät Life Sciences aufgezeigt.


Sauberkeit und Hygiene für die Medizintechnik

Die Reinraumtechnik ist für die OTH Amberg-Weiden sowohl in Lehre als auch in Forschung von Bedeutung. Daher werden auf dem Cleanzone Campus Industrieprojekte rund um die Themengebiete Sauberkeit und Hygiene vorgestellt. Am Campus Weiden wird zudem auch ein Reinraum der ISO-Klasse 7 betrieben. Studierende der Studiengänge Medizintechnik (Bachelor und Master) werden hier mit der Reinraumtechnik theoretisch und praktisch vertraut gemacht.


Mobiles Reinraumzelt und IT-Kommunikationstool

Bei dem Frauenhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung stehen auf der Fachmesse zwei Innovationen im Fokus: ein mobiles und flexibles Reinraumzelt sowie das IT-Kommunikationstool «FlexNote».

Erstmalig zeigt das Fraunhofer IPA auf der Cleanzone die detaillierte Darstellung der Entstehungsphase des Reinraumsystems durch die Präsentation des Prozesses von der Idee zur ersten Skizze über den Prototypenbau bis hin zum finalen Produkt. Mit «FlexNote» hat das Fraunhofer IPA eine mobile Anwendung entwickelt, welche die nächsten Schritte in Richtung zum papierlosen Reinraum und hin zur Reduktion von Kontaminationsquellen darstellt. Mit Hilfe dieser mobilen Anwendung lassen sich innerhalb kürzester Zeit beliebig Beobachtungen erfassen oder anstehende Aufgaben dokumentieren. Eine zielgerichtete Verteilung und transparente Nachverfolgung ist gewährleistet.


Projekte zu Reinräumen, OP-Räumen und Sonderisolierstationen

Den Forschungsschwerpunkt des Hermann-Rietschel-Instituts bildet die Raumluft-Hygiene. Insbesondere für Räume mit besonderen Schutzanforderungen werden Konzepte entwickelt, um die Konzentration chemisch, physikalisch oder biologisch wirksamer Aerosole so niedrig wie nötig zu halten. Es werden ausserdem experimentelle und numerische Untersuchungen über das Ausbreitungs- und Sedimentationsverhalten von Partikeln in Innenräumen durchgeführt. Auf der Cleanzone präsentiert das HRI aktuelle Forschungsergebnisse aus Projekten zu Reinräumen, OP-Räumen und Sonderisolierstationen.

Es besteht weiterhin für Forschungsinstitute und Hochschulen die Möglichkeit, sich für den Cleanzone Campus anzumelden und aktuelle Projekte vorzustellen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie: cleanzone@messefrankfurt.com.


Weitere Informationen

www.cleanzone.messefrankfurt.com


Kontakt

Messe Frankfurt GmbH

Ludwig-Erhard-Anlage 1

D-60327 Frankfurt am Main

+49 69 75 75 0

info@messefrankfurt.com





Alle News


29.06.-Spetec

Die Spetec Laminar Flow Module der Produktserie SuSi zeichnen sich jetzt durch eine noch geringere Geräuschentwicklung aus. (Bild: Spetec)


Zudem halten nun auch Monitoring und Smart Devices in den Laminar Flow Modulen von Spetec Einzug. Es ist nun möglich die Reinluftzufuhr je nach Auslastung und Kontaminationsgrad ortsunabhängig zu steuern und auszuwerten. Die Umsetzung erfolgt in enger Absprache und nach den Anforderungen des Kunden.

Das Laminar Flow Modul FMS ermöglicht es, mit einfachen und kostengünstigen Mitteln einen Arbeitsplatz mit Reinraumbedingungen auszustatten. Das Modul wird direkt über verschiedenen Arbeitsplätzen oder einer Maschine montiert. Die Umgebungsluft wird mittels Radialventilator angesaugt und durch den Filter gepresst. Dadurch entsteht ein laminarer Strom, d.h. die gefilterte Luft fliesst in parallelen Stromlinien. Dabei werden Partikel vom parallelen Luftstrom erfasst und nach aussen befördert.

Die Spetec Laminar Flow Module der Produktserie SuSi zeichnen sich jetzt durch eine noch geringere Geräuschentwicklung aus. Der Hauptfilter ist in einer Filterkassette untergebracht, die wiederum fest mit dem Modul verschraubt ist. Der Filterwechsel ist dadurch leicht mit wenigen Handgriffen von der Unterseite oder der Oberseite durchführbar. Spetec verwendet hierfür einen H14 Filter, der die Reinraumklasse ISO 5 direkt unter dem Laminar Flow Modul ermöglicht. Die Module sind in sechs verschieden Formate von 0,37 bis 1,12 qm für jede Anforderung lieferbar.


Facts zur Neuerung:

- Verbesserte Luftströmungscharakteristik

- Energiesparende Ventilatoren-Technik

- Monitoring möglich

- Geringere Lautstärke


Weitere Informationen

www.spetec.de

Kontakt

Spetec GmbH

Berghamer Strasse 2

D-85435 Erding

+49 8122-9953-3

spetec@spetec.de



Alle News


26.06.-Merck

Symbolbild: Lucas Dittmann bedient eine Mühle zur Vermahlung von OLED Materialien (Quelle: Tobi Bohn, Berlin für Merck)


Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute die Eröffnung seines neuen OLED Technology Center China bekannt gegeben. Angesiedelt ist das Technologiezentrum in der Schanghaier Freihandelszone Pilot Free Trade Zone. Es wird lokalen Kunden massgeschneiderte Lösungen für die Entwicklung innovativer OLED-Anwendungen bieten.


«Wir sind stolz auf die Eröffnung unseres OLED-Technologiezentrums in Schanghai. Es ergänzt die bestehenden OLED-Anwendungslabore in Korea und Taiwan und stärkt unser Engagement für die chinesische Displayindustrie», sagte Michael Heckmeier, Leiter der Geschäftseinheit Display Solutions von Merck. «Das neue Zentrum unterstützt unsere Zielsetzung, als zuverlässiger lokaler Partner eng mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten, um Innovationen voranzutreiben und sie dabei zu unterstützen, ihre Produkte schneller zur Marktreife zu bringen.»


Das OLED-Technologiezentrum in China bietet eine Reihe modernster Geräte und Reinraumeinrichtungen für die Herstellung und Charakterisierung von OLED-Bauelementen. Der Standort wird als Ort für die Zusammenarbeit zwischen Merck und seinen Kunden dienen, um gemeinsam ideale Lösungen für OLED-Displayprodukte zu entwickeln. Die Investition ist Ausdruck des kundenorientierten Ansatzes von Merck, den Anforderungen des Markts entsprechend hochreine, zuverlässige und effiziente OLED-Materialien für innovative Produkte zu entwickeln und Innovationen seiner Kunden zu unterstützen.

«China hat sich zum grössten Markt für Smartphones und Unterhaltungselektronik entwickelt, der ein erhebliches Potenzial für Flachbildschirme birgt. Als weltweiter Markt- und Technologieführer für Displaylösungen setzt Merck verstärkt darauf, ein Spitzenreiter unter den Hauptakteuren im Bereich OLED-Materialien zu werden», betonte Allan Gabor, Geschäftsführer des Performance-Materials-Geschäfts von Merck in China. «Wir bauen auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern in China, um deren Produkte und Bedürfnisse noch besser zu verstehen, die Geräteleistung mit aufeinander abgestimmten Materialien zu optimieren und Innovationen direkt hier in unserem lokalen OLED-Technologiezentrum voranzutreiben, das vom globalen Merck-Netzwerk unterstützt wird.»

Laut einem Bericht des chinesischen Wirtschaftsmagazins Economy & Nation Weekly gibt es in China bisher neun bereits fertiggestellte oder im Aufbau befindliche Produktionslinien für flexible AMOLED-Displays der 6. Generation. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von 157,5 Milliarden RMB sind weltweit einmalig. Schätzungen von IHS Markit zufolge wird die Produktionskapazität für OLED-Displays in China bis zum Jahr 2020 28 % des Weltmarkts ausmachen. Das Land wird damit zum zweitgrössten Lieferanten von OLED-Displays weltweit.

Das OLED Technology Center China ist am Merck Performance Materials China Hub in Schanghai angesiedelt. Das Unternehmen hat dort kontinuierlich Investitionen getätigt, unter anderem in ein Flüssigkristallzentrum (2013), ein F&E-Zentrum für Displaymaterialien (2016) sowie ein Technology Application Network China (TANC) für Surface Solutions (2017).


Weitere Informationen

www.merckgroup.com



Kontakt

Merck KGaA

Frankfurter Strasse 250

D-64293 Darmstadt

+49 6151 72 0

service@merckgroup.com



Alle News


22.06.FiT

Die begleitende Industrieausstellung ermöglicht Unternehmen, mit Kongressteilnehmern direkt über neue Produkte und Lösungen ins Gespräch zu kommen. (Bildquelle: FiT e.V.)


Mit den jährlich stattfindenden ZVO-Oberflächentagen, die 2018 vom 19. bis 21. September Leipzig durchgeführt werden, bietet der Zentralverband Oberflächentechnik e. V. die bedeutendste Informations- und Kommunikationsplattform im deutschsprachigen Raum. Das integrierte Forum Bauteilreinigung informiert am 20. September über innovative Lösungen und vermittelt praxisorientiertes Wissen für diesen qualitätsentscheidenden Fertigungsschritt in der Oberflächentechnik.

Die Teilnehmer erwartet bei den diesjährigen ZVO-Oberflächentagen erstmals ein sechszügig aufgebautes Programm mit über 90 Vorträgen. Im Fokus stehen unter anderem Themen wie Elektromobilität, Energiespeicherung und -umwandlung, REACH und seine Folgen für die Galvano- und Oberflächentechnik sowie Bauteilreinigung.


Forum Bauteilreinigung – Sauberkeit ist Voraussetzung

Unabhängig davon, wofür und welche Beschichtung eingesetzt wird, eine bedarfsgerecht saubere Oberfläche ist Grundvoraussetzung für deren Qualität und Haltbarkeit. Das vom Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e. V. organisierte, eintägige Forum Bauteilreinigung bietet am 20. September umfassendes Wissen darüber, wie sich die für den Folgeprozess erforderliche Sauberkeit stabil und wirtschaftlich erzielen lässt.


So findet sich auf der Agenda ein Referat zu biologischen Verfahren für die nachhaltige Oberflächenreinigung. Es informiert über die wesentlichen Unterschiede zwischen biologischer und konventioneller Teilereinigung sowie über realisierte Anwendungen. Galvanisch beschichtete Schrauben, bei denen Anforderungen an die technische Sauberkeit zu gewährleisten sind, stellen besondere Anforderungen an die Reinigung. Einerseits gilt es, kleinste Partikel von der Oberfläche zu entfernen, andererseits darf der durch die Beschichtung aufgebrachte Korrosionsschutz nicht beeinträchtigt werden. Lösungen, die dies ermöglichen und in nachfolgenden Prozessen (Verpackung/Transport) eine Partikelbildung verhindern, werden vorgestellt. Die Überwachung qualitätsbestimmender Parameter in Reinigungsmedien und der filmischen Bauteilsauberkeit sind wesentliche Faktoren für stabile und wirtschaftliche Reinigungsprozesse. Einen Überblick über geeignete Mess- und Analyseverfahren sowohl für die Kontrolle der Bäder als auch der filmischen Sauberkeit findet sich ebenfalls auf der Agenda.


Präsentiert wird auch ein technisch und wirtschaftlich konsequent praxisorientiertes Konzept eines digitalen Qualitätsprotokolls für die Teilereinigung, das als Demonstrator umgesetzt ist. Es zeichnet sich durch eine ganzheitliche Erfassung und Industrie 4.0 kompatible Speicherung der Daten, einen modularen Aufbau sowie die gezielte Einbeziehung des Anlagenbedieners aus. Die Kontaktwinkelmessung ist eine bewährte Methode zur Charakterisierung von Oberflächeneigenschaften wie der Benetzbarkeit. Um das Verfahren auch auf sehr kleinen Bauteilen, beispielsweise lithografischen Strukturen und elektronischen Leiterplatinen, anwenden zu können, werden neue Dosiermodule vorgestellt, die eine Tropfengrösse von nur 100 µm ermöglichen. Präsentiert wird ausserdem ein Verfahren zum Nachweis von organischem Kohlenstoff (zum Beispiel Restschmierstoff) auf kleinen Metallproben ohne aufwendige Probenvorbereitung. Damit lässt sich beispielsweise die Reinigungsleistung von Entfettungsbädern schnell und effektiv kontrollieren. Die heutigen Sauberkeitsanforderungen für eine Beschichtung stellen auch hohe Anforderungen an die Qualität der Spülbäder bei gleichzeitig hoher Wirtschaftlichkeit. Diese Ansprüche lassen sich bei verbrauchten Spülwässern mit modernen Vakuumdestillationssystemen erfüllen.


Die ZVO-Oberflächentage richten sich an Anwender, Fertigungsmitarbeiter, Forscher, Entwickler, Konstrukteure, Einkäufer, QM- sowie Vertriebsmitarbeiter aus allen Wirtschaftsbereichen. Eine fachbegleitende Industrieausstellung ergänzt das Programm. Namhafte Unternehmen aus der Galvano-, Oberflächen- und Reinigungstechnik präsentieren hier Neu- und Weiterentwicklungen.



Weitere Informationen

http://oberflaechentage.zvo.org/



Kontakt

Zentralverband Oberflächentechnik e.V.

Birgit Spickermann

Postfach 101063

D-40710 Hilden

+49 (0)2103 255621

mail@zvo.org


Alle News


15.05.Lounges

 (Bildquelle: Inspire)


Ein TOP Programm wartet auf Sie - Planen – Realisieren – Betreiben

Zwei Tage voller fachlicher Kompetenz, aufgeteilt in drei Themenbereiche, werden die Besucher sowohl mit theoretischen Inhalten wie auch mit praxisnahe§n Darstellungen umfassend informieren. Die Lounges on Tour sind exakt auf die Bedürfnisse der Anwender ausgelegt und beinhalten Themen vom ersten Gedanken der Planung, über die Realisierung des Projektes, bis hin zum qualifizierten Betreiben.


Die LOUNGES on Tour machen in Wien und Berlin halt:

  • 25. und 26 September 2018, Wien
  • 9. und 10. Oktober 2018, Berlin

LOT2018


Der Grundgedanke der LOUNGES

• Lernen Sie Unternehmen durch Ihren Messebesuch kennen und bleiben Sie online auf dem Laufenden.

• Kontakte knüpfen leicht gemacht. Erweitern Sie Ihre Möglichkeiten und lernen Sie Leute aus Ihrem Fachbereich kennen.

• Kommunizieren Sie live mit Ausstellern und Besuchern und online über x4com.


Ausstellende Unternehmen (Auszug Stand 30. Mai 2018)

Allgemeine Bau Chemie GmbH, Alsico High Tech N.V., bardusch GmbH & Co. KG, Briem Steuerungstechnik GmbH, BRUCHA Gesellschaft m.b.H., BWT Pharma & Biotech GmbH, CCI - von Kahlden GmbH, Chemgineering Group, Cleanroom Technology Austria, CLS Ingenieur GmbH, comprei Reinraum-Handel- und Schulungs GmbH, CWS-boco Deutschland GmbH, Dastex Reinraumzubehör GmbH & Co. KG, Dec Deutschland GmbH, decontam GmbH, Dockweiler AG, Drees & Sommer SE, Elaflex - Gummi Ehlers GmbH, elva-tec Radeberger Reinraumsysteme GmbH, FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH, Friedrich Sailer GmbH, gempex GmbH, Gerflor GmbH, HENKEL Beiz- und Elektropoliertechnik Betriebs GmbH, Hydroflex OHG, Ing. W. Häusler GmbH Industrie Automation Graz, KEMMLIT-Bauelemente GmbH, Letzner Pharmawasseraufbereitung GmbH, Lorenz Consult ZT GmbH, M+W Central Europe GmbH, MIKROCLEAN GmbH. Niotronic GmbH, nora systems GmbH, ÖRRG - Österreichische Reinraumgesellschaft, Ortner Reinraumtechnik GmbH, Particle Measuring Systems, Pfennig Reinigungstechnik GmbH, PMT Partikel-Messtechnik GmbH, rotronic messgeräte gmbh, Rud. Otto Meyer Technik Ltd. & Co. KG, SCHMIDT Technology GmbH, Schülke & Mayr GesmbH, SHIELD Scientific B.V., Siemens AG, Sommer & Strassburger Edelstahlanlagenbau GmbH & Co. KG, Trespa International BV, TROX GmbH, USF Water Purification GmbH, VALTEC GmbH, Viessmann Technologies GmbH, VIP 3000 e.V., VTU Engineering Deutschland GmbH, VWR International GmbH, Wozabal Miettex GmbH, ZAUNER Anlagentechnik GmbH, Zimmer & Hälbig GmbH


Ein interessantes und innovatives Programm wartet auf die Besucher

Das Programm ist dreigeteilt in Vorträge, Aktionen und Produktshows und findet an beiden Veranstaltungstagen in unterschiedlichen Bereichen der Halle und an den Ausstellungständen der Unternehmen statt.


Nachfolgend ein erster Auszug aus dem Programm:

Vorgaben als Basis


Sterilproduktion überdacht: Der neue Annex 1 gibt wieder den Ton an

Die kürzlich veröffentlichte Überarbeitung des Annex 1 ist die Re-manifestation einer der wichtigsten europäischen GMP Guidelines. Aufgrund der breiten Beteiligung an diesem Dokument (PIC/S d.h. auch die US-amerikanische FDA) war die Konsensfindung und damit die Draft-Erstellung besonders zeitintensiv. Dieses, seit mehreren Jahren erwartete Dokument, ist nun eine zeitgemässe Adaption der alten Guideline in welcher technische und regulatorische Neuerungen in der sterilen Prozessführung eingebunden wurden (single-use Technologie, etc.). Daneben ist der erheblich gewachsene Umfang auch auf neue Forderungen, wie einer Kontaminationskontrollstrategie oder dem «pre-use post-sterilization filter integrity test» zurückzuführen. Der veröffentlichte Draft befand sich bis März 2018 in öffentlicher Konsultation und wird derzeit wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit für die finale Publikation vorbereitet. Erfahrungsgemäss wird die finale Publikation jedoch nicht signifikant vom Draft abweichen weshalb schon jetzt eine Auseinandersetzung mit dieser Guideline wichtig ist. Weiter wird die finale Publikation nicht vor Herbst 2018 erwartet, weshalb der Vortrag den veröffentlichten Draft, und die im Draft enthaltenen Neuerungen im anschaulichen Überblick behandelt.


Medikamentenfälschungsrichtlinie in der EU

09. Februar 2019 – der Stichtag, an dem die Serialisierungspflicht, für alle in der EU verkauften und verschreibungspflichtigen Medikamenten, schlagend wird. In diesem Vortrag soll kurz umrissen werden, warum diese Richtlinie notwendig und wichtig ist und wie die Anforderungen weltweit aussehen. Beim ausführlicheren Teil wird unter anderem auf die Anforderungen aus der EU-Richtlinie 2011/62 und delegierenden Verordnung 2016/161 eingegangen, die teils synonym verwendeten Begrifflichkeiten der Serialisierung, Aggregation und Track&Trace geklärt und deren Unterschiede aufgezeigt und wie der organisatorische und technische Aufbau des europäischen Systems ist, um die Serialisierungsdaten zentral zu speichern und bei der Abgabe an den Endkunden die Unverfälschtheit der Medikamente zu verifizieren. Weiter wird die momentan aktuelle Codierung mittels Strichcode und die ab Februar zu verwendende 2D-Matrix betrachtet. Es wird dargestellt, welche Daten bisher im Strichcode enthalten waren und welche neu im Matrixcode aufzunehmen sind. Ebenfalls werden die verschiedenen Möglichkeiten der «Tamper Evident» mit deren Vor- und Nachteilen behandelt.


Reinraumtechnik im Bereich der assistierten Reproduktionstechniken

Reinraumtechnik im ART-Bereich wird kontrovers diskutiert. Je nach Bundesland legen auch die Behörden die regulatorischen Vorgaben unterschiedlich aus, die gesetzlichen Anforderungen und Leitlinien lassen viel Raum für Interpretation. Viele IVF-Praxen und Zentren stehen plötzlich im Fokus der Behörden und werden mit komplexen Anforderungen aus dem GMP-Umfeld konfrontiert. Dabei spielt auch die Reinraumtechnik eine zentrale Rolle. Zahlreiche Experten lehnen diese ab, beschreiben negative Auswirkungen auf die Keimzellen und berufen sich auf die Einhaltung der Guten Fachlichen Praxis (GFP). Andere Experten befürworten die Reinraumtechnik in der ART und sehen in Verbindung mit der GFP einen deutlichen Mehrwert. In diesem Zusammenhang muss man sich unweigerlich mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Ist Reinraumtechnik im ART-Bereich hilfreich oder sogar schädlich? Was genau ist GFP? Wie soll das Qualitätsmanagementsystem aussehen? Und wie kann man mit der zuständigen Behörde zu einem guten Konsens finden? Anhand eines Praxisbeispiels wird die komplexe und teils unklare Thematik dargestellt, die Auswirkungen auf den Praxisalltag beschrieben und eine 2-Jahresbilanz gezogen.


Projekterfolg, grundlegende Prozesse und Realisierung


9 Faktoren für den Projekterfolg

Entwicklungs- und Planungspartner grosser und/oder komplexer Investitionsprojekte mit Produktionsanlagen stellen sich oftmals die Frage, wieso ein Auftragnehmer nicht das umsetzt was der Auftraggeber bestellt hat. Bekannt ist bislang das Magische Dreieck mit den Wechselwirkungen Zeit, Kosten und Qualitäten. Dieses wird erweitert um die weichen Einflussfaktoren, die für einen erfolgreichen Projektverlauf entscheidend sind. Das ist zum Beispiel der Mensch mit seiner Erfahrung, Ausbildung und Erziehung. Aber auch die unterschiedlichen Rollen und Motive der Akteure oder der Einfluss spezifischer, disziplinabhängiger Denkweisen, Wertesysteme und Kulturen.


