Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls seit dem kürzlichen Abschluss des Projekts «Bestcomfort» am Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle an der Saale gegeben.
Der Grosse hat schon vorgemacht, wie es geht: Dieser Roboter reinigt selbstständig Lagerhallen und Produktionshallen mit einer Fläche von bis zu 20‘000 Quadratmetern. Das senkt die Reinigungskosten um bis zu 50 Prozent im Vergleich mit herkömmlichen Verfahren unter Einsatz von Reinigungskräften.
Dank intelligenter Sensortechnologien erstellt der Roboter automatisch eine digitale Karte, erkennt Hindernisse und navigiert sicher durch komplexe Umgebungen. Er rollt zwischen Maschinen hindurch, manövriert an Gabelstaplern vorbei und findet sich auch in Bereichen der Lagerhalle, in denen gerade gearbeitet wird, gut zurecht.
Überall sorgt der Roboter für eine bessere Luftqualität bei einer messbaren Feinstaubreduzierung – ohne Chemikalien oder Wasserverbrauch. Der Akku lässt ihn bis zu vier Stunden umherfahren. Der Schmutzbehälter weist ein ausreichendes Fassungsvermögen von 35 Litern auf. Und der Kleine schafft kommt jetzt auch noch bis in die kleinsten Winkel.
Über die Lagerhalle hinaus werden die vollständig autonome Trockenreinigungsroboter auch in noch stärker reglementierten Umgebungen mit höheren Reinheitsanforderungen tätig. Dazu gehören etwa die Lebensmittelproduktion, die Getränkeabfüllung, die Tabakherstellung oder Rechner- und Serverräume.
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CH-8360 Eschlikon
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