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Sauberraum-Komplettlösungen senken Kontaminationsrisiko und Störungsanfälligkeit
(12.09.2018) Schon mikroskopische Fremdpartikel können die Funktionsfähigkeit empfindlicher Bauteile massiv beeinflussen. Doch trotz strengen Richtlinien sind kundenspezifische Sauberraum-Komplettlösungen noch immer eine Seltenheit. Aus diesem Grund präsentiert das Cleaning Excellence Center (CEC) auf der diesjährigen parts2clean eine Demoanlage, die eine komplett abgestimmte Prozesskette von der Entgratung bis zur Qualitätsanalyse beinhaltet.


12.09.-CEC

Für die Automobilindustrie, den Maschinenbau und die Mikromechanik ist die Bauteilsauberkeit ein wichtiges Qualitätskriterium, denn sie entscheidet über die die Zuverlässigkeit und Funktion von Maschinen sowie Produktionsteilen. Die Vorgaben nach VDA 19 und ISO 16232 sowie herstellerspezifische Normen legen deswegen Restschmutz-Höchstgrenzen für Produzenten und Zulieferer fest. Die Einhaltung dieser Richtlinien muss dabei fortlaufend nachgewiesen werden: «Es geht darum, eine mögliche Verschmutzung festzustellen und potentiell schädliche Partikel zu quantifizieren», erklärt Ralf Nerling, Generalbevollmächtigter der Firmengruppe Nerling und Vorsitzender beim CEC.


Nachweis durch interne oder externe Laboratorien
Schon leicht zu übersehende Alltagserscheinungen, wie Haare, Hautschuppen und Pollen, stellen dabei ein ernstzunehmendes Problem dar: Setzen sie sich etwa auf elektrischen Kontakten ab, kann dies zu schwerwiegenden Funktionsstörungen führen. Aus diesem Grund sind üblicherweise die Installation eines Sauberraumsystems und eine regelmässige Überprüfung der Raumkonditionen sowie der Produkte zwingend notwendig. «Eine entsprechende Restschmutzanalyse kann von den Bauteilherstellern entweder an akkreditierte Laboratorien vergeben oder in einem betriebseigenen Labor vorgenommen werden», so Nerling. Sollte sich der Hersteller jedoch für ein eigenes Labor entscheiden, ist eine direkte Implementierung der entsprechenden Prozessschritte in die Fertigungslinie ratsam. Denn müssen die Bauteile beispielsweise lange Transportwege zwischen den einzelnen Bearbeitungsstationen zurücklegen, erhöht sich das Risiko einer Kontamination oder einer Störung des Materialflusses.


Wie eine derartige Implementierung aussehen kann, zeigt das Cleaning Excellence Center nun beispielhaft anhand einer Demoanalage auf der diesjährigen parts2clean in Stuttgart. Der Standverbund gewährt einen Komplettüberblick über die gesamte Prozesskette Bauteilsauberkeit. Im Rahmen von Führungen, die am Stand der CEC beginnen, werden den Besuchern die einzelnen Stationen und Zusammenhänge erläutert. «Die Tour startet an einem übersichtlichen MindMap-Tableau, das die gesamte Logik der Bauteilreinigung und die zu beachtenden Einflussfaktoren aufzeigt», erläutert der Vorsitzende. Darunter fallen alle wichtigen Prozessschritte – das Entgraten, die Reinigung, die Logistik samt Verpackung und Transport sowie die Prüfung der Sauberkeit.


Das Bauteil als Ausgangspunkt
Als nächstes werden die Besucher zu einem Stand mit Komponenten geführt, die nicht nur aus verschiedenen Materialien bestehen, sondern sich auch in ihrer Komplexität und dem Verschmutzungsgrad unterscheiden. Nachdem die einzelnen Besucher sich für diejenigen Bauteile entschieden haben, welche die grösstmögliche Ähnlichkeit zu den im eigenen Betrieb hergestellten Bauteilen aufweisen, wird mithilfe einer Systematik ein geeignetes Reinigungsverfahren gefunden. Dieses wiederum umfasst neben der passenden Prozesschemie auch den dazugehörigen Anbieter aus dem Pool der teilnehmenden Unternehmen des Kompetenznetzwerks.


Im Anschluss werden im Bereich Logistik die Anforderungen an eine Richtlinien-konforme Verpackung vorgestellt sowie die zur Erhaltung der Bauteilsauberkeit erforderliche Handhabung der Packstücke demonstriert. In der Übergangszone zum Sauberkeitslabor liegt der Fokus auf der Umkleideprozedur inklusive reinraumfähiger Kleidung. Mittels eines Schnelllauftors wird darüber hinaus die Funktionsweise einer für die Sauberfertigung geeigneten Materialschleuse demonstriert. Zum Schluss bekommen die Besucher eine Einführung in die für die Sauberkeitsanalyse erforderlichen Einrichtungsgegenstände wie Spülkabinette und Filterwaagen. Selbstverständlich stehen die Ansprechpartner der mehr als zwanzig teilnehmenden Unternehmen jederzeit für weiterführende Fragen zur Verfügung.


Eckdaten
Was: parts2clean 2018
Wann: 23. bis 25. Oktober 2018
Wo: Messe Stuttgart
Halle 3, Stand A32 + A44

Teilnehmende Unternehmen:
BENSELER Entgratungen GmbH; Piller Entgrattechnik GmbH;INVENTEC Performance Chemicals; Borer Chemie AG; Fuchs Schmierstoffe GmbH; Caramba Chemie GmbH & Co. KG; LPW Reinigungssysteme GmbH; HEMO GmbH; HÖCKH Metall-Reinigungsanlagen GmbH; SPORER PCS GmbH; Weber Ultrasonics GmbH; Kögel GmbH; Antalis Verpackungen GmbH; Nerling Systemräume GmbH; SITA Messtechnik GmbH; RJL Micro & Analytic GmbH; Gläser GmbH; dhs Dietermann & Heuser Solution GmbH; Clean Controlling GmbH; Sartorius Lab Instruments AG & Co. KG; Markus Klostz GmbH; SV-Veranstaltungen GmbH; Olympus Soft Imaging Solutions GmbH; Quality Analysis GmbH; Mebis LfTS GmbH


Weitere Informationen:
www.cec-leonberg.de


Kontakt:
Cleaning Excellence Center (CEC)
Kompetenznetzwerk für Industrielle Bauteil- und Oberflächenreinigung Leonberg e.V.
Hertichstrasse 57
D-71229 Leonberg
+49 7152 330847-1
info@cec-leonberg.de

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