Der digitale Transformationsprozess

Die Möglichkeiten digitaler Medien werden Unternehmen dramatisch verändern - ihre Strategien, Prozesse, Strukturen, Produkte und auch ihre Kulturen. Menschen, Maschinen und Ressourcen kommunizieren künftig unmittelbar und in Echtzeit miteinander. Starre Wertschöpfungsketten werden zu dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken. Denn Wertschöpfung findet nicht länger sequenziell und zeitversetzt statt, sondern in einem Geflecht ständig kommunizierender und flexibel aufeinander reagierender Einheiten, die sich weitgehend selbst organisieren. Zu den befähigenden Technologien der digitalen Transformation der Industrie zählen das Internet der Dinge, eine hochwertige Breitbandversorgung oder die zunehmende Automatisierung und Autonomisierung der Fertigung. Sie ermöglichen neue Marktpositionierungen und Nutzenversprechen wie intelligente Textilien, unabhängiges Logistikmanagement oder vorausschauende Wartung. Es ist aber nicht nur jede dieser Technologien und Propositionen für sich alleine, die disruptiven Entwicklungen den Weg bereitet und ihr Auftreten wahrscheinlicher macht, sondern vielmehr ihre Kombination. Denn der Mehrwert ergibt sich häufig aus der Vernetzung zuvor eigenständiger Systeme und der Verbindung bislang getrennter Sphären. Im Rahmen des Forschungsprojektes DARWIN arbeiteten 4 Unternehmen zusammen. Ziel war die Entwicklung geeigneter Methoden, echtzeitfähige Schnittstellen und zuverlässige Dienste zur flächendeckenden Planung von automobilen Fertigungsprozessen unter Einbindung von Produktion, Zusammenbau, Logistik, Gebäude- und Anlageninfrastruktur für stark heterogene Systeme und Prozesse zu ermöglichen. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Präsentation vorgestellt.


Novartis Business Services: Neue Zusammenarbeitsmodelle in der Pharmaproduktion

Produktionsanlagen und -prozesse in der Pharmaindustrie erfordern hochkomplexe Infrastrukturen und Betriebsprozesse. Der Standort, das Gebäude, die Ver- und Entsorgung sowie Planungs-, Bau- und Instandhaltungsleistungen erfordern daher eine Vielzahl von Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die in einer Organisation vorgehalten werden müssen. Durch den gezielten Einsatz von einem oder mehrerer Facility Services bzw. Site Services Dienstleistern können Synergien gehoben, Kosten nachhaltig reduziert und Mitarbeiterinnen noch besser eingesetzt werden. Der Vortrag erfolgt gemeinsam mit Herrn Georg Fuchs von Novartis.


Auswahl und Betrieb


Optimierung von Personalschleusen - Site Improvement in der Praxis

Personalschleusen dienen als Zugang zu Pharmaproduktionen und Reinräumen oder als Übergang zwischen zwei Reinraumklassen und sind entscheidend, um partikuläre sowie mikrobiologische Kontamination in reinen Räumen zu verhindern und so die Produktsicherheit zu gewährleisten. Das Kontaminationsrisiko durch falsches Einschleusen aufgrund nicht durchdachter Abläufe stellt eine deutliche Gefahr für die Sicherheit in Reinräumen dar. Gleichzeitig sind u.a. die Umkleide-Prozesse in einer Personalschleuse ein beachtlicher Kostenfaktor. Nur bei entsprechender Planung und Einrichtung ist das Einkleiden gleichzeitig reinraumgerecht und effizient möglich. Neben den Personenwegen muss die Versorgung mit Bekleidungsartikeln und deren Entsorgung bedacht werden. Anhand einer Vielzahl ausgeführter Praxisbeispiele von konzipierten und umgesetzten Personalschleusen für Kunden der Pharmazie, die den Durchsatz optimieren und die Zukunftsanforderungen sowie Richtlinien berücksichtigen, werden entsprechende Handlungsempfehlungen dargestellt.


Der richtige Boden für Ihr Reinraumprojekt

Die Wahl des geeigneten Reinraumbodens stellt den Nutzer oft vor eine grosse Herausforderung. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen, die erfüllt werden müssen. Dem gegenüber bietet der Markt eine Fülle von Systemen aus denen die bestmögliche Lösung gefunden werden soll. Anhand von einfachen aber zielgerichteten Fragen soll veranschaulicht werden, wie man sich der Antwort nach dem richtigen Material nähert.


Instandhaltung und Reliability Engineering

Das übergeordnete Ziel von Reliability Engineering ist es, die Verfügbarkeit zu maximieren. Es ist das Optimum zwischen geplanten Stillstands-Zeiten und ungeplanten Stillstands-Zeiten anzustreben. Der MMP (maintenance-master-plan) beschreibt die übergeordnete Strategie in der Instandhaltung. Dieser ist Vorlage und unterstützt in der Beurteilung von Equipments und Systemen im Zuge der Erfassung und Evaluierung. Die Wartungsstrategie wird aus Normen, Vorschriften, Daten, Plänen, Schemata und Dokumentation entwickelt.


>> Für Besucher ist die Teilnahme nach vorheriger Registrierung über einen Registrierungscode kostenfrei.

Registrierte Besucher können das komplette Angebot der Experience Expo / LOUNGES on Tour nutzen. Besucher entscheiden selbst, wie sie Ihren Tag gestalten möchten, entweder als reinen Messebesuch oder als Weiterbildungsforum. Wichtig: Eine Registrierung als Teilnehmer ist Voraussetzung für den Besuch.


>> Die Registrierung ist ab Ende Mai 2018 unter www.experience-expo.de möglich. Ihr Code: LOT2018


Die kostenfreie Registrierung ist nur über das Internet möglich. Besucher finden unter der Rubrik Besucher / Registrierung die Eingabemöglichkeit für Ihre Daten. Besucher finden nach Registrierung diverse Kontaktmöglichkeiten, News und Informationen zu allen Unternehmen, die auf der Experience Expo ausstellen. So haben Besucher die Möglichkeit, vor, während und nach der Veranstaltung zu kommunizieren und dadurch ihren Messebesuch effektiv zu gestalten sowie ihn vor- und nachzubereiten.


Termine

• Wien: 25. und 26. September 2018, Eventhotel Pyramide

• Berlin: 09. und 10. Oktober 2018, Motorwerk


Weitere Informationen:

www.experience-expo.de



Kontakt:

Inspire GmbH

Postfach 1266

D-69209 Eppelheim

+49 6221 35 38 072

info@inspire-eventmanagement.de

Alle News


co_logo

 


Der Beschluss der Kommission ist eine Konsequenz der kürzlich durchgeführten Revision der Monographie für Water for Injections (WFI) (0169). Diese erlaubt nun auch alternative, der Destillation ebenbürtige Aufreinigungsverfahren für die Herstellung von WFI. Die Monographie für die Herstellung von HWP stellt somit eine Redundanz der Verfahren bezüglich Prozessen und Qualitätsanforderungen dar. Die obsolet gewordene Monographie wird per 1. April 2019 aus der Europäischen Pharmakopöe entfernt.


Weitere Informationen

https://www.edqm.eu/en/node/16302


Kontakt

EDQM - Council of Europe

7 Allée Kastner, CS 30026

F-67081 Strasbourg

+ 33 3 88 41 30 30

E-Mail-Kontakt nach Registrierung unter https://www.edqm.eu/register/


Alle News


08.06.-Merck

Das neue PyroMAT-System ist das einzige zelllinienbasierte MAT-Kit am Markt und ermöglicht den Nachweis des gesamten Spektrums an Pyrogenen in pharmazeutischen Rohstoffen und Produkten


Gegenstand ist die Vermarktung des PyroMA-Systems, einem neuen MAT-Kit für den Pyrogennachweis. Das Testkit ergänzt andere Produkte im Pyrogen Detection Portfolio von Merck und wurde von beiden Unternehmen gemeinschaftlich entwickelt.

Da pyrogene Verunreinigungen in Arzneimitteln, Biotherapeutika und Medizinprodukten lebensbedrohliches Fieber auslösen können, müssen die Hersteller sicherstellen, dass die Pyrogenkonzentrationen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Das neue PyroMAT-System ist das einzige zelllinienbasierte MAT-Kit am Markt und ermöglicht den Nachweis des gesamten Spektrums an Pyrogenen in pharmazeutischen Rohstoffen und Produkten.

«Unser neues PyroMAT-System bietet zahlreiche Vorteile gegenüber bestehenden Verfahren, die oftmals hinsichtlich der nachweisbaren Produkte und Bandbreite an Pyrogenen eingeschränkt sind», sagte Jean-Charles Wirth, Leiter der Geschäftseinheit Applied Solutions des Unternehmensbereichs Life Science von Merck. «Dieses System bietet eine hochwertige, gebrauchsfertige In-vitro-Methode, die keine Tierversuche erfordert und das breite Spektrum an Pyrogenen nachweist.»

Mit dem neuen Testkit entfällt die für die Aufrechterhaltung der Zelllinie erforderliche Laborarbeit, zudem sind die Zellen in Bezug auf Leistung und Versand qualifiziert.

«Wir freuen uns, dass unsere Kooperation mit Merck zum Vertrieb des zellbasierten Tests nun Früchte trägt», sagte Karen Huebscher, CEO von Solvias. «Das neue PyroMAT-System verfügt über ein erhebliches Potenzial, indem es deutliche Vorteile gegenüber den derzeitigen Verfahren zum Nachweis von Pyrogenen bietet. Es liefert sowohl verlässliche als auch reproduzierbare Ergebnisse. Diese Eigenschaften sind für die Qualitätssicherung von entscheidender Bedeutung.»


Weitere Informationen

www.merckgroup.com



Kontakt

Merck KGaA

Frankfurter Strasse 250

D-64293 Darmstadt

Telefon +49 (0)61 517 20

service@merckgroup.com


Alle News


06.06.-fairxperts


Die Fachtagung «Mikrobiologie in der Oberflächentechnik» informiert über Ursachen und Wirkung mikrobiologischer Verunreinigungen und zeigt Lösungswege auf, um mikrobiologische Probleme auf einfache Weise zu vermeiden. (Bildquelle: Dr. Max Schlötter GmbH)



Ob wasserbasierte Kühlschmierstoffe (KSS), Entfettungs- und Reinigungsbäder, Kühlwasserkreisläufe, Wasseraufbereitungssysteme oder Duschwasser – diese und verschiedene andere Medien in Unternehmen bieten Mikroorganismen ideale Wachstumsbedingungen. Die Auswirkungen einer Kontamination können vielfältig sein. Sie reichen von einer unangenehmen Geruchsentwicklung über Eigenschaftsveränderungen bei KSS und mikrobiell zugewachsenen Ionenaustauschern bis hin zu Legionellen in Mitarbeiter-Duschen und Kühlsystemen. Die Fachtagung «Mikrobiologie in der Oberflächentechnik» beschäftigt sich ausführlich mit diesen Themen sowie den entsprechenden gesetzlichen Vorschriften und informiert über REACH-konforme Lösungswege. Perspektiven zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Nutzung von Mikroorganismen in der Produktion werden mit Beispielen aus der biologischen Entfettung und Oberflächenreinigung sowie zu Kühlschmierstoffsystemen aufgezeigt. Die Veranstaltung der fairXperts GmbH & Co. KG wird am 6. Dezember 2018 im K3N in Nürtingen durchgeführt.



Die Fachtagung gliedert sich in vier Themenblöcke. Den Auftakt macht die Session «Einblicke in den Mikrokosmos im Unternehmen». Danach geht es um die «Mikrobiologie in technischen Flüssigkeiten in der Oberflächentechnik». Die Vorträge des Blocks «Bekämpfung der Mikroorganismen durch antimikrobielle Oberflächen und Substanzen» beschäftigen sich mit Lösungen zur Vermeidung von Biofilmen auf technischen Oberflächen und biostabilen Kühlschmierstoffen. In der Session «Green Clean – erfolgreiche Fallbeispiele» werden unter anderem realisierte Anwendungen zur biologischen Entfettung und Reinigung sowie zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Nutzung von Mikroorganismen in der Produktion präsentiert. Darüber hinaus bietet ein Ausblick Informationen über den Einsatz von antimikrobiellen Naturstoffen anstelle von Bioziden zur Stabilisierung technischer Flüssigkeiten. Abschluss der Veranstaltung bildet eine Diskussion zum Thema «Was kann mit der Mikrobiologie anstelle gegen sie erreicht werden?»


Mit diesem breiten Programm informiert die Fachtagung, die sich an Fach- und Führungskräfte aus der Fertigung sowie Umwelt- und Verfahrenstechnik verschiedenster Industriebranchen richtet, über viele mikrobiellen Probleme und aktuelle Entwicklungen zu deren Vermeidung. Gleichzeitig wird auf spezielle Fragestellungen eingegangen, so dass die Teilnehmer unternehmensspezifische Herausforderungen in diesem Bereich besser eingrenzen und mit Lieferanten technisch und wirtschaftlich optimal klären können.

Die begleitende Ausstellung bietet Unternehmen die Möglichkeit, Lösungen und neue Entwicklungen zielgerichtet zu präsentieren und sich mit Teilnehmern direkt auszutauschen.


Weitere Informationen, das komplette Programm und die Referenten sowie Anmeldeunterlagen stehen unter

www.fairXperts.de bereit.



Kontakt

fairXperts GmbH & Co. KG

Rita Herdi

Hauptstrasse 7

D-72639 Neuffen

+49 7025 84340

info@fairxperts.de


Alle News


Die-kapazitiven-Gewindesens


Die kapazitiven Gewindesensoren sind optional auch für den Reinraum oder das Ultrahochvakuum geeignet.


Kapazitive Sensoren von Micro-Epsilon sind ab sofort auch mit Gewinde verfügbar. Bei Messaufgaben, bei denen die Standardsensoren mit Klemmen nicht montiert werden können, lassen sich berührungslose Weg-, Abstands- und Positionsmessungen mit den neuen Gewindesensoren mühelos realisieren. Sie sind vor allem für Anwendungen im Maschinenbau konzipiert, wenn die Sensoren beispielsweise an Wänden, Bohrungen oder auch sehr tiefen Bohrungen in einem definierten Abstand angebracht werden müssen. Es besteht auch die Möglichkeit, die kapazitiven Gewindesensoren an sehr dünne Wände anzubringen, indem sie über zwei Kontermuttern je an der Innen- und Außenseite fixiert werden.

Die kapazitiven Gewindesensoren von Micro-Epsilon sind durch die integrierte Steckverbindung sehr montagefreundlich. Üblicherweise sind kapazitive Sensoren mit fest integriertem Kabel aufgebaut, welches sich beim Einschrauben mehrfach verdreht. Die Sensoren von Micro-Epsilon werden eingeschraubt und erst danach über die integrierte Steckverbindung mit dem Anschlusskabel verbunden. Die Sensoren der Reihe capaNCDT zeichnen sich durch Langzeitstabilität, Zuverlässigkeit und Temperaturstabilität aus. Zudem überzeugen sie durch extrem zuverlässige und stabile Messungen, die hochgenau bis in den Nanometerbereich erfolgen.

Sie können dank ihrer innovativen Technologie auch in rauen Industrieumgebungen eingesetzt werden, optional sind sie auch für den Reinraum oder das Ultrahochvakuum geeignet.


Weitere Informationen

www.micro-epsilon.de


Kontakt

MICRO-EPSILON-MESSTECHNIK GmbH & Co. K.G.

Königbacher Strasse 15

D - 94496 Ortenburg

+49 854 216 80

info@micro-epsilon.de


Alle News


ccr-01.06.-RK


Der eingesetzte Antrieb der Multilift II Hubsäule wurde optimiert, um den Partikelausstoss der Hubsäule auf ein reinraumtaugliches Minimum zu reduzieren. (Bild: RK)


Selbst kleinste Partikel können zu Kontaminationen von Produkten und somit z.B. zu Fehlfunktionen führen. Trotz steigendem Automatisierungsgrad der einzelnen Prozessschritte, werden unzählige Fertigungstätigkeiten von Mitarbeiten durchgeführt, die je nach Tätigkeit auch im Reinraum ergonomisch ausgerichtete Arbeitsplätzen benötigen. Elektrisch verfahrbare Hubsäulen leisten hierbei einen wesentlichen Beitrag.

Daher optimierte RK Rose+Krieger den eingesetzten Antrieb seiner Multilift II Hubsäule, um den Partikelausstoss der Hubsäule auf ein reinraumtaugliches Minimum zu reduzieren.

Den Nachweis der Reinraumtauglichkeit dieser neuen Hubsäule erbrachte ein Partikelemissionstest nach DIN EN ISO 14644-1, den das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA durchführte. Im Ergebnis zertifizierte das IPA die Hubsäule für den Einsatz in Reinräumen bis zur weltweit gültigen Klasse 4.


Wachsende Produktfamilie

Zu den elektrisch verfahrbaren Hubsäulen der Multilift II Produktreihe zählen neben dem neuen Multilift II clean fünf weitere Modelle:

• die Standardvariante Multilift II

• die teleskopierende Ausführung Multilift II telescope

• der Multilift II impact mit integriertem Dämpfungssystem zur Absorption hoher Aufprallkräfte

• der Multilift II ESD mit elektrisch leitfähig verbundenen Profilen

• der Multilift II safety mit integrierter Absturzsicherung für Überkopfanwendungen

Sämtliche Modelle entstanden durch Anpassungen an die unterschiedlichen Kundenforderungen. Jede Multilift-II-Hubsäule bietet dem Kunden einen deutlichen Mehrwert, der in dieser Form zuvor nicht auf dem Markt zu finden war. Weitere Ausführungen sind bereits in Planung.


Vorteile der Multilift II Hubsäulen

• bis zu 3.000 N auf Zug und Druck belastbar

• abgeschrägte Abdeckkappen minimieren Quetschgefahr

• Grundplatte für Zug- und Druckbelastung serienmässig

• integrierter Endschalter

• Selbsthemmung bis zur maximalen Last

• Befestigungsnuten erleichtern die Anbindung von Zubehör

• festes Motorkabel mit industrietauglichen Steckverbindern



Weitere Informationen



Kontakt:

RK Rose+Krieger GmbH

Potsdamer Strasse 9

D - 32423 Minden

+49 571 933 50

info@rk-online.de


Alle News


ccr-cleanzone-Bild2

(Bild: Messe Frankfurt, Sandra Gätke)


In Reinräumen in der Medizin, der pharmazeutischen Herstellung und der Medizintechnik gilt es, viele Anforderungen zusammenzubringen: je nach den speziellen Gegebenheiten zum Beispiel. Dabei lässt sich das folgende «Ranking» aufstellen: Medizinprodukte werden typischerweise in einer Umgebung der Reinraumklasse D hergestellt und dann sterilisiert, Arzneimittel, die später sterilisiert werden, in einer Klasse C. Eine keimfreie bzw. aseptische Abfüllung erfordert die Reinraumklasse A; dieser Bereich wiederum muss, nach dem «Zwiebelschalenprinzip», von einem Reinraum der Klasse B umgeben sein.


Zwei Hauptkriterien für eine reine Umgebung

Jedes Reinraumsystem wird dem jeweiligen Prozess angepasst. So kann etwa unter reinen Werkbänken gearbeitet werden. Hier wird die gewünschte Reinheit unter anderem dank horizontaler oder vertikaler, laminarer Strömung von filtrierter Luft erzielt. Oder man arbeitet mit Handschuhen in einem Isolator (hermetisch abgeschlossene «Glovebox»), füllt dort steril an Ampullenabfüllstrassen ab oder kombiniert beides zu einem Isolator mit verschiedenen Füllmodulen.

Die beiden Reinheits-Kriterien sind die Einhaltung der maximalen Partikelkonzentration und der maximalen Keimzahl, genauer: der Anzahl von koloniebildenden Einheiten (KbE). Letzteres hat im Bereich Medizin, Pharma und Biotech eine deutlich grössere Bedeutung als zum Beispiel in Reinräumen der Halbleiterherstellung. Der KbE-Wert wird klassischerweise durch Auszählen der koloniebildenden Einheiten nach Kultivierung einer Probe in einem Kulturmedium-Gel (i.d.R. Agarplatte) ermittelt.


Agarplatten und fluoreszenzgestützte Luftkeimdetektion

Zur Erfassung von Keimen auf feinsten Partikeln in der Luft (airborne microbial contamination) eignen sich insbesondere Luftkeimsammler. Sie sammeln die Bakterien und Pilze aus der Raumluft auf Filtern oder direkt auf Agarplatten. Die Bebrütung der Platten bzw. Filter auf Platten erfordert allerdings bis zu fünf Tage, bis das Wachstum visuell erkennbar wird. In dieser Zeit kann viel passiert sein! Gegebenenfalls müssen im Nachhinein ganze Chargen verworfen werden. Darum haben einige Forscher bereits Verfahren entwickelt, um fluoreszierende Moleküle, die möglicherweise mit der Anwesenheit von Mikroorganismen in Zusammenhang stehen, sofort zu identifizieren.

«Es gibt heute Systeme, die Zellwandbestandteile von Bakterien und Pilzen in Echtzeit über Fluoreszenzeffekte identifizieren», erläutert Dr. Martin Klingmüller, Quality Manager bei der PNS GmbH, Melsungen, einem Spezialisten für patientenindividuelle Ernährungslösungen für die parenterale Anwendung. «Diese Systeme unterscheiden aber bislang nicht zwischen lebensfähigen und nicht lebensfähigen Bruchstücken und können daher die regulatorisch geforderte Keimzahlprüfung nicht ersetzen.» Für die Zukunft sind auf diesem Gebiet weitere Annäherungen der Echtzeit-Messverfahren an den «Pharma-Standard» zu erwarten.


Für wärmeempfindliche Wirkstoffe und Transplantate

Die aseptische Herstellung ist immer dann besonders wichtig, wenn bei thermolabilen Produkten (z.B. pharmazeutische Wirkstoffe) keine Endsterilisation durch Erhitzen erfolgen kann. Um den Eintrag von Umgebungskeimen zu verhindern, muss das Herstellungsumfeld dann praktisch frei von Keimen sein. Dies wird durch geeignete Desinfektion der Umgebung, sterile Hilfsmittel und Umströmung mit maximal filtrierter Luft erreicht (Klasse A nach EU-GMP).

