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Neuer Handschuhabstreifer fördert Hygiene in Spitälern auf überraschend einfache Weise

(20.05.2020) Die Corona-Pandemie hat viel Kreativität entfesselt und tut dies auch weiterhin. Wenn Sie dachten, Sie kennen schon alle Gadgets, die Mediziner bei ihrem Job unterstützen wollen, dann kennen Sie den Handschuhabstreifer noch nicht.


20.05.-Atoll

Wenn Ärzte und Pflegekräfte ihre persönliche Schutzausrüstung ablegen, kontaminieren sie ihre Haut fast jedes zweite Mal. Der Handschuhabstreifer besticht durch seine Einfachheit und weitreichende Wirkung. (Bild: Atoll)



Wenn Ärzte und Pflegekräfte ihre persönliche Schutzausrüstung ablegen, kontaminieren sie ihre Haut fast jedes zweite Mal. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde. Das gravierende Problem, mit Keimen in Kontakt zu geraten, wird durch den Stress während der aktuellen Corona-Pandemie noch verschärft. Schulungen können das Risiko verringern, aber diese sind aufwändig und der Effekt lässt bald wieder nach.


Die Schweizer Kommunikations- und Designberatung Atoll hat nun eine überraschend einfache Lösung gefunden, um die Hygienepraxis weiter zu verbessern: einen Handschuhabstreifer. Er besteht aus einem Stück gebogenem Kunststoff und wird über einem Abfalleimer fixiert. Dank des modularen Befestigungssystems kann er nicht nur an Wänden, sondern auch an horizontalen oder vertikalen Metallstangen montiert werden. Solche Stangen sind häufig an Möbeln und Geräten in Spitälern (Deutschland: Krankenhäusern) zu finden. Um einen Handschuh zu entfernen, wird die Zunge des Geräts zum Handgelenk gebracht und zwischen Handfläche und Handschuhstulpe in den Handschuh geschoben. Wenn die Hand nach oben gezogen wird, fällt der Handschuh sofort ab.


Genau wie sämtliche Türgriffe in einem Spital sollte auch der Handschuhabstreifer regelmäßig desinfiziert werden. Er ist nicht als Ersatz für die Händedesinfektion gedacht, erklärt Axel Eckstein, Mitinhaber der Atoll AG: «Die vorgeschriebenen Routinen für den Wechsel der persönlichen Schutzausrüstung sind bewährt. Aber unser Helfer aus Plastik bietet zusätzliche Sicherheit. Indem er die Wahrscheinlichkeit verringert, dass medizinisches Personal die Aussenseite eines kontaminierten Handschuhs mit einem ungeschützten Finger berührt.» Sein Geschäftspartner, Alexander Kranz-Mars, fügt hinzu, dass «Hygiene eine gute Sache ist, aber ohne Effizienz werden sich nicht alle daran halten. Der Handschuhabstreifer kombiniert beides».


Das Grundkonzept für den Handschuhabstreifer entwickelte Atoll zusammen mit Ärzten und konnte zwei der führenden Schweizer 3D-Druck-Spezialisten für die Realisierung gewinnen. Pragma Engineering konstruierte die montagefreundliche Form und Rapid Manufacturing fütterte seine Laser-Sintering-Maschinen mit den Konstruktionsdaten. Das Ergebnis: ein Designobjekt aus bruchsicherem und desinfektionsmittelbeständigem Polyamid. Die Prototypen wurden verschiedenen Ärzten in Zürich zur Piloterprobung übergeben und alle Beteiligten engagieren sich aus Überzeugung für die gute Sache.


Interessierte auf der ganzen Welt sind eingeladen, das Objekt aus ihrem 3D-Drucker zu lassen und durch ihr Feedback weiter zu verbessern. Überall dort, wo Schutzhandschuhe getragen werden, kann der Handschuabstreifer gute Dienste leisten. Nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch in der Gastronomie, im Lebensmittel- oder Kosmetikbereich. Die Konstruktionsdaten können unter atoll.cc/gloveremover kostenlos heruntergeladen werden.


Weitere Informationen:
www.atoll.cc
www.pragma-engineering.ch
www.rapidmanufacturing.ch


Kontakt:

Atoll AG
Asylstrasse 9
CH-8032 Zürich
hallo@atoll.cc
www.atoll.cc

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