Es geht dabei vor allem um zwei Ausführungen mit spezifischen Vorzügen: Die erste stellen sterile Einweg-Latex-Reinraumhandschuhe mit einem speziellen Design für die Balance zwischen Schutz und taktiler Sensibilität und mit ISO-5-Tauglichkeit dar. Die zweite Ausführung betrifft latexfreie sterile Einweg-Handschuhe aus Neopren. Sie sind besonders durchstichfest, verfügen über Manschetten mit geringem Risiko für ein Zusammenrollen und eignen sich insbesondere auch für Mitarbeiter mit Allergierisiken (Typ I und Typ IV).
Für solche Produkte gilt ganz allgemein: Schon einige kleine Verminderungen des Kohlendioxid-Fussabdrucks und andere Nachhaltigkeits-Vorteile können sich addieren und über die schiere Masse der Handschuhe viel bewirken.
Automatisierung, Recycling, platzsparende Logistik
Eine Massnahme besteht in der konsequenten Automatisierung des Verpackungsprozesses. Das Auflegen der Handschuhe auf die Innenhülle, das Falten der Hülle und das Versiegeln des Beutels werden von Maschinen ausgeführt. Dieses Verfahren minimiert den Kontakt zwischen den Mitarbeitern und dem Produkt, gewährleistet damit dessen Sterilität und sorgt so für weniger Ausschuss infolge von Verdachtsmomenten für Kontaminationen.
Ausserdem werden die Taschen aus recycelbarem Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) hergestellt. Auch werden insgesamt nur kleine Flächen bedruckt. Damit verringern sich die Emissionen bei der Produktion.
Nachhaltigkeitsgewinne in Zahlen und Fakten
Kleine und leichte Versandkisten senken den CO2-Fussabdruck beim Transport – ebenso eine intelligente Stapelung. Denn damit passen jetzt 18 Prozent mehr Handschuhpaare als zuvor in einen 20-Fuss-Standardcontainer. Und die Gebrauchsanweisungen werden nicht mehr gedruckt, sondern sind über einen aufgedruckten QR-Code einsehbar.
Der Hersteller Ansell Europe, Brüssel, rechnet vor, dass beim ihm alle Massnahmen zusammen jährlich mehr als 20,4 Tonnen Plastik (entsprechend 2 Millionen Plastikwasserflaschen) und 27 Tonnen CO2 (entsprechend 73.340 Kilometern Lieferwagenfahrt) einsparen und 17 Bäume weniger gefällt werden müssen.
Über die Nachhaltigkeitsgewinne hinaus haben sich gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit und die Reinraumkonformität verbessert. Im Einzelnen wird die innere Tasche durch Gammabestrahlung sterilisiert und mit einem entsprechenden Etikett versehen. Dabei senkt der Übergang von Barcode-Etiketten auf Tintenstrahldruck das Kontaminationsrisiko; klare Rückverfolgbarkeitsinformationen im Tintenstrahldruck sorgen für Sichtbarkeit und Konformität. Und durch ein leichtes Aufreissen an der Öffnung erhält der betreffende Mitarbeiter einen intuitiven, schnellen und sauberen Zugang – bei der inneren wie bei der äusseren Tasche.
Kontakt
Ansell Europe
B-1070 Brüssel
ansell.ch