Verschärfte Anforderungen kann die personalisierte Medizin stellen – ein Top-Thema der diesjährigen Cleanzone. Das betrifft unter anderem autologe Gewebetransplantate; ein Beispiel aus dem «Tissue Engineering» lässt sich folgendermassen zusammenfassen: Patienteneigene Knorpelzellen sollen in patienteneigenem Serum vermehrt werden, um ein Knorpelzellentransplantat zum Ersatz verlorengegangenen Gewebes im Kniegelenk zu erhalten. Die Handhabung des thermolabilen Transplantats erfolgt in einem Isolator der Reinraumklasse A. Dabei ermöglicht es ein patentiertes Verfahren, den Handschuhwechsel bei laufendem Betrieb vom Aussenraum her durchzuführen – auch aus wirtschaftlicher Perspektive ein entscheidendes Plus. Und auf Antibiotika und Wachstumsfaktoren kann bei dieser Art der Knorpelzüchtung verzichtet werden.


Partikel bei patientennahen Medizinprodukten im Fokus

Neben mikrobiologischen Kontaminationen rücken auch partikuläre Verunreinigungen immer mehr in den Fokus. «In der Medizintechnik gewinnen sie zurzeit eine höhere Bedeutung», stellt Guido Kreck, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, fest. «Partikel können, wenn sie beispielsweise über die Verabreichung einer Injektionslösung in den Blutkreislauf gelangen, Thrombosen verursachen.» Zudem fordert die aktuell gültige Version der DIN EN ISO 13485 mittlerweile auch, dass für sterile Medizinprodukte Partikel-Verunreinigungen betrachtet werden müssen. «In den letzten Jahren bekommen wir daher auch vermehrt am IPA Anfragen, wie mit solchen pauschalen Forderungen in der Praxis umzugehen ist», stellt Kreck fest. Ein weiteres Beispiel stellen Implantate dar, beispielsweise Zahn- oder Hüftimplantate aus Titan: Die aufgeraute Oberfläche soll die Verwachsung mit dem Knochen, die sogenannte Osseointegration, ermöglichen. Da an der Grenzfläche von Implantat und Knochen ein intensiver Kontakt mit menschlichem Gewebe hergestellt wird, darf das Produkt keine mikrobiologischen, partikulären oder auch chemischfilmischen Verunreinigungen aufweisen, zum Beispiel Rückstände von Betriebshilfsstoffen.

Im Rahmen des Herstellungsprozesses von Medizinprodukten gilt es daher, ein sinnvolles und angepasstes Reinheitskonzept zu etablieren, das die Fertigungsumgebung (Reinraum, Sauberraum, konventionelle Fertigung etc.), die Reinigung, den Fertigungsprozess, das Personal und die Logistik berücksichtigt.

Alle aktuellen Trends rund um Reinheit und Reinräume in Pharma, Biotech, Medizin und Medizintechnik erlebt der Besucher auf der Messe Cleanzone am 23./24. Oktober 2018 in Frankfurt am Main.



Weitere Informationen
www.cleanzone.messefrankfurt.com



Kontakt:

Messe Frankfurt GmbH

Ludwig-Erhard-Anlage 1

D-60327 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 75 75-0

info@messefrankfurt.com


Alle News


FiT_Logo_mU

Auf der Agenda des Grundlagenseminars finden sich auch Vorträge und Praktika zur Wirkweise von Reinigungsmechanismen, hier beispielsweise zu Ultraschall.


Als Querschnittsthema hat die Bauteilreinigung eine hohe Relevanz in allen Fertigungsbranchen. Denn hier ist die für nachfolgende Prozessschritte wie Beschichten, Verkleben, Schweissen, Wärmebehandlung und Montage erforderliche Bauteilsauberkeit auf einem gleichbleibenden Qualitätsniveau und wirtschaftlich zu erzielen. Da reinigungstechnisches Wissen bisher jedoch kaum in der Ausbildung beziehungsweise im Studium vermittelt wird, bestehen in diesem Bereich der Fertigung häufig noch Lücken. Dies führt nicht selten zu aufwendigen Nacharbeiten, erhöhtem Ausschuss und hohen Kosten.

Um diese Lücken zu schliessen, hat der FiT das Grundlagenseminar «Qualitätssicherung in der Bauteilreinigung» erarbeitet. Das von fairXperts durchgeführte Seminar besteht aus zwei Veranstaltungen, die unabhängig voneinander gebucht werden können. In Theorie und Praxis erhalten die Teilnehmer dabei das notwendige Wissen und die Qualifikation, um Reinigungsprozesse abgestimmt auf Bauteilmaterial, -geometrie und -verunreinigung sowie angepasst an die jeweiligen Sauberkeitsanforderungen bedarfsgerecht auszulegen beziehungsweise zu optimieren, zu steuern und zu überwachen.


Prozessgestaltung – Reinigungsaufgaben optimal lösen

Im Mittelpunkt des Seminars «Prozessgestaltung» am 20. Juni 2018 in Frankenthal steht grundlegendes Wissen zur Chemie des Reinigungsprozesses, Auswahl der Reinigungstechnik, Überwachung der Reinigungsmedien und der Sauberkeitskontrolle. Darüber hinaus erarbeiten erfahrene Anwendungstechniker mit den Teilnehmern in drei parallelen Workshops systematische Vorgehensweisen sowie praktikable und bewährte Lösungsansätze für diese Teilaufgaben.


Prozessoptimierung – stabile Prozesse durch effiziente Qualitätskontrolle

Die zweite Veranstaltung des Grundlagenseminars am 15./16. November 2018 in Frankenthal widmet sich in Vorträgen und Praktika der Prozessoptimierung. Am ersten Tag stehen zunächst Vorträge zu den Themen «Qualitätssicherung in der Bauteilreinigung», «Chemie des Reinigungsprozesses», «Überwachen der Reinigerkonzentration» und «Kontrolle der Bauteilsauberkeit» auf dem Programm. Diesem theoretischen Teil zu Grundlagen für eine effiziente Qualitätskontrolle schliessen sich vier parallele Praktika an. Erfahrene Applikationsingenieure demonstrieren dabei bewährte Messgeräte und -verfahren für die Aufgabenstellungen «Prüfen der Bauteilsauberkeit auf filmische und partikuläre Verunreinigungen», «Tensidkontrolle» und «Builderkontrolle». Die Teilnehmer haben dabei Gelegenheit, selbst Messungen durchzuführen. Im Mittelpunkt des zweiten Tages stehen die Wirkweise von Reinigungsmechanismen sowie Lösungsansätze und Richtlinien für deren praktische und effiziente Nutzung. Schwerpunkte dabei bilden die Themen «Ultraschall», «Chemie – emulgierend und demulgierend» sowie «Konzipieren von Reinigungstechnik».

Die Weiterbildungs- und Qualifizierungsmassnahme zur Sicherung der Prozessqualität in der Bauteilreinigung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Entwicklung, Konstruktion, Technologie, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und dem Qualitätswesen aus den Branchen Automobilindustrie, Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Feinmechanik, Optik, Medizintechnik sowie Oberflächen- und Beschichtungstechnik. Um einen hohen Lernerfolg sicherzustellen, ist die Teilnehmerzahl auf jeweils 40 Personen begrenzt.

Weitere Informationen und das vollständige Programm inklusive Anmeldeunterlagen sind unter https://fit.zvo.org/veranstaltungen/fit-termine.html abrufbar oder bei der fairXperts GmbH & Co. KG, Telefon +49 7025 8434-0 erhältlich.


Weitere Informationen und Anmeldung


Kontakt

fairXperts GmbH & Co. KG

Hauptstrasse 7,

72639 Neuffen

Telefon +49 7025 8434-0

info@fairxperts.de



Alle News


flexan_logo-comp237540

Bereits im Dezember 2016 hatte das Chicagoer Unternehmen den Medizinprodukte-Auftragsfertiger Medron, Inc. übernommen, der das Leistungsspektrum von Flexan um die In-house-Assemblierung von Katheter-Endprodukten erweiterte. 2017 investierte der Konzern in eine neue Zentrale für seine Medizintechniksparte FMI – einschliesslich eines etwa 1.900 m² grossen Reinraums der ISO-Klasse 7. Durch ihn konnte die Produktpalette auf unterschiedlichste Extrusionsverfahren wie Mikro-Lumen- oder Multi-Layer-Extrusion ausgedehnt werden.

Nun geht Flexan noch einen Schritt weiter: Im April 2018 hat das Unternehmen die in Salt Lake City ansässige Firma IntroMed, LLC übernommen. Durch den 2005 gegründeten Auftragsfertiger von patentierten Einführbestecken für die Katheterplatzierung kann Flexan in der Medizintechnik eine höhere Wertschöpfungstiefe erreichen und stärkt damit sein Standing in der Branche.


Weitere Informationen



Kontakt

Flexan, LLC

Werner Karau

Homeoffice:

Melkweg 16

D-33106 Paderborn

Telefon +49 5251 390 63 66

werner.karau@flexan.com


 


Alle News


14.05.-Parts2clean


An der Parts2Clean finden Besucher aus unterschiedlichsten Branchen die für sie passenden Anbieter, Produkte und Services. (Foto: Deutsche Messe, Parts2Clean)


Sie sollte entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette sichergestellt sein. Welche Sauberkeitsansprüche dabei zu erfüllen sind, wird jeweils durch die Anforderungen des nachfolgenden Prozesses definiert. Darüber hinaus ist absehbar, dass durch globale Trends wie Elektromobilität, autonomes Fahren, Leichtbau, Miniaturisierung und Industrie 4.0 auch auf die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung neue und höhere Anforderungen zukommen.

«Diese zukunftsorientierten Themen werden neben den aktuellen Anforderungen wie beispielsweise einer weiter erhöhten Energie- und Ressourceneffizienz des Reinigungsprozesses bei der kommenden parts2clean einen Schwerpunkt der ausstellenden Unternehmen bilden», sagt Olaf Daebler, Global Director parts2clean bei der Deutschen Messe AG. Die 16. internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung wird vom 23. bis 25. Oktober 2018 auf dem Messegelände Stuttgart veranstaltet. «Wir freuen uns, dass bereits rund sechs Monate vor Messebeginn nahezu alle Markt- und Technologieführer aus den verschiedenen Ausstellungssegmenten ihre Standfläche gebucht haben», so Daebler. «So können Besucher aus unterschiedlichsten Branchen wie Automobil- und Zulieferindustrie, Medizintechnik, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Fein- und Mikromechanik, Optik, Elektronik, Halbleiterindustrie und Beschichtungstechnik die Anbieter, Produkte und Services finden, mit denen sie ihre individuellen Aufgabenstellungen stabil und wirtschaftlich lösen können.»


Vielfältige Anforderungen prozesssicher und effizient erfüllen

Es geht dabei zum einen um höhere Anforderungen an die partikuläre Sauberkeit, die sich unter anderem durch zunehmend kleinere und komplexere Bauteile sowie Komponenten mit höherer Leistungsfähigkeit ergeben. Auf der anderen Seite rücken filmische Rückstände, Flecken, Verfärbungen sowie je nach Branche biologische und ionische Kontaminationen immer stärker in den Fokus des Sauberkeitsinteresses. Durch diese Veränderungen wird die nasschemische Fein- und Feinstreinigung an Bedeutung gewinnen. Mit ihr steigt der Bedarf an Messtechnik für die Überwachung der Reinigungsbäder, die Sauberkeitskontrolle sowie die lückenlose Erfassung und Dokumentation der Prozessparameter. Ein weiterer Aspekt sind Lösungen für eine effiziente Wasseraufbereitung und Badpflege. Wachsen wird auch die Relevanz alternativer Reinigungsverfahren wie beispielsweise die CO2-Schneestrahl-, Plasma und Laserreinigung. Denn diese Technologien ermöglichen die gezielte, trockene Reinigung von Funktionsflächen und Bauteilbereichen etwa vor dem Beschichten, Verkleben, Abdichten, Laserschweissen oder Montieren sowie von vormontierten Teilen. Ein weiterer Vorteil dieser Verfahren ist ihre einfache Automatisierbarkeit und die Möglichkeit, sie in vernetzte Fertigungsumgebungen zu integrieren. Darüber hinaus wird bei deutlich mehr Reinigungsaufgaben eine sauberkeitsangepasste, kontrollierte Fertigungsumgebung eine wichtigere Rolle spielen, um die Anforderungen zu erfüllen. Für diese und alle weiteren Aufgabenstellungen in der industriellen Reinigungstechnik werden die Aussteller der kommenden parts2clean Lösungen präsentieren.


Fachforum und Guided Tours in zwei Sprachen

«Mit dem dreitägigen Fachforum bietet die parts2clean nationalen und internationalen Besuchern wertvolle Informationen zu Trends und Innovationen in der Reinigungstechnik», berichtet Daebler. Die simultan übersetzten Vorträge (Deutsch <> Englisch) beschäftigen sich mit Themen und Erfahrungsberichten aus allen Bereichen der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung.

Die Guided Tours, die an den drei Messetagen in deutscher und englischer Sprache durchgeführt werden, ermöglichen Fachbesuchern, sich an ausgewählten Messeständen entlang der Prozesskette über spezielle Themen in der Bauteil- und Oberflächenreinigung zu informieren. Die teilnehmenden Aussteller können ihre Produkte und Neuheiten dabei punktgenau einem interessierten Fachpublikum direkt an ihrem Stand präsentieren und dadurch zusätzliche Kontakte generieren.


Weitere Informationen


Kontakt:

Deutsche Messe

Messegelände

D-30521 Hannover

Telefon +49 (0)511 890

info@messe.de


Alle News


08.05.-Cleanzone

Es ist eine nicht ganz unübliche Erfahrung: Der Architekt hat das Gebäude mit digitaler Unterstützung designt und druckt nun den CAD Plan aus. Auf seiner Basis entwirft der Tragwerksplaner sein ganz eigenes Modell. Der Ingenieur für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) tut es ihm nach, und dann kommt speziell für den Reinraum ein weiterer Experte hinzu – kurz: Schon in der Planungsphase finden sich reichlich Gelegenheiten für unnötige Doppelarbeit. Schlimmstenfalls kollidiert zu guter Letzt die zentrale Reinstwasserzufuhr mit einer Löschwasserleitung.


Digitale Technologien machen Planung im Team attraktiver

Das Konzept von BIM (Building Information Modeling) besteht in einer Zusammenarbeit aller an Planung, Bau und Betrieb eines Bauwerks Beteiligten an einem digitalen Model. «Doppelarbeit und Kollisionen sollten sich auf diese Weise deutlich reduzieren lassen», schätzt Frank Jansen, Technisch-Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik beim VDI (Verein Deutscher Ingenieure) in Düsseldorf. «Dabei stellt sich der ökonomische Vorteil allerdings erst später ein. Zunächst ist mehr Zeit in die Planung und die Kommunikation zwischen den Beteiligten zu investieren. Nachher zahlt sich das in einer reibungsloseren Fertigstellung aus. Monetäre Einspareffekte ergeben sich im Facility Management über die gesamte Dauer der Bewirtschaftung, zum Beispiel durch die Möglichkeit, Leistungsdaten zu kontrollieren und zu steuern oder Umbauten und Komponentenaustausch zu dokumentieren. Vor allem aber steigt die Qualität der Bauwerke.»Fortschritte im Bereich der digitalen Technologien beflügeln eine Planung mit BIM. Zwar konnten die Vertreter unterschiedlicher Gewerke grundsätzlich schon immer auch mit Bleistift und Papier gemeinsam planen. Doch in der Praxis erweist es sich als vorteilhaft, sich auch bei räumlich grosser Entfernung schnell einmal an einem virtuellen runden Tisch einzufinden, zum Beispiel in einer Cloud. Auch lassen sich im BIMModell, neben geometrischen Daten, beliebig viele weitere Attribute hinzufügen. Diese können zum Beispiel Zeitvorstellungen oder Kostenangaben betreffen und bis zu speziellen Details reichen (z.B. Auslegung eines Schleusensystems, Leistungsdaten von Lüftungen im Reinraum, verbaute Materialien, selbst Wartungs- oder Hygienepläne).All diese Daten helfen nicht nur beim Bau, sondern auch bei späteren Änderungen. Man denke zum Beispiel an die häufigen Umnutzungen im Krankenhausbereich, inklusive der dortigen Operationssäle, oder an Upgrades von Reinräumen im Gefolge von gesetzgeberischen Massnahmen, von neuen VDI-Richtlinien oder von schärferen Kundenanforderungen! Erleichterung schafft in jedem dieser Fälle ein «digitaler Zwilling» des betreffenden Gebäudes mit speziellen Angaben zum Labor- und Reinraumbereich.


Praxisbeispiel Strömungstechnik

Für die Praxis stellt die Ausgestaltung von BIM als offener Standardeinen wichtigen Pluspunkt dar. Denn wenn Architekt und Strömungstechniker mit unterschiedlichen Programmen arbeiten, muss das Puzzle ja noch zusammengefügt werden. «Gemäss der BIM-Systematik programmiere ich mir dafür einfach eine Schnittstelle», erläutert Benjamin Zielke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin. «Ziel des Ganzen ist es unter anderem, bei Umbauten und Änderungen Simulationen auf Knopfdruckdurchspielen zu können. Vieles, was heute auf langjähriger Erfahrung beruht, liesse sich dann effektiver planen – und auch wirklich punktgenau. Eine zu grosse Auslegung von Lüftungsanlagen und die damit in Bau und Betrieb verbundenen unnötigen Zusatzkosten liessen sich zum Beispiel von vorneherein vermeiden. «Nun ist BIM als Gesamtkonzept in der Praxis der Reinraumplanung noch lange nicht zum selbstverständlichen Teil des Alltags geworden, wohl aber bestimmte Facetten. Dazu zählt insbesondere die Strömungssimulation. «Sie kommt heute vornehmlich dann zum Zuge, wenn es konkrete Schwierigkeiten zu beheben gilt», weiss Heimo Müller, Carinthian Tech Research, St. Magdalen (Österreich), aus Erfahrung. «Ein Beispielbesteht im Auftreten von Kontaminationen oder von zu hohen Partikelkonzentrationen. Mit Strömungssimulationen können wir Probleme in Abzügen, in Glove-Boxen und generell im Reinraum besser verstehen und schneller Lösungen finden. Allerdings würde die Kalkulation eines ganzen Reinraums auf Basis physikalischer Modelle und numerischer Verfahren sehr lange dauern. Darum tasten wir uns stets Schritt für Schritt an die eigentliche Fragestellung heran: Simulation der Ist-Situation, Messungen und Abgleich des Modells, dann Simulation verschiedener Geometrien zur Problemlösung. Einen ganzen Reinraum auf der Grundlage von reinen Simulationen auszulegen, kann ich mir vorstellen, macht aber wenig Sinn.»


Beim Building Information Modeling ist vieles in Bewegung

Zwischen dem enormen Potenzial von BIM und der heutigen betrieblichen Praxis klafft noch eine erhebliche Lücke, doch schon stellt der Verein Deutscher Ingenieure Werkzeuge bereit, sie zu schließen. Im TGA-Bereich gibt es seit Jahrzehnten die Richtlinienreihe VDI 3805 «Produktdatenaustausch in der TGA». Man kann sie mit Fug und Recht als einen sehr frühen BIM-Baustein werten. Aktuell in Arbeit sind elf Richtlinien-Projekte zu BIM in der Reihe VDI2552 – von den Grundlagen über Begriffe und Definitionen, über Datenmanagement und Datenaustausch bis zu den Informationsanforderungen an den Auftraggeber. Allein für dieses Jahr sind drei bis vier neue Veröffentlichungen geplant. Der Austausch mit den internationalen Normungsgremien findet hierbei kontinuierlich statt.

Eine gute Gelegenheit, sich über die Chancen des Building Information Modeling für Planung und Upgrading der eigenen Reinräume zu informieren, bietet die Messe Cleanzone am Dienstag/Mittwoch, 23./24.Oktober 2018, in Frankfurt am Main.


Weitere Informationen



Kontakt

Messe Frankfurt GmbH

Ludwig-Erhard-Anlage 1

D-60327 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 75 75-0

info@messefrankfurt.com



Alle News


M+W_Group_Logo

Die M+W Group GmbH mit Hauptsitz in Stuttgart ist eines der global führenden Unternehmen im High-Tech Anlagenbau. Sie realisiert für Kunden aus Branchen wie der Elektronik, der Chemie- und Pharmaindustrie, der Energiewirtschaft oder der Informationstechnik Projekte jeder Größe — von der Halbleiterfabrik bis zum Nanotech-Forschungszentrum. Das Leistungsspektrum reicht von der Konzeptentwicklung bis zur schlüsselfertigen Lösung.

Nun fokussiert sich das Unternehmen auf sein Kerngeschäft in den Wachstumsbereichen Advanced Technology Facilities, Life Sciences & Chemicals und Data Centers. Im Rahmen dieser strategischen Weiterentwicklung hat die M+W Central Europe GmbH, ein Unternehmen der M+W Group, in Deutschland drei Standorte veräussert. Der Standort Schwedt wurde von John Brown Voest (JBV) übernommen, das zur Griesemann-Gruppe gehört. Die Standorte Ludwigshafen und Schwarzheide wurden an die WorleyParsons Gruppe veräussert.

Das Deutschlandgeschäft der M+W Central Europe GmbH konzentriert sich damit auf die Bereiche Advanced Technology Facilities (insbesondere Semiconductors), Life Sciences (insbesondere Pharma, Biopharma, Food&Nutrition und Consumer Care) und Specialty Chemicals sowie Datencenter.


Weitere Informationen


Kontakt

M+W Group GmbH

Löwentorbogen 9b

D-70376 Stuttgart

Telefon + 49 711 88 00 40

info@mwgroup.net



Alle News


Kelheim

Die Spezialfaser Danufil QR ist perfekt abgestimmt auf den Gebrauch in Desinfektionstüchern, einem Anwendungsbereich, in dem Viskosefasern bisher trotz ihres hervorragenden Fluidmanagements kaum punkten konnten.

Der Grund dafür: Standardviskosefasern binden aufgrund ihrer negativen Ladungen die sogenannten Quats (quartäre Ammoniumverbindungen), häufig verwendete desinfizierende Wirkstoffe mit positiver Ladung, an sich, so dass diese für ihren eigentlichen Zweck nicht mehr zur Verfügung stehen. Bis zu 80 % der Wirkung gehen so verloren! Diesem Missstand macht die positiv geladene Spezialfaser Danufil QR nun ein Ende, indem es den unerwünschten Effekt auf unter 10 % reduziert. Damit erweitert Kelheim Fibres seine ohnehin schon vielfältige Produktpalette, insbesondere im Bereich Wipes und Hygiene.


Ein anderes Beispiel ist die flache Kurzschnittfaser Viloft, mit der Veröffentlichung der neuesten Flushability-Guidelines (GD 4) durch die INDA/EDANA aktueller denn je. Ebenfalls im Gepäck der Kelheimer ist natürlich auch die etablierte Spezialfaser Galaxy, die weltweit führende Viskosefaser für Tampons und alle Anwendungen, in denen erhöhte Saugfähigkeit gefordert ist, sowie viele andere Viskosespezialitäten.


Weitere Informationen


Kontakt:

Kelheim Fibres GmbH

Regensburger Strasse 109

D-93309 Kelheim

Telefon +49 9441 99-0

info@kelheim-fibres.com



Alle News


03.05.-SsissCCS

Die Webadresse bleibt gleich, doch die Webseite überrascht: Sie ist frischer übersichtlicher, und beinhaltet einige neue Services, wie zum Beispiel eine Zusammenstellung der wichtigsten Normen für die Reinraumtechnik. Über einen Button lässt sich die Homepage von Contamination Control Report – dem offiziellen Verbandsorgan der SwissCCS sofort aufrufen. Um die Zusammenarbeit mit der Romandie zu vertiefen, ist die Seite ausserdem auf Französisch aufrufbar. Ebenfalls einfach auffindbar sind die praktischen Tipps der Expertengruppen in Form von Arbeitsblättern.

Für Firmen besteht weiterhin die Möglichkeit Banner zu schalten. Hierzu erteilt das Sekretariat der SwissCCS weitere Informationen.



Weitere Informationen


Kontakt:

SRRT - SwissCCS
Marktgasse 55
CH-3001 Bern
Telefon + 41 31 326 76 95
info@swissccs.org


Alle News


26.04.-ÖRRG

In diesem Umfeld treffen sich über 50 Reinraum-ExpertInnen in der Steiermark, um ihr Wissen und Branchen-Infos in Form von Fachvorträgen und einem gemütlichen Sommerfest auszutauschen.


Der Schwerpunkt der diesjährigen Vorträge wird das Thema «Mikroelektronik» sein. Dafür konnten bereits folgende Experten gewonnen werden.

• Dr. Günter Leditzky (Projektmanager, ams AG): Flexible Erweiterung der Sensorfertigung der ams AG am Standort Premstätten
• Hans-Dieter Preiml (Senior Manager, Infineon Technologies Austria AG): Reinsträume in der Mikroelektronik
• Guillaume Gallet (Global Product Manager, Microelectronics and Industrial Molecular Filtration, CAMFIL): Vortragstitel noch ausstehend


Die ÖRRG lädt Sie ausserdem zur Einreichung von Fachvorträgen aus dem Bereich Reinraumtechnik und deren Anwendungsfeldern ein und bietet Ihnen mehrere Möglichkeiten, sich und Ihr Unternehmen auf der Jahrestagung zu präsentieren.


Weitere Informationen

Kontakt:
Österreichische Reinraumgesellschaft
Neudorf 41
A-8262 Ilz
+43 676 84835230
office@oerrg.at

Alle News


23.04.-MT-Connect

Rund 150 Aussteller aus 13 Ländern präsentierten ihre neuesten Entwicklungen, rund 40 Referenten im MedTech Summit und 1.580 Fachbesucher nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken auf höchstem Niveau. «Unsere innovativen Aussteller, vom klassischen Zulieferer bis hin zu den Start-ups, begeisterten einmal mehr mit ihren Neuheiten und Entwicklungen. Zudem hat sich das Messe-Forum mit einem nochmals erweiterten Programm als echter Besuchermagnet erwiesen», berichtet Alexander Stein, Veranstaltungsleiter MT-CONNECT bei der NürnbergMesse. «Gerade die einzigartige Kombination aus Fachmesse, Kongress und Partnering Event hat Kongress- und Messebesucher begeistert», sagt Dr. Matthias Schier, Geschäftsführer des Forum MedTech Pharma e.V., ideeller Träger der Veranstaltungen. «Damit nehmen wir erfolgreich die gesamte Wertschöpfungskette der Medizintechnik sowie Technologien und Herausforderungen im Innovationsprozess in den Blick.»


So international wie die Aussteller, waren auch die Besucher der Veranstaltung: Sie kamen aus 25 Ländern, allen voran aus dem DACH-Raum sowie Tschechien und den Niederlanden.


Erfolgreicher MedTech Summit
Bei den Themen in Messe und Kongress standen nicht nur die neue Medizinprodukte-Richtlinie (MDR) und die Digitalisierung im Fokus. Mit «Frugaler Innovation», individualisierter Medizin, Erstattung und Geschäftsmodelle griff der Summit weitere aktuelle Themen auf. Gerade die mittelständischen Hersteller und Zulieferer sehen sich vor dem Hintergrund der MDR großem Zeitdruck ausgesetzt, um ihre Produkte rechtzeitig bis zum Stichtag im Mai 2020 nach den neuen regulatorischen Vorgaben zuzulassen. Im Rahmen des MedTech Summit konnten sie sich über die Änderungen ganz praxisnah informieren.


Innovationen für verschiedenste Anwendungen
Die umfassende Palette der Zulieferer auf der MT-CONNECT reichte von Präzisionsteile-Lieferanten wie Loew Präzisionsteile über Steckverbinder-Hersteller wie Franz Binder Elektrische Bauelemente bis hin zu Entwicklern und Herstellern elektronischer Baugruppen wie Bebro Electronic. Wie der Megatrend Digitalisierung das Gesundheitswesen verändert, zeigten unter anderem Forscher des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS), die mit einem Cardioshirt ein textiles Mehrkanal-EKG zeigten und mit dem Fitness-Shirt ein Kleidungsstück präsentierten, das Vitalparameter seines Trägers erfasst. Das österreichische IT-Unternehmen KML-Vision setzt auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bei der diagnostischen Bewertung von Bilddaten. Medizinische Aufnahmen können so automatisiert analysiert werden.


Noch mehr Vielfalt auf dem Innovation Market Place
Der Innovation Market Place, eine Sonderfläche für Start-ups, junge Unternehmen und Dienstleister, zum Beispiel zur Medizinprodukte-zertifizierung, zeigte sich 2018 noch vielfältiger. Teilweise unterstützt vom Medical Valley und EIT Health, warben junge Unternehmen für ihre Neuentwicklungen. So bot beispielsweise das Start-up MOIO GmbH einen Blick in die Zukunft der häuslichen Pflege. Ausgestattet mit einem «Pflegepflaster» können die Bewegungen pflegebedürftiger Menschen in den eigenen vier Wänden erfasst werden.


Zukunftsthemen im Messe-Forum
Aussteller-Präsentationen und Vorträge zu Zukunftsthemen gab es für alle Messebesucher im Messe-Forum: 31 Vorträge vom Einsatz der Blockchain, über Virtual Reality oder Big Data bis hin zu einem Live Hacking boten spannende Einblicke in Unternehmen und Trends. Die Vortragssessions wurden unter anderen vom Bitkom und dem German Accelerator Live Sciences zusammengestellt und boten spannende Impulse für vertiefende Gespräche.


Erfolgreiches Netzwerken
Das beliebte MedTech-Summit-Partnering zog auch in diesem Jahr zahlreiche Teilnehmer an: Hunderte Gespräche wurden im Vorfeld der Veranstaltung vereinbart. Forscher, Hersteller und Zulieferer, Berater und Dienstleister tauschten sich dann in persönlichen Gesprächen aus. Für den lockeren Austausch bot die Messeparty am Abend des ersten Messetags allen Besuchern, Kongressteilnehmern und Ausstellern das perfekte Ambiente.


2019: Neue Messe «MedtecLIVE» soll entstehen
UBM, ein weltmarktführender Messeorganisator, und NürnbergMesse, eine der am schnellsten wachsenden Messegesellschaften Europas, haben auf der MT-CONNECT ihre Absicht angekündigt, eine neue Messe zum Thema Medizintechnik – die MedtecLIVE – ins Leben zu rufen. Die neue Messe soll ab 2019 die bisherigen Formate Medtec Europe (in Stuttgart) und MT-CONNECT (in Nürnberg) ersetzen. Der Plan für die Zusammenarbeit wurde dem Bundeskartellamt zur Überprüfung vorgelegt und steht deshalb noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden. Für den Fall eines positiven Ausgangs des Prüfungsverfahrens wollen NürnbergMesse und UBM ihre Erfahrung und Kenntnisse des Medizintechnologiesektors kombinieren und der Branche durch eine stärkere Plattform, die das Networking mit Branchenexperten unterstützt und topmoderne medizinische Innovationen präsentiert, einen Mehrwert bieten.


Weitere Informationen:

www.medtech-summit.de
www.medteclive.com


Kontakt:
NürnbergMesse GmbH
BesucherService
Messezentrum
+49 911 8606 4902

Alle News


19.04.-CleanroomAcademy-Log

Im Alltag des Reinraumbetreibers oder -Mitarbeiters sind Probleme wie
• Erhöhte Partikelmesswerte ohne klare Ursachen
• Hoher Ausschuss trotz eigentlich sauberer Produktion
• Unbefriedigende Qualität trotz guter Messwerte und permanentem Monitoring
• Unbefriedigende Ausschussquote trotz geschulter Mitarbeiter


nicht unbekannt. Der Workshop zeigt in vier Stationen anhand praktischer Beispiele wie Partikelquellen zu finden und einzuschränken sind. Ziel dabei ist es, eine prozessorientierte IST-Analyse zu erstellen und Möglichkeiten für eine Erfolgs- und Kostenkontrolle darzustellen.


Dies wirkt sich schliesslich positiv auf Prozesssicherheit, Produktivitätssteigerung und die Kostenkontrolle aus


Weiterhin besteht die Möglichkeit des persönlichen Erfahrungsaustausches und der Synergie der teilnehmenden Firmen.


Weitere Informationen:
www.cleanroom-academy.ch
Programm/Anmeldung (Link auf PDF)


Kontakt:
CleanroomAcademy (Veranstalter)
Vorstadt 4
CH-3380 Wangen an der Aare
+41 32 631 60 50
info@cleanroom-academy.com

Alle News


17.04.-Bosch

«Je nach Kundenanforderung ermöglicht das Design die Erweiterung der Anlage um zusätzliche Prozessbehälter sowie den flexiblen Austausch von Modulen», erklärt Dr. John Medina, Vertriebsleiter bei der Bosch-Tochter Pharmatec, der bei der Konzeption der Anlage mitgewirkt hat. Der reibungslose Produkttransport von der Prozess- zur Abfüllanlage ALF lässt sich anhand einer LED-Visualisierung verfolgen. Ausserdem demonstriert Bosch in einer Industrie 4.0-Anwendung, wie die Maschinendaten der Prozess- und der Füllanlage in einem System zusammenlaufen und visuell aufbereitet werden.


Modularer Aufbau der Prozessanlage
Die ausgestellte Prozessanlage vom Typ SVP250 LF ist für die Produktion von Injektionslösungen (Small Volume Parenterals, SVP) in kleinen Chargen von 15 bis 250 Liter ausgelegt. Sie besteht aus je einem Ansatz- und Lagerbehälter. In Abhängigkeit des gewünschten Volumens lassen sich diese Prozessbehälter auf jeweils vier Einheiten in unterschiedlichen Grössen erweitern. «Zudem minimiert die konische Form den Produktverlust beim Entleeren des Behälters. Angesichts der kostenintensiven Wirkstoffe, die in dem Ansatzsystem verarbeitet werden, stellt dies einen wirtschaftlichen Vorteil der Anlage dar», so Medina.


Die vorkonfigurierte Architektur ermöglicht darüber hinaus den flexiblen Austausch oder Einbau von Prozessmodulen – zum Beispiel für unterschiedliche Temperierkonzepte sowie die Zuführung verschiedener Medien wie Pulver, Flüssigkeiten oder Gasen. Die Dosierung flüssiger Wirkstoffe erfolgt automatisch über eine Dosierpumpe. Da die Prozessbehälter mit einem Begasungsmodul für Stickstoff ausgestattet sind, kann auch unter sauerstoffarmen Bedingungen produziert werden.


Vollständige Trennung von Technik- und Reinraum
Für die aseptische Ansatzherstellung ist die Prozessanlage mit einem Modul für eine zweistufige Sterilfiltration zwischen Ansatz- und Lagerbehälter sowie mit einer optionalen Laminar-Flow-Decke ausgestattet. Dieses Modul erzeugt eine turbulenzarme Luftströmung, um das Eindringen von Fremdpartikeln in den Produktbereich zu verhindern. Eine integrierte Reinraumwand trennt die Prozessbehälter zudem vollständig vom technischen Teil des Systems. So bleibt der Reinraum kompakt und gut zugänglich. Zwischen den Produktionschargen sorgt ein integriertes CIP-Modul für Reinigung und Sterilisation der Anlage. Im Falle von Anwendungen mit hochwirksamen Wirkstoffen kommt eine Containment-Klappe zum Einsatz, die auch aseptische Prozessabläufe erlaubt.


In Linie: Prozess- und Abfüllanlage kommunizieren
Als besonderes Highlight erwartet Messebesucher eine exemplarische Linienkonfiguration aus SVP Ansatzanlage und ALF 5000 Füll- und Verschliessmaschine. «Das flüssige Produkt wird vom Lagerbehälter direkt zur Füllmaschine gefördert», sagt Medina. «Wir haben vorkonfigurierte Konzepte entwickelt, mit denen auch besondere Produkte wie Suspensionen sicher und mit minimalem Produktverlust transferiert werden.» Die ALF 5000 verarbeitet die Flüssigkeit unmittelbar weiter.


«Die Produktion auf der Prozessanlage wird bereits digital gesteuert, indem ein übergeordnetes Leit- mit dem Ansatzsystem kommuniziert und so die Herstellung überwacht», sagt Medina. «Schliesslich tauschen die Prozess- und die Füllmaschine über ihre HMI Bedientableaus Informationen aus und koordinieren so jede Charge.» Ebenso lassen sich Daten zur Überwachung der Maschinenzustände oder Prozessparameter beider Anlagen erfassen, speichern und visualisieren. Dies sorgt für mehr Transparenz innerhalb der Fertigung und schnellere Reaktionszeiten. Oberstes Ziel sind eine optimale Produktionsplanung und maximale Auslastung.


Abfüllanlage für hohe Prozesssicherheit
Neben der Industrie 4.0-Anwendung bietet die ALF 5000 Füll- und Verschliessanlage vor allem hohe Prozesssicherheit und Flexibilität. In der Kombi-Ausführung verarbeitet die Maschine zusätzlich zu Ampullen auch wahlweise Injektionsflaschen. Die ALF 5000 kann mit allen gängigen Füllsystemen ausgerüstet werden und verfügt wahlweise über vier, sechs, acht, zehn oder zwölf Füllstellen. Für eine besonders schonende Verarbeitung kann ein tragender Rechentransport zum Einsatz kommen. Dafür werden die Glasbehältnisse leicht angehoben, um ein Schleifen an den Maschinenführungen zu verhindern. Bei durchgängiger Produktqualität erzielt die Maschine eine Ausbringung von bis zu 600 Behältnissen pro Minute.


«Die Maschine fügt sich variabel in bestehende Produktionsabläufe ein und lässt sich wie die Prozessanlage flexibel dem spezifischen Kundenbedarf anpassen», so Tobias Göttler, Produktmanager bei Bosch Packaging Technology. Entsprechend der pharmazeutischen Linienkompetenz von Bosch ist die Anlage mit vor- und nachgeschalteten Maschinen kombinierbar. Bezieht der Kunde die Ansatz- und Füllanlage aus einer Hand, erhält er ein stimmiges Gesamtkonzept und damit deutliche Vorteile: Bosch übernimmt bei der Projektabwicklung die gesamte Koordination der Schnittstellen zwischen den Anlagen und sorgt so für effiziente Planung und einen reibungslosen Ablauf. Bereits in der Designphase bietet Bosch Lösungen zu Themen wie Kreuzkontamination und sterile Verbindungen. Zudem erfolgt eine einheitliche Dokumentation und Qualifizierung.


Weitere Informationen


Kontakt:
Robert Bosch GmbH
Bosch Service Center
Postfach 30 02 20
D-70442 Stuttgart
Telefon +49 711 400 40990
kontakt@bosch.de

lle News


12.04.-Geomar

Blei (Pb) ist eines der wenigen Elemente, bei dem der Einfluss menschlicher Aktivitäten auf die Meeresumwelt klar und deutlich ist. Es erfüllt keine biologische Funktion und ist für Menschen und Meeresorganismen toxisch. Der anthropogene Einfluss begann Mitte des 19. Jahrhunderts mit der zunehmenden Nutzung von Kohle und verbleitem Benzin. (Anthropogenes) Blei wird in der Atmosphäre über weite Entfernungen transportiert und auch in entlegenen Gebieten abgelagert. Das führte während des Maximums der Bleiemissionen in den Jahren 1970-80 zu Pb-Konzentrationen in den oberen Schichten der Wassersäule, die etwa 100 Mal höher als die natürlichen Hintergrundwerte lagen.


Seitdem sind die Bleiemissionen durch strengere Umweltvorschriften gesunken. Verbleites Benzin wird inzwischen kaum noch genutzt, was auch in den oberen Schichten der Wassersäule zu einem Rückgang der Bleikonzentrationen führte. Dies zeigen auch neue Beobachtungsdaten aus europäischen Schelfmeeren, die in einer internationalen Studie unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel erhoben wurden. Nichtsdestotrotz ist das Erbe der Bleibelastung, insbesondere aus dem Mittelmeerraum, immer noch präsent, und in der Meeresumwelt entstehen neue Pb-Quellen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der renommierten internationalen Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht.


Die letzten Untersuchungen zu Bleikonzentrationen in europäischen Schelfmeeren wurden durchgeführt, als verbleites Benzin noch weit verbreitet war. In der neuen Studie zeigen die marinen Biogeochemiker Dagmara Rusciecka, Dr. Martha Gledhill und Professor Eric Achterberg vom GEOMAR, dass im Oberflächenwasser vor Irland im Vergleich zu Messungen vor zwei bis drei Jahrzehnten eine vierfach geringere Bleikonzentration gemessen wurde. «Dies ist die erste Studie, die eine deutliche Verringerung der Bleikonzentrationen in europäischen Oberflächengewässern seit dem Ende der Nutzung von verbleitem Benzin zeigt», sagt Dagmara Rusiecka, Doktorandin und Hauptautorin dieser Studie. «Sie unterstreicht, dass das Ende der Nutzung von verbleitem Benzin zu einer erheblichen Verringerung der atmosphärischen Pb-Verschmutzung und der Ablagerung in Gewässern führte», so Rusiecka weiter.


Dennoch sind die Bleikonzentrationen im Untersuchungsgebiet immer noch 10- bis 60-fach höher als die natürlichen Hintergrundwerte. Das vom Ozean aufgenommene Blei wird letztendlich in den Sedimenten abgelagert. «Da sich die atmosphärischen Einträge verringert haben, können wir jetzt sehen, dass vermehrt Blei aus den Sedimenten freigesetzt wird und somit eine neue Pb-Quelle für die Umwelt bildet», erklärt Prof. Dr. Eric Achterberg. Interessanterweise tragen Wassermassen aus dem Mittelmeer, die in einer Tiefe von etwa 1000 Meter die westeuropäischen Randmeere erreichen, noch ein starkes anthropogenes Pb-Signal. In das Mittelmeer ist sehr viel Blei von den Anrainerstaaten eingetragen worden, zumal beispielsweise in Italien, Spanien und Griechenland verbleites Benzin noch bis 2003 genutzt wurde.


Die Studie ist eine Kooperation von Forschenden des GEOMAR sowie der University of Southampton am National Oceanography Centre (UK), der Universitäten von Edinburgh, Plymouth (Grossbritannien), Bretagne Occidentale (Frankreich), NIOZ (Niederlande) und Lawrence Livermore National Laboratory (USA). Die Ergebnisse basieren auf Expeditionen, die im Rahmen des UK Shelf Sea Biogeochemistry Programms und des internationalen GEOTRACES Programms mit dem britischen Forschungsschiff Discovery in den europäischen Schelfmeeren zwischen Irland und Frankreich (Celtic Sea) im Zeitraum 2014-2015 durchgeführt wurden. Dagmara Rusiecka entnahm an zahlreichen Stellen in der Keltischen See Wasserproben für Pb-Messungen, die anschliessend in Speziallaboren am GEOMAR analysiert wurden.


Analyse im Reinraum
Die Probenahme und Analyse von Blei in Meerwasser stellt wegen der relativ niedrigen Konzentrationen eine besondere Herausforderung dar. Erst seit den 1980er Jahren ist dies möglich. Die Probenahme muss mit speziellen metallfreien Geräten (Kevlar-Kabel und Teflon-beschichtete Flaschen) durchgeführt werden, um Kontaminationen durch die Probenahmegeräte auszuschliessen. «Die Messungen sind eine besondere Herausforderung, da Blei fast überall auf Schiffen zu finden ist - selbst auf neuen Kunststoffoberflächen», erklärt Dr. Martha Gledhill, Co-Autorin der Studie. «Wir haben die Analyse in speziellen Reinräumen durchgeführt, ähnlich denen, in denen Computerchips hergestellt werden», so Gledhill weiter.


Zusammenfassend sagt Professor Eric Achterberg: «Wir sehen nun Reduktionen der Bleikonzentrationen in den Oberflächenschichten der europäischen Schelfmeere aufgrund des Rückgangs Pb-Emissionen. Überraschenderweise sind die Sedimente, die das Blei in den letzten 150 Jahren angesammelt haben, jetzt zu einer Quelle von Blei für die darüber liegende Wassersäule geworden. Wir hatten eigentlich angenommen, dass Blei sich sehr stark an Partikeln bindet und somit dauerhaft im Sediment eingeschlossen wird. Daher gehen wir jetzt davon aus, dass es sehr viel länger dauern wird, bis sich die Bleikonzentrationen in den Randmeeren wieder an die natürlichen Hintergrundwerte annähern, mit möglicherweise negativen Konsequenzen für Meeresorganismen und Menschen aufgrund der Bioakkumulation in der Nahrungskette.»


Die Pb-Daten aus dieser Studie sind ein wichtiger Beitrag zum GEOTRACES-Programm. Sein Ziel ist es die Metallkonzentrationen im globalen Ozean abzubilden. «Die Daten werden uns erlauben, umfangreichere Vorhersagen über den Transport von Schadstoffen in Schelfmeeren zu treffen. Durch die Kombination solcher Informationen mit weltweiten Schadstoffmessungen und Verbesserungen der Ozeanmodelle werden wir in der Lage sein, auf globaler Skala Vorhersagen über die Entwicklung von Schadstoffen und die Auswirkungen auf Ökosysteme zu treffen», schliesst Professor Achterberg.



Weitere Informationen


Kontakt:
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Wischhofstrasse 1-3
D-24148 Kiel
Telefon +49 431 60 00
info@geomar.de

Alle News


10.04.-Cheops

CHEOPS (CHaracterising ExOPlanet Satellite) soll Anfang 2019 startbereit sein und beobachten, wie Exoplaneten in anderen Sonnensystemen vor ihrem Mutterstern vorbeiziehen – und die Suche nach potenziell lebensfreundlichen Planeten unterstützen.


Die speziell angefertigte Transportkiste steht im Gebäude für Exakte Wissenschaften der Universität Bern bereit. In den nächsten Tagen wird das CHEOPS-Team das Weltraumteleskop im Reinraum in den Transportcontainer verladen, wo es gegen Schock, Feuchtigkeit und Verschmutzung gesichert ist. Ein Lastwagen wird die kostbare Fracht nach Madrid transportieren. Dort hat das Unternehmen «Airbus Defense and Space - Spain» die Satellitenplattform gebaut, die das Teleskop tragen und dessen Betrieb im All ermöglichen wird. In den kommenden Wochen wird das Instrument eingebaut und der Satellit getestet.


Das Weltraumteleskop wird Sterne in unserer kosmischen Nachbarschaft beobachten, von denen man weiss, dass sie von Exoplaneten umkreist werden. CHEOPS misst die Helligkeit der Sterne. Diese nimmt leicht ab, wenn ein Exoplanet vor seinem Mutterstern vorbeizieht. Aus der Helligkeitsabnahme bei einem solchen Transit lässt sich die Grösse des Exoplaneten bestimmen.


«Das Instrument muss äusserst präzise messen. Das war die grosse Herausforderung bei der Konstruktion», sagt Willy Benz, Astrophysikprofessor an der Universität Bern und Hauptverantwortlicher der CHEOPS-Mission, welche die Schweiz zusammen mit der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA durchführt. «Wir denken, dass wir die Anforderungen erfüllen, sonst würden wir nicht fliegen», sagt Christopher Broeg, Projekt-Manager der CHEOPS-Mission.


Bauteile aus verschiedenen Ländern
An der CHEOPS-Mission sind Institute aus elf europäischen Nationen beteiligt. Die Struktur wurde in der Schweiz entworfen und gefertigt, die Optik sowie Flugsoftware und weitere Teile werden von ausländischen Partnerinstitutionen beigesteuert. An der Universität Bern wurden die verschiedenen Teile im Reinraum zusammengebaut und das Teleskop auf dem Schütteltisch Vibrationen ausgesetzt, wie es sie beim Start überstehen muss. «Wir waren erleichtert, als der Spiegel samt Klebung den Vibrationstest heil überstanden hatte», erinnert sich Christopher Broeg an eine besonders heikle Testphase.


Zu schaffen machte dem Team der grosse Zeitdruck. CHEOPS ist die erste sogenannte kleine «S-Klasse-Mission» der ESA. Sie muss innerhalb weniger Jahre realisiert werden und darf die ESA nur 50 Millionen Euro kosten. Die Schweiz zahlt rund 30 Millionen Euro, die restlichen Partner etwa 20 Millionen Euro. «Wir sind stolz, dass wir am Schluss das Budget einhalten konnten; das ist in solchen Projekten nicht selbstverständlich», sagt Willy Benz.


Um das Projekt nicht allzu sehr zu verzögern, mussten die Ingenieure verschiedene Arbeiten parallel ausführen anstatt die ursprünglich geplante Reihenfolge einzuhalten. So galt es die Tragstruktur festzulegen, noch bevor man wusste, wie der Spiegel genau montiert werden sollte. Dies war besonders heikel, weil die Position von Haupt- und Sekundärspiegel stabil bleiben muss, selbst wenn sich die Temperatur in der Umlaufbahn verändert. Die Tests zeigten schliesslich, dass die Konstruktion funktioniert. «Wir sind sogar viel stabiler als gedacht», freut sich Christopher Broeg.


In den letzten Wochen haben die Ingenieure das Instrument kalibriert und die Software getestet. Nach der Integration in Madrid wird der Satellit an mehreren Orten in Europa nochmals verschiedene Tests durchlaufen, bevor er zum ESA-Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana geschickt wird. In der zweiten Jahreshälfte kehrt er noch ein letztes Mal in die Schweiz zurück, um bei der RUAG Space in Zürich noch einen Rütteltest zu bestehen. Anfang 2019 soll CHEOPS startbereit sein. Eine Sojus-Rakete wird ihn zusammen mit einem grösseren italienischen Radarsatelliten auf eine Erdumlaufbahn in 700 Kilometer Höhe bringen. «Ich freue mich darauf, wenn CHEOPS im All ist und wir die ersten Daten erhalten werden», sagt Willy Benz.


Weitere Informationen


Kontakt:
Prof. Dr. Willy Benz
Center for Space and Habitability (CSH), und Physikalisches Institut, Weltraumforschung und Planetologie (WP), Universität Bern
Sidlerstrasse 5
CH-3012 Bern
Telefon: +41 31 631 44 03
willy.benz@space.unibe.ch

Alle News


06.04.-bctechnology

Seit der Gründung im Jahr 2005 wuchs die bc-technology GmbH kontinuierlich auf eine Unternehmensgrösse von 75 festangestellten Mitarbeitern an. Um dieser Expansion erfolgreich zu begegnen, erweiterten die Experten für Reinraumtechnik ihr Firmengelände im Laufe der Jahre mit drei angemieteten Gebäuden auf eine Gesamtfläche von 1700 m2. Allerdings war diese Aufteilung für die täglichen Arbeitsabläufe der Mitarbeiter aufgrund der langen Wege zu ineffizient. Daher entschloss sich bc-technology dazu, den Grossteil der Geschäftsbereiche wie Anlagenbau und Gerätetechnik wieder zusammenzuführen. So erwarb die Firma ein Bestandsgebäude im nahegelegenen Frickenhausen. «Zwar werden wir unseren Standort mit der Qualifizierung in Dettingen an der Erms beibehalten, aber wir bringen alle anderen Abteilungen in unserem neuen Gebäude mit 2.360 m2 unter – insgesamt führt das zu einer Firmennutzfläche von 3.000 m2», berichtet Carsten Gassner, Geschäftsführer der bc-technology GmbH. «Diese Zentralisierung hat den Vorteil, dass die Wege für unsere Mitarbeiter verkürzt und unsere Arbeitsabläufe effizienter werden. So können die Abteilungen in Frickenhausen besser zusammenarbeiten.»


Um den qualitativen Ansprüchen von bc-technology gerecht zu werden, erfolgt seit Oktober 2017 die Renovierung des neuen Standortes. Im Rahmen dieser Grundsanierung wurden aber nicht nur weitere Büroflächen geschaffen. Das Unternehmen achtete auch auf die Bereitstellung von ergonomischen Arbeitsplätzen – beispielsweise durch höhenverstellbare Tische, die optimal an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst werden können. Ebenso wurden Klimatechnik, Druckluftanlage und die komplette Elektroinstallation samt Netzverkabelung erneuert. Die Renovierungsarbeiten finden voraussichtlich bis März 2018 statt, sodass ab Anfang April der Umzug der einzelnen Abteilungen durchgeführt werden kann. «Dank des neuen Standortes sehen wir uns für die Zukunft gut gerüstet», resümiert Gassner. «Es besitzt genügend Fläche, um auch bei zusätzlicher Expansion entsprechend gewappnet zu sein. Ausserdem gibt es bei Bedarf die Möglichkeit, unsere Kapazitäten um einen Anbau zu erweitern.» Für den feierlichen Abschluss ist eine Eröffnungsfeier mit geladenen Gästen der gesamten Unternehmensgruppe geplant.


Text: ABOPR Pressedienst B.V.


Weitere Informationen


Kontakt:
bc-technology GmbH
Vogelsangstrasse 31
72581 Dettingen an der Erms
Telefon +49 (0)7123 953 09 20
info@bc-technology.de
www.bc-technology.de

Alle News


03.04.-FiT

Bei der 27. Fachtagung «Industrielle Bauteilreinigung» am 15. und 16. März 2018 in Ulm informierten sich 142 Teilnehmer über Grundlagen, Optimierungspotenziale und Innovationen in diesem Bereich der Fertigung. Die von der fairXperts GmbH & Co. KG organsierte Veranstaltung des Fachverbands industrielle Teilereinigung e.V. (FiT) verzeichnete damit so viele Teilnehmer wie nie zuvor. Kein Wunder, spielt die Bauteilreinigung doch in allen Branchen als Qualitätskriterium und Wertschöpfungsfaktor eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Gesamtbewertung der Tagung mit der Note 1,6 sowie durchweg positive Kommentare der Teilnehmer zu Programm, Qualität der Vorträge und Veranstaltungsort belegen, dass der FiT als Navigator der Bauteilreinigung den Nerv der Anwender und der Branche getroffen hat. Gleichzeitig untermauert die hohe Zustimmung die führende Stellung der Fachtagung als Wissensquelle zur industriellen Bauteilreinigung. Hoch zufrieden äusserten sich auch die 22 ausstellenden Unternehmen über ihre Teilnahme.


Erfahrungsberichte zur Prozessoptimierung
Den Rahmen des Programms bildeten die vom FiT erarbeiteten Leitlinien für eine qualitätssichernde Prozessführung in der Bauteilreinigung. Im Auftaktvortrag präsentierte Kerstin Zübert (Hermann Bantleon GmbH), durch welche Massnahmen und Veränderungen im Fertigungsprozess es einem metallverarbeitenden Betrieb gelang, Sauberkeitsanforderungen wie «kein Partikel grösser 150 µm» sowie ölfreie, montagefertige Bauteile prozesssicher und effizient umzusetzen. Ausgehend vom bisherigen Reinigungskonzept, bei dem die Entfettung in Grossgebinden intern und die Feinreinigung extern durch einen Dienstleister erfolgte, stellte Frank Repenning (Progress Werke Oberkirch AG) die Optimierung der Lieferkette durch einen unternehmensspezifisch ausgelegten Reinigungsprozess vor. Stationen dabei waren die Entwicklung eines Reinigungsmagazins sowie die Investition in ein neues Reinigungssystem mit Teileausgabe in einen Sauberraum. Mit den Ursachen, Folgen und der Vermeidung von mikrobiologischen Verunreinigungen in der Prozesskette beschäftigte sich der Vortrag von Michael Brust (Thor GmbH). Über die Auslegung und Realisierung eines neuen Reinigungskonzepts für die Lösemittel-Reinigung und -Konservierung von Stanz- und Umformteilen für die Automobilindustrie berichtete Michael Kuppinger (Steel Automotive GmbH). Er zeigte auf, welche Aspekte hinsichtlich Chemie, Anlagentechnik, Teilehandhabung, Lösemittelaufbereitung, Bedienerfreundlichkeit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen waren. Jörg Ihde (Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM) beleuchtete in seinem Vortrag die Inline-Reinigungsverfahren Plasma-; CO2-Schneestrahl- und Laserreinigung für sichere Klebeprozesse. Er informierte über typische Einsatzbereiche, Materialien sowie die Stärken und Schwächen der einzelnen Verfahren. Das Hochdruckwasserstrahlen als Reinigungs- und Entgratverfahren für unterschiedliche Anwendungsgebiete von der Automobilindustrie über Hydraulik und Pneumatik bis zur Medizintechnik stellte Matthias Wadle (Piller Entgrattechnik GmbH) vor.


Mit ihren Tagungsunterlagen erhielten die Teilnehmer auch einen ersten Entwurf der neuen FiT-Richtlinie «Filmische Verunreinigungen beherrschen», die vom FiT-Arbeitsausschuss Messen, Prüfen und Steuern erarbeitet wurde. Im Vortrag dazu informierte Michael Flämmich (VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH) über den Stand der Dinge, den Inhalt und die Ziele dieser neuen Handlungsempfehlungen. Ergänzend dazu berichtete Wolfgang Schmitt (DODUCO Solutions GmbH) aus Anwendersicht über die Motivation, an der Ausarbeitung der Richtlinie mitzuarbeiten. Eine Übersicht über den Stand der Technik zu Messtechnik und -grössen für die Überwachung der Ultraschall-Wirkungskette bot der Vortrag von Thomas Dreyer (Weber Ultrasonics AG) und Markus Windisch (Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV). Lösungen für die produktionsnahe Überwachung von partikulären Verunreinigungen auf Bauteilen und im Fertigungsumfeld durch schnelle Messtechnik stellte Markus J. Heneka (RJL Micro & Analytic GmbH) vor.


Abschluss des ersten Veranstaltungstages bildete das Innovationsforum Bauteilreinigung mit sechs Vorträgen. Anbieter aus den Bereichen Reinigungsverfahren, Messtechnik für die Kontrolle der partikulären und filmischen Sauberkeit, Wasseraufbereitung und Filtration präsentierten dabei neue Lösungen und Services.


QSREIN 4.0 – Chancen für die Reinigungstechnik
Der zweite Tag stand im Zeichen der Digitalisierung und begann mit einem Vortrag zum Thema «Smart Factory – Wo geht es hin»? Jochen Leppert (Staufen Digital Neonex) stellte dazu Industrie 4.0 Innovationsansätze in den Bereichen cyber-physische Systeme, Assistenzsysteme sowie Technik- und Prozessinnovationen vor. Ausserdem informierte er anhand von Beispielen über realisierte Lösungen in verschiedenen Industriebereichen. Um die Verknüpfung von Grundlagenforschung und Anwenderorientierung ging es im Vortrag von Prof. Lothar Schulze (stellvertretender Vorstandsvorsitzender des FiT) und Robert Huber (Pero AG) zum FiT-Forschungsprogramm QSREIN 4.0. Besprochen wurden dabei die Zielpräzisierung, Erkenntnisse aus der industriellen Praxis, Vorschläge aus der Anlagentechnik und Lösungsansätze sowie die Vorschläge für ein Forschungskonzept. Ergänzend riefen sie die Teilnehmer zur Mitarbeit auf. Welche Möglichkeiten vorhandene Lösungen bieten, um die Prozessstabilität und Anlagenverfügbarkeit in der Bauteilreinigung durch eine wissensbasierte Prozessführung zu erhöhen, stellten Joachim Schwarz und Thomas Gutmann (beide MAFAC E. Schwarz GmbH & Co. KG) sowie Roland Denefleh (SEW-Eurodrive GmbH & Co. KG) anhand eines realisierten Beispiels bei SEW-Eurodrive vor. Unter dem Motto «Eine moderne Anlage zur Teilereinigung überwacht, kommuniziert und greift ein» präsentierte Robert Huber (Pero AG) ein Praxisbeispiel aus der Medizintechnik. Er legte dar, welche Optimierungspotenziale durch die Erfassung verschiedener Parameter im Reinigungsprozess ausgeschöpft werden können. Denkstösse bot auch der Vortrag von Prof. Andreas Syska (Faszination Produktion) mit seinem Referat «Jenseits von Industrie 4.0». Er liess die Teilnehmer dabei an der Vision einer digitalen und sozialen Marktwirtschaft teilhaben, die dem Menschen dient, und warf gleichzeitig einen kritischen Blick auf die möglichen negativen sozialen und beschäftigungsbezogenen Auswirkungen durch Digitalisierung und Vernetzung.


Die nächste Fachtagung «Industrielle Teilereinigung» findet am 15. und 16. März 2019 im Donausaal der Messe Ulm statt.


Weitere Informationen
fit.zvo.org
www.fairxperts.de


Kontakt:
Fachverband industrielle Teilereinigung e.V. (FiT)
Birgit Spickermann
Postfach 101063
D-40710 Hilden
Telefon +49 (0)2103 255621
info@fit-online.org

Alle News


29.03.-CRT_Partikelzähler

Nach zweijähriger erfolgreicher Zusammenarbeit der CRT Group als Vertriebs- und Kalibrierpartner für den traditionsreichen US-amerikanischen Messgeräte-Hersteller Climet Instruments für die Regionen Deutschland, Österreich und Tschechien wird die Partnerschaft nun erweitert und ab sofort fungiert die CRT Group auch in der Schweiz als exklusiver Climet Distributor, wo die CRT Cleanroom-Technology AG nebst Beratung und Vertrieb auch die Gerätekalibrierung auf der Basis der EN ISO Norm 21501-4 anbietet.


Zum Hersteller
Als einer der Pioniere der Aerosol-Partikelzählung steht Climet Instruments seit der Gründung in 1962 für hochwertige Reinraum-Technologie und konsequente Präzisionsphilosophie. Die bewährte Messtechnik wird erfolgreich in diversen Industrien weltweit eingesetzt und überzeugt durch Präzision, Robustheit und Langlebigkeit. Erfahren Sie mehr unter www.climet.com.


Produkthighlights von Climet Partikelzähler
• Robustes Edelstahlgehäuse
• Langlebig
• Bedienerfreundliches Menü
• Bedienbar über farbigen Touchscreen
• Kompaktes Design
• Drucker an Geräteoberseite für bequeme Bedienung
• Hochwertige und genaue Messtechnologie


Das Climet Programm
• Tragbare Partikelzähler
• Remote Sensor Partikelzähler für die kontinuierliche Überwachung
• Luftkeimsammler
• Hochdruck-Diffusoren
• Zubehör und Software


Wir beraten Sie gerne zu den für Ihre individuellen Ansprüche geeigneten Climet-Modellen sowie deren Kalibrierung und Wartung.

Herzliche Grüsse
Ihr CRT Cleanroom-Technology AG Team


Weitere Informationen:
www.crt-ag.ch
www.climet.com


Kontakt:
Cleanroom-Technology AG
Neuheimstrasse 12
8853 Lachen
Telefon +41 (0)55 642 65 65
info@crt-ag.ch

Alle News


28.03.-bctechnology

Zahlreiche Arbeitsschritte in der Pharmazie, Medizintechnik, Biotechnologie, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie erfordern eine ausgezeichnete Qualität bei der eingesetzten Reinraumtechnik und Dokumentation, um die Produktsicherheit zu gewährleisten und Ausschussquoten zu minimieren. Damit ein sicheres Arbeiten garantiert ist, schafft die Good Manufacturing Practice (GMP) die Rahmenbedingungen für die Herstellung hochempfindlicher Produkte. So wird ein reiner Herstellungs- und Produktionsbereich über eine versionskontrollierte Dokumentation nach vordefiniertem Lebenszyklus, Qualifizierung sowie Validierung der Ausrüstung und Risikomanagement garantiert. Auf Grund dieser strengen Richtlinien ist es eine besondere Herausforderung, den verpflichtenden Standard für Reinraumtechnik in der Produktion einzuhalten.


«Um diese hohen Anforderungen im GMP-Umfeld zu erfüllen, wurden unsere Reinraumgeräte der Linie HygienicSafe optimiert», berichtet Carsten Gassner, Geschäftsführer der bc-technology GmbH. «Sie zeichnen sich durch zahlreiche Optionen und Ausführungsmöglichkeiten aus. So sind in einer mehrjährigen Entwicklungszeit insgesamt 6 Gerätetypen mit mehr als 60 definierten Standardgeräten entstanden, welche mit nochmals insgesamt 39 Optionsmöglichkeiten ausgeführt werden können. Dadurch sind sie auf die Bedürfnisse des GMP-Umfeldes abgestimmt und ergonomisch sowie schall-optimiert. Alle Geräte entsprechen der Reinheitsklasse A gemäss EG-GMP-Richtlinie, Annex 1 sowie der Reinheitsklasse 5 nach DIN EN ISO 14644-1.» Durch die optimale Anpassung von HygienicSafe an die Anwendungsbereiche im GMP-Umfeld wird ein einwandfreies sowie effizientes Arbeiten nach gesetzlichen Richtlinien und verbindlichen Normen ermöglicht.


Anpassungsfähige Konstruktion
Mit HygienicSafe vereint bc-technology Reinraumgeräte, die als Arbeitsplätze, Maschinenaufsatzgeräte, Reinraumkabinen oder als spezielle Wiege- und Musterzugskabinen ausgeführt werden. «Dabei unterscheiden wir Lösungen für den reinen Produktschutz und Varianten für den zusätzlichen Personenschutz», so Gassner. Durch die klare Strukturierung aller HygienicSafe-Geräte soll ein Anwender schnell und sicher einen passenden Gerätetyp finden. In der Pharmazie, in weiten Teilen der Medizintechnik sowie der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie muss eine desinfektionsmittelbeständige Oberfläche des Gehäuses gewährleistet werden. Aus diesem Grund wird HygienicSafe im Standard aus V2A-Edelstahl 1.4301 gefertigt. Ausserdem kann in besonderen Fällen V4A-Edelstahl 1.4404 verwendet werden.


«Durch eine grosse Auswahl an Optionen sind die Geräte für jeden Arbeitsbereich ideal anpassbar» führt Gassner weiter aus. «So kann beispielsweise bei manchen Geräten die Abluft an die bauseitige Lüftungsanlage angeschlossen werden. Eine weitere Option besteht in der Aufrüstung durch Molekularfilter, um die Luft von Gasen und Chemikalien zu reinigen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.» Sind etwa Hersteller bei der Produktion von Arzneimitteln auf sterile Abfüllung angewiesen, ist die Anwendung eines sogenannten Restricted Access Barrier Systems (RABS) möglich. Diese sorgen für ein hochreines Arbeitsumfeld, in dem Eingriffe nur durch fest installierte Manipulatoren oder Handschuhe möglich sind. Alle Materialien werden durch ein Schleusensystem in den Arbeitsbereich eingebracht, was einen ungestörten Herstellungsprozess garantiert.


Horizontale und vertikale Luftströmung
«Ausserdem unterscheiden wir Lösungen mit horizontaler und vertikaler Luftströmung», berichtet Gassner. «Jede dieser Varianten ist für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet. So werden bei der horizontalen Strömung alle von der Luft getragenen Partikel frontseitig aus dem Arbeitsbereich gespült, während bei der vertikalen Luftströmung die Partikel durch die Arbeitsplatte abgesaugt werden.» Mit beiden Strömungsarten ist der Produktschutz somit gewährleistet. Wenn ein Gerät zusätzlich auf umfassenden Personenschutz ausgerichtet sein muss, wird ein Umluftprinzip genutzt, bei dem die Abluft mit speziellen Filtern gereinigt wird. Dadurch kann keine kontaminierte Luft in den Raum entweichen. In Bereichen des Personen- und Umgebungsschutzes sind spezifische Sonderlösungen der Regelfall.


Pre-Sale-Service ermöglicht prozessnahe Lösung
«HygienicSafe-Geräte für Personen- und Umgebungsschutz, wie beispielsweise eine Wiegekabine, werden sehr häufig in höchst sensiblen oder gefährlichen Prozessen eingesetzt», erklärt Gassner. «Gerade bei diesen Geräten entfernt man sich oft vom reinen Standardprodukt und entwickelt eine kundenspezifische Sonderlösung. Daher empfiehlt sich im Vorfeld stets eine Beratung zur Umsetzung der Reinraumtechnik. Besonders die Absprache über die Systemanforderungen ist wichtig, um passende Lösungen für ein spezifisches Arbeitsumfeld zu entwickeln.» So ist die Wiegekabine der HygienicSafe-Reihe für manuelle Umfüllprozesse von pulverförmigen Einsatzstoffen in einer mikrobiologisch kontrollierten Produktionsumgebung geeignet. Durch ihr dreifaches Umluftfiltersystem und die abwärts gerichtete Reinstluftströmung gewährleistet sie auch im Havariefall einen zuverlässigen Produkt- und Personenschutz. Eine gleichbleibende Arbeitstemperatur wird durch den eingebauten Luftkühler sichergestellt und über moderne Touch Panels lassen sich Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik programmieren.


«Da eine Wiegekabine häufig für Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden Wirk- und Hilfsstoffen in der pharmazeutischen Industrie eingesetzt wird, erörtern wir jeden Prozess individuell, suchen nach kritischen Parametern, Störquellen und Schnittstellenproblematiken», berichtet Gassner abschliessend. Sowohl bei reinen Standardprodukten als auch bei individuell ausgelegter Reinraumtechnik garantiert das Unternehmen durch eine GMP-gerechte Dokumentation die Sicherheit für den Kunden und erbringt den Nachweis, dass die Geräte die erforderliche Reinheitsklasse und die Grenzwerte einhalten.


Text: ABOPR, München


Weitere Informationen


Kontakt:
bc-technology GmbH
Vogelsangstrasse 31
72581 Dettingen an der Erms
Telefon +49 (0)7123 95309-20
info@bc-technology.de

Alle News


23.03.-SwissCCS-GV

Die Fachtagung 2018 widmet sich dem Thema «Reinraumtechnik 4.0» Dies in Anlehnung an «Industrie 4.0». Wir sind schon mitten drin in der Digitalisierung und informieren, was Anwender jetzt schon oder in 10 –15 Jahren von der Reinraumtechnik erwarten und welche Bedürfnisse befriedigt sein müssen. Was sind die Auswirkungen der 4. industriellen Revolution auf die Prozesse und die Automation im reinen Umfeld für die Planung, Installation und den Betrieb von Reinraumtechnik und Contamination Control. Ändert sich in Zukunft etwas für die Planung, Konzepte, Messtechnik, Monitoring, Steuerung, Datensicherheit, Qualitätssicherung, Qualifizierung und Regularien?


Suchen Sie Informationen und Antworten bei unseren fachkundigen Referenten, um sich auf die Zukunft einzustellen.


Seminarinhalte
Im ersten Teil des Seminars sind Informationen aus der internationalen Reinraumnormierung ins Programm aufgenommen. Die aus unserem Vorstand in den Normengremien aktiven Experten, berichten Interessantes von Normen-Sitzungen in ISO und CEN.


Die vor ein paar Jahren ins Leben gerufenen SRRT-SwissCCS-Expertengruppen für Reinraum Anlagenbau und Betrieb von Reinräumen werden ebenfalls von ihren Aktivitäten berichten. Mehr darüber an unserer SRRT-SwissCCS Fachtagung.


Die Keynote «Industrie 4.0 Approach for Cleanroom Applications» wird von Dr. Ing. dipl. Phys. Udo Gommel vom Fraunhofer IPA gehalten. Weitere Vorträge mit den Titeln «Aseptic Fill-Finish, no human Intervention and integrated Quality Control is ... just one step away», «Industrie 4.0 in der Praxis – i4.0 ist ein sehr breites Gebiet», «RheinLabs4.0» oder «BIM Building Information Modeling» erwarten die Teilnehmer. In der Mittagspause findet ausserdem eine Table-Top Ausstellung statt.


Zielpublikum
Die Veranstaltung bietet wieder allen Personen, die im Bereich der Reinraumtechnik und Contamination Control als Anwender/Betreiber, Planer, Hersteller oder Lieferant tätig sind, eine optimale Gelegenheit, sich in einem immer noch wachsenden Markt mit neusten Informationen und diesmal auch mit Informationen über die Reinraumzukunft einzudecken. Ferner ist die SRRT-SwissCCS Fachtagung eine ideale Plattform, um Produkte und Dienstleistungen einem Fachpublikum zu präsentieren oder einfach, um sich untereinander besser kennen zu lernen und auszutauschen.


Wir freuen uns, Sie an der interessanten Fachtagung und selbstverständlich auch an der GV begrüssen zu dürfen.


Hans Zingre, Präsident SRRT-SwissCCS

Datum und Ort
Datum: Mittwoch, 25. April 2018
9.00 bis ca. 17.00 Uhr mit Apéro
(Registrierung ab 8.30 Uhr)
Ort: CLEANROOM EXPERIENCE COMPETENCE CENTRE
Vorstadt 4, 3380 Wangen an der Aare
Anmeldeschluss ist der Montag, 23. April 2018.



Weitere Informationen:
http://www.swissccs.org/d/index.php?file=50
Link auf Flyer


Kontakt:
SRRT-SwissCCS
Marktgasse 55
Postfach 2767
CH-3001 Bern
Telefon +41 (0)31 326 76 95
info@swissccs.org
www.swissccs.org

Alle News


22.03.-KIT

Bislang ging es bei der Erkundung des Mars vor allem um dessen Oberfläche. Bei der Mission «InSight» stehen ab Mai nun die «inneren Werte» des roten Planeten im Fokus: Wie gross ist sein Kern? Ist dieser flüssig oder fest? Wie mächtig ist die Kruste? Den Aufbau des Mars untersucht die NASA unter anderem mit dem hochempfindlichen Instrumenten-Paket SEIS mit sechs Seismometern. Das Qualifying-Model oder «Schwestergerät» eines der Seismometer wird in dieser Woche am Geowissenschaftlichen Gemeinschaftsobservatorium (Black Forest Observatory, BFO) in Schiltach getestet, einer gemeinsamen Einrichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Stuttgart.


Dem Aufbau des Mars wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Aufzeichnungen von Marsbeben näherkommen. Dazu wird bei der InSight-Mission das Instrumentenpaket SEIS im Einsatz sein: Teil des Pakets sind sechs Seismometer, drei kurzperiodische, d. h. für Schwingungen bis 100 Hertz geeignet, und drei breitbandige, d. h. für Schwingungen bis 10 Hertz geeignet. «Mit jeweils einem Dreierset lässt sich die Bodenbewegung in der vertikalen und in zwei horizontalen Richtungen erfassen», sagt Rudolf Widmer-Schnidrig vom BFO. Entwickelt haben die Marsseismometer Ingenieure im französischen Toulouse und Pasadena, USA, in hochtechnisierten Reinraum-Laboren – im Geowissenschaftlichen Gemeinschaftsobservatorium des KIT und der Universität Stuttgart können sie die Messinstrumente nun unter optimalen terrestrischen Bedingungen charakterisieren. Beim nun laufenden zweiten Test geht es um die Leistungsfähigkeit eines der Breitband-Seismometer, nachdem vor einem Jahr am BFO bereits zwei kurzperiodische Seismometer getestet wurden. «Am BFO haben wir exzellente Messbedingungen: Die Bodenunruhe ist besonders gering und wir betreiben Seismometer, deren Daten zu den rauschärmsten im globalen Vergleich gehören», so Widmer-Schnidrig. Zudem sei das BFO eines der wenigen seismologischen Observatorien, in denen Wissenschaftler und Techniker vor Ort arbeiten. «Damit können wir bei Instrumententests jederzeit Support leisten, der an anderen seismischen Stationen nicht vorhanden ist.»


Das Stollensystem des ehemaligen Erzbergwerks in Schiltach im Schwarzwald liegt vollständig im Granit. Der innere Teil des Stollens, der die Messkammern für die Instrumente enthält, ist durch zwei Druckschleusen von der Aussenwelt abgeschirmt. Dieser Teil des Stollens liegt etwa 150 Meter unter der Erdoberfläche. Die dadurch erreichte Abschirmung der Instrumente vor dem Einfluss direkter Luftdruck- und Temperaturschwankungen sowie eine Entfernung von mehr als fünf Kilometer zu zivilisatorischen Störquellen (Industrie, Verkehr) machen das BFO zu einem aussergewöhnlich ruhigen Messstandort.


Zum Hintergrund der Mission «InSight»
Geophysikalische Eigenschaften des «roten Planeten»zu untersuchen, ist Ziel der für 2018 geplanten Marsmission «InSight» der NASA und europäischer Partner. Darüber hinaus sollen grundlegende Fragen des Planeten- und Sonnensystems geklärt werden, um die Entstehungsgeschichte der Planeten des inneren Sonnensystems besser zu verstehen, zu denen auch die Erde gehört.


So wie es Erdbeben auf der Erde gibt und auch auf dem Mond Beben nachgewiesen wurden, erwartet man, dass es auf unserem Nachbarplaneten Mars, dessen Grösse zwischen der von Mond und Erde liegt, ebenfalls Beben gibt. Ein hochempfindlicher Seismograph (SEIS) soll diese Marsbeben beobachten und ist damit ein zentrales Instrument der Mission «InSight» (steht für Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport). Anhand der Aufzeichnungen soll versucht werden, Aussagen über den Aufbau des Mars zu machen, wie zur Grösse des Kerns oder zur Dicke der Kruste und ob der Kern flüssig ist.


Text: Monika Landgraf, Strategische Entwicklung und Kommunikation - Gesamtkommunikation, Karlsruher Institut für Technologie


Weitere Informationen:
http://www.kit.edu/kit/pi_2018_025_mars-mission-instrumententest-im-schwarzwald.php
https://mars.nasa.gov/insight/mission/instruments/


Kontakt:
Karlsruher Institut für Technologie
Kaiserstrasse 12
D-76131 Karlsruhe
Telefon +49 (0)721 608-0
info@kit.edu

Alle News


19.03.-Fraunhofer-IPA

Das daraus entstandene, kostensparende System ähnelt in Grösse und Gewicht einem Zelt, ermöglicht aber Luftreinheiten bis zur Klasse 1 gemäss ISO 14644-1. Kontaminationsempfindliche Produkte lassen sich damit flexibel reinhalten und transportieren. OHB System AG hat CAPE jetzt erstmals zur Montage eines Satelliten eingesetzt.


Schon geringe Kontaminationen richten in vielen Branchen gewaltige Qualitätseinbussen an. Geraten zum Beispiel Verunreinigungen auf Mikrochips, Raumsonden oder Linsen, kann dies zu defekten oder fehlerhaften Endgeräten führen. Um solche Schäden zu vermeiden, lagern Unternehmen die kontaminationssensitiven Fertigungs- und Montageschritte in Reinräume aus. Diese sind aber teuer, nicht überall verfügbar und schützen nicht vor transportbedingten Verschmutzungen.


Flexibel, transportabel, kostensparend und schnell installiert
Das CAPE ist das weltweit erste Reinraumsystem, das sich flexibel in weniger als einer Stunde errichten lässt und verschmutzungsempfindliche Produkte bei Herstellungsschritten oder auch deren Transport sauber hält. Das Reinraumsystem, das einen zeltähnlichen Aufbau hat, ist nach einer kurzen Anlaufphase von weniger als fünf Minuten direkt betriebsbereit. Erhältlich ist es in verschiedenen Grössen bis zu 50 m2, wahlweise mit oder ohne Boden. Aufgebaut wiegt es in der mittleren Grösse zirka 60 kg. Mit dem Betrieb «on demand» verspürt der Anwender des CAPE nicht den Auslastungszwang der klassischen Reinräume und spart dadurch enorme Energie- und Wartungskosten.


Für ihr System haben die Forscher ein Strömungskonzept entwickelt, das sich aus TVOC und abriebarmen Materialien mit angeschlossenem Filtersystem zusammensetzt. Damit kann das CAPE eine kontaminationsfreie Fertigungsumgebung der ISO-Klassen 1 bis 9 im Ruhezustand «at rest» gemäss DIN ISO 14644-1 gewährleisten. «Das CAPE überzeugt mit seiner extremen Sauberkeit, der sehr kurzen Aufbauzeit, der hohen Flexibilität und der Transportfähigkeit», fasst IPA-Projektleiter Frank Bürger zusammen. Man könne es nicht nur innerhalb eines Reinraums im Betriebszustand bewegen, sondern aufgrund seines geringen Gewichts und kleiner Packgrösse zum Beispiel mittels Luftfracht transportieren. So stellen Unternehmen sicher, dass ihre Produkte nach erfolgter Reinigung sauber bleiben. Die Testreihen in den Reinraumlaboren des Zentrums für Kontaminationskontrolle und bei Kunden haben die Funktionsfähigkeit erfolgreich bestätigt. Die Patentoffenlegung für das CAPE erfolgte im Sommer 2017.


CAPE im industriellen Einsatz
Das CAPE wird bereits im industriellen Umfeld eingesetzt. Zum Beispiel beim Raumfahrtunternehmen OHB System AG, das den Reinraum on Demand zur Montage eines Satelliten verwendet. OHB System AG nutzt das CAPE zur Absicherung der Reinheitsqualität während der Wartungsarbeiten in seinen Reinräumen. Des Weiteren plant OHB System AG, das leichtgewichtige CAPE zu seinen Zulieferern mitzunehmen, sofern nur temporär hohe Luftsauberkeitsumgebungen benötigt werden.


Unternehmen, die das CAPE einsetzen möchten, können sich ihr kundenspezifisches Modell beim Fraunhofer IPA oder auch über OHB System AG bestellen. Je nach Grösse, Anforderung und Luftreinheitsklasse kostet das System zwischen 40 000 und 80 000 Euro. Welche Ausstattung erforderlich ist, ermitteln die Reinraum-Experten gemeinsam mit dem Partnerunternehmen. Die Lieferzeit beträgt etwa acht Wochen. Die einzelnen Komponenten werden von ausgewählten Industriepartnern des Fraunhofer IPA hergestellt.


Text: Jörg Walz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA


Weitere Informationen


Kontakt:
Dr.-Ing. Frank Bürger
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstr. 12
D-70569 Stuttgart
Telefon +49 (0)711 970-1148
frank.buerger@ipa.fraunhofer.de

Alle News


14.03.-parts2clean

Ob Teilefertigung oder -aufbereitung, die Bauteilreinigung hat entscheidenden Einfluss auf die Qualität der nachfolgenden Fertigungsprozesse sowie die spätere Produktqualität. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die partikuläre und filmische Sauberkeit – und sie steigen kontinuierlich weiter. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, geht es für Unternehmen weltweit darum, die erforderliche Bauteilsauberkeit so kostengünstig wie möglich zu erreichen. Gelingen kann dies jedoch nur durch kontinuierliche Prozessoptimierung. Die parts2clean, die 2018 vom 23. bis 25. Oktober auf dem Stuttgarter Messegelände veranstaltet wird, ist dafür die internationale Informations- und Beschaffungsplattform.


Die Relevanz der parts2clean verdeutlicht unter anderem der mit 87 Prozent sehr hohe Anteil an Entscheidern unter den Fachbesuchern. «81 Prozent der Fachbesucher kamen 2017 mit der Absicht zu investieren zur parts2clean», sagt Olaf Daebler, Global Director parts2clean bei der Deutschen Messe AG. «Knapp die Hälfte von ihnen plante Investitionen in Höhe von mehr als 100.000 Euro.» 2017 waren rund 4.900 Fachbesucher aus 41 Ländern zur internationalen Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung angereist.


Komplette Prozesskette und attraktive Sonderformate
Für die Aussteller resultierten daraus nicht nur intensive Gespräche und erstklassige Kontakte, sondern auch direkte Vertragsabschlüsse. Daher ist es nicht verwunderlich, dass bis Mitte Februar schon mehr als 80 Unternehmen ihre Standfläche für die kommende Veranstaltung fest gebucht haben. Sie belegen damit rund 45 Prozent der Nettoausstellungsfläche der Messe 2017, darunter nahezu alle Markt- und Technologieführer aus den verschiedenen Ausstellungssegmenten. Diese umfassen Anlagen, Verfahren und Prozessmedien sowie deren Aufbereitung für das Entfetten, Reinigen und Vorbehandeln von Bauteilen, Handling und Prozessautomatisierung, Warenkörbe und Werkstückträger, Sauber- und Reinraumtechnik, Qualitätssicherung, Prüfmethoden und Analyseverfahren für die Sauberkeitskontrolle, Korrosionsschutz, Konservierung und Verpackung, Lohnreinigung. Neben dem breiten Angebot entlang der gesamten Prozesskette, das in dieser Vielfalt sonst nirgendwo auf der Welt zu sehen ist, setzt die parts2clean Schwerpunkte auf Themen wie Entgraten, Reinigen in der Elektronikfertigung und in der Medizintechnik sowie Feinstreinigung und Qualitätskontrolle im Sauber-/Reinraum. «Die Präsentationen thematisieren dabei nicht nur den aktuellen Stand der Technik, sondern auch Anforderungen und Lösungen, die sich durch globale Trends wie etwa Digitalisierung, Elektromobilität, Miniaturisierung und Leichtbau ergeben», so Daebler.


Fachforum und Guided Tours in zwei Sprachen
Gefragt ist die parts2clean bei Anwendern rund um den Globus auch als Wissensquelle. Dafür sorgt das zweisprachige Fachforum mit simultan übersetzten Vorträgen (Deutsch/Englisch) aus allen Bereichen der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung.


Die Guided Tours, die an den drei Messetagen in deutscher und englischer Sprache durchgeführt werden, ermöglichen Fachbesuchern, sich an ausgewählten Messeständen entlang der Prozesskette über spezielle Themen in der Bauteil- und Oberflächenreinigung zu informieren. Die teilnehmenden Aussteller können ihre Produkte und Neuheiten dabei punktgenau einem interessierten Fachpublikum direkt an ihrem Stand präsentieren und dadurch zusätzliche Kontakte generieren.


Weitere Informationen:
Bis Mitte Februar haben schon mehr als 80 Unternehmen ihre Standfläche für die kommende Veranstaltung fest gebucht. (Foto: parts2clean)


Kontakt:

Deutsche Messe
Messegelände
D-30521 Hannover
Telefon +49 (0)511 890
info@messe.de

Alle News


12.03.--Cleanzone

Die Fachmesse rückt das Thema Sicherheit im Reinraum ins Zentrum und fokussiert dabei unter anderem auf digitale Zugangskontrollen und Fälschungssicherheit. Dank bio- und gentechnischer Verfahren kommen heute immer häufiger zielgerichtete Therapien und Diagnostika zum Einsatz. Welche Anforderungen die moderne, auf das Individuum zugeschnittene, Medizin sowie medizintechnische Produkte an den Reinraum stellen, ist ein weiteres Top-Thema der Messe. Auch Aspekte wie die Simulation der Prozesse im Reinraum sowie die Planung der Produktionsgebäude mit der BIM-Methode werden auf der Cleanzone 2018 diskutiert. Beispielsweise können Kontaminationsquellen im Vorfeld erkannt und verhindert werden, wenn die Luftströmungen bereits vor Baubeginn visualisiert werden. Durch alle Themen, Events und Präsentationen der Aussteller ziehen sich wie ein roter Faden die Treiber von Innovationen: Digitalisierung und Energieeffizienz.


Aufwind für die Reinraumtechnik
Die Mitglieder der Cleanzone - Strategiekommission, die im Januar tagte, haben die Marktchancen für Reinraumtechnologie als sehr gut beschrieben. Von diesem frischen Wind profitiert auch die Cleanzone. Bereits heute haben sich viele Marktführer aus dem In- und Ausland angemeldet – darunter basan/VWR, Briem Steuerungstechnik, BSR, Colandis, Contec, CRTM, das Deutsche Reinraum Institut, Hydroflex, IAB, Kelvin Reinraumsysteme, KEK, MEC Industries, Micronclean, MK Versuchsanlagen, my.cleanroom.de, profi-con, pure11, Siemens, Spetec, TSI oder vali.sys. Erstmals mit dabei ist das renommierte Hermann-Rietschel-Institut aus Berlin, das sich mit speziellen Themen der Gebäude- und Energietechnik befasst und einen Forschungsschwerpunkt im Bereich Reinraumtechnik unterhält.


Neben den Präsentationen der Aussteller wartet die Cleanzone mit zahlreichen Events auf. Fachbesucher erhalten hier konkrete Lösungsvorschläge für ihre Anliegen. Die Cleanzone Conference, die Aktionsbühne Cleanzone Plaza, Experten-Sessions, Cleanroom Talks, das Forschungsareal sowie der CleanroomAward der ReinraumAkademie dienen dem Wissenstransfer und dem Austausch mit Experten und Geschäftspartnern.


Neu in Middle East
Am 12. und 13. November 2018 feiert die Cleanzone Middle East in Dubai ihre Premiere. Durch die wachsenden Anforderungen an die Produktqualität spielt die Reinraumtechnologie in der Golfregion eine immer wichtigere Rolle. Fast zeitgleich, vom 13. bis 15. November 2018, findet die Middle East Cleaning Technology Week statt mit den Themen Textilpflege, Gebäudereinigung und Autowäsche. Vor allem in den Bereichen Textilpflege, Hygiene und Reinigung bieten diese Events zahlreiche spannende Synergien.


Weitere Informationen


Kontakt:
Messe Frankfurt GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 75 75-0
info@messefrankfurt.com

Alle News


12.03.-Filtech

In einzigartiger Weise vereint die Filtech 2018 alle hierfür relevanten Trennverfahren und -apparate unter einem Dach. Von den Membrantrennverfahren über Tiefenfilter, Schwerkraft-, Zentrifugal- oder Elektroabscheider, Vakuum-, Druck und Pressfilter bis hin zu Adsorbern, Ionentauschern und Koaleszern stehen alle modernen Standardverfahren und insbesondere natürlich Neu- und Weiterentwicklungen im Zentrum der Fachmesse und den Begleitevents.


In allen Industriebereichen sind effiziente Filtersysteme von elementarer Bedeutung. In Chemieunternehmen und -parks werden beispielsweise grosse Kühlwassermengen benötigt. Je nach Verschmutzungsgrad des Wassers kann es dabei zu Beeinträchtigungen in den Anlagenteilen kommen. Deshalb müssen flüssige Produkte aus dem Produktionsprozess von unerwünschten Partikeln gereinigt werden. Auch die in der chemischen Industrie anfallenden Stäube müssen wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden. Auch hier ist sicherzustellen, dass die Produkte frei von Fremdstoffen bleiben und die strengen gesetzlichen Auflagen hinsichtlich Produktreinheit eingehalten. Aufgrund der unterschiedlichsten Betriebsbedingungen und der Gaszusammensetzungen kommt in der Chemieindustrie nahezu das komplette Spektrum an Filtermedien aus dem Niedrig- und Hochtemperaturbereich zum Einsatz.


Die Filtech spiegelt den letzten Stand der Technik für Filtermedien und insbesondere für Textilfiltermedien unter allen möglichen Aspekten, wie Anwendung, Produktion, zusätzlicher Funktionalität, Prüfung und Analyse, numerischer Simulation von Durchströmungseigenschaften.


Für gewobene Filtertücher kann eine Tendenz zu kleineren Maschenweiten, grösserem Durchfluss und hoher mechanischer Stabilität beobachtet werden. Das Konzept der Schweizer Firma Sefar, welches die Partikelrückhaltung und gleichzeitig die Durchflussrate ihrer polymeren Monofilamentgewebe erhöht, basiert auf einer speziellen Gewebetechnologie zur Erzeugung von sogenannten «Doppelgeweben». Ein derartiges Filtermedium besteht aus einer feinporigen dünnen oberen Schicht und einer grobmaschigeren aber mechanisch stabileren Unterschicht, so wie die allseits bekannten asymmetrischen Membranstrukturen aus dem Bereich der Mikro- beziehungsweise Ultra- oder Nanofiltration. Beide Schichten werden auf demselben Webstuhl erzeugt und sind untrennbar miteinander verbunden.


Auf der Filtech 2018 findet die Chemieindustrie individuelle Filtrations- und Separationslösungen für die ganze Bandbreite an Anforderungen der chemischen Industrie, mit denen die Anlagen geschützt, Sicherheit gewährleistet und Prozesse optimiert werden können.


Weitere Informationen


Kontakt:
Filtech Exhibitions Germany GmbH & Co. KG
PO Box 12 25
D-40637 Meerbusch
Telefon +49 (0)2132 93 57 60
info@filtech.de
www.filtech.de


Alle News


SRRT_Logo_neu

Am Mittwoch, 25. April 2018 findet die jährliche Generalversammlung sowie die Fachtagung statt. Bitte reservieren Sie sich bereits dieses Datum. Weitere Details folgen.


Veranstaltungsort:
CLEANROOM EXPERIENCE COMPETENCE CENTRE
Vorstadt 4
CH - 3380 Wangen an der Aare


Weitere Informationen


Kontakt:
SRRT-SwissCCS
Marktgasse 55
Postfach 2767
CH-3001 Bern
Telefon + 41 (0)31 326 76 95
info@swissccs.org

Alle News


01.03.-Lounges

Aussteller und Besucher zeigten sich auf Anhieb zufrieden mit den Kontakten, dem anspruchsvollen Programm und der sehr schönen Atmosphäre in der Halle.

Mit einem innovativen Programm und vielen Highlights präsentierten sich die LOUNGES 2018 dem Publikum in Karlsruhe. Über 200 Aussteller gaben «dem» Branchenevent gleich zu Beginn des Jahres einen ganz besonderen Stellenwert.



Reinraum und Pharmatechnik im Fokus

Neue Themen und Bereiche in der über 12.000m² grossen Halle gaben jedem Besucher unzählige Möglichkeiten der Information und des Austauschs.

Neben der grossen Ausstellung, in der Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellten, fanden über 300 Vorträge, Aktionen und Produktshows, an denen Besucher kostenfrei teilnehmen konnten, statt.

Zu den Highlights 2018 gehörten die neuen Bereiche, die auf separaten Flächen und in Foren präsentiert wurden. Erstmals dabei war ein Innovation Lab, ein Bereich Innovation Reinraum, das Forum Hygienic Design, GMP-Talks mit Behördenvertretern, der Treffpunkt «Meet the Expert» zum direkten Austausch mit Experten und auch wieder die letztjährig sehr gefragte Darkzone.

Das Fraunhofer IPA vergabt auf den LOUNGES 2018 den Fraunhofer Reinheitstechnik-Preis CLEAN! mit dem Ziel, wegweisende Entwicklungen in der Reinheitstechnik zu würdigen. Für ihre Innovationen erhielten LPW Reinigungssysteme GmbH, igus GmbH und Vetter Pharma International GmbH den CLEAN! 2018.


Die Herstellung von Mikrochips, Flachbildschirmen, Implantaten, pharmazeutischen Wirk- stoffen oder Mikro- und Nanoprodukten wäre ohne eine saubere, reine bzw. hochreine Fertigungsumgebung undenkbar. Die reinheitstechnische Produktion gilt als Schlüsseltechnologie, die branchenübergreifend wichtige Innovationen vorantreibt. Herausragende Ideen in der Reinheitstechnik ermöglichen nicht nur völlig neue Produkte, sondern steigern auch die Wirtschaftlichkeit von Produktionsabläufen. Die fünfköpfige Jury um ihren Vorsitzenden Udo Gommel haben folgende Entwicklungen in puncto Innovationssprung, Nachhaltigkeit, Enablerqualität und industrielle Machbarkeit überzeugt:


1. Preis Clean! 2018: Oberflächenreinigung bis in den letzten Winkel

Immer wenn wir eine Wasserflasche mit Kohlensäure öffnen, sprudeln uns die platzenden Blasen entgegen. Sie bilden sich beim Übergang von der flüssigen zur gasförmigen Phase und sind Beispiel eines physikalischen Prozesses, dessen Wirkweise für die Reinigung genutzt wird. Diese sogenannte Nukleation hat die LPW Reinigungssysteme GmbH nun für ihre Reinigungsverfahren weiterentwickelt und ist dafür mit dem 1. Preis Clean! 2018 ausgezeichnet worden.


2. Preis Clean! 2018: Einfach rein

Für den Bereich der Energieführung in reinen Produktionen hat igus ein neuartiges Wellrohr entwickelt. Diese «e-skin» versorgt sicher, robust und flexibel Anlagen mit Daten, Medien und Energie, ohne dass durch Reibung lufttragende Partikel über die engen Grenznormen erzeugt werden und den Raum kontaminieren können. Der verbesserte Wellschlauch für Reinraumanwendungen erhielt den 2. Preis.


3. Preis Clean! 2018

Fertigungstechnologie für die aseptische Abfüllung von Injektionssystemen Steigende Anforderungen an die aseptische Abfüllung von Medikamenten haben unmittelbare Konsequenzen für die Produktion im Reinraum. Um die geforderte Qualität und Flexibilität zu erfüllen, hat Vetter ein «Best practice»-Konzept für Reinräume entwickelt: «Vetter CleanRoom Technology» (V-CRT) wurde mit dem 3. Preis ausgezeichnet.


Fachvorträge und Aktionen

Der Schwerpunkt der Vortragssessions lag auf realisierten Projekten und dem Weg dorthin, ausgehend von den Planungsgrundlagen, den rechtlichen Vorgaben und den Wünschen der Betreiber. Neben den klassischen Sessions beteiligten sich auch das Fraunhofer IPA, der VIP3000 und die ISPE mit Top-Themen.

Durch verschiedene Präsentationen wurde zudem das Thema „Innovation“ sowohl den Ausstellern als auch den Besuchern der LOUNGES nähergebracht. Dabei wurden die Besucher des Innovation Lab direkt in die Präsentationen mit einbezogen und konnten aktiv mitwirken. Dies wurde mithilfe des Science Café und des World Café als erfolgreiche Formate umgesetzt.

Ziel war es, die Kommunikation und den Wissenstransfer zwischen Unternehmen, Ausstellern und Teilnehmern, sowie den Dialog, die Interaktion und den Austausch zu fördern und Netzwerke zu schaffen. Dabei wurde der Innovationsbegriff bei KMUs gestärkt und Bewusstsein für die heutige und zukünftige Bedeutung von Innovationen geschaffen.


Ein Blick voraus

Herbst 2018 – die LOUNGES on Tour machen halt in Wien und Berlin

Zielgenau und bedarfsgerecht auf die Branche Reinraum und Pharmaprozess ausgerichtet – Das Konzept passt und die Unternehmen danken es mit zahlreichen Anmeldungen.

Die LOUNGES on Tour erfahren ein enorm hohes Interesse. Beide Veranstaltungen sind bereits zu 90% ausgebucht.



LOUNGES 2019 – 5. bis 7. Februar 2019, Messe Karlsruhe

LOUNGES Reinraum und LOUNGES Pharma – eine Kombination die passt.

Der neue Termin steht und die Stände wurden bereits zu 75% für 2019 gebucht. Der Fachbesucher darf sich schon jetzt auf ein noch interessantes Angebot 2019 freuen.



Weitere Informationen:
https://www.x4com.de/expo_lounges



Kontakt:
Inspire GmbH
Postfach 1266
D-69209 Eppelheim
Telefon +49 (0) 6221 35 38 072
info@inspire-eventmanagement.de

Alle News


07.03.-Avidicare

Die Klinik entscheidet sich für das Opragon System von Avidicare, welches einen grossen Beitrag zur Patientensicherheit und zur Arbeitsplatzgestaltung in Operationssälen leistet. Derzeit blickt das Unternehmen zu den holländischen Nachbarn, die sich vor kurzem für das Lüftungssystem entschieden haben und damit einen wichtigen Schritt im Kampf gegen das Infektionsrisiko bei Operationen gehen.


Führende Klinik für Orthopädie wählt Opragon als Partner für ultra reine Luft in Operationssälen
Eine der besten Kliniken für Orthopädie weltweit, die Sint Maartenskliniek (SMK) in Holland, hat sich für das Opragon System entschieden um ihren Patienten und dem Personal eine absolut reine und angenehme Luftversorgung, in sechs neuen OP-Sälen sowie in sechs Vorbereitungsräume, zu gewährleisten. Das Opragon Lüftungssystem schenkt dem OP-Personal grössere Flexibilität am Arbeitsplatz. Davon profitieren einerseits die Patienten durch grösseren Schutz und Sicherheit, als auch das Personal, welches sich über neu gewonnenen Komfort am Arbeitsplatz freut.


Opragon steht für ultra-reine Luft und ein somit geringeres Infektionsrisiko
Das letzte Jahrhundert wurde in Bezug auf innovative Technologien von orthopädischen Chirurgen dominiert, die sicherstellen wollen, dass ihre Patienten keine zweite Operation benötigen, die auf eine Infizierung bei erster Operation zurückzuführen ist. Das ist generell ein grosses Problem bei orthopädisch-chirurgischen Eingriffen, denn Prothesen bzw. Implantate können während der Operation mit durch die Luft getragenen Bakterien oder Keimen infiziert werden.


Solche postoperativen Infektionen – auch Surgical Site Infections genannt – sind für den Patienten sehr unglücklich und schmerzhaft und in der Summe viel teuer als alle anderen durch Krankenhauskeime verursachten Krankheiten. Ausserdem lassen sich diese Infektionen vermeiden, was auch der Grund ist weshalb sich viele Krankenkassen in einigen Ländern weigern diese Kosten zu tragen. Das Opragon System von Avidicare hält die Bakterienkonzentration in der Luft auf einem bewiesenen sehr geringen Level, sodass das Infektionsrisiko extrem niedrig ist.


Together Towards Zero Infections
Peter Hojerback, CEO bei Avidicare, zu der Vision «Towards Zero Infections»: «We are very honored that SMK has selected Opragon. Our two companies share a vision to work towards zero infections. Every infection is a very serious concern, sometimes even deadly, and Opragon can really help forward-looking hospitals like SMK to become more resilient. As multi-resistant bacteria become even more common, it is critical that bacteria do not enter the wound in the first place».


Die SMK Klinik ist Mitglied der ISOC (international society of orthopedic centers), was ebenfalls zum Wert dieses Vertrags beiträgt. Die Mitglieder der ISOC finden sich weltweit, doch ihre Bedürfnisse sind ähnlich. Sie alle streben nach hohen Hygienestandards in Kombination mit Arbeitsplatzflexibilität und Komfort für das Personal. Zusätzlich muss erwähnt werden, dass das Opragon System mit 30% weniger Luftvolumen als herkömmliche Systeme arbeitet, und somit die Umwelt als auch den Geldbeutel schont.


Temperature Controlled Airflow
Die TAF-Technologie (Temperature controlled Air Flow, temperierbarer Luftstrom) von Opragon kombiniert sichere Funktion mit komfortabler Arbeitsumgebung. Anstatt einen HEPA-Filter sowohl zur Filterung als auch zur Luftverteilung zu verwenden, werden die Funktionen getrennt. Bei Installation von Opragon wird der Filter im Anschluss an den Operationssaal installiert und innerhalb des Operationssaals befinden sich lediglich die entsprechenden hocheffizienten Luftverteiler («Luftduschen»).


Traditionelle LAF-Decken erfordern hohe Luftgeschwindigkeiten um der Konvektionsströmung von Personal, Operationsbeleuchtung usw. entgegenzuwirken. Mit der TAF-Technologie sinkt die leicht abgekühlte, HEPA gefilterte Luft aufgrund ihrer höheren Dichte mit einer Geschwindigkeit auf den Boden, die vom Temperaturunterschied zwischen der zugeführten Luft und der den Operationstisch umgebenden Raumluft vorgegeben wird. Diese Technologie ermöglicht eine äusserst stabile und genaue Kontrolle der Fallgeschwindigkeit um den Patienten und das steril gekleidete Personal herum. Ausserdem ermöglicht sie, das Gleichgewicht zwischen ausreichend hoher Geschwindigkeit zur Unterbrechung der von den Körpern des Personals und Patienten ausgehenden Konvektion bei gleichzeitiger Vermeidung unnötiger Verwirbelungen und Zugluft aufrechtzuerhalten.


Weitere Informationen


Kontakt:
Medicon Village
Scheelevägen 2
SE-223 81 Lund
Telefon +46 (0)46 275 6150
info@avidicare.com

Alle News


05.03.-Merck

Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Viral Safety Assurance Program von Merck. Das Programm zur Gewährleistung der Virussicherheit ist darauf ausgelegt, das Risiko einer Viruskontamination in biotechnologischen Herstellungs-(Upstream-) Prozessen zu senken und die potenziellen Auswirkungen auf die Arzneimittelversorgung sowie die Patientensicherheit zu minimieren. Das Programm verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zum Thema Virussicherheit und bietet Lösungen, die Upstream-Prozesse vor dem Eindringen von Viren schützen und den Nachweis von Viren in Zellen, Rohstoffen und Zwischenprodukten sowie die Abreicherung von Viren in Downstream-Prozessen ermöglichen.


«Die Kontamination durch Viren ist eine ständige Bedrohung in der gesamten Prozesskette», sagte Andrew Bulpin, Leiter der Geschäftseinheit Process Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck. «Schon ein einziges Viruspartikel kann zur Kontamination eines Bioreaktors führen. Unsere neuen Viresolve Barrier- Filter reduzieren das Risiko für Bioreaktorkontaminationen, die zu Stillstandszeiten im Prozess, kostspieligen Untersuchungen und möglichen Unterbrechungen der Arzneimittelversorgung führen, was Auswirkungen auf die Patienten haben könnte.»


Viresolve Barrier-Filter sind skalierbar vom Labor- bis zum Produktionsmassstab und ermöglichen die Virusfiltration mit hohem Durchfluss und hoher Kapazität. So wird die Produktivität sichergestellt, ohne die Leistungsfähigkeit der Zellkultur oder die Qualitätseigenschaften von Proteinen zu beeinflussen. Die Kapselfilter, einschliesslich skalierbarer Mikrofilter für die Prozessentwicklung, sind jetzt in Grössen von bis zu einem Quadratmeter erhältlich. Sie können einfach direkt vor dem Biorekator oder in Lagerbehältern für Kulturmedien eingesetzt werden.


Der Viresolve Barrier-Filter ist die neueste Ergänzung des Viresolve-Portfolios, das nun Lösungen für die Virusfiltration sowohl in Upstream- als auch Downstream- Prozessen bietet.


Weitere Informationen

Kontakt:
Merck KGaA
Frankfurter Strasse 250
D-64293 Darmstadt
Karen Tiano
Telefon +49 (0)6151 72 44461
karen.tiano@emdmillipore.com

Alle News


02.03.-MT-Connect

«Unsere Aussteller zeigen nicht nur marktfähige und erfolgreiche Lösungen» sagt Alexander Stein, Veranstaltungsleiter der MT-CONNECT. «Wir wollen mit einem umfassenden Programm Innovationen eine Plattform bieten und die Zukunft der Medizintechnik ausloten.» Ein grosses Thema des Events wird neben der Digitalisierung auch die Aufklärung rund um die neue Medical Device Regulation (MDR) sein. «Gerade im Mittelstand wächst die Sorge angesichts der kurzen Übergangsfristen. Auf dem MedTech Summit können wir über die Herausforderungen informieren und wichtige Hinweise für die unternehmerische Praxis liefern», bestätigt Dr. Matthias Schier, Geschäftsführer des Forum MedTech Pharma e.V., dem ideeller Träger des MedTech Summit.


Die Aussteller der MT-CONNECT repräsentieren die grosse Bandbreite der Zulieferer- und Herstellungsbereiche der Medizintechnik – von klassischen Komponenten bis hin zu Beratungs- und Servicedienstleistungen, von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Inverkehrbringung. Viele Aussteller beschäftigen sich in ihren Produkten und Prozessen mit dem Thema Digitalisierung. IT-Know-how bieten Zulieferer wie Sepp.Med, Infoteam Software oder ITK Engineering, um nur eine kleine Auswahl der derzeit bestätigten Aussteller aus diesem Bereich zu nennen. Institute wie das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) zeigen aktuelle Entwicklungen und besetzen das hochaktuelle Thema. Ein besonderer Schwerpunkt innerhalb der Digitalisierung zeigt sich bei der IT-Sicherheit. Inhaltlich begleitet dies der Digitalverband Bitkom mit eigenen Vorträgen im Rahmen des Messe-Forums und im Kongress.


MedTech Summit: Individualisierte Medizintechnik und Drug Delivery
Von innovativen Implantat-Technologien, Neuroprothetik, individualisierter Medizintechnik bis hin zu Connect Health und Drug Delivery bietet der MedTech Summit ein breites Kongressprogramm, bei dem gerade der interdisziplinäre Austausch gefördert werden soll. So können sich die Teilnehmer über die Möglichkeiten einer auf den Patienten massgeschneiderten Medizintechnik informieren oder aktuelle Entwicklungen zu alternativen Darreichungsformen von Medikamenten zur einfacheren Handhabung bei gleichzeitig höherer Compliance kennenlernen. «Ein weiterer Themenbereich deckt die unterschiedlichen Aspekte des Innovationsprozesses ab: Design, Patentierung, aber auch Zulassung und Erstattung spielen hier eine Rolle. Den neuen Regelwerken MDR und der IVDR widmen wir gemeinsam mit dem BVMed im Kongress eine eigene Session. Wir erklären, was Hersteller beachten müssen», sagt Schier.


Erfolgreiche Gespräche beim Partnering Event oder der Messeparty
Einer der Höhepunkte des Vorjahres verspricht auch 2018 wieder spannende Gespräche: Das Partnering Event ist ein überaus erfolgreiches Veranstaltungsformat, das Aussteller, Kongress- und Messebesucher im 30-Minuten Takt zusammenbringt. Die Teilnehmer vereinbaren dazu vorab online schnell und unkompliziert Gesprächstermine auf der Veranstaltung. Zum Knüpfen neuer Kontakte steht allen Kongressteilnehmern und Ausstellern ausserdem die Messeparty am Abend des 11. April offen.


Internationale Anziehungskraft
Auch 2018 stösst die MT-CONNECT wieder auf grosses internationales Interesse. Unter anderem sind wieder Aussteller aus der Schweiz, Indien, China und Taiwan angemeldet, sowie Gemeinschaftsstände aus Österreich, Japan und den Niederlanden bestätigt. Auch die Bundesregierung tritt erneut mit mehreren Bundesbehörden und Ministerien gemeinschaftlich auf.


Innovation Market Place: Von der Forschung zur Anwendung
Ideen, Neuentwicklungen und innovative Dienstleistungen vereint die Gemeinschaftsfläche Innovation Market Place. Auf einer Sonderfläche bietet sich jungen Unternehmen und Gründern sowie Forschungsgruppen die Chance, ihre Lösungen und Dienstleistungen vorzustellen. Gleichzeitig präsentieren sich Berater und andere Unternehmen mit Unterstützungsangeboten rund um die Unternehmensgründung. Der Innovation Market Place im Herzen der Messehalle wird in diesem Jahr unter anderem vom Medical Valley EMN gemeinsam mit EIT Health und dem German Accelerator Life Sciences unterstützt. Die Fläche ist im Vergleich zum vergangenen Premierenjahr der MT-CONNECT noch einmal gewachsen und wird eine Vielzahl unterschiedlicher Jungunternehmen, Dienstleister und Berater präsentieren.


MedTech.Dialog.Bayern stellt Ergebnisse vor
Auf der letztjährigen Veranstaltung fiel der Startschuss für den MedTech.Dialog.Bayern. Initiiert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie in Kooperation mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, wurden vier Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, die sich mit den drängendsten Herausforderungen der Branche in den Bereichen Regulation und Digitalisierung beschäftigen sollten. Am 12. April ab 15:00 Uhr werden im Messe-Forum nun die erarbeiteten Lösungsansätze und konkrete Handlungsempfehlungen präsentiert. In einem weiterführenden Prozess können diese als Basis dienen, um die Umsetzung von Massnahmen im Dialog aller beteiligten Akteure gemeinsam auf den Weg zu bringen und insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen der Branche nachhaltig zu unterstützen.


Die MT-CONNECT und der MedTech Summit finden am 11. und 12. April 2018 in Nürnberg statt.


Weitere Informationen/Tickets


Kontakt:
NürnbergMesse GmbH
Messezentrum
DE-90471 Nürnberg
Telefon +49 (0)911 86 06 0
mt-connect@nurnbergmesse.de

Alle News


01.03.ISPE

Für Patienten ist diese Entwicklung eine Chance, für Hersteller zugleich eine Herausforderung. Niedrige Arbeitsplatzgrenzwerte und komplexe toxikologische Bewertungen erfordern besondere Maßnahmen für die Prozesssicherheit, auch in der Messtechnik.


Wie aber misst man vergleichbar und valide?
Diesem bisher etwas vernachlässigten Thema nimmt sich die ISPE in einem Workshop an.


Die vorläufige Agenda dazu finden sie hier: Programm


Auch Nichtmitglieder können an den Veranstaltungen teilnehmen. Hinweis: Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Mitglieder werden bei Überbuchung bevorzugt.


Datum:
8. und 9. Mai 2018


Ort:
Fette Compacting GmbH
Grabauer Str. 24
21493 Schwarzenbek

Anmeldung: Rolf Sopp (rolf.sopp@ispe-dach.org).


Weitere Informationen


Kontakt:
ISPE DACH e.V. c/o Rolf Sopp
Eisenbahnstrasse 107
D-63303 Dreieich-Spendlingen
Telefon +49-(0)6103-604468
rolf.sopp@ispe-dach.org

Alle News


28.02.-Palas

Die Karlsruher Unternehmen Palas GmbH und FilTEq GmbH haben eine enge Kooperation auf dem Gebiet der Filterprüfung nach ISO 11057 vereinbart. Ab sofort kooperieren die beiden Anbieter von Filterprüfständen im Bereich der Prüfung von abreinigbaren Filtermedien eng zusammen. Mit dem Prüfstand MMTC 2000 für abreinigbare Filtermedien gemäß VDI 3926 bietet Palas die Prüftechnik für die schnelle Qualitätskontrolle. FilTEq hat mit dem Referenzsystem nach ISO 11057 ein weltweit anerkanntes System zur Prüfung nach dieser Norm entwickelt. Je nach Anforderungen der Kunden können die beiden etablierten Anbieter von Filterprüfständen damit das gesamte Spektrum abdecken. Die Kooperation erfolgt zunächst im Bereich Marketing und Vertrieb und soll später auf Service und Wartung und den Prüfstandbau ausgeweitet werden. Mit dieser Kooperation wird die weltweite Marktführung der beiden Kooperationspartner auf diesem Gebiet weiter gestärkt und dem Anwender die optimale Prüfmethode für abreinigbare Filtermedien aus einer Hand angeboten.


Alle Produktneuheiten finden Sie auch auf der Filtech vom 13. – 15.03.2018 in Köln in Halle 11.1 Stand C9.


Weitere Informationen:
www.palas.de
www.filteq.com


Kontakte:
Palas GmbH
Greschbachstrasse 3 b
D-76229 Karlsruhe
Telefon +49 (0)721 9621 30
mail@palas.de


FilTEq
Filtration Testing Equipment & Services GmbH
Amthausstr. 14
D-76227 Karlsruhe
Telefon +49-(0)721 4065 44
office@filteq.de

Alle News


27.02.-Schilling-Engineerin

Das intelligente System vernetzt Klimatechnik, Monitoring und bauseitige Prozessanlagen. Über Smart Devices ist es möglich, die Einstellungen ortsunabhängig oder per Fernwartung durchzuführen.


Ganz neu entwickelt wurde eine nutzungsgeführte Regelung des gesamten Reinraumsystems, die die erforderliche Reinluftzufuhr je nach Auslastung und gemessenen Kontaminationsgrad steuert. Weitere erhebliche Einsparungen bietet die Möglichkeit einer integrierten Wärmerückgewinnung und die Ausstattung mit dimmbarer GMP-gerechter LED Beleuchtung.


Durch das Zusammenspiel von innovativer Umlufttechnik, hochgradiger Dichtheit und wartungsarmer Komponenten sind die Reinräume äußerst sicher und effizient. Wand- und Deckenelemente des modular aufgebauten Reinraumsystems sind mit einem patentierten silikonfreien GMP Dicht-Clip-System verbunden, was den Vorteil von flexiblen Erweiterungs- oder Rückbaumöglichkeiten bietet.


Jedes Reinraumprojekt wird kundenspezifisch geplant und den individuellen Produktionsvorgängen und räumlichen Begebenheiten angepasst.


Weitere Informationen:
• Stand an der MEDTEC Halle 10, Stand H28
www.SchillingEngineering.ch


Kontakt:
SCHILLING ENGINEERING Schweiz GmbH
Dorfstr. 37
CH-8219 Trasadingen
Telefon: +41 (0)52 212 78 90
Info@SchillingEngineering.ch

Alle News


23.02.-ISPE

1980 fanden sich in den USA technisch orientierte Mitarbeiter der Pharmaindustrie und gründeten die ISPE. Sie ist, weltweit agierend, konzentriert auf GMP-orientierte Weiterbildung und Effizienzsteigerung in pharmazeutischen Produktionsprozessen.


1993, 13 Jahre nach Gründung der ISPE in USA, haben Ingenieure der Pharmaindustrie in D/ACH eine regionale ISPE gegründet mit enger Bindung an die ISPE International.


In den folgenden Jahren wuchs die regionale Mitgliederzahl auf mehr als 1250, Tendenz weiter steigend.


Der Erfolg ist der guten Arbeit der regionalen ISPE Organisation zu verdanken. Sie besteht heute aus 18 von der Mitgliederversammlung jährlich gewählten Beiratsmitgliedern. Aus diesem Kreis setzt sich auch der Vorstand zusammen.


Parallel gibt es Ausschlüsse und Arbeitskreise zu ausgewählten Fachthemen. Dort arbeiten viele ISPE Mitglieder mit.


Drei wesentliche ISPE-Element geben dem Mitglied einen Nutzen und begründen den ISPE-Erfolg:
• Wissen teilen
• Netzwerk nutzen
• Karriere fördern


Wissen teilen
Die hohen Anforderungen an die produzierende Pharmaindustrie gelten für den gesamten Bereich der Wertschöpfungskette, zum Wohl und zum Schutz des Patienten. Sie zu kennen, und ihre Anforderungen regularienkonform in die Praxis umzusetzen, stellt hohe Anforderungen an die Mitarbeiter. Wissen gibt Sicherheit in der Produktion (Mitarbeiter), in der technischen Ausrüstung der Produktion (Zulieferer) und bei Audits (Behörde).


Eine ISPE - Mitgliedschaft stellt den Zugriff auf Arbeitsgruppe n und deren Ergebnisse, Workshops mit Besichtigungstouren, auf die ISPE Baseline Guides, eLearning, Webinare, Fachmagazine und weitere Angebote sicher. Dort wird Wissen geteilt.


In unseren regionalen Arbeitsgruppen und Workshops teilen wir nicht nur Wissen, wir erarbeiten und kommunizieren auch gemeinsam Best Practice Lösungen. Da Experten an den Themen arbeiten, entstehen behördlich anerkannte und teilweise für Mitglieder kostenlose und praxisbezogene Leitfäden (Good Practice Guides).


Netzwerk nutzen
Mit den Arbeitstreffen, Kongressen und Vortragsreihen wird ein Netzwerk von Fachexperten angesprochen und ist erreichbar. Eigene Fragestellungen können Online oder in diesen persönlichen Treffen diskutiert werden.


Pharmafirmen öffnen sich der ISPE für Veranstaltungen und Besichtigungstouren weit in ihre Produktionsstätten hinein.


Im Bereich D/A/CH ist ISPE mit vielen regionalen Angebot en (Arbeitsgruppen, Workshop- und Besichtigungsangeboten) sehr gut vertreten. Der Zuspruch zeigt uns das ganz deutlich - wir müssen oft die Teilnehmerzahlen begrenzen.


Karriere fördern
Fragestellungen aus dem persönlichen Arbeitsumfeld finden eine schnelle, praktikable und regularienkonforme Antwort im ISPE Wissenspool (Online Wissensdatenbanken, Fachliteratur, Arbeitsgruppen, Workshops, Vorträge, Besichtigungen) und im Mitgliedernetzwerk. Das unterstützt in der täglichen Arbeit und hilft bei unternehmensinternen Fragestellungen.


Das zeichnet die Mitgliedschaft in der ISPE als Unterstützer der eigenen Karriere aus.


Weitere Informationen


Kontakt:
ISPE Affiliate D/A/CH Sekretariat
c/o Rolf Sopp
Eisenbahnstrasse 107
D-63303 Dreieich-Spendlingen
Telefon +49-(0)177-4620641
rolf.sopp@ispe-dach.org

Alle News


21.02.-Fraunhofer-IPA

Die Herstellung von Mikrochips, Flachbildschirmen, Implantaten, pharmazeutischen Wirkstoffen oder Mikro- und Nanoprodukten wäre ohne eine saubere, reine bzw. hochreine Fertigungsumgebung undenkbar. Die reinheitstechnische Produktion gilt als Schlüsseltechnologie, die branchenübergreifend wichtige Innovationen vorantreibt. Herausragende Ideen in der Reinheitstechnik ermöglichen nicht nur völlig neue Produkte, sondern steigern auch die Wirtschaftlichkeit von Produktionsabläufen. Die fünfköpfige Jury um ihren Vorsitzenden Udo Gommel haben folgende Entwicklungen in puncto Innovationssprung, Nachhaltigkeit, Enablerqualität und industrielle Machbarkeit überzeugt:


1. Preis Clean! 2018: Oberflächenreinigung bis in den letzten Winkel
Immer wenn wir eine Wasserflasche mit Kohlensäure öffnen, sprudeln uns die platzenden Blasen entgegen. Sie bilden sich beim Übergang von der flüssigen zur gasförmigen Phase und sind Beispiel eines physikalischen Prozesses, dessen Wirkweise für die Reinigung genutzt wird. Diese sogenannte Nukleation hat die LPW Reinigungssysteme GmbH nun für ihre Reinigungsverfahren weiterentwickelt und ist dafür mit dem 1. Preis Clean! 2018 ausgezeichnet worden.


2. Preis Clean! 2018: Einfach rein
Für den Bereich der Energieführung in reinen Produktionen hat igus ein neuartiges Wellrohr entwickelt. Diese «e-skin» versorgt sicher, robust und flexibel Anlagen mit Daten, Medien und Energie, ohne dass durch Reibung lufttragende Partikel über die engen Grenznormen erzeugt werden und den Raum kontaminieren können. Der verbesserte Wellschlauch für Reinraumanwendungen erhielt den 2. Preis.


3. Preis Clean! 2018
Fertigungstechnologie für die aseptische Abfüllung von Injektionssystemen Steigende Anforderungen an die aseptische Abfüllung von Medikamenten haben unmittelbare Konsequenzen für die Produktion im Reinraum. Um die geforderte Qualität und Flexibilität zu erfüllen, hat Vetter ein «Best practice»-Konzept für Reinräume entwickelt: «Vetter CleanRoom Technology» (V-CRT) wurde mit dem 3. Preis ausgezeichnet.


Steckbrief Clean! 2018
Vergabe- und Bewertungskriterien:
Innovationssprung: Abgrenzung zum Stand der Technik
Nachhaltigkeit: Ressourcen- und Energieeffizienz sowie
Umweltverträglichkeit
Schlüsseltechnologie für neue Anwendungen (Enabler)
Industrielle Machbarkeit


Jury:
Prof. Arnold Brunner, Hochschule Luzern
Dr. Lothar Gail, GMP Reinraumtechnik
Dr.-Ing. Udo Gommel, Fraunhofer IPA
Dr. Gerhard Kminek, European
Thomas Wollstein, VDI e. V.


Weitere Informationen


Kontakt:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstrasse 12
D-70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970 1800
info@zv.fraunhofer.de

Alle News


01_Grundsteinlegung_Wolhuse

Mit dem Neubau erweitert das auf die Entwicklung und Produktion von Biomaterialien für die Regeneration von Knochen, Knorpel und Gewebe spezialisierte Medizintechnik-Unternehmen den Standort Wolhusen und passt sich den aktuellen Marktanforderungen an. Als Generalplaner und Totalunternehmer verantwortet IE Life Science die Fertigstellung des Gebäudes bis Frühjahr 2019. In den Neubau investiert das mittelständische Unternehmen eine zweistellige Millionensumme. In erster Linie bietet er Platz für die Produktion.


Stringente Planung garantiert Zukunftssicherheit
Ein zentraler Aspekt bei dem Projekt ist die Zukunftssicherheit der Produktion und deren Flexibilität. Im Vorfeld der Planung wurden mit dem Kunden anhand des IE-Masterplans alle zukünftigen Szenarien durchgespielt und man erarbeitete eine Ideallösung. Als Ergebnis aus dem Prozess werden 1½ Vollgeschosse als Reserve geplant. Mit der Berücksichtigung der Reserve von Planungsbeginn an sind bei späteren Änderungen und Ergänzungen in der Produktion keine teuren und aufwändigen Änderungen in der Gebäudestruktur notwendig.


02_Grundsteinlegung_Wolhuse

Alle Kompetenzen aus einer Hand
Bei diesem Projekt arbeiten Architekten und Betriebsplaner aus dem Hause IE unter einem Dach zusammen. Damit bekommt Geistlich Pharma die Kompetenzen in betriebsplanerischen Aspekten wie Produktions- und Prozessablauf, Waren- und Personenfluss sowie Hygiene- und Reinraumanforderungen und Architektur aus einer Hand.


Weitere Informationen


Bilder: Roger Schuler, Geistlich Pharma

Alle News


(Fotos: Sonja Bichsel-Käser - Chefredaktion contamination control report, Thomas Füglistaler - Anzeigenverkauf SIGImedia AG)


16.02.-Denios

Zuverlässiger Partner und Problemlöser
DENIOS gewährleistet nachhaltig höchste Qualität in allen Produktkategorien und garantiert lösungsorientierte Beratung. Die Produkte erleichtern alltägliche Aufgaben und schützen zugleich Mitarbeiter und Unternehmenswerte. Neue Entwicklungen bietet DENIOS zum Beispiel für die Lagerung von Gefahrstoffen im Gebäude. Hier gehen die neuen Kleingebindewannen aus Stahl und Edelstahl an den Start. Diese sind so dimensioniert, dass sie optimal auf Europaletten kombiniert werden können. Auch eine direkte Nutzung auf der Werkbank oder dem Montageplatz ist mit den kompakten Auffangwannen möglich. Für die kostenbewusste Unterbringung von Gefahrstoffen in Fässern bietet DENIOS neue Varianten des Gefahrstoffdepot Cubos an.


Sortimentserweiterung im Gefahrstoffhandling
Speziell für den Bereich Qualitätssicherung und Analytik bietet DENIOS mit dem neuen Katalog den Bereich Probenehmer an. Dahinter verbirgt sich ein umfangreiches Sortiment an Hilfsmitteln für die professionelle Entnahme von Produktproben. Neben Probenehmern für Flüssigkeiten und viskoser Medien finden Kunden auch Produkte für Feststoffe, Einwegprobenehmer und ein umfassendes Zubehör. Ebenfalls neu im Bereich Handhabung von Gefahrstoffen sind die Fasskarre Secu Comfort in spezieller Version für Ex-Bereiche oder Kanistertransportwagen aus Kunststoff. Die umfangreiche Produktgruppe Sorbents und Bindemittel wird zudem mit einer weiteren Qualität, DENSORB Economy plus, erweitert. Wie gewohnt finden Kunden im neuen Katalog umfangreiche Zusatzinformationen und Praxis-Tipps.


Weitere Informationen


Kontakt:
DENIOS AG
Titus Zimmermann
Mythenstrasse 4
CH-5430 Wettingen
tiZ@denios.ch

Alle News


16.02.-Merck

Der Apotheker Friedrich Jacob Merck legte 1668 den Grundstein für das, was Merck heute ist: ein lebendiges, weltweit aktives Wissenschafts- und Technologieunternehmen. «350 Jahre, das ist eine unglaubliche Zahl, gerade wenn man bedenkt, was sich zwischen 1668 und heute in der Wissenschaft alles getan hat. Wir sind stolz auf die vielen Beiträge von Merck in Forschung und Entwicklung. Und genauso werden wir auch weitermachen. Oder mit anderen Worten: Wir sind unendlich neugierig auf das, was kommt», so Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck.


Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr wird Mitte Juli 2018 die Konferenz «Curious2018 – Future Insight» in Darmstadt sein, bei der über 35 renommierte internationale Wissenschaftler - darunter fünf Nobelpreisträger - an drei Tagen ihre Arbeiten vorstellen und sich über die Zukunft von Wissenschaft und Technik austauschen. Merck unterstützt dieses erstmals stattfindende Ereignis als Hauptsponsor. Die Referenten werden vor rund 1.000 Gästen aus aller Welt Themen vortragen, die an den Schwerpunkten der drei Merck Unternehmensbereiche orientiert sind (Healthcare «Healthy Lives – new breakthrough therapies and diagnostics», Life Science «Life Reimagined – synthetic biology and beyond» Performance Materials «Materials & Solutions – chemistry and beyond»). Weitere Themen der Konferenz drehen sich um Fragen der Digitalisierung («Vibrant Digital – the power of in-silico») sowie neuen Formen der Zusammenarbeit («Bright Future – new ways of working and collaborating»).


«Wir kämpfen gegen Krebs und weitere schwere Krankheiten. Wir helfen anderen Unternehmen, noch schneller und effizienter forschen zu können. Und wir entwickeln Hightech-Materialien, mit denen beispielsweise autonomes Fahren oder faltbare Displays Realität werden. All das tun wir in enger Partnerschaft mit Spitzenforschern rund um den Globus. Wir freuen uns deshalb schon sehr auf ein riesiges Fest der Forschung mit den Besten der Besten», so Stefan Oschmann.


Neben den fünf Nobelpreis-gekrönten Forschern - Joachim Frank (2017, Chemie), Fraser Stoddart (2016, Chemie), Bruce Beutler (2011, Medizin), Harald zur Hausen (2008, Medizin), Jean-Marie Lehn (1987, Chemie) - werden auf der «Curious2018 – Future Insight» u.a. weitere hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft vertreten sein.


Eine weitere, zentrale Veranstaltung im Jubiläumsjahr von Merck ist der europäische Festakt am 3. Mai 2018 im eigens für die Feierlichkeiten errichteten, freitragenden Zelt in Form einer Kuppel. Zu diesem Ereignis werden rund 900 Gäste aus Politik und Wirtschaft nach Darmstadt eingeladen. Weitere regionale Festakte werden im Juni in Shanghai, China und im Oktober in Boston, USA, stattfinden.


Im Rahmen des europäischen Festaktes am 3. Mai wird zudem das neue Innovationszentrum offiziell eröffnet. In dem neu konzipierten und errichteten Gebäude im Herzen der Merck-Zentrale steht Startups und hausinternen Innovationsteams eine fünfmal grössere Fläche als bisher zur Verfügung, um an Innovationsprojekten ausserhalb des bestehenden Geschäfts zu arbeiten.


«Die Zusammenarbeit mit jungen Gründern ist eine helle Freude. Und wer weiss, vielleicht wird aus einer der geförderten Geschäftsideen irgendwann ein Unternehmen wie Merck. Wir haben ja schliesslich 1668 auch als Start-up angefangen», so Stefan Oschmann.


Bevor Merck mit externen Kunden, Partnern und gesellschaftlichen Vertretern feiert, ist am 18./ 19. April ein Mitarbeiterfest für die rund 50.000 Beschäftigten geplant, das sich 24 Stunden lang über alle Kontinente erstreckt.


«Das Fest ist ein ganz grosses Dankeschön an alle unsere Mitarbeiter weltweit. Sie sorgen mit ihrer Arbeit Tag für Tag dafür, dass wir so erfolgreich sind. In Darmstadt haben wir viele Mitarbeiter, deren Familien Merck schon über Generationen hinweg verbunden sind. Das wissen wir sehr zu schätzen. Es kommen aber auch immer mehr Talente aus aller Welt zu uns, weil sie spüren: Merck ist ein Ort, an dem man spannende Sachen in die Tat umsetzen kann. Mit allen zusammen werden wir im April auf 350 Jahre und die Zukunft anstossen», sagte Stefan Oschmann.


Zu den weiteren, zahlreichen Ereignissen im 350. Geburtsjahr von Merck zählt der Bundeswettbewerb «Jugend forscht» unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der vom 24. bis 27. Mai 2018 in Darmstadt stattfinden wird. Der «Preis des Bundespräsidenten für eine aussergewöhnliche Arbeit» gehört zu den hochkarätigen Auszeichnungen, die beim Bundesfinale vergeben werden.


Ein Highlight gegen Ende der Jubiläumsfeierlichkeiten im kommenden Herbst wird am 22. September 2018 der «Tag der Offenen Tür» am Unternehmenssitz in Darmstadt sein. Interessierte Besucher werden dann die Möglichkeit haben, einen Blick hinter die Kulissen des Wissenschafts- und Technologieunternehmens Merck zu werfen.


Weitere Informationen


Kontakt:
Merck KGaA
Frankfurter Strasse 250
D-64293 Darmstadt
Telefon +49 (0)61 517 20
service@merckgroup.com

Alle